Der Notausgang

Oft schon war hier die Rede von der Geldproblematik.

Nun soll aber auch einmal ein gangbarer Weg aufgezeigt werden.

Ich stell es als Stufenmodell vom bestehenden bis zu einem visionären Geldsystem dar. Da kann sich jedermensch je nach Fähigkeit und Vision einklinken:

das bestehende hochkomplizierte Geldsystem kracht ohnehin demnächst zusammen …

ein Geldsystem mit Zinsen ist eine Schröpfaktion der Massen sondergleichen und pfui

ein Geldsystem ohne Zinsen verschleiert immer noch zuviel und ist – zwar weniger, aber dennoch – schlecht für uns

ein Tauschsystem ist zielgerichtet und entspricht praktisch dem zinsenlosen Geldsystem

das persönliche Tauschen birgt das Problem der ‚double coincidence of wants‘ (gegenseitige Übereinstimmung der Bedürfnisse)

bedingungsloses Geben aber verwandelt Beziehungen und baut persönliche und starke Beziehungen auf

Vergiss überhaupt diese unselige Glücks- und Lebensqualitäts- Bewertung auf Grund von Dollars!
Lass diesen Unsinn der UNO und den Amerikanern. Haken wir diese Schande, dass sie uns damit über den Tisch gezogen und ausschließlich selber davon profitiert haben, einfach ab. Lass uns dieses Kapitel gelernt haben.

WAhr ist: Man kann sehr wohl glücklich und zufrieden sein, ohne Geld. Genauso wie viele reiche Menschen todunglücklich sind …
Wer immer mehr haben will (was ja charakteristisch für Reiche ist), wird immer arm sein.
So gesehen ist wirkliche Armut eigentlich die Armut im Geiste.
Der Grundsatz ‚Mehr und mehr‘ ist ja auch tatsächlich mehr als schlicht …

Wir leben die Fülle und den Reichtum unseres Inneren, des Lebens und der Natur!

 

8 Antworten zu Der Notausgang

  1. inge henneberg sagt:

    Bedingungsloses Geben ist eine feine Sache, ein Schritt in die richtige Richtung.
    Wobei es auch nur funktioniert, wenn a l l e mitmachen.
    Ansonsten steht der Gebende irgendwann mittellos da und hat Probleme seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen (Nahrung, Wohnen, etc.)
    Wer allerdings hier und jetzt dieses bereits umsetzen will, kann es tun, Geld ist doch da kein Hindernis.

    Ich denke, Geld ist nicht die URSACHE allen Übels, es ist das System welches dahintersteckt und das ist menschengemacht.

    Der Vorschlag, bedingungslos zu geben, setzt meiner Meinung nach den vollkommenen Menschen voraus – und wie wir alle wissen, den gibt es nicht.
    Aber wir können uns bemühen, zumindest in diese Richtung zu gehen, immerhin.

    • payoli sagt:

      Dein Kommentar ist wunderbar und ein Musterbeispiel dafür, wie sich die Gesellschaft derzeit darstellt.
      Ab dem Moment, in dem man beur-teilt und erwartet funktioniert’s schon nicht mehr! 😉
      Und da alle auf ‚alle‘ und auf die perfekte Gesellschaft warten und nicht einzeln und perfekt vorangehen wollen, gibt es die alle umfassende, perfekte Gesellschaft (noch immer) nicht! 😉
      Ich denke mir, der Trick sind die ‚persönlichen Beziehungen‘. Ich glaub nicht, dass die allzuoft enttäuscht werden …

  2. inge henneberg sagt:

    Zitat: „Ein Musterbeispiel dafür, wie sich die Gesellschaft – d e r z e i t – darstellt.“ Zitat Ende.

    Hat denn jemals – seit Menschengedenken – (die Bibel mal außen vor) dieses perfekte System existiert?
    Oder anders formuliert: Hat sich der Mensch in früheren Zeiten schonmal so verhalten (bedingungslos geben) wie es rein theoretisch perfekt wäre?

    Die Antwort darauf würde uns gleichzeitig vor Augen führen, wie “ realistisch“das Ganze wäre.

    • payoli sagt:

      Ja natürlich hat es das gegeben und gibt es es noch immer!
      Bloß nicht bei den Menschen.
      Guck Dich um in der Natur! Warum füttern Meisen ihre Jungen, warum tragen Apfelbäume Früchte?
      Erhalten sie irgendetwas dafür? Oder geben sie selbstlos?
      Doch halt! Das gibt es auch bei Menschen noch immer! – Wenn sie verliebt sind!
      Da lebt jeder bloß für das Glück des anderen und es ist schön.
      Und obwohl es so selten schön ist wird es irgendwann ersetzt durch Logik, Gerechtigkeit …. und vielem anderen Unsinn!

  3. inge henneberg sagt:

    Eben, nicht bei den Menschen und um die geht es doch hier.

    Da Du die Verliebtheit ansprichst, sie ist sehr oft mit Eifersucht gepaart, für mich das Gegenteil von bedingungslosem Geben.

    Außerdem – Verliebtheit ist ein Zustand der zeitlich begrenzt ist, der noch dazu unweigerlich endet, wenn sich der Partner auch anderweitig orientiert bzw. sich die Verliebtheit nicht nur auf den „Einen“ beschränkt.
    Soviel zum „bedingungslosem“ Geben des Menschen und der Wahrscheinlichkeit, daß sich das jemals ändern wird.

    • payoli sagt:

      Das ist Deine persönliche Sich der Verliebtheit. Ich kenne sehr wohl auch die selbstlose …
      Und auch wenn sie nur kurz wären sollte, kann man dennoch von ihr lernen, kann sich dennoch angucken, was genau das Schöne daran ist und eventuell etwas davon in die Zukunft ‚retten‘.
      Denn wozu sollten Himmelsgeschenke sonst sein, als Bilder von denen wir lernen können?

  4. inge henneberg sagt:

    Zitat:: „Das ist Deine persönliche Sicht der Verliebtheit. Ich kenne sehr wohl auch die selbstlose …“ Zitat Ende.

    Eben, Menschen sind verschieden, insofern ist der Mensch auch nicht mit einem Baum etc. zu vergleichen.

    Allein die Tatsache, daß seit Menschengedenken dieses „bedingungslose Geben“ nie existiert hat (die von Dir beschriebene Verliebtheit ist ein kurzer Ausnahmezustand, nicht selten mit einer rosaroten Brille vergleichbar) bestätigt doch, daß sich das auch in Zukunft nicht ändern wird.

    Es sei denn der Mensch würde neu erfunden, oder wie die „Zeugen Jehovas“ verkünden, das neue bessere System ist nah und dann haben wir automatisch paradiesische Zustände. Wer`s glaubt?

    • payoli sagt:

      Liebe Inge,
      es geht weder darum wie Menschen ’sind‘, noch darum wie es bisher gewesen ist und auch nicht um’s ‚glauben‘.
      Es geht in der neuen Welt, in der payoli- Welt, in einem selbstbestimmten Leben um’s GESTALTEN.
      Wir können uns jederzeit neu ‚erfinden‘. Wenn wir nur wollen …
      Bussi!

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