food design

So ’neuzeitlich verrückt‘ food design auch ist, verdanken wir ihm sehr interessante Erkenntnisse.
food designer haben von Geschmäckern, Konsistenzen über Gerüche, Symbolik, food- Akustik bis zu optischen und olfaktorischen Komponenten so ziemlich alle Größen des Essens(- Genusses) erforscht.
Man weiß, wie Knuspriges krachen muss, um bei Menschen gut anzukommen. Man weiß wie fein oder bröselig einzelne Nahrungsmittel sein müssen um vom Kunden angenommen zu werden. Man weiß, in welchen Farben neue Nahrungsmittel ‚erstrahlen‘ müssen um den Zugriff des Konsumenten zu sichern. Man weiß, wonach und wie etwas duften muss, um angenommen zu werden. Man weiß welche Textur gemocht wird.

Das alles aber brauchen wir nicht zu wissen. Uns reicht die Essenz all diese Forschens:
Wir lieben, was wir gewohnt sind!
So einfach is(s)t der Mensch!

So wurden z.B. lange Zeit ‚Öko- Ketchups‘ abgelehnt, weil sie Tomatenstückchen enthielten, die den Menschen von den ersten und frühen Ketchups her unbekannt waren und sie nun eher irritierten bis ekelten.

Die braunen Smarties wurden mittlerweile eingestellt, da deren Farbe am wenigsten von allen angenommen wurde.

Dafür enthalten Gummibärchen- Packungen doppelt so viele rote Bären wie andersfarbige, weil wir rot mit Süße assoziieren …

Was lernen wir daraus?

Wir müssen neue Gerichte erst ‚lernen‘.

Design Dir Deine neue rohköstliche Ernährung nach gesundheitlichen, evolutionsrichtigen Gesichtspunkten und gewöhn‘ Dich daran bzw. gib Dir Zeit, Dich daran zu gewöhnen.

 

2 Antworten zu food design

  1. inge henneberg sagt:

    Was ich auch oft erlebe, Süßigkeiten verderben den Geschmack hinsichtlich natürlicher Alternativen.

    Bedeutet: Wer gerne übliche Naschereien der Süßwarenindustrie konsumiert – ist nicht selten ein Obstmuffel und mag auch keine Datteln, etc..Letztere haben aktuell wieder Saison und sind absolut köstlich.

    Einerseits wird er niemals in den unvergleichlichen Genuß dieser Naturprodukte kommen und andererseits schädigt er langfristig seine Gesundheit. Fazit: Doppelt negativ.

    Dieser Teufelskreis ist nur mit Konsequenz zu durchbrechen, den Konsum einschränken oder reduzieren hilft da leider nicht, was übrigens alle suchterzeugenden Genußmittel gemeinsam haben.

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