Jahresvorsatz: Fokus

Etwas verspätet für einen Jahresvorsatz- Vorschlag und so banal klingend, dass ich fast Probleme habe, ihn Euch hier zu präsentieren.
Andererseits höre ich immer wieder aus Gesprächen heraus, dass unser aller Wahlfreiheit und unsere Fokus- Lenkung vielen nicht allzu geläufig sein dürften.

Also nicht lachen bitte, wenn ich sage: Wir bekommen, was wir wollen.
Viele sind sich

a) nicht bewusst, dass SIE die Lenker ihres Schicksals sind!
Ja! Die Menschen wurden jahrzehntelang völlig blöd gemacht!
Kaum jemand kann sich mehr vorstellen, dass er/ sie selber für sein/ ihr Wohl verantwortlich ist!
Und kaum jemand weiß, dass

b) immer alles vorhanden ist und wir es sind, die auswählen.
lichtstrahlMan kann sich das wie eine dunkle Landschaft oder Bühne vorstellen. Alles ist da. Doch wir sehen nur worauf wir den Lichtstrahl unserer Taschenlampe richten.

DIESEN Lichtkegel meine ich mit ‚Fokus‘.

Ich sag Dir was!
‚Fokus‘ ist so ziemlich das Wichtigste für Dich!

‚Fokus‘ bedeutet: Die Aufmerksamkeit, das Interesse, das DU lenkst und das DEIN Leben und Schicksal bestimmt.

Fokussierst Du, zum Beispiel auf Reichtum, Wohlstand, Geld, wirst Du darin erfolgreich sein und viel Geld erhalten.
Fokussierst Du auf Gesundheit, wirst Du, eventuell arm, aber glücklich und gesund steinalt werden.

Fokus heißt somit: Worauf legen wir unser Schwergewicht? Was ist uns mehr Zeit wert?
‚Fokus‘ heißt: Was ist uns wichtig. Was wollen wir?

Fokus heißt, was speisen wir mit unserer Lebensenergie, mit unserer Aufmerksamkeit? Was macht uns Freude? Was macht uns glücklich?

‚Fokus‘ heißt nicht: Was tun andere Leute? Was ist gesellschaftlich akzeptiert? Was sagen die Nachbarn? Was verlangt mein Chef? Was erwarten andere von mir?

‚Fokus‘ heißt: Guck Dir genau an, was Du wirklich willst. Was Dich glücklich macht. Was Du brauchst. Was Du Dir ersehnst.
Und DARAUF verwende Deine Energien!

So gesehen, gibt es viel zu viele Menschen, die sich an alte (Fremd-)Programmierungen halten, anstatt sich nach eigenen Bedürfnissen zu orientieren.
Unsere Vorfahren zum Beispiel, die durch den 2. Weltkrieg mit schlimmer Armut konfrontiert waren, leben oft heute noch mit ihrem Fokus auf Geld und Sicherheit.
Junge sehen heute darin keinerlei Sinn mehr; – sie wuchsen im Überfluss auf.

Geld ist bedrucktes Papier, das jderzeit genau NULL wert sein kann.
Und wie hilflos zum Beispiel die – von unserem Geld gespeisten – Ärzte sind, zeigen die Statistken der stetig steigenden Erkrankungsraten.

Fokus auf sich, Fokus auf seine Gesundheit, Fokus auf sein Glück, heißt, selbstbewusste Eigenverantwortung für sein Leben übernehmen.

Nur was wir für unsere wirklichen Bedürfnisse tun, tun wir für uns!
Tun wir das auch noch im Sinne der ‚ewigen‘ Naturgesetze, tun wir 100% für uns! 😉

So klar es jedermensch ist, dass das Kind, das sich für Mathematik interessiert auch gute Mathe- Noten haben wird. So unklar ist das vielen Menschen in ihrem eigenen Leben.
Auch da gelingen eher die Dinge, die uns interessieren, denen wir Zeit und Energie zukommen lassen.

Nun hat natürlich jedermensch so seine Stärken und Schwächen; teils ererbt, teils anerzogen.
Man tut sich natürlich leichter, wird erfolgreicher sein, den Fokus auf die Stärken zu richten. Doch auch Schwächen können, mit auf sie fokussiertem Interesse, gestärkt werden bzw. zu Stärken werden.

Noch ein anderes Beispiel mit diesem so einfachen Fokus- Thema:
Du ärgerst Dich über etwas oder jemanden, willst z.B. Recht behalten und lässt Deinem Unmut bis Ärger freien Lauf.
Was hast Du davon? Dein Tag ist doch dann gelaufen, wenn Du wutschnaubend vielleicht auch noch allen über Deinen Ärger berichten musst …
Du hast Deinen Fokus in diesem Fall auf ‚Rechthaben- Wollen‘, ‚Arm- Sein‘, ‚Ungerecht behandelt worden zu sein‘ gelegt.
Legst Du Deinen Fokus auf Dein Wohlbefinden, sieht es gleich ganz anders aus.
Du willst einen guten Tag? Also fokussiere auf einen guten Tag!
Dazu gehört auch, sich nicht zu ärgern. Einerseits kann man ohnehin nichts an der ärgerlichen Situation ändern. Andererseits ist es fürs Wohlbefinden völlig egal ob vielleicht tatsächlich Du im Recht warst oder nicht.

Rechthaben und sich den Tag vermiesen. Oder großzügig darüber stehen und einen guten Tag (und eine gute Zukunftsperspektive mit dem ‚Gegner‘) haben? Das ist die Frage! 😉

Demnächst: Was hat das ‚gute alte Rüttelbrett‘ der Postämter von gestern mit unserer modernen Fokus- Lenkung zu tun?

 

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15 Antworten zu Jahresvorsatz: Fokus

  1. Doris Serra sagt:

    Lieber Willi,

    man kann zu beidem fhig sein, sich rgern ber ungerechte Zustnde, etwas dagegen tun und sich (auch damit…) um das eigene Wohlbefinden kmmern…und damit fr mehr Verantwortung und Gerechtigkeit in der Welt sorgen…den Fokus allein auf das eigene Wohlbefinden zu legen, bedeutet Abgeben der Verantwortung fr das Gemeinwohl…Verscnahaucliht an dem Beispiel einer Vergewaltigung etcv., die in unmittelbarer Nhe von uns stattfindet, man kann eingreifen oder wegschauen und sich um sein eigenes „Wohl“ kmmern… Liebe Gre Doris

    ________________________________

    • payoli sagt:

      Ja, das kann man. Alles kann man, liebe Doris!
      Bloß MEIN Fokussieren ist das nicht, was Du ansprichst.
      Mein Fokussieren ist, mein Leben paradiesisch und nachhaltig und damit auch für andere vorbildlich und attraktiv hinzubekommen. Denn
      a) Solche Positiv- Beispiele sind m. E. anderen gegenüber wertschätzender und verantwortungsbewusster, als Menschen zu kritisieren.
      b) Zudem sind positive, gelungene Leben ‚werbewirksamer‘ und werden von anderen lieber angenommen als weniger erfolgreiche, missmutig kritisierende, asketisch jammernde o.Ä. – Damit meine ich natürlich nicht Dich, gell!
      c) Ich denke, wir alle wären mit unseren eigenen Leben voll ausgelastet, diese in allen Bereichen ordentlich und nachhaltig zu leben.
      d) Beim eigenen Leben sieht man erst, wie schwierig so mache Änderungen sind! Andere zu kkitisieren dagegen, ist sehr einfach …
      Liebe Grüße!

      • Doris Serra sagt:

        Ich verstehe diesen „Ansatz“ nicht ganz. Willst du einen künstlichen Gegensatz zwischen deinem und meinem Denken schaffen (also hie „lokale“ ,“wertschätzende“ Bewusstseinsbildung, was auch immer du darunter verstehst, vielleicht, wenn du es als eine „Sauerei“ bezeichnet, dass ein Arzt an verebbarren erhöhten Cholesterinspiegel glaubt..)? Du behauptest zwar, nicht mich zu meinen mit deiner Bewertung des „missmutigen“, „asketischen“ , „jammernden“, weniger „erfolgreichen“ Lebens als des deinen- das ich dir von Herzen gönne-, doch wie kommst du auf diese Idee, wo ich doch nur behauptete, man solle sich nicht nur um das eigene Wohlergehen kümmern, sondern mit seinem Lebensstil versuchen, nicht Raubbau an Natur und Rohstoffen zu treiben-das heisst, wo es möglich ist, sich auch persönlich einzuschränken- diebezügliche Misstände aufzuzeigen und zu versuchen, sie aus der Welt zu schaffen. Seien wir doch froh, dass es Medien und Menschern gibt, die auf Misstände, die das Lelben des Menschen stören, ja ihm schaden könnten, aufmerksam machen, erst so können wir handeln und diese beseitigen. Ich finde es nicht fair, diesen Gegensatz herzustellen und all jene zu verteufeln mit gemeinen Bewertungen wie „jammernd“, asketisch, missmutig, wenig „erfolgreich“ etc.-auch Jesus und manche Propheten waren da nicht ganz so erfolgreich…., die die Aufmerksamkeit auf Missstände lenken, die über Österreich hinausgehen. Erst dann kann es ein „Paradies“ geben, wenn andere nicht heruntergermacht werden, die die gesamte Welt in den Blick nehmen und sich auch in ihrem Rohstoffverbrauch zurücknehmen und versuchen, etwas an falschen Strukturen zu ändern. Wenn das jemand als „jammernd“ etc. heruntermacht, richtet er sich selbst. Lassen wir auch die übrige Welt, auf deren Kosten wir derzeit leben, am „Paradies“ teilhaben nach dem Motto;:“Paradise all life“! Dein „Erfolg“ in deiner Anhängerschar schafft aber weltweit noch keine anderen Strukturen, also von dieser Sicht auch nicht ganz so „erfolgreich“….es ist in meinen Augen eine Meinungsdiktatur, wenn man bei anderen einen anderen , vielleicht umspannenderen „Ansatz“ nicht zulässt und diesen herunterzumacht, obwohl man immer behauptet, man solle nicht kritisieren, jammern etc. Ich setze mich für Meinungsfreiheit, demokratischere Verhältnisse, mehr Gerechtigkeit und weniger Unterdrückung, Raubbau und
        Ausbeutung-auf der ganzen Welt- ein, nur das eigene Leben „paradiesisch zu gestalten ist für mich zu wenig…

        • payoli sagt:

          Du magst ja ein netter Mensch sein, liebe Doris. Aber eines hast Du absolut noch nicht verstanden: Dass jede Energie, jeder Gedanke sich ausbreitet und sich zur Realität ‚verfestigt‘. – Auch Deine negativen …
          Du gibst zwar vor, Dich um die ganze Welt zu kümmern, was ja sehr löblich ist, aber Du verspritzt dabei leider auch sehr viel Negativenergie …
          Allein, wenn ich mir Deine Kommentare hier ansehe! Qui bono!? Wem soll das nützen, wenn Du die positiv konstruktive Klarheit hier, fast schon untergehen lässt in Deinen vielen kritischen bis Negativ- Äußerungen?
          Ja, rette die Welt!
          Ja, Du bist ganz wunderbar und fehlerfrei! – Ich nicht!
          Sag bitte nicht allen die ‚bloß‘ IHR Leben versuchen auf die Reihe zu kriegen, wie erbärmlich sie sind.
          Wahre Größe muss nicht ständig andere anpatzen, denke ich mir.
          Denn soooo toll sind wir beide nicht! Informier Dich mal, was wir allein mit dem Internet anrichten, für das rund um die Uhr Millionen von Server laufen und Unmengen an Strom fressen …
          Also bitte mehr Freundlichkeit, Demut und Konstruktivität!
          Zusätzlich bedauerlich finde ich, dass Du hier Themen aus dem Zusammenhang reißt, die im Kontext des ganzen blogs längst – in Deinem Sinne – geklärt sind … Ich kann nicht bei jedem Text alles Vorangesagte immer wieder mitwiederholen und schon gar nicht mit jedermensch Dinge diskutieren, die bereits gesagt wurden …
          In diesem Fall vielleicht zum Nachlesen:
          Der Super- Egoismus und Ungünstige Vielfalt
          Alles für gut, gell! 😉

  2. schorsch sagt:

    Saugeil!
    Treffsicher und einmalig wie immer, dieser Artikel. Danke!

    @ Doris: Sag, was moserst Du da ewig rum? Hast schlecht g’schlafen? Brauchst an Mann? hast nix G’scheids g’essen? 🙂

    • Doris Serra sagt:

      Ich finde diese Antwort eine Gemeinheit-da handelt es sich um dasselbe Kritisieren und Heruntermachen, was du mir offenbar unterstellst- und erkenne mich nicht wieder in solchen Behauptungen!
      Doris Serra

    • Doris Serra sagt:

      Mit Vergewaltigung in der Nähe meine ich natürlich auch „Vergewaltigung“ in jeglicher Form auch in der Ferne-in der ausgebeuteteneine Hilfeleistung in zweifel stellen, wenn aber Vergewaltigungen in der Ferne passieren, z.B. auch aufgrund unseres aufwendigen Lebensstils hervorgerufene, nimmt Hilfe und Widerspruch in unserer Gesellschaft sehr deutlich ab und diese vergewaltigungen in der Ferne geschehen tagtäglich für uns still, unbemerrkc, wenn man nicht die Aufmerksamkeit auf die Folgen dieses Lebensstils dorthin lenkt. Mir aber aufgrund des Aufzeigens dieser Tatsache unnötiges Kritisieren vorzuwerfen, fände ich ungeheurlich, zumal ich meinen Lebensstil so wenig aufwendig wie möglich gestalte zugunsten meiner Umwelt und meiner Mitmenschen.
      Doris Serra

  3. inge henneberg sagt:

    Wieder einmal hast Du das WESENTLICHE auf den Punkt gebracht, nichts ist überflüssiger als Ärger. Er blockiert anstatt uns aufzurichten, reine Zeitverschwendung.

    Die Bestätigung dafür bekomme ich fast täglich präsentiert. War und ist ein Lernprozeß – aber seeehr hilfreich.

    Und Doris, bitte nicht falsch verstehen, zu helfen bzw. bei Mißständen etc. einzuschreiten – ist doch selbstverständlich, aber das funktioniert und gelingt besser wenn Ärger /Agressionen außen vorbleiben.

    Und was payoli hier beschreibt – ist genau das was ich immer wieder erlebe bzw. deckt sich auch mit meinen Erfahrungen – eine meiner wichtigsten Erkenntnisse!!!

    • Doris Serra sagt:

      Ärger über einen Missstand kann oft notwendig sein, um überhaupt zum Handeln zu gelangen….

      • payoli sagt:

        ‚Ärger‘ ist eine Negativenergie und wird nie zu einer rundum positiven Lösung führen!
        Wenn Du derartig massive Emotionen brauchst, um Änderungen zu bewerkstelligen, outest Du Dich – sorry, aber – als recht unsensibles Wesen, das sich unter dieser Schwelle weder spüren noch motivieren kann …

    • Doris Serra sagt:

      Wie kommt Frau Henneberg dazu, mir vorschreiben zu wollen … [Rest und zweite Attacke gegen mich gelöscht]

      • payoli sagt:

        Tut mir Leid liebe Doris, aber mir reicht’s!
        Ich hab Dich eben in den spam- Filter gesteckt. Das heißt, alle weiteren Kommentare von Dir werden automatisch gelöscht, ohne dass ich sie sehe.
        Das wirst Du natürlich als ungerecht oder Zensur empfinden. Aber ich will Dein ausschließlich destruktives Gezeter meinen Lesern nicht länger zumuten.
        Ich hatte Dich heute schon gefragt: Qui bono? Wem sollen Deine Besserwissereien und Anwürfe helfen? Bzw. hatte ich doch auf eine gewisse Größe in Dir gehofft. Aber schon Stunden später musst Du zum nächsten (bereits gelöschten) Rundumschlag ausholen …
        Liebe Doris, das geht nicht!
        Wir alle sind Menschen die es verdient haben wertgeschätzt zu werden. Wir alle bemühen uns redlich; die einen mehr, die anderen weniger. Und niemand hat sich über andere zu erheben …
        Seit bestehen dieses blogs hat in Summe niemand soviel Negativenergie verbreitet wie Du …
        Tu Dir selber einen Gefallen und lerne die Welt zu lieben!
        Oder eröffne selber einen blog; vielleicht kannst Du ja eine Hass-, Besserwisser- oder Weltrettungs- Fangemeinde um Dich scharen.
        Wir hier bauen – konstruktiv! – am Paradies! 😉
        Leb wohl!

  4. susisu sagt:

    Lieber payoli!
    Ich war sehr enttäuscht, als du dich im Dezember mehr oder weniger abgemeldet hast. Jetzt denke ich mir, deine Beiträge sind noch „intensiver“ geworden
    Es ist jetzt die Qualität und nicht die Quantität, die mich dir danken lässt
    Danke, danke, danke!
    Bussi
    susisu

  5. evafon sagt:

    Du kannst Wahrheiten so einfach ausdrücken, lieber payoli.
    Alles scheint so einfach und dennoch habe ich es bisher nicht so sehen können. Mir kommt vor, ich habe bisher unter einer lichtundurchlässiogen Decke gelebt.
    Deine Taschelampe hat mir oft schon Licht gespendet und dafür danke ich Dir von ganzem Herzen

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