MS und CCSVI

2. Mai 2013

Eben lief im TV eine Doku über eine neue Methode zur Verbesserung der Symptome bei Multipler Sklerose (MS), die sehr kontroversiell gesehen wird und die gewisse Risken birgt und auch nicht in jedem Fall greift.
Es werden dabei die Hals- und Thoraxvenen mittels eingeführter Ballons aufgedeht um das Blut effizienter aus dem zentralen Nervensystem abzuleiten.
Der ‚Verdacht‘ auf einen Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose und einer Venenverengung (Chronische Cerebro-Spinale Venöse Insuffizienz – CCSVI) gibt es schon seit den 1930er- Jahren.
So gut die Doku zeigte, wie groß die Widerstände der Medizin gegen ‚wissenschaftlich Unbewiesenes‘ sind, obwohl das Netz voll ist mit Videos von Ex- MSlern die herumhüpfen, so absurd ist die Situation für mich.

Ich hab seit 20 Jahren den Bericht einer ehemaligen MS- Patientin auf meiner web- Seite, die ‚bloß‘ ihre Ernährung umstellte!
Dr. Evers heilte mit einer derartigen ‚Diät‘ tausende Patienten schon vor Jahrzehnten! Die Eversklinik gibt es immer noch, doch an die Diät kommt man angeblich dort kaum noch …

So einfach könnte es sein! Doch es wird lieber – ich vermute gezielt – mit so einem inszenierten ‚Sturm im Wasserglas‘ auf einen teilwirkungslosen CCSVI- Nebenschauplatz gelockt.

Dabei bräuchten sich die Ärzte um ihr Geschäft gar nicht so sehr zu sorgen. Ich kam mal im Zug mit einer MS- Patientin ins Gespräch, erzählte ihr von Dr. Evers Erfolgen, sagte aber nicht dass es um eine Ernährungsumstellung geht. Wir tauschten unsere Daten und ich schickte ihr entsprechende links. Als ich nichts mehr von ihr hörte fragte ich nach und ‚musste‘ hören ‚Ach dafür esse ich viel zu gern und außerdem klingt mir das zu unglaublich‘ … 😉

 


Grün, grün, grün …

2. Mai 2013

… ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles was so grün ist … lalalalala. So lauten zwei Zeilen eines Kinderliedes.

Aber beginnen wir anders. In einer Tischlerei in der sich weder ein Nagel noch eine Schraube findet ist die Wahrscheinlichkeit doch groß, dass hier ausschließlich mit Holz-, Dübel- und Leimverbindungen gearbeitet wird.
In einem Haus, in dem keine Pflanzen zu finden sind wird höchstwahrscheinlich kein Blumenfreund leben.
Solche Beispiele ließen sich noch viele anführen. Sie sind sehr simpel und die Logik ist augenfällig.

Es müsste also auch etwas ähnlich augenfällig sein, was aber kaum jemand weiß oder bedenkt.
Wir, unser Körper, unsere Organe, unser Verdauungssystem wurden zu Zeiten gebildet, als es rund um uns ausschließlich Natur gab. Keine Fabriken, kein Beton, keine Bäckereien, keine fast food- Tempel, keine Apotheken, keine Fleischereien … Ausschließlich Natur!
Da ist es doch mehr als naheliegend, dass wir optimal an das Verzehren genau dieser Natur angepasst sind.

Da ist es weiters doch mehr als naheliegend, dass wir genau mit dieser Ernährung am besten ‚funktionieren‘, dass es uns damit am allerbesten geht, dass wir damit am gesündesten sind.

Und wie sieht diese Natur aus?
Guck Dich mal um!
Grün, grün, grün ist alles, was ich hab.
Darum lieb ich alles was so grün ist … lalalalala 😉
Und vereinzelte süße Früchtchen darinnen!

Da ist auch gar nicht sehr erstaunlich, dass sich unser roter Blutfarbstoff, die Basis unseres Lebens, trotz seiner Komplexität in nur einem Atom vom Pflanzengrün unterscheidet …