Ich hab’s versucht!

Fragt mich nicht warum es mir dazumals so wichtig erschien, mit dem Rauchen nicht gänzlich aufzuhören, sondern versuchte, es langsam und ‚genussvoll‘ zu reduzieren.

Es funktioniert nicht!
Oder es hätte seeehr lange gedauert, bis ich das geschafft hätte.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es mit der Ernährung(s- Umstellung) nicht anders ist.
Bloß, ich wusste es damals schon vom Rauchen, dass es weitaus besser klappt, wenn man einen ‚harten Schnitt‘ macht und von einer Minute auf die andere Schluss macht.
So hab ich es auch mit der Ernährungsumstellung gemacht und es funktionierte wunderbar.

Wenn ich mir heute Leute anseh, die sich immer noch mit der Fleischreduktion herumplagen, wenn ich Medien- Artikel sehe, die seit Jahren einen minimalen Fleischverzicht trommeln, tun mir diese Leute eigentlich nur Leid.

Denn was ist schon der Fleischverzicht allein?
Ein Baum weniger von einem ganzen Irrtums- Wald!
Und damit kaum wirklich erfolgversprechend.

Wir leben heute soooo falsch, dass das eine Änderungsliste ergibt, die einem wirklich das Fürchten lehren könnte.
Allein schon bei der Ernährung gehört weg:

redball das Fleisch,
redball Wurstwaren sowieso,
redball Milch,
redball Milchprodukte,
redball Brot,
redball Süßigkeiten,
redball Backwaren,
redball Teigwaren,
redball Eier,
redball das Kochen,
redball Backen,
redball Braten,
redball das Mikrowellen sowieso,
redball Drogen,
redball Alkohol,
redball Chemikalien
redball Salz,
redball Zucker,
redball

Damit aber ist noch nicht Schluss!
Dazu wäre auch noch soviel an unserem

redball Bewegungsverhalten, an unseren
redball Denkgewohnheiten und bei unserem
redball Sozialverhalten zu ändern, um ein wirklich gutes Leben zu haben …

Dazu kommt noch, dass manche Gewohnheiten, manche Bilder so fest in uns verankert sind, dass Menschen mich natürlich für verrückt erklären, wenn ich statt Kaffee mit Marmeladesemmeln, zu Blattgrün mit Früchten zum Frühstück rate.

Deshalb, der ‚payoli- Trick‘!
Vergiss alle Entsagungen, alle Verzichte, alles detailierte Weglassen!
Hol Dir einfach – wie beim Rauch- Stopp – von einer Minute auf die andere ein neues Bild in Dein Leben!

Das Bild einer topgesunden, entspannten und zufriedenen Primaten- Gruppe! 😉
Ja! Klingt verrückt, aber es gibt leider noch zu wenige vorzeigbare attraktive Menschenbilder …
Und diese süßen FellgesellInnen sind ja ohnehin zu 98,6% mit uns genetisch ident! 😉
Oder bau Dir aus Deinem Detail- Wissen EIN Bild zusammen, benenn‘ es und ruf das Dir immer wieder in Erinnerung!

Vergiss die ‚TAUSEND‘ Verbote!
Lebe EIN Positivbild!

Du wirst sehen, es ist herrlich!
Das ‚Normal- Leben‘ ist absurd! 😉

 

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One Response to Ich hab’s versucht!

  1. inge henneberg sagt:

    Damit sprichst Du ein sehr interessantes und wichtiges Thema an, danke Dir!

    Kann alles nur dick unterstreichen, auch ich habe die gleiche Erfahrung gemacht!

    Die Umstellung funktioniert besser und fällt leichter, wenn sie adhoc und konsequent durchgeführt wird, alles andere bzw. die schrittweise Umstellung läßt einen ewig „herumeiern“ und nicht wirklich zum Ziel kommen.

    Trotzdem – ich oute mich jetzt mal, mein Verstand sagt mir deutlich und klar – die 100%ige vegane Rohkost ist das einzig Richtige, bin aber nach mehrwöchigen Phasen immer wieder bei Kartoffeln und (selbstgebackenem) Vollkornbrot gelandet. Zufall – daß es immer in der kalten Jahreszeit passiert?
    Zum Vollkornbrot paßt – für mich – nichts so gut wie Butter und Käse – Fazit: Auch diese Milchprodukte tauchen mit dem Brot, zwar selten, aber hin und wieder bei mir auf und das – nachdem ich diese die letzten 2 Jahre nicht konsumiert und auch nicht vermißt habe.???
    Und diese erhitzten – nur noch Nahrungsmittel (keine LEBENSmittel mehr) erfordern immer auch etwas Salz, insofern bleibt es automatisch wenn Erhitztes dabei ist, niemals nur bei e i n e m Produkt (Ausnahme), sondern es summiert sich leider.
    Ergo – nach veganen rohköstlichen Phasen lande ich immer wieder bei den oben beschriebenen Produkten, wobei die Milchprodukte deutlich in der Minderheit sind – eine kurze Zeit im Jahr – aber sie kommen vor.

    Insofern bestätige ich voll Deine obigen Ausführungen, komme aber trotzdem über mehrwöchentliche rein vegan rohköstliche Phasen nicht hinaus.

    Dabei tröstet es mich auch nicht daß ich anderes (Fleisch, Wurst, Süßigkeiten, Zucker, Backwaren, Teigwaren,

    Alkohol, Kaffee, Drogen etc.) mühelos weglassen kann, sie existieren schon sehr lange (Jahrzehnte) nicht mehr für mich.

    Oder daß ich niemanden (persönlich) kenne, der langfristig rein vegan und rohköstlich lebt. Da gehöre schon ich mit den relativ wenigen erhitzten Ausnahmen zu einer absoluten Minderheit. Das ist die Realität.

    Eventuell ist es für uns (in unserem Zeitalter) die wir alle nach der Muttermilch und den ersten Zähnen, also fast von Beginn an mit auch Erhitztem groß geworden sind, später nach Jahren/Jahrzehnten total schwierig, wieder zur „rein veganen rohköstlichen“ Nahrung zurückzukehren?

    Daß sie das einzig Richtige ist – darüber besteht kein Zweifel.

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