Mateschitz’s red bullen

Vor zwei Jahren noch frug ich: „Hat McDonald die dümmsten Kunden?„, da ich beim Radfahren schier fassungslos war über diese zahllosen, achtlos weggeworfenen McDo- Verpackungen.
Ich weiß nicht ob McDonald etwas an seinen Verpackungen verändert hat, ob deren Kunden erwachsener geworden sind oder sonstetwas passiert ist. Ich sehe nun – zumindest im Raum Wien/ Niederösterreich – kaum mehr diesen Verpackungsmüll am Straßenrand.

Wer aber nun glaubt, des Radfahrers Auge würde nun durch Rasen- oder Wiesenblumen- Streifen neben der Fahrbahn erfreut irrt sich gewaltig.
Meine Fassungslosigkeit ist leider bloß eine andere geworden.
Es säumen unvorstellbare Mengen an red bull- Dosen die Sttraßenränder!

red bull

Einerseits unglaublich für mich, welche Umsätze mit diesem – für mich – parfümierten Ekelsprudel erzielt werden müssen und welche Geschmacksverirrungen heutige Jugendliche/ Konsumenten haben müssen.
Andererseits geht es mir als ökologisch denkender und handelnder Mensch fast schon an die Substanz, wenn ich bedenke, welche Mengen an teuerstem Aluminium da gleichmäßig über die Landschaft verteilt werden …
Obendrein werden diese Dosen auch noch von den Mähmaschinen der Straßenmeistereien mit jedem Mähvorgang schlimmer zerschnitten, bis nur mehr bunte und scharfkantige Blechteile herumliegen …

Herr Mateschitz hat soviel Geld! Er bräuchte uns nichts zu schenken!
Er bräuchte nichtmal dem Herrn Baumgartner seinen Stratosflug ermöglichen. Er bräuchte auch auf seinem TV- Kanal keine intakten Landschaften zeigen.
Er bräuchte auch nicht die unökologischte Sportart, von der ein Exweltmeister sagte, dass da bloß ein paar Trotteln im Kreis fahren, nach Österreich zurückbringen. Er bräuchte bloß mit einem Winzteil seines Geldes den Schaden, den er der Allgemeinheit und in der Natur anrichtet, wieder gutmachen!
Ob er seine Konsumenten ‚erzieht‘ oder Dosensammler- Autos über die Straßen schickt, ist mir egal.
Aber dass Steuerzahler für diese Mistentsorung aufkommen müssen oder gar dass – immer wieder – (Schul-)Kinder dafür missbraucht werden, durch Wald und Flur zu hirschen um all den Zivilisationsmüll einzusammeln, kann wirklich nicht angehen!

Lieber (?) Herr Mateschitz, zeigen Sie Flagge, Fairness- und Öko- Denken und werden sie reparierend, vielleicht sogar ‚vorreitend‘ aktiv!
Oder kürzer und für diesen blog treffender

paradise your and our life !‚ 😉

 

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7 Responses to Mateschitz’s red bullen

  1. Inge Henneberg sagt:

    Wiedermal hälst Du uns – zu Recht – den Spiegel vor. Wer zwingt uns denn diesen Müll inkl. des Verpackungsmülls zu kaufen?

    Was die Mehrheit der Konsumenten nicht nachfragt, bleibt liegen und wird auch nicht mehr produziert.

    So einfach ist das.

    Fazit: Derartige Probleme erledigen sich von selbst, der Verbraucher bestimmt darüber.

  2. hexesofia sagt:

    Hallo Payoli,
    ich kann es auch nicht fassen, wie man so eine chemiekacke trinken kann. Meine beste Freundin zieht sich das in Phasen von Überanstrengung rein und siehe da – es bringt gar nichts! Es hilft ihr nicht, aber sie trinkt es trotzdem immer wieder, auch morgens schon – ekelhaft.
    RedBull gehört genauso wenig in den menschlichen Körper wie in unsere Natur. RedBull braucht kein Schwein, genauso wenig wie diese bekloppte Glühsparbirne…

  3. DS_1969 sagt:

    Für die Gebinderücknahme ist der Handel, nicht der Hersteller zuständig.
    Herr Meteschitz liefert sicherlich genug Geld an den Staat ab!

    • payoli sagt:

      Mir ist jeder recht, der diese Sauereien wegräumt, hielte aber das Verursacher- Prinzip als das stimmigste.
      Ich hoffe sehr, dass auch Herr Mateschitz seinen Beitrag zur Allgemeinheit leistet. Dennoch aber liegt sein Mist rum!
      Auch kenne ich jemanden aus der Gesundheitsbranche, der Mateschitz für den größten Verbrecher Österreichs hält, nach den Gesundheitsschäden die er bei der Jungend anrichtet. So gesehen werden wohl seine Abgaben vermutlich mehr als verbraucht werden …

  4. schorsch sagt:

    Der Erfolg von red bull, samt dem Verhalten seiner Konsumenten zeigt doch bloß wie hirngewaschen die heutige Jugend bereits ist und damit, wie kaputt diese Gesellschaft ist!

  5. mateschitz sagt:

    Sehr geehrter Herr payoli!
    Gerne informiere ich Sie von meinem Auftrag einen Formel 1- Boliden mit einem Mega- Staubsauger zu kombinieren um damit die Straßenränder zu säubern. Herr Baumgartner erhält darauf einen Stratosphären- Hochsitz von dem aus er das Gefährt steuern und meine Autogrammkarten verteilen wird. In einer Natur- Doku- Serie auf Servus TV wird der Säuberung jeden Straßenkilometers eine Sendung gewidmet.
    Mit freundlichen Grüßen
    Didi ‚green bull‘ Mateschitz

    PS: Übrigens, ich kanditiere zur kommenden Nationalratswahl auf der Liste der Grünen!

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