Offener Brief

26. September 2013

Die rührige Claudia Langer gründete Event- und Werbeagenturen und die Internet- Plattform ‚utopia.de‘, machte ein Vermögen und hat nun ein Lamento in Buchform herausgebracht.
Darin beklagt sie unsere nichtnachhaltige greengewashte Gesellschaft, die sich nur hinter Ausreden verschanzt.
Dabei ist sie m.E. selber ein Teil, wenn nicht sogar Motor dieses Wahnsinns.

Vielleicht brauchen die Menschen so kleine Schritte wie ihr utopia.de einer ist. Ich glaube es nicht! Es ist einfach läppisch, was dort abgeht!

In einem kürzlich gesendeten Gespräch mit ihr, verschwallte sie sich überhaupt in einem unsäglich diffusen Politik-, Unterschriften- und Manifest- Geschwafel.
Ich werde weder Claudia Langer, noch die Welt retten. Aber zumindest ein offenen Brief an sie ‚muss‘ sein:

Liebe Claudia Langer (Zeigefinger)! 😉
Ihr Blahblah beim Radio- Gespräch mit Michael Kerbler war für mich nahezu unerträglich.
Doch nicht, weil es so schlecht war, sondern weil ich weitaus mehr, um nicht zu sagen, zu viel von Ihnen erwartet hatte. Für einen ’normalen Durchschnittsmenschen‘ wäre es wunderbar gewesen. Für jemanden, der sich schon so lange im Öko- Bereich bewegt, hochgradig enttäuschend.
Die Zeit des Jammerns, der erhobenen Zeigefinger, sollte längst passe sein. Gelungene Lösungen und vorgelebte, erfolgreiche Leben sind gefragt!
Liebe Frau Langer, Sie ersticken sich ja fast selber in ihrer Kompliziertheit! SO kommen wir sicher nicht weiter!
Dabei …, die Wahrheit und Lösung ist höchst einfach:

a) Vor der eigenen Tür kehren!
Auch wenn Du Deine Agenturen verkauft hast, kurbeln diese noch immer das an, was Du ankreidest.
Sich mal ‚einen Flug versagen‘ wie Du sagtest, ist sicher nicht die Lösung!
Auch mit einem weiteren, noch dazu destruktiven Gejammere-, Buch noch mehr Kohle zu machen, nicht!

b) Vorleben! Anstatt lamentieren, Zeigefinger erheben und aussichtslose Allgemein- und Sofort- Lösungen suchen! – Um nicht zu sagen, sich dahinter verstecken!
greenball Wir brauchen uns nichts WIRKLICH Gutes zu versagen!
greenball Wir bräuchten bloß WIRKLICH genussvoll leben, im Sinne von ‚paradiesisch‘ und ‚Befriedigung unserer Ur- Bedürfnisse‘.
greenball Und wir müssen uns nicht darum kümmern alle ins Boot zu holen.
Wer sich weiterhin sein burn-out anarbeiten will, soll das tun (dürfen).
greenball WIR paradiesen! 😉
Tun wir das gut, kommen andere gern und freiwillig nach … 🙂

c) Leider dürfte Dir entgangen sein, dass ich als payoli (= paradise your life) schon mal utopia.de ‚beglückt‘ habe, dass also alles längst klar sein müsste 😉

Liebe Grüße
und
paradise your life ! 😉

 

 


Gemütliche Dicke …

26. September 2013

Dickerl… kennt wohl jeder. Auch lustige Dicke.
Klar sind nicht alle Übergewichtigen gut drauf, aber sehr viele von ihnen sind gesellschaftlich sehr gut integriert und sehr gesellige und umgängliche Menschen.
Umgekehrt habe ich schon von sehr vielen Ex- Dicken gehört, dass es die ‚Hölle‘ war.

Dennoch fallen mir zwei Dinge ein, die wir von runderen Menschen lernen könnten:

redball Ausgeglichene Dicke lassen mich annehmen, dass gutes Essen sehr gut ist für die Laune. Vielleicht sogar das ‚Immer-und-überall-Essen‘, was vermutlich ein paradiesisches Relikt ist, das noch in allen von uns schlummert.
Blöd nur, dass diese Gesellschaft bloß Dinge anbietet, die einen über kurz oder lang in die Grube oder aufs Krankenlager bringen, wenn wir sie in solch einem paradiesischem Ausmaß verzehren …
Lernen wir also,

    greenball unsere Rohköstlichkeiten nicht zu spartanisch, sondern lieber üppiger ausfallen zu lassen und

    greenball möglichs allgegenwärtig zu halten.

redball Der typische gemütliche Dicke nimmt das Leben so wie es kommt. – Besonders mit seinen angenehmen Seiten! 😉
Das sollten auch wir tun! Gerade uns payolis stünde diese absolute Zuversicht ja absolut zu 😉