Eine neue Medizin- Sicht

30. Oktober 2013

Schulmedizin
Eine neue Medizin- Sicht wäre längst überfällig!

Denn:
redballWer sagt, dass die Körper, wenn sie erkranken, sich immer irren müssen. Immer den Viren und Erregern unterliegen müssen?
redballWer sagt, dass Krankheiten immer Schicksalsschläge sein müssen?
redballWer sagt, dass Krankheiten immer negativ sein müssen?
redballWer sagt, dass Krankheitssymptome immer unterdrückt werden, dass Unregelmäßigkeiten immer behandelt, weggeschnitten, bestrahlt, etc. werden müssen?

Das alles sagt die sogenannte Schul-, Offizial-, Universitäts-, Pharma- Medizin.

Andere wieder – auch nicht Dümmere! – sagen: Alles was passiert, hat seinen Sinn bzw. will uns etaws sagen. Von unseren Krankheiten könnten wir lernen.

Doch in unserer Überheblichkeit muss eher alles, was uns nicht passt, gleich ein Irrtum sein.
Das beste Beispiel sind Tumore, Hautausschläge, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Sie tauchen auf, wo und wann wir sie nicht brauchen können. Also müssen sie weg, müssen sie unterdrückt werden.
Über ihre Ursachen machen wir uns keinen Kopf. Das kann nur ein Irrtum des Körpers oder Schicksals sein!

Und wenn das ’nur‘ Reaktionen auf unser Fehlverhalten sind?
Wenn damit der Körper versucht, die von uns eingefüllten oder in die Umwelt abgesetzten Schadstoffe auszuscheiden oder in Deponien auszulagern oder durch heftiges allergisches Tränen, Nießen, Rotzen … auszuscheiden?

Allergien z.B. werden gern als unsinnige Überreaktionen des Körpers gesehen und dargestellt.
Wenn dadurch nun aber Schadstoffe, vielleicht in die sich rasch regenerierenden Schleimhäute oder in die Haut ausgelagert, ausgeschieden werden?
Wenn Viren, Pollen, Erreger & Co bloß die Ausscheidungs- Helfer oder Initiatoren sind?

Hmmm, hm …. Fragen über Fragen ….
Oder doch geniale Lösungen? 😉

Ich würde nichts davon strikt behaupten wollen. Doch ich probiere gerne aus.
Und diese Proben haben sich immer wieder zugunsten der zweiteren Variante ausgesprochen.

Vielleicht magst auch Du es mal ausprobieren, bevor Du Deine Problem- Spatzen mit Medizin- Kanonen beschießen lassen willst.
Wenn’s nicht klappt, kann man immer noch zum Doc pilgern …

 


Unbewusste Paradies- Erinnerungen

28. Oktober 2013

“Verlieren Sie 20 kg in 3 Wochen!”

“20% Rendite, bei 0% Risiko!”

“Falten weg in nur 7 Tagen!”

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, was an solchen Versprechen wirklich dran ist?

Auch, wenn unser Verstand eine gesunde Skepsis dagegen verspürt … Der Gedanke, etwas ohne große Anstrengung zu erreichen, übt einen sehr großen Reiz auf uns aus. Vielleicht bist Du ja auch schon einmal schwach geworden und hast es einfach mal ausprobiert.
Fast jeder ist wohl irgendwann schon mal auf so eine falsche Versprechung reingefallen. Denn unsere Sehnsucht nach magischen Abkürzungen ist einfach sehr groß.
Doch warum ist das so?

Vor kurzem habe ich ein altes Sufi-Sprichwort gelesen, das es für mich sehr gut auf den Punkt bringt:

Nugget„Falschgold existiert aus drei Gründen:

greenball Die Gier der Menschen ist sehr groß.

greenball Ihre Fähigkeit, zu unterscheiden, ist sehr klein.

greenballEchtes Gold existiert tatsächlich.“

Und irgendwie trifft es das.
Wir sind vielleicht nicht mehr gierig nach Gold. Aber im übertragenen Sinne nach vielen anderen Dingen. Wir sind gierig nach schnellen Ergebnissen. Nach Zeitersparnis. Nach „dem Besten“. Nach Abkürzungen zum Glück.
Der Autopilot wird gestellt auf Ergebnis Erfolg!

In einer Welt des Leistungsprinzips, in der alles und jeder miteinander verglichen wird, zählen am Ende hauptsächlich Ergebnisse. Das wurde uns so ‚eingeimpft‘.
Und das hat ja durchaus auch seine Vorteile. Denn Ergebnisse sind im Vergleich einfach der objektivste Maßstab. Wenn wir uns am Ergebnis orientieren, brauchen wir keine anderen Informationen mehr, wir sparen also wertvolle Zeit.

So zu denken und zu handeln birgt allerdings auch Gefahren. Denn wenn wir uns nur an Ergebnissen orientieren, wird unser Denken eindimensional und oberflächlich. Wir betrachten die Informationen dahinter nicht mehr genau. Das ist gewissermaßen wie ein Denk-Autopilot: „Stimmt das Ergebnis, ja oder nein?“ Und das kann schnell zu einem Schwachpunkt werden, da Ergebnisse sich teilweise sehr leicht beeinflussen lassen. Wir lassen uns deshalb viel leichter täuschen, wenn wir die Dinge nur noch aus dieser einen Warte betrachten. Wenn wir uns also nur nach Ergebnissen richten, laufen wir große Gefahr, „Falschgold“ hinterherzulaufen.

Wenn wir uns dieses Denken angewöhnen, birgt es außerdem die Gefahr, dass Ergebnisse schnell zu unserem einzigen Maßstab werden. Und leider nicht nur zu unserem Maßstab bei Finanzprodukten, Antifaltencremes oder Diäten, sondern eben auch zum Maßstab für andere Menschen oder für uns selbst.
Wir wollen immer mehr Gold!

Die Orientierung an Ergebnissen geht nicht ganz spurlos an uns als Menschen vorbei. Wir vergleichen uns selbst ständig. Wir messen uns selbst an Ergebnissen. Die Ansprüche an jeden Einzelnen von uns werden dadurch sehr viel höher. Jeder möchte am liebsten erfolgreich, schlank, reich und sexy sein. Es entsteht ein Gefühl, immer mehr in immer kürzerer Zeit erreichen zu müssen. Und das macht solche Versprechen wie oben, dann für uns einfach sehr attraktiv.
Mal eben die Creme gegen Cellulite draufschmieren, statt langfristig Sport zu machen.
Mal eben die Vitamintablette nehmen, statt täglich Obst und Gemüse zu essen.

So hoffen wir, dem Anspruch an uns selbst, vielleicht doch noch genügen. Deshalb wollen wir solche Abkürzungen.

Wenn die Faltencreme wirklich helfen würde, wäre es ja unsinnig, sie nicht zu nutzen. Wenn Sie wirklich 20 kg in 3 Wochen verlieren könnten, ohne dabei Ihrer Gesundheit zu schaden, warum nicht?

Aber leider gibt es solche Abkürzung in der Realität eben nicht oder nur sehr, sehr selten. Viele solcher Versprechungen haben eben noch eine Kehrseite. Einzig unser starker Wunsch danach, es möge funktionieren, lässt uns daran glauben. Der uralte Wunsch des Menschen nach einem „Stein der Weisen“, der unedles Metall zu Gold verwandeln kann, lässt uns da manchmal sehr irrational handeln. In den meisten Fällen wird man dann enttäuscht und ist frustriert, weil der schöne Traum von der Abkürzung nicht funktioniert hat.

Deshalb wäre selbst regelmäßig zu hinterfragen:

In welchem Bereich würdest Du selbst immer am liebsten eine Abkürzung nehmen? Bei welchem Thema bist Du dafür besonders anfällig?
Wo schaust Du eigentlich immer nur auf die Ergebnisse?
Wo solltest Du vielleicht auch öfter mal hinter die Kulissen schauen?
Wo läufst Du eventuell „Falschgold“ hinterher?

Trau den Ergebnissen nicht blind! Denn davon lassen wir uns locken und leicht täuschen. Guck öfter auch mal hinter die Kulisse, denn so erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit keinem Falschgold hinterherzujagen.

 


Die Supergesundheit

25. Oktober 2013

SupergesundheitFrüher sprach ich zu Leuten, in Vorträgen von ‚Gesundheit‘. Als ich merkte, dass wir etwas Unterschiedliches darunter verstehen, erweiterte ich auf ‚lebenslange Dauergesundheit‘.
Doch auch diese wird nicht wirklich als das verstanden, als was sie gemeint ist.
Ich verstehe darunter lebensgang dauergesund, also wirklich gesund, im Sinne von topfit und problemfrei, zu sein.
Die Menschen verstehen darunter, nicht im Krankenhaus oder mit Fieber zu Hause zu liegen. Aber all ihre Kreuzschmerzen, Pickel, Verschleimungen, fallweisen Kopfschmerzen, Blähungen sehen sie nicht als ’nicht- gesund‘.

Dabei ist unser Körper so ausgelegt, dass wir
  a) absolut dauergesund leben könnten und dass
  b) uns jedes Körpersignal etwas sagen will.

Jeder Pickel, jede gerötete Hautstelle, jede Entzündung, auch wenn es ’nur‘ eine Nagelwurze sein sollte, jeder Kopfschmerz, jedes Räuspern, etc. wollen uns darauf aufmerksam machen, dass etwas an unserem Verhalten nicht passt, nicht artgerecht ist.

Es reicht also offensichtlich nicht mehr von ‚Gesundheit‘ zu sprechen. Ich muss den Begriff ‚Supergesundheit‘ einführen.
Supergesundheit meint: Nie schlechte Laune zu haben, nicht kleinste Wehwechen oder Unpässlichkeiten, schon gar nicht Schmerzen, zu haben.
Ein Supergesunder braucht keine Hausapotheke, keinen Arzt, kein Taschentuch, er jammert anderen nichts vor. Ein Supergesunder ist ein topfitter Dauer- Strahlemensch.

Diese Supergesundheit ist unser aller Geburtsrecht und wäre für uns alle vorgesehen.
Sie ist allgegenwärtig!
Sie ist und wartet in uns!
Nimm auch Du sie Dir!
Es ist einfacher als Du denkst!

 


Jedermann

23. Oktober 2013

oder

Der Tod des reichen Mannes

JedermannNicht nur alljährlich am Salzburger Domplatz sondern tagtäglich spielt sich tausendfach dieses Sterben des reichen Mannes, des reichen Menschen, ab.

Warum ‚müssen‘ heutige, erfolgreiche Genussmenschen ihr Leben so schnell und ausgiebig leben?
Warum müssen sie die schnellsten Autos haben, ständig in schallmauerschnellen Fliegern sitzen, zielgerichtet und effizient Handeln und Denken? Warum essen sie fast food oder auch anderes schnell und in großen Mengen? Warum essen sie zu fett und zu süß?

Weil ihnen weniger Zeit bleibt!
Weil sie eine geringere Lebenserwartung haben!
Weil sie nicht die Zeit haben, langsam zu gehen oder zu radeln. Nicht die Zeit haben tagzuträumen, Seele zu baumeln, mal nichts zu tun.
Weil sie nicht die Zeit haben, weniger oder weniger ‚Dichtes‘ zu essen. Sie ‚müssen‘ in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel ‚runterkriegen‘.

Oder … hm …..
Oder ist es vielleicht umgekehrt? Sterben sie etwa früher WEIL sie so ungesund, so schnell, so nicht artgerecht gelebt haben?

Ach, was denk ich da herum?
Ist doch nicht MEIN Thema!
ICH kann genießen, seelebaumeln, tagzuträumen, paradiesisch leben UND hab viiiiiiel Zeit dafür 😉

 

 


Veraltete Sparsamkeit

21. Oktober 2013

bescheidenDie Nachkriegsgeneration war teilweise sehr sparsam, musste überaus sparsam sein. Heute müssen wir das nicht mehr!

Stimmt das?
Müssen wir wirklich nicht mehr sparsam sein!?
Wäre diese ‚alte Sparsamkeit‘ nicht auch eine Möglichkeit

greenball den CO2- Ausstoß zu vermindern,
greenball die Umwelt weniger zu verschmutzen,
greenball die Lärmbelastung zu reduzieren,
greenball weniger Geld zu brauchen und damit aus dem Arbeits- Hamsterrad zu kommen,
greenball mehr Freude an unseren Ressourcen und unserer Kreativität zu haben?

Müssen wir unbedingt immer auf den Weg nach vorne, auf neue Technologien, setzen?
Haben diese uns nicht schon oft genug enttäuscht? Haben sie nicht oft genug das Versprochene nicht gehalten? Oder erst nach Jahren ihre Nebenwirkungen und Nachteile erkennen lassen?

Was hatten denn die Alten so alles zu bieten?
redball eigener Garten
redball selber Kochen
redball Stoff- statt Papiertaschentücher
redball Putztücher aus alten Klamotten anstatt Küchenrollen
redball Klopapier aus Verpackungssackerln und Zeitungen
redball dauerhaftes Geschirr und Behältnisse, anstatt schnell verschleißendem Plastikzeugs
redball do it yourself
redball reger regionaler Tausch
redball Verbrennen und damit Nutzen von Abfall- Holz und Papier in Öfen, Badeöfen und Herden
redball Stricken, Nähen, Häkeln
redball tischlern, restaurieren, reparieren
redball händisch Geschirrspülen
redball unbenötigte Geräte und Beleuchtungen ausmachen
redball alles schonend behandeln
redball Wechseln zwischen Arbeitskleidung bzw. Kleidung für zu Hause und ‚für Schön‘
redball Restwärme von Herden für Abwaschwasser o.Ä. nutzen
redball kaum etwas wegwerfen, wiederverwerten, wiederverwenden
redball niedrigere Raumtemperaturen, eine Schicht Kleidung mehr
redball kaum Putzmittel(- Vielfalt)
redball verbrauchsgerecht einkaufen
redball … (diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen)

Ok! Eiges davon wird für so manchen heute nicht mehr passen oder die Welt retten. Doch einige Punkte sind ohne jeglichen Lebensqualitätsverlust umsetzbar; ja, erhöhen die Lebensqualität sogar!

So können wir nicht nur von den Affen, den Tieren, den Kindern, von Öko- Praktikern, sondern auch von der Nachkriegsgeneration ‚Altbewährtes‘ lernen. Wir brauchen es bloß zu TUN! 😉

 

 


Gesundheits- Produkte

17. Oktober 2013

Hier nur ein kleiner und unvollständiger Ausug aus Werbetexten für Gesundheitsprodukte, Elexire, Pülver, Tabletten, Salben, etc. nur EINER Illustrierten:

Gesundheitsprodukteball_blue Birke und Brennessel enthalten zahlreiche stoffwechselaktive Substanzen wie Mineralsalze, lösliche Kieselsäure …

ball_blue Roiboos ist bekannt für den Gehalt an Antoxidantien. So können Schadstoffe und freie Radikale leichter ausgeschieden werden …

ball_blue Aronia und Holunderbeeren enthalten eine beträchtliche Menge an natürlichen Polyphenolen (u.a. OPC= oligomere Proanthocyanidine, Anthocyane und Ellagsäuren) …

ball_blue Wertvolle Vitalstoffe (z.B. natürliches Vitamin C und Zink) tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei …

ball_blue Buchweizenkraut ist wegen seiner pharmakologischen Wirkung bei Gefäßerkrankungen ein herausragendes Venentherapeutikum …

ball_blue Schafgarbe (Achillea millefolium) enthält vor allem den Bitterstoff Achillein mit vielseitigen Heilwirkungen …

ball_blue Rotes Weinlaub enthält vor allem Flavonoide (Quercetin, Rutin) das eine gefäßaktivierende und gefäßschützende Wirkung hat …

ball_blue Die sinnvolle Kombination ausgewählter Bio- Kräuter und Bio- Früchte (Mariendistel, Wermut, Löwenzahn, Schafgarbe, Brennessel …

ball_blue

Das alles wird höchst professionell, d.h. beeindruckend akademisch und unverständlich und mit vielen Fremdworten präsentiert. Keine attraktive Beifügung, wie ‚Bio‘ oder ‚wertvoll‘ wird ausgelassen.
Alle Angaben sind in diesem Wissenschaftssystem absolut richtig.
Das heißt aber auch nichts anderes, als völlig unnötig verkompliziert.
Denn kein Tier, keiner unserer Ur- Vorfahren hat sich je um Vitamin C oder Rutin gekümmert. Sie alle kamen so verblüffend ‚dumm‘ und dennoch topgesund durch die Jahrmillionen, dass ich mich frage, warum solch aufgeblasene und dennoch mangelhafte Produkte so gut verkauft werden können.
Jahrmillionen schon leben alle Lebewesen von diesen Stoffen. Und sogar noch in günstigerem Zusammenhang und in weitaus wertvollerer Form. Nämlich

  a) dann, wenn der Körper Bedarf daran hat und
  b) in frischem Zustand

Die in div. Produkten enthaltenen Inhaltsstoffe lesen sich zwar beeindruckend, sind aber

  a) nur ein läppisch kleiner Auszug aus der Speisekarte eines sich umfassend ernährenden Paradiesmenschen und
  b) es werden all diese Stoffe natürlich haltbar gemacht, d. h. erhitzt und sind bis zum Konsumenten weitgehend oxydiert und wertgemindert.

Vergiss also all diese marktschreierischen bis überzeugenden Anpreisungen. Iss Dich quer durch Wiese, Obstgarten und Nuss- und Samenangebot und Du wirst mit der Sicherheit der Jahrmillionen keinerlei Mangelerscheinungen und einen bestversorgten Körper haben.

In diesem Sinne: Angebote an Gesundheitsprodukten gibt es mehr als genug, aber einfacher und effizienter ‚fährst‘ Du mit

paradise your life ! 😉

 

 


Wir konditionieren … tra ri ralala

14. Oktober 2013

pissWohl viele werden den Effekt kennen, dass beim Hören von plätscherndem Wasser Harndrang einsetzt.
Das ist eine Konditionierung die entstanden ist, weil wir es immer beim Pinkeln Plätschern hören. Dabei werden zwei Ereignisse unbewusst zusammengekoppelt, sodass beim Auftreten von einem davon auch das andere erinnert wird.

Das passiert aber nicht nur beim Wasserlassen bzw. Plätschern- Hören sondern tagtäglich.
Die schlechte Nachricht: Wir können uns, wenn wir nicht achtgeben recht unangenehme Konditionierungen aneignen oder sogar anderen, besonders Kindern damit schaden.
Die gute Nachricht: Wir können uns ‚frei programmieren‘!

So gibt es Menschen, die sich öfter schnäuzen als notwendig, die öfter aufs Klo gehen als erforderlich, die schneller essen als gut ist. Es gibt Konditionierungen, die bereits knapp an Tics heranreichen, wie zum Beispiel an keinem Spiegel vorbeigehen können ohne hineinzusehen, sich öfter kratzen als es juckt, ständig an der Kleidung herumzuzupfen, sich in die Haare greifen und viele, viele unnötige Bewegungen und Gewohnheiten.

Wir sollten uns klar darüber sein, dass Konditionierungen darin bestehen, dass alle Wiederholungen sich irgendwann verselbständigen.
– Und z.B. aufhören zu räuspern wenn die Verkühlung/ Verschleimung vorbei ist.

Besonders wichtig ist, Kindern keine schlechten oder unnötigen Gewohnheiten anzutrainieren. Alles Einschmieren, Kämmen, ständige Trinken, schnelle Essen, übertriebenes Poputzen, Rücken geraderichten, Füße geradestellen, etc. wird nur all zu oft zur Manie.

Jeder, der heute noch vorm Weggehen aufs WC muss, seinen Teller aufessen muss, zu fixen Zeiten oder im Sitzen essen muss, hatte eine Mutter, die sich ihr Leben vereinfachen wollte. Doch all diese und viele Dinge mehr haben heute keinen Sinn mehr! Es sind bloß alte Konditionierungen, die über Bord geworfen gehören.
Oder auch die Restaurants sind nur deshalb immer voll, weil wir von klein an daran gewöhnt wurden, das Essen serviert zu bekommen.
Stell Dir eine Familie vor, die immer gemeinsam und mit viel Spaß sich das Essen sucht oder zubereitet. In solch einer Umgebung aufgewachsenen Menschen wäre es ein Gräuel in einem Lokal still sitzen zu müssen bis endlich eine seltsam verkleidete Person erscheint, wissen will was man essen möchte, wieder verschwindet und nach noch längerer, langweiligerer Zeit Essen, das man noch nie gesehen hat, vor einen hinstellt! 😉

Doch auch als Erwachsene sollten wir immer wieder unsere Gewohnheiten auf Unsinniges abklopfen. Vielleicht ist die knappe Mittagspause längst Geschichte und wir essen immer noch zu schnell. Vielleicht sind die Zeiten des Stress und des Hasten- Müssens längst vorbei und wir sehen immer noch ständig auf die Uhr, gehen zu schnell, springen morgens auf …
Vielleicht verlangt unsere Haut längst nicht mehr nach Cremen und wir schmieren immer noch. Vielleicht fetten unsere Haare längst nicht mehr wie früher und wir waschen sie dennoch noch immer alle paar Tage. Vielleicht durchwühlen wir immer noch die Angebots- Kisten obwohl unser Kasten bereits aus allen Fugen platzt. Vielleicht bestellen wir in Restaurants immer noch automatisch ein Getränk, auch wenn wir nicht durstig sind. Vielleicht …

 


Baum der Erkenntnis

10. Oktober 2013

Dieser Begriff ist zwar aus der Bibel bekannt, stellt uns aber m.E. keine wirklich nutzbare Erkenntnis zur Verfügung.

Ganz anders der payoli- Baum der Erkenntnis, den ich Euch gerne schenken möchte.
Du bekommst damit ein seltenes Goldkörnchen!
Du brauchst Dir bloß Muße dazu zu nehmen!
Willst Du das Geheimnis des Lebens verstehen, willst Du Dir das Leben einfacher machen, überflieg diesen Text nicht einfach!
Sondern suche bei jedem gelesenen Begriff seine Entsprechung in der Grafik auf, damit Du ein Gefühl, ein Verständnis für die Zusammenhänge und Reihenfolgen bekommst.

Ein wichtiger Teil eines paradiesischen ‚paradise your life‘- Lebens ist die Überzeugung, dass wir Götter sind. Oft schon wurde dies bezweifelt. Dennoch ist es so.

‚Gottesbeweise‘ bzw. Schöpfer- Indizien im Außen wären schwere und dennoch hochfliegende Metall- Flugzeuge oder Licht-(=Laser) Strahlen die härteste Materialien wie Butter schneiden oder durchdringen, die vor einigen Jahrzehnten noch undenkbar waren.

Um unser Inneres zu vergöttlichen habe ich hier schon vielfache Hilfestellungen gegeben.
Heute möchte ich eine Zusammenfassung in Form des payoli- Erkenntnisbaumes geben:

Irgendwann in unserer langen Entwicklungsgeschichte waren wir alle EIN EINZIGER, der allererste Einzeller, der völlig bedürfnislos und damit in der Einheit, im reinen Sein und in Harmonie lebte.
So manche sehen uns in diesen Urzeiten auch in der Einheit, im All- Eins- Sein, im göttlichen Licht.
Egal wo und wie immer, wir lebten in der Einheit. Alle unsere Bedürfnisse waren und wurden erfüllt und wir hatten kein Bewusstsein für Mangel, Feinde, Probleme, etc.

Nach Haeckel ist unsere ‚Keimesentwicklung eine gedrängte und verkürzte Wiederholung unserer Stammesentwicklung‘.
Jeder von uns durchläuft also als Embryo/ Mensch nochmal unsere ganze Menschheits- Entwicklungsgeschichte.
Auch dabei können wir die in der Folge noch genauer angesprochenen Stufen beobachten:

redball Erst die Anziehung/ Liebe, als ein substanzloser, geistiger, göttlicher Zustand des (Zusammen)Seins.

redball Nach der Zeugung der absolut wunschlose Zustand des Einzellers.

redball In der Folge der noch ebenfalls weitgehende bedürfnisbefriedigte harmonische Zustand des Schwebens und Seins (im Fruchtwasser).

redball Mit der Geburt, man könnte entwicklungsgeschichtlich auch sagen, irgendwann wurde uns die Harmonie fad und wir entschieden uns dafür, Erfahrungen zu machen …
Mit der Geburt also, verlassen wir die EIN- heit zugunsten der ZWEI- heit, der Dualität. Wir bauen uns Spannungen wo es zuvor keine gab. Es existieren nun Helle und Dunkelheit, Wärme und Kälte. Wir unterscheiden bald zwischen laut und leise, groß und klein, satt und hungrig, zwischen gut und schlecht.

redball diese zwei Grundqualitäten splittern wir nach und nach in wenige Grundgefühle auf. In der untenstehenden Grafik sind die 5 Weisheitsenergien dargestellt. Genausogut könnte man die 7 Chakra- Energien oder die 32 Charaktereigenschaften der Psychologie wählen.
Auf der positiven Seite könnte man beispielhaft unerschöpfliche innere Fülle angeben. Als negative Gefühls- Grundqualität den permanenten inneren Mangelzustand.

redball Wir treiben unsere Entwicklung aber mit der Sprachentwicklung weiter, detailieren jedes dieser Grundgefühle in zahllose Gedanken, Grundgedanken, Grundsätze, Lebensregeln, etc. auf.

redball Aus jedem dieser Gedanken/ Grundsätze resultieren im Laufe unseres Lebens zahllose Handlungen, Äußerungen und dadurch herbeigeführte Situationen.

Ich habe in der untenstehenden Grafik versucht diese Aufästelung unseres ursprünglichen Seins, unserer Harmonie, grafisch darzustellen. Der Übersichtlichkeit wegen ist nur ein Zweig restlos bis zu den Handlungen ausgeführt.

payolis Baum der Erkenntnis

Wozu das Ganze?
Sehen wir uns die Handlungen und ‚Schicksale‘ unseres Lebens an, wird oft die Gesetzmäßigkeit nicht klar. Oftmals wird sinngemäß geklagt: ‚Ich gerate immer an die falschen Männer, habe Pech mit meinen Arbeitsplätzen und bin ständig krank‘.
Wir sehen unsere ‚Schicksalsschläge‘ oft als unabhängige Ereignisse, als wahllos verteilte Sterne am Lebenshimmel, losgelöst von unserem Verhalten.

Tatsächlich aber sind wir Götter, die unser Schicksal beeinflussen, aber oft nicht wissen was sie tun 😉

Denn
JEDE unserer Handlungen hat Auswirkungen!
JEDER Gedanke bewirkt bestimmte Handlungen!
JEDES Gefühl ruft bestimmte Gedanken hervor!

Siehst Du die Gesetzmäßigkeit!?

Wir haben uns eben durch den gezeichneten Baum von unten nach oben gehantelt. – Und hoffentlich erkannt, dass alles eine Ursache hat.

Wir haben uns irgendwann dafür entschieden, Erfahrungen zu machen, etwas zu lernen.
In diesem Lernen und Erfahren stecken wir jetzt mittendrin!
Und mit diesem payoli- Erkenntnisbaum kannst Du Dein Lernen, Deine Persönlichkeitsformung systematisieren.
Hanteln wir uns nocheinmal diesen payoli- Baum von unten nach oben, vom Umständlichen zum Einfachen:

Pfeil Du kannst (wie in das ‚Götter- Puzzel‘ erklärt) jede einzelne Deiner Handlungen, jede Situation analysieren, daraus Erkenntnisse ziehen, daraus lernen.
Damit ist für Arbeit und Unterhaltung bis an Dein Lebensende gesorgt 😉
Diese Methode ist sehr genau und detailiert, dauert aber uuuuuurlang.

Pfeil Du kannst Dir bewusst einige Lebensregeln/ Grundgedanken an- und andere, nicht gewünschte, abtrainieren. Das funktioniert am besten mit Affirmationen, d.h. mit dem Wiederholen einzelner Merksätze.
Diese Methode ist weniger genau, weniger detailiert, aber effizienter, da aus jedem Grundgedanken zahllose Handlungen resultieren. Änderst Du diesen Gedanken, beeinflusst Du damit ‚mit einem Schlag‘ zahllose Situationen.

Pfeil Du kannst aber auch noch ‚höher‘ ansetzen und Dich nicht die Bohne um Situationen, Handlungen, Gedanken kümmern und gleich Deine Gefühle neu ‚programmieren‘ indem Du Dich möglichst oft und intensiv in sie hineinversetzt. Damit werden sie Dir immer vertrauter, werden gewohnter, verselbständigen sich irgendwann und ziehen dann nur mehr positive, gewollte Gedanken, mit ihnen Handlungen und Äußerungen und damit Situationen nach sich.
Wir alle tun das bzw. werden auf diese Art getan, wenn wir die rosarote Brille der Verliebtheit aufhaben.

Pfeil Und der oberste ‚Zweig‘, der Stamm des Baumes!? Wenn wir uns gleich nur auf diesen konzentrieren, nur ihn bearbeiten? Würden wir dann nicht alle unsere Gefühle, Gedanken, Handlungen, Äußerungen und damit unser ganzes Leben ins Lot bringen können?

Pfeil Ja!
Beenden wir unser zielgerichtetes, bewertendes Denken, ziehen wir uns ins reine Sein zurück, so arbeiten wir am effizientesten.
Musik hören zum Beispiel, Meditieren (Nichtdenken) oder ins ‚Narrenkastl schauen‘ und Seelebaumeln sind einige Beispiele dafür.

Ich wünsch Dir mit dem payoli- Erkenntnisbaum viel Freude und Erfolg. – Und ein göttlich, paradiesisches Leben! 😉

 


Die 99- 100%- Klippe

7. Oktober 2013

‚paradise your life‘ ist wunderbar, wie immer mehr Menschen erfahren und erleben. Allein schon die ‚paradise your life- Säule‘ Roh- bzw. Paradies- Ernährung kann schon Veränderungen, Verbesserungen, ja sogar Heilungen bewirken, die fast unglaublich erscheinen.

Einen Punkt aber wollen oder können selbst rohköstlich Praktizierende nur schwer einsehen:
Die 99- 100%- Klippe!

Was meine ich damit?
Ganz einfach! Je mehr Rohköstliches man verzehrt, je höher der Rohkost- Anteil ist, desto besser wird die Gesundheit sein.
Das ist ein relativ linearer Verlauf. Bis, – ja, bis kurz vor dem 100% Rohkostanteil!

Ich stoppe hier und versuch’s erst mit Beispielen aus anderen Gebieten.
Nehmen wir an, Du bis ein völliger musikalischer Laie. Als solcher wirst Du den reinen Musikgenuss haben und kleine Fehler, Unregelmäßigkeiten, Einfachheiten u.Ä. kaum merken.
Beginnst Du nun ein Instrument zu lernen, wird Dein Ohr, Dein musikalisches Verständnis geschult und feiner werden. Du wirst bald genauer hinhören und auch mehr Feinheiten, aber auch Fehler heraushören als früher.
Du wirst in ein neues Musikverständnis hineinwachsen und die ‚frühere Unschuld‘ verlieren.
Was nach den ersten Musikstunden ein riesiges Erfolgserlebnis war, wäre nun eine Katastrophe.
Oder anders ausgedrückt: Von unten rauf gesehen, kann man kaum ermessen, was einen noch erwartet oder woran ‚die da oben‘ so lange arbeiten. Von oben runtergesehen, erscheinen selbst kleinste Fehler sonnenklar.
So verhält es sich in der Musik, der bildenden Kunst, im Marketing oder in der Technik, Medizin und Dolmetscherei.
So verhält es sich auch bei der Ernährung.

Je natürlicher bzw. naturrichtiger wir uns ernähren, desto besser für uns und die Umwelt.
100%ige Rohernährung wird uns eine perfekte Gesundheit schenken.

Doch bereits eine nur 99%ige Rohernährung kann uns jede Menge an Problemen machen!
Wie dieses!?
Eine fast perfekte Ernährung müsste doch eine fast perfekte Gesundheit garantieren!

Unsere (armen) Körper werden von klein an – ernährungsmäßig – vergewaltigt!
Was soll also so ein kleiner Körper sonst tun, als ‚Augen zu und durch‘? Ich nenne das auch gern ‚Toleranzstarre‘.
Kotzt er all das Ungenießbare, das ihm reingestopft wird aus, verhungert er.
Reagiert er auf all das reingestopfte Ungesunde natürlich, ist er ständig krank, da er diesen Mist ständig ausscheiden und deponieren müsste.
Die vermeintlich vorübergehende Lösung also heißt Toleranzstarre. Das heißt, stillhalten, bis vielleicht irgendwann mal wieder etwas Vernünftiges reinkommt.

Mit dieser Toleranzstarre überleben wir so recht und schlecht oft Jahrzehnte.
Doch je mehr artgerecht Gesundes der Körper kriegt, desto mehr schüttelt er diese Toleranzstarre ab, desto besser entgiftet er, desto sensibler wird er, desto wachsamer reagiert er.

SteilküsteDas heißt – es sieht auf den ersten Blick ungerecht aus, ist tatsächlich aber eine wunderbare Weisheit – je gesünder wir uns ernähren, desto eher wird der Körper gegen ‚Sünden‘ rebellieren bzw. diese umgehendst ausscheiden oder deponieren.

Dieser Mechanismus bewirkt, dass wir häufig nach dem Motto ‚Ich hab’s probiert, aber es hilft nichts‘ reagieren werden.
Die Leute schaffen keine 100%! Sie ‚müssen‘ sich immer irgendwo ein Hintertürchen offenlassen, sich irgend eine Ausnahme genehmigen …
Und dann haben sie ihre Kopfschmerzen, ihren Husten, Ihre Ausschläge, ihre Hämorrhoiden, ihre Blähungen, Hautunreinheiten, und, und, und.
Und sie können es sich dann auch nicht und nicht erklären, wie sie trotz ihrer ohnehin soooo gesunden Ernährung zu diesen Problemen kommen können … 😉

Ein Tipp: Es einige Wochen mit 100%iger Rohernährung versuchen. Von dieser ‚gesicherten Plattform‘ aus kann man dann

a) ev. noch immer vorhandene Probleme leichter lokalisieren oder
b) ev. sich beobachtend wieder Schritt für Schritt ‚in die heißgeliebte Sünde‘ zurückbegeben

Als Bild zusammengefasst: Das Ufer unter dem Krankheitsmeer ist ein stetig ansteigendes. Die letzten Meter vor dem Gesundheitsfestland aber steigt steil die 1%- Klippe an, gegen die die Brandung noch oft heftig antobt …

Auch Menschen die schon gefastet haben, kennen diesen Effekt. Nach drei Tagen hat der Körper meist die Nahrungslosigkeit akzeptiert, hat auf Entgiftung ‚umgeschaltet‘ und man verspürt keinen Hunger mehr.
Unterbricht man aber, auch nur durch einen kleinen Happen, beginnt das ‚ganze Spielchen‘ samt Hungeranfällen wieder von vorne …

 

 


Arbeitsplätze

4. Oktober 2013

ArbeitsplätzeSeit den 70er- Jahren sind ‚Arbeitsplätze‘ ein geflügeltes Wort und einer der, ich denke für alle, wichtigsten Polit- und Forderungs- Vokabel.
Auch heute noch: Keine Polit- Diskussion ohne den Themen ‚Arbeitsplätze‘ und ‚Arbeitsplatzsicherung‘.
Selbst die allermeisten Arbeitnehmer werden es vermutlich für vordringlich halten, genügend gute Arbeitsplätze zur Auswahl zu haben.

Doch was genau wünschen sie sich damit!?
a) eine unselbständige,
b) gleichförmige und damit langweilige,
c) unschöpferische, da angeordnete,
d) persönlichkeitsdeformierende, gleichschaltende Tätigkeit.

Und wofür?
Um Geld zu verdienen! – Anstatt ihrer Passion, Fantasie, ihren Interessen oder Leidenschaften nachzukommen!

Und wofür brauchen sie das Geld?
Um all die Dinge sich von anderen tun zu lassen, die sie selber auch könnten, die sie bereichern, von denen sie lernen, könnten.

Wofür aber wären wir angelegt?
Wir sind, wie ‚alte payoli’s wissen, schöpferische Götter, die alles könn(t)en!

Wie anders könnte unsere Welt aussehen?
Wir könnten in der Vielfalt und Fülle leben. Wir könnten endlich unser ganzes Potenzial ausschöpfen. Wir könnten uns auf allen Gebieten weiterentwickeln, uns durch Austausch und ‚learning by doing‘ enorm bereichern. Wir könnten unser Leben bunter gestalten. Wir könnten in einem Leben BäckerInnen, GärtnerInnen, MaurerInnen, TischlerInnen, NäherInnen, KöchInnen, ÄrztInnen, PflegerInnen, HeilerInnen, VorleberInnen, JournalistInnen und noch vieles mehr sein.

Was spricht dagegen?
Dass ‚Professionisten‘ schneller, effizienter und fehlerfreier arbeiten.
Das allerdings, stimmt leider nicht all zu oft.
Zudem muss man bedenken, dass diese Menschen von ihrer Arbeit, das Gro von ihnen sogar allerbestens, leben wollen. Sie verrechnen also weitaus mehr, als sie ‚wert‘ sind!

Mach eine einfache Rechnung:
Bestell Dir einen Fliesenleger oder Installateur und rechne durch wieviele Stunden Du für die Begleichung seiner Rechnung arbeiten musst und wieviele Stunden er gearbeitet hat.

Natürlich ist es nicht sinnvoll, für jeden Nagel Erz schürfen zu gehen und ihn zu schmieden. Arbeitsteilung ist etwas Wunderbares!
Doch unsere heutige, arbeitsteilige Spezialisten- Gesellschaft hat den Bogen bereits mehr als überspannt und hat mittlerweile etwas von Begrenzung, Bescheuklappung und Einschränkung.
Sie verarmt und beschränkt, bis entmündigt uns!

 

PS: Unter diesem Aspekt sollte vielleicht auch die derzeit stattfindende Bildungs- Diskussion gesehen werden, bei der die ‚Fortschrittlichen‘ für die Förderung der Stärken sind und nicht die Konzentration auf die Schwächen favorisiert wird. Vielleicht ist der Weg dazwischen der ‚richtige‘. Doch lies vielleicht selber demnächst meine Bildungs- Serie …