Das Klopapierblattometer

Wie werden wir oft Staunen gemacht durch neueste Geräten und Erfindungen. Oft auch durch Meldungen über neue hochgenaue Mess- und Nachweisverfahren bzw. durch die diese Genauigkeit erst ermöglichenden Geräte.

Das Lobgehudel über neueste und genaueste Labor- Leistungen täuscht uns über die Tatsache hinweg, dass die hochgenauesten ‚Messgeräte‘ in uns selber sitzen!
Alle unsere Körper- und damit Wohlbefindens- Parameter werden ständig geregelt (siehe auch „Ein Erklärungsversuch“), das heißt auf das optimale Maß eingestellt.
Dazu muss der augenblickliche Messwert bekannt sein, was nichts anderes heißt, als dass unser Körper ständig über alle Größen, wie Temperatur, ph- Wert, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Blutzucker, Harnsäurewerte, Muskeltonus, Hormonstatus, und, und und, bescheid weiß.
Wir bräuchten also keine Labors, keine Untersuchungen, keine Blutabnahmen, Harnuntersuchungen, etc. Wir bräuchten nur den Zugriff auf all diese vorhandenen Messwerte wiedererlangen.

Klopapierblattometer

Dazu dienen uns unsere Körpersignale. Wir spüren, wenn wir hungrig sind. Schon weniger, wenn wir satt, um nicht zu sagen ‚überfressen‘, sind 😉
Wir spüren, wenn uns heiß oder kalt ist. Wir sehen, wenn wir Hautunreinheiten, Pickel, Rötungen, Rauheiten, etc. haben. Wir merken, wenn wir unangenehm riechen usw.

Was leider oft fehlt ist die dazu nötige Aufmerksamkeit und das Ernstnehmen dieser Signale.
Kaum jemand glaubt, dass ALLES was der Körper so von sich gibt eine Ursache und einen Sinn hat und dass praktisch immer WIR die Verursacher sind. Dennoch ist es so!

So ist z.B. das Klopapierblattometer ein wunderbar genaues und zudem kostenloses Anzeige- Intrument unserer Verdauung bzw. unserer Ernährung.
Je artgerechter wir uns ernähren, desto weniger schmutzend ist unser Stuhl.
Je mehr wir mit dem Klopapier wischen müssen, desto schlechter ist unsere Ernährung und um so lauter sollten eigentlich unsere Alarmglocken im Kopf läuten.
Gesunde Menschen bräuchten gar kein Klopapier. – Maximal ein Blatt zur Kontrolle.

So leg Dir auch ein Rotzometer, das Deine Schleimproduktion anzeigt, ein Räusperhäufigkeitsphon, das Deine Verschleimung hörbar macht, einen Mundgeruchscanner, ein Klare-Augen-Scop und noch viele, viele weitere wertvolle ‚Geräte‘ zu, – indem Du achtsamer mit DEinen Körperäußerungen umgehst 😉

 

 

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