Apokalypse

„Alarm! Alarm!“ schrie der Hereineilende völlig außer sich. „Ihr müsst sofort ausrücken! Da wälzt sich eine Schmutzlawine unvorstellbren Ausmaßes auf unsere Stadt zu!“
Apokalypse„Tut mir Leid, ich habe nicht einen Mann hier. Wir arbeiten fieberhaft an der Schadensbegrenzung des gestrigen Giftgasunfalles. Aber Sie können mit mir rauskommen. Ich bin auf dem Weg zu meinen Leuten.“
Einige Straßenecken weiter: Ein Bild des Grauens! Tote, Verletzte, Wimmernde, Schreiende, verzweifelt herumirrende Angehörige und Helfer. Alle und alles mit einem gelbgrauen Schleier überzogen. Die beiden Ankömmlinge springen aus dem Wagen.
„Zurück! Bleibt um Gottes Willen im Wagen! Dieses Zeug ist tödlich giftig!“ rief einer der unermüdlichen Helfer in dieser gelben Hölle, um sich augenblicklich wieder einem der vielen Verletzten zuzuwenden.
„Wir müssen Hilfe holen! Ich fahr zur Feuerwehr. Die müssten noch über Bereitschafts- Mannschaften verfügen.“ entschied der Fahrer.
„Haben sie nicht! Ich komme von denen. Die sind mit Aufräumarbeiten des gestrigen Dammbruches befasst.“
„Ok, dann fahre ich dorthin. Das Aufräumen muss angesichts dieser Ausnahmesituation eben warten.“
Wenige Minuten später eilt der Kommantant auf den Feuerwehr- Einsatzleiter zu: „Ich bin Chef der T1214- Einheit und bräuchte dringend einige Leute für einen absoluten Notfall.“
„Herr Kollege, ich fürchte sie verkennen die Situation. Wir alle, ich meine nicht nur meine Einheit. Meines wissens sind alle Notfall- Einheiten im Einsatz. Mehr als arbeiten können wir nicht!“
„Aber wir alle werden zugrunde gehen und verschüttet werden“ mischte sich der Lawinen- Melder ein, „Dann kann niemand mehr Notfallhilfe leisten. Dann sind wir alle tot!“
„Guter Mann“ erwiderte der Feuerwehrmann, „sehen sie sich mal die Luftaufnahme unserer Stadt an! Selbst wenn ich wollte. Wir könnten nicht helfen. Es geht absolut nichts mehr. Alle Straßen sind durch die letzten Ereignisse von Flüchtenden und Einsatzeinheiten hoffnungslos verstopft.“
Weiß wie Kreide blickten sich die beiden eben Angekommenen an: „A… a … aber …“

Einige tausend Kilometer weiter in der Satelitenüberwachungs- Zentrale: „Hallo, hallo … . Verdammt jetzt ist auch noch das Telefonnetz zusammengebrochen! Was können wir da noch tun?“
„Lieber John, mach die Augen auf! Es ist aus! Alles ist aus! Es war absehbar. Eine Stadt nach der anderen versank doch durch die Ereignisse der letzten Stunden in absoluter Hoffnungslosigkeit, dann verstopften sich alle Verbindungs- und Verkehrswege, die Interventionsmannschaften noch offen gestanden wären. Vor zwei Stunden der Zusammenbruch des Stromnetzes. Und jetzt noch dieses Kommunikations- Aus!
John, es ist aus! Es ist alles aus!“ endete er, bevor sich die beiden letzten Überlebenden schluchzend in die Arme fielen ….

Diese Geschichte sollte einen Hauch dessen vermitteln, was sich tagtäglich in unseren Körpern abspielt, wenn wir Normalkost essen.
Wir vergiften uns und verstopfen uns unsere Blutgefäße und Lymphe, die wir für den lebenserhaltenden Zu- und Abtransport von Nahrungs- und Giftstoffen bräuchten. Heere von ‚Einsatzkräften‘ sind in Aktion, aber heillos überfordert, da
a) ständig Schädigendes nachgeliefert wird und
b) der Abtransport kaum mehr möglich ist.

Wir wissen heute, dass der kleinste Baustein unseres Körpers, die Zelle, in ihrer Komplexität tatsächlich mit einer Stadt vergleichbar ist.

Würden wir sehen, was wir tagtäglich in uns anrichten, wie sehr und was wir allein durch unseren ‚armseligen Gaumenkitzel‘ in uns zerstören: Kein Mensch mehr würde eine Bratwurst, Pizza oder eine Cremeschnitte auch nur anrühren. Wir hätten dann längst all diese vorgeblichen Zivilisations- ‚Köstlichkeiten‘ neben Zigaretten, Drogen, Gifte und Alkohol auf die Gefahrenliste gesetzt.
Doch wir sehen und spüren es nicht und unser Körper ist seeeeehr tolerant. Wir merken es erst Jahre oder Jahrzehnte später. – Wenn es meist zu spät ist …

Doch für DICH ist es JETZT noch NICHT zu spät!
DU hast eben diesen sehr realitätsnahen Situationsbericht gelesen und weißt nun um die ‚tödliche Gefahr des Normalen‘.
Wenn Du es nicht glauben kannst, wenn Du an der Richtigkeit dieser Behauptung zweifelst, wenn Du Dir denkst: ‚In keiner Zeitung, in keinem TV- Kanal war je ähnliches zu erfahren, kein Wissenschafter hat je von ähnlichem gesprochen‘: Dann mach Dich schlau! Recherchiere! Beobachte! Oder – Du hast nun jahrelange Normalkosterfahrung – mach einige Wochen Paradies- Kost und Lebens- Erfahrungen!
Du wirst diesen oben beschriebenen Wahnsinn in allen Konsequenzen bestätigt finden!

Oder wenn Du es Dir bereits vorstellen kannst, wenn Du es glauben kannst, brauchst Du es Dir ‚bloß‘ noch gutgehen zu lassen, indem Du paradiesisch lebst! 😉

Alles andere erledigen die Einsatztruppen in Dir, die dann endlich so arbeiten können, wie deren Vorgänger es schon Jahrmillionen lang in unseren Vorfahren höchst erfolgreich taten.
Wir nennen heute diese Heerscharen von emsigsten Helferleins: Immunsystem.

 

 
PS: An dieser Stelle darf ich vielleicht auch wieder mal daran erinnern, dass die Unsterblichkeit unserer Körperzellen und der erforderlichen Bedingungen dazu bereits 1912 entdeckt wurden. Dennoch spielen sich heute noch millionenfach oben beschriebene Apokalypsen- Dramen ab. – Ohne dass auch nur ein Medium oder Wissenschafter dagegen auftreten würde !!!
Zu dieser Unsterblichkeit der Zellen siehe auch „Schönheit (5)“

 

 

 

Advertisements

3 Responses to Apokalypse

  1. Inge Henneberg sagt:

    Wieder einmal ein super Beitrag – ganz nach meinem Herzen! Danke vielmals!!!
    Solche Beispiele wünsche ich mir, denn sie verdeutlichen sehr gut was sich in uns abspielt, wenn wir gedankenlos den Verlockungen der Lebensmittelindustrie etc. folgen bzw. unsere natürlichen LEBENSmittel verändern.

    Der heutige Standard in der zivilisierten globalen Welt ist nicht mehr naturbelassen, sondern erhitzt, Rohkost ist in der Minderheit und reine Rohkost die absolute Ausnahme.
    Die Rechnung für das Arbeiten gegen die NATURgesetze bekommen wir früher oder später präsentiert und von dieser Regel gibt es keine Ausnahme, wie täglich zu beobachten.

    Übrigens – wir sind ja in der Adventszeit, überall Lebkuchen, Plätzchen, Naschereien und was es da alles gibt.
    Aber wer sich erst einmal konsequent gegen diese sogenannten Köstlichkeiten entschieden hat, wird sie garantiert nicht vermissen, meine jahrelange Erfahrung.

  2. schorsch sagt:

    Gib mir Bescheid, wenn Dein erster Roman erscheint, Stephen King- Nachfolger! 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: