Wünsch Dir was!

Was sich die Menschen so alles wünschen!
Sich selber wünschen, sich gegenseitig wünschen!
Da wird alles Liebe, ja sogar alle Liebe, da wird Gesundheit, ein schönes Leben, alles Gute, viel Glück, baldige Genesung, und, und, und gewünscht.
Das ist ja sehr höflich und zweifelos lieb gemeint.
Doch es hat auch eine eher ungünstige Komponente.

Wie wir wissen, sind wir Götter es, die in jeder Sekunde durch unser Denken, durch unsere Entscheidungen, durch unsere Schöpferkraft unsere Welt und Zukunft erschaffen.
Wünsche ich nun jemandem etwas, beinhaltet dies den Aspekt ‚Er hat das (noch) nicht‘ und schon haben wir ein Elemental geschaffen, das dafür sorgt, dass jener dieses Etwas NICHT hat! Es beginnt sich, anstatt des Wunsches, dieses Nichthaben in der Realität zu manifestieren.

Zudem festigt Wünschen ein sehr perfides Weltbild.
Das Weltbild, dass alles statisch, alles fix ist. Ein mechanistisches Weltbild, das wir von Dingen und Sachen übernommen haben.
Natürlich! Ein Auto muss ich gut auswählen. Das hat seine rote Farbe, seinen Motorschaden, sein Schiebedach oder auch nicht. Der neu anzuschaffende Staubsauger hat seine fixe Watt- Zahl, hat sein fixes Gewicht, seine Handlich- oder Sperrigkeit …

Doch wir sind biologische, lebendige und flexible Wesen! Unser Sein ist nicht fix, nicht determiniert!
Heute geht xy lachend, morgen grantig durch den Tag. Sein Freund kann ihm alles sagen, bei seiner Frau geht er wegen Kleinigkeiten hoch. Seinen Kindern gegenüber verhält er sich selten liebevoll, in der Firma ist er ein beinharter Chef …
Auch sind wir alle Götter, die alles vermögen. Wir können freundlich, unerbittlich, unwirsch, liebevoll, friedfertig oder aggressiv sein.
Selbst unser Schicksal ist kein Ding, keine Sache! Niemandem, auch wenn viele das erwägen, wurde ein fixfertiges Schicksal in die Wiege gelegt.

WIR formen und gestalten uns!
WIR sind die Schöpfer unseres Schicksals!
Deshalb könnten wir uns unser Gewünsche sparen.
Ja, wir sollten es sogar unterbleiben lassen. Denn, wie schon oben angedeutet, wir erschaffen mit jedem Wunsch eine unselbständige, eine Zufalls- Welt mit!

Sieht man sich die Natur, die freilebenden Tiere z.B. an, wird schnell klar wie absurd unser Verhalten samt Wünschen ist. Alle freilebenden Wesen leben in der Einheit, in der Harmonie. Und leben damit in der Fülle (die sie sich durch ihr So-Sein auch miterschaffen).

ObelixWir Menschen hatten nichts Besseres zu tun, als diese Harmonie, diese Ein-heit durch eine Zwei-heit, durch die Dualität zu ersetzen. Für uns ist alles groß oder klein, gut oder schlecht, schnell oder langsam …
Haben wir uns in dieser Dualität nun eine unangenehme Situation geschaffen, braucht es wiederum das Wünschen um den ursprünglichen Harmoniezustand wieder herzustellen.
‚Toc! Toc! Toc! Die spinnen diese Zivilisierten‘ 😉

Wie aber könnten nun die vielen Höflichen und Lieben das bisherige Wünschen ersetzen, durch ihre Wortspenden eine Schöpfungs-, Selbstgestaltungswelt mitgestalten?
Vielleicht in Form kleiner Erinnerungen oder Rückmeldungen, wie zum Beispiel:

‚Ich vertraue auf Deine göttliche Kraft‘
‚Du machst das!‘
‚Du hast noch immer alles geschafft‘

‚Ich bewundere Deine Schöpferkraft‘
‚Dieser Geburtstag ist ein neuer Meilenstein Deiner Schicksals- Gestaltung‘
‚Ich sehe Deinen Geburtstag harmonisch eingebettet in ein wunderbares Leben‘
‚Ich freu mich so, Dich so glücklich und erfolgreich zu sehen‘
‚Du schaffst beständig wunderbare neue Wirklichkeiten‘
‚Danke für Deine Mitarbeit an einer schöneren Welt‘
‚Du bist schon gesund; Dein Körper nimmt nur noch einige Nachbesserungen vor‘
‚Du wirst heute einen wunderbaren Tag erleben‘
‚Du wirst schlafen wie ein Engel‘

… oder so ähnlich.

Oder auch ganz weg vom Wörtlichen! Ein liebevoller Blick, eine warmherzige Umarmung, ein ehrerbietendes Namaste … wo es möglich ist.

Aber auch vieles an Schaffendem ist bereits passiert! Kaum noch jemandem dieser Wohlstandsgesellschaft kann man etwas Sinnvolles schenken. Die Leute haben bereits alles!
Ähnlich ist es mit dem Wünschen. Viele haben sich bereits genommen was sie wollten …
Was sollte man da noch wünschen!? 😉

 

 

 

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5 Antworten zu Wünsch Dir was!

  1. Doris Serra sagt:

    Aha, das neue „secret“….

    • drfrzodl sagt:

      Ein interessantes Spielchen! payoli schreibt unleugenbare Wahrheit um Wahrheit und Doris zweifelt alles an.
      Da aber auch ich diesen Effekt sowohl von Patienten als auch von mir sehr gut kenne, dass Einfachstes erst mit Wissenschaftsanstrich die nötige Wertigkeit erhält, hier ein kleiner Teil der payoli- Wahrheiten aus einem, über jeden Zweifel erhabenem, Wissenschaftlermund:

      • Doris Serra sagt:

        Weder Esoteriker noch Wissenschaftler müssen auf einem bestimmten Gebiet „die“ Wahrheit gefunden haben, die Frage ist, ob nicht auch payoli in gewissen Fragen nur ein „Schmalspurwissen“ bietet…

        • payoli sagt:

          a) Ich werd NICHT von Steuergeldern bezahlt!
          b) Ich lebe wovon ich rede!
          c) Ich will und muss (siehe a) nicht Wahrheiten abliefern. DEnn ich bin zutiefst davon überzeugt, dass jedermensch seine Wahrheit selber finden kann und erinnere nur gern daran

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