Hurra! Penninger bleibt!

Um diesen medialen Jubel etwas zu illustrieren:

Stell Dir vor, jemand verspricht Dir eine noch nie dagewesene völlig neuartige aber enorm nützliche Kommode zu tischlern und verlangt einen Vorschuss. Du bezahlst und wartest und wartest, die Kommode wird und wird nicht fertig, Du wirst vertröstet und vertröstet. Ja, nicht nur, dass dieses Wunderding nicht fertig werden will. Der Tischler bittet um immer mehr und immer neues Geld mit immer neuen Ausreden, Erklärungen und Versprechungen. Du zahlst und wartest und wartest und zahlst. Irgendwann verabschiedest Du Dich – ohne dieser Kommode! – von dieser Welt. Deinen Kindern aber legt der mittlerweile Tischler- Clan nahe diese einmalige Chance doch nicht vorbeigehen zu lassen und doch weiterzuzahlen. Denn sie stünden ganz kurz vor der Fertigstellung.
Nun ist auch schon die zweite Generation steinalt, von einer fertigen Kommode keine Rede!
Jetzt hat der Tischlerclan aber einen neuen, in den Medien ‚Popstar der Tischlerszunft‘ genannten, Guru vorzuweisen, der nun beginnt der dritten Generation zu erklären, wie nahe er an der Fertigstellung dieser Jahrhundertkommode dran ist. Bekommt er keine weiteren Millionen müsse er, gefragt wie er ist, leider, leider ins Ausland gehen. Er würde aber sowas von gern sein großes Werk hier vollenden und den Menschen ’schenken‘.

Irgendwie unglaublich und grotesk diese Geschichte, oder?!
Genau dieser Wahnsinn aber, passiert tagtäglich tatsächlich! Die Kommode nennt sich Krebsforschung, es geht mittlerweile um völlig erfolglos verjuxte Milliarden(!) und dieser letzte ‚Popstar‘ heißt Josef Penninger und wurde von Häupl und Faymann mit weiteren 22 Millionen Steuergeld zum Hierbleiben geködert und für den bisherigen Nichterfolg belohnt!

Die gute Nachricht aber: Wer meint dieser Spitzenwissenschafter wäre ein überheblicher Pinsel der kein Interesse habe, mit den Leuten die ihn bezahlen in sachlichen Kontakt zu treten, dem kann ich nur meinen email- Kontakt zwischen uns zeigen. Ich schrieb dem ORF und ihm:

…ich hab heute Geburtstag und bin 62.
Schon als kleiner Bub miterlebte ich, dass ärmste Leute für die Krebsforschung spendeten.
Mit welchem Erfolg? Dass wir es bis heute mit weiterhin steigenden Krebsraten zu tun haben und Krebsforscher weiterhin belobhudelt und bestdotiert versorgt werden.
Was bitte muss passieren, damit sich angeblich so freie und unabhängige Journalisten nicht mehr von solchen Leuten instrumentalisieren lassen, bis endlich einmal ein Journalist sagt, was Sache ist und was heute jedermensch sich mit wenigen Mausklicks in den globalen Gesundheitsstatistiken besorgen kann: Dass 90- 95% all unserer Erkrankungen – auch Krebs! – zu den Zivilisations-/ Wohlstands- Erkrankungen zählen und damit selbst verursacht sind?
Das den Menschen zu verschweigen und mit immer neuen Medizin- Jubelmeldungen, die sich rückblickend immer noch als heiße Luft entpuppten – Ja! Blättern Sie mal die Schlagzeilen der letzten 80 Jahre zurück! – zu verschleiern gehört zu DEN Skandalen dieser Zeit!

Lieber Herr ‚Direktor‘, lassen sie mich Ihnen ins Stammbuch schreiben:
Schon seit mehr als 60 Jahren zahlen und spenden ärmste Leute für die Krebsforschung mit dem Ergebnis, dass die Krebsraten weiterhin steigen.
Ihr gut dotierter Versorgungsposten ist eine Frechheit allen Krebstoten gegenüber, denn Sie arbeiten gutgepolstert am Jahrhundertskandal der Krebs- Ursachenverschleierung und Lösungsverhinderung mit.
Mit wenigen Mausklicks auf globale Erkrankungsstatistiken kann sich jedermensch davon überzeugen, dass Krebs eine Zivilisations-/ Wohlstands- Erkrankung und damit selbst verursacht ist. Das zu verschweigen und läppische Gen- Spielchen abzuziehen ist entweder unverfroren oder völlig bescheuklappt!
Mit freundlich Grüßen …

Tatsächlich! Dieser Herr Direktor sitzt nicht im Elfenbeinturm! Er antwortet dem ihn finanzierenden Fußvolk! Und wenn jemand gerne mit einem echten Fachmann diskutieren möchte: Ich tippe einmal, dass Herr Penninger von einem ganz, ganz wilden Diskussions- Teufelchen geritten wird. Denn er schrieb mir:

Danke für ihre netten worte und unterstützung der Krebsforschung.

(da sind bewusst keine …! Und ich hab absolut nichts weggelassen!)

und sitzt vermutlich seither am PC und klickt sich mit schon heißem Finger durch die Krebsstatisiken der Welt …     😉

Ich hab aber nix gegen einen Häupl, Penninger oder Faymann, nichteinmal etwas gegen die Krebsforschung. Ich lerne nur gerne. Und habe gelernt und halte auch diese Geschichte für eine Lern- und Beispielsgeschichte für die Sackgassen- Karriere des Geldes, der Wissenschaft und unserer Medien’kultur‘.
In einem simplen Tauschkreissystem wäre obige Geschichte völlig undenkbar. In einer kleinräumig überschaubaren Welt wären solche Frechheiten völlig unvorstellbar.
Natürlich nehmen die Einen das, ihnen aufgedrängte Geld. Natürlich schmeißen die Anderen mit dem, ihnen nicht gehörenden Geld sinnlos herum. Das versteh ich ja alles!
Aber die Leute die da seit Generationen mitspielen und sich abrackern und verdummen und ausnutzen lassen, die sich um ihr Geld auch noch Mediensand in die Augen streuen lassen, die versteh ich nicht!

Aber für mich, der das nicht mehr mitfinanziert hat es immer wieder Unterhaltungswert …     😉

 

 

 

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One Response to Hurra! Penninger bleibt!

  1. zentao sagt:

    Hat dies auf zentao blog über zen + anderes rebloggt und kommentierte:
    Das ist mal ein Beitrag von Payoli den ich voll und ganz unterstützten kann! Darum hier rebloggt
    Euer zentao

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