Vom Fuchs dem die Trauben zu hoch hingen

31. August 2015

TraubenfuchsDiese Fabel erzählt vom Fuchs der pralle aber sehr hoch hängende Trauben auf einem Weinstock entdeckte, sich abmühte sie zu erreichen und als seine erfolglosen Bemühungen von Vögeln beobachtet wurden nur meinte: ‚Ach die sind ja viel zu sauer. Die will ich ja gar nicht‘.

So ähnlich machen auch wir Zivilisationsmenschen es tagtäglich. Wir halten uns für etwas Besseres, für technisch fortgeschritten, kulturell hochentwickelt, intelligenter als alle anderen Wesen, summa sumarum einfach als die Krone der Schöpfung.

Sieht man aber genauer hin, sind wir die Lehrlinge, die Anfänger! Denn wir brauchen für alles Hilfsmittel und Fachleute. Jedes vermeintlich dumme Tier zieht ohne Babypaket- Unterstützung, ohne Kinderarzt, Schule und Entwicklungspsychologen lebensfähige Junge heran.
Jedes ‚dumme‘ Tier findet sich ohne hochkomplizierte Internet- Partnervermittlungen seinen Partner, findet ohne Supermärkte, Ernährungsberater und Nahrungsergänzungsmittel seine genau passende Nahrung, braucht dafür weder im Büro noch in einer Fabrik oder Werkstätte zu arbeiten und bleibt auch noch lebenslang gesund, während das Gesundheitssystem der ‚Krone der Schöpfung‘ schon kaum mehr finanziefrbar ist und Blüten treibt wie die, dass die Länder mit den höchsten Medizinausgaben die kürzesten Lebenserwartungen haben.

Gehen wir noch einen Schritt in unserer Geschichte zurück dämmert uns vielleicht der Zusammenhang mit dem erfolglosen Fuchs des Titels.
Wir haben uns nämlich laut Menschen- Diktion vor 6 Millionen Jahren von den Affen ‚wegentwickelt‘. Wir waren einfach die Klügeren und Geschickteren und dadurch war kein Bleiben im Regenwald. Wir wollten uns weiterentwickeln und sind nun die erfolgreichste Spezies.
– Glauben und behaupten wir!

a) Wir können doch diese Affen, die noch immer in diesem Paradies sitzen, ohne Krebs, Allergien, Drogen- und Übergewichtsproblemen, die keine Kriege führen müssen, deren Kinder nicht stillsitzen, die nicht arbeiten müssen usw. nur beneiden.

Und b) Wir mussten aus dem Paradies raus!
Wer bitte verlässt freiwillig solch ein Paradies um Raketen, Windelhosen und Rasenmäher zu erfinden!?
Wir waren die schwächeren und lebensuntüchtigeren Affen und mussten deswegen weg.
Klar bastelten wir daraus eine neue Trauben- Fabel. Welcher erfolglose Sohn einer Stadt träumt nicht davon es denen daheim irgendwann noch mal so richtig zu zeigen!

Dazu ist unser Gehirn gut genug! Uns unsere Welt so sehr auf den Kopf zu stellen, unser lebenslanges Rackern und Kranksein höher zu loben als das Genießen einer geschenkten Fülle.
Eine wirkliche Glanzleistung! 😉

 

 

 


Hahahahaha …

30. August 2015

Markus ImhoofEine – wenn’s nicht gleichzeitig so traurig wär‘ – selten lustige Geschichte vom Filmemacher Markus Imhoof von dem der wunderbare und auch schon ausgezeichneten Film ‚More than Honey‘ stammt:

Beim Durchreisen von China sieht man kaum ein Feld, einen Garten auf/ in dem nicht eben jemand mit der Giftspritze hantiert.
Diese Gift- Verliebtheit trägt auch schon ‚Früchte‘! Im Norden Chinas gibt es keine Bienen mehr.
Dort müssen zahllose Arbeiter die Blüten der Bäume von Hand bestäuben.
Dazu verwenden sie Pollen aus dem Süden Chinas, der dort, ebenfalls wieder von ArbeierInnen, gesammelt wird.
Beim Drehen dieser Arbeit sagte eine Arbeiterin zu ihrer Kollegin: ‚Die Fliegen sind heute wieder so lästig! Gibt doch mal den Insektenspray rüber‘.

Na!? Soll man da weinen oder lachen?     😉

 

 

 


Mal ein Rilke …

27. August 2015

Der erscheint mir als der Größte,
der zu keiner Fahne schwört,
und, weil er vom Teil sich löste,
nun der ganzen Welt gehört.

(aus ‚Larenopfer‘ von Rainer Maria Rilke)

 

 

 


Das Fahrrad in China …

24. August 2015

Fahrrad in China… das umgefallen ist, zeigt in dem bekannten witzigen Sager, wie uninteressant Fernes sein kann.
Solch Fernes hat nichts mit unserem Leben zu tun!
Es hat maximal Unterhaltungswert.
Doch sieh Dir einmal unsere Medien an! Findest Du da auch nur irgendetwas, das unserem, das Deinem Leben nützt!?
Alles nur völlig uninteressante, unnütze Meldungen!
Noch dazu primär negative! – Die uns auch noch runterziehen!
Was nichts anderes bedeutet, als, dass wir schon mal weiter/höher waren!     😉

Selbst die scheinbaren Lebenshilfe- Artikel kratzen nur an der Oberfläche und sind, kaum erschienen oder gelesen auch schon wieder überholter Schnee von gestern.

Aber die gute Nachricht: Für ein gutes, für ein lebendiges, für ein wirklich lebendiges Leben brauchen wir nicht nur all diese Medien nicht. Sie sind dafür sogar kontraproduktiv. Sie halten uns vom wirklichen
E R L E B E N   ab.
Sie liefern ermärmliche Ersatzleben. Sie machen schlechte Stimmung. Sie geben vor zu helfen, aber binden nur unsere Energie und Aufmerksamkeit!
Viel fremde Information behindert das eigene Denken und viel Information anzuhäufen heißt noch lange nicht (lebens)klüger zu sein!

Du musst es mir nicht glauben!
Probiere es einfach aus!
Du hast ein weitaus besseres Leben, wenn Du Medien meidest!
Natur genügt!     😉

Oder wie payoli es nennt:

paradise your life !   

 

 

 


„Komm“ sagte Gott

20. August 2015

‚Lass un eine Runde drehen über meiner Schöpfung‘.

‚Kein Interesse‘ sagt der Mensch. ‚Ich bin doch eine der Kronen Deiner Schöpfung. Wir sind zivilisiert, haben nahezu Unglaubliches erdacht und realisiert. Wir haben Möglichkeiten die zuvor niemand hatte. Und wir sind selber Götter, sagt der payoli immer. Also zisch alleine ab, Alter!‘

‚Oooooch schade‘ spielte Gott auf Mitleid. ‚Ich wär so gerne einmal in einer so großartigen Gesellschaft, würde mir so gern einmal Euren Zweig meiner Evolution zeigen lassen. Komm … Sei kein Spielverderber. Erklär mir das Leben!‘

‚Na gut, wenn man schon mal von einem Gott gebeten wird …‘ platzte dem Menschen fast die Brust vor Stolz.
Flug über die Schöpfung‚Na hallo!‘ staunt der Mensch beim Hochfliegen. ‚Was hast Du denn da wieder getrickst? Das sieht ja völlig anders aus als unsere Landkarten, als aus unseren Flugzeugen!‘

‚Tja, für mich und jetzt uns beide da heroben gibt es weder Zeit noch Raum! Wir können sozusagen Zeit wie auch Raum ‚raffen‘ oder ’slow motion‘ wie Ihr es nennt.‘

‚Heeee! Geil! Was ist denn das da unten das sich da schlängelt und verzweigt wie der Zeitraffer eines Flusses der sich sein Bett sucht?‘ ist der Mensch fasziniert.

‚Da hast Du treffsicher zu allererst bemerkt, was auch mich immer wieder begeistert und … ich sags ganz ehrlich: Mir entglitten ist‘.

‚Na was jetzt? Bist Du Gott oder nicht?‘ stichelte der Mensch Richtung seines Schöpfers.

‚Ja, die Idee, der erste Impuls, die kamen natürlich von mir. Aber wie es sich weiterentwickelte unterhält, begeistert und überrascht selbst mich immer wieder. Das müsstest Du ja wissen. Ihr glaubt doch auch nicht mehr an das 7 Tages- Märchen in dem ich alles erschaffen haben sollte, sondern sprecht ja selber von Evolution‘ antwortete Gott.

‚Jetzt weiß ich aber noch immer nicht was sich da unten so bunt und bizarr verzweigt und immer weiter ausbreitet!‘ maulte der nun schon ungeduldige kleine Gott.

‚Das ist so ein typischer Entwicklungs- Ast einer Art die sich selber erschaffen hat und sich immer noch weiterentwickelt und immer wieder neu erschafft‘.

‚Ja und wohin wuchern all diese Äste?‘ war nun Mensch etwas verwirrt.

‚Das weiß auch ich nicht! Platz gibt es genug. Die können ewig so weitermachen und alle Formen und Erfahrungen machen die sie wollen …‘ grinste Gott sichtlich zufrieden über die Grenzenlosigkeit seines Werkes.

‚Ja aber es gibt doch noch mehr solcher Entwicklungen. Vermutlich unendlich viele! Die können doch nicht alle so wildwuchern! Dafür kann doch nun wirklich nicht genug Platz sein!‘

Da schüttelte es den Alten vor Lachen. ‚Ich hab schon gewusst warum ich Dich mitnehm! Sehr unterhaltsam Deine Kleinsicht!‘
‚Vielleicht klappts ja mit Deiner Göttlichkeit doch noch nicht so ganz‘ musste er verschmitzt noch einen draufsetzen. ‚Aber im Ernst! Um Platz musst Du Dir bei mir und auch bei Euch absolut keine Sorgen machen! Ich denke und arbeite in Unendlichkeiten!‘

‚Ja aber wenn sich nun zwei solcher Äste kreuzen, berühren sich nahekommen! Da krachts doch!‘ beharrte der Zivilisationsgeformte.

‚Ja, bei Euch krachts! Wenn Ihr einer dieser Zweige seid, dann gibts Kampf und Krieg! Ihr habt das Kämpfen, das Gegeneinander erfunden und perfektioniert! In meiner Schöpfung ist vor Euch immer alles harmonisch geflossen, da alle in der göttlichen Fülle und Unendlichkeit lebten. Erst Ihr habt die Mangel- Angst in die Welt gebracht.‘

‚Da! Da schau!‘ rief der Mensch aufgebracht. ‚Da hast Du so ein Beispiel, dass es nicht immer geht, dass nicht immer genug für alle da ist! Da ist doch statt eines vorwärtsstrebenden ‚Flusses‘ so eine Art Blase in der sich alle auf die Zehen steigen.‘

‚Ja, auch das gehört zu meiner Fülle. Jeder kann die Erfahrung machen, die er will und braucht.‘ gab sich Gott jovial.

‚Schau nur was da los ist!‘ konnte der Mensch sich gar nicht einkriegen. ‚Da pulsiert ja das Leben so richtig. Da ist was los! Das ist ja wie in unseren Vergnügungsvierteln!‘

‚Ja die Energiedichte ist hier hoch. Doch eher nicht aus Lust am Leben, aus Vergnügungsfreude, sondern die müssen!‘ nahm Gottes Gesicht einen Hauch von Bekümmertheit an.

‚Ah ja! Hat Deine Unendlichkeit also doch Grenzen. Sag bloß Du hast die in ihrer Sackgasse eingesperrt!?‘ starrte der Mitflieger Gott nun fassungslos aber gespannt an.

‚“Sackgasse“ war schon einmal gut und richtig. Eingesperrt stimmt auch. Aber nicht ich. Sie selber haben sich begrenzt und begrenzen sich immer noch‘

‚Ach papperlapapp!‘ spottete Mensch. ‚Wer begrenzt sich schon selber wenn er diese Weiten, die wir von hier heroben so schön sehen können, nutzen könnte!?‘

‚Du! Du und Deine Spießgesellen!‘ tippte Gott dem Menschen gegen die Brust. ‚Sieh genau hin! Ihr seid die, die da in dieser selbstgebauten Blase strampeln und hampeln und an Weite nicht mehr schaffen, als immer wieder mal eine kleine Ausbuchtung der Blase.‘

‚Bitte, wir strampeln und hampeln nicht! Wir entwickeln uns weiter!‘ opponierte die Schöpfungskrone, ‚Sozusagen ganz in Deinem Sinne!‘

‚Schon wieder diese, sich in alle Schöpfungsweiten schlängelnden ‚Flüsse‘ vergessen?‘ grinste Gott. ‚Ihr habt einmal eine ‚falsche Abzweigung‘ genommen und Euch in der Folge abgeschlossen von der Hauptstraße auf der noch immer das Gro des wirklichen, des lebendigen Lebens vorbeipulst um sich immer neue Seitengassen zu erschließen und zu bauen. Ihr habt Euch so sehr ‚verrannt‘, dass Ihr gar nicht mehr auf die Idee kommt, da wieder rauszugehen!‘.

‚Dann müssten da drinnen doch alle resignieren, wenn’s so wäre wie Du daherschwadronierst‘ beharrte der Mensch.

‚Ihr merkt es einfach nicht mehr in Eurer selbstgewählten Abgeschlossenheit! Warte! Wir zoomen uns näher. Da! Guck! Da sitzen sie in ihren Büros und fabrizieren Zeitungen und Schlagzeilen, die außerhalb dieser Gummi- Sackgasse niemanden interessieren würden! Da erfinden und bauen sie Geräte die man nur in dieser Blase brauchen kann, die nur dort scheinbaren Sinn machen‘.

‚Stopp! Stopp! Stopp! Was soll denn das nun wieder heißen!? Als hätten unsere Autos, Flugzeuge und Computertomographen keinen Sinn!‘

‚Hätten sie auch nicht, wenn nicht erst Ihr ihnen Sinn andichten würdet!‘ rutschte Gott etwas ins Belehrende, ‚Sieh doch, alle, alle gehen wohin sie wollen. Alle können alles sehen. Nur ihr arbeitet um des Arbeitens willen und stehlt Euch damit die Zeit Euer Leben zu genießen, meine Unendlichkeit zu durchwandern‘

‚Jetzt reichts aber! Von wegen ‚arbeiten um des Arbeitens willen‘! Was sollen wir essen wenn niemand arbeitet. Wer heilt die Kranken, wenn niemand arbeitet? Hm? Jetzt fehlen Dir die Worte, gell!‘ triumpfierte der kleine Gott.

Milde lächelnd nahm ihn der Alte um die Schultern: ‚Unendlich!‘ flüsterte er ihm liebevoll ins Ohr. ‚Unendlichkeit und Fülle! Das sind die Inkredienzien meiner Schöpfung! Siehst Du bei den Myrriarden von Wesen die sich rund um Euer Kleinterritorium tummeln irgendjemanden säen, ernten, pflügen, schuften? Es ist genug und vor allem für alle das genau Richtige da! Das wäre auch für Euch da! Aber ihr wollt es nicht. Ihr wollt es besser machen und habt deshalb jede Menge Arbeit die die anderen nicht haben.
Und mittlerweile habt Ihr förmlich eine Lawine losgetreten. Ihr habt mit Eurem Besserseinwollen so viele Fehler gemacht, so viele Katastrophen ausgelöst, dass diese Euch wiederum Arbeit bereiten. Sieh doch genau hin! Ihr arbeitet doch nur mehr um alte Fehler zu reparieren!‘

‚Und Du willst Gott sein!?‘ empörte sich der Mensch. ‚Du bist ein Kleinkrämer! Ja, ein kleiner neidischer Kleinkrämer, der uns nichtmal unsere Weiten die wir uns durch unsere Flugzeuge erarbeitet haben, gönnt. Der neidisch ist auf unsere medizinischen Erfolge, auf unsere Rationalisierungen, auf … Ach was! Ich will da raus!‘

Kaum gesagt – tja, neben einem Gott sollte man sich seine Worte doppelt gut überlegen – sah Gott seinen Mitflieger auch schon wieder in seinem Zivilisations- Gewurrle verschwinden. Im Abdrehen sah er in der hochlebendigen Zivilisationsblase noch die Warteschlangen vor den Check- In’s und die vollen Krankenhäuser. Dann war er schon mit einem übermütigen Looping zwischen all den freifliegenden Vögeln, überflog und staunte auch heute wieder über die Evolutionsweiten voller Wesen die nie erkrankten und dachte grinsend bei sich: ‚Das gefällt mir besonders gut! Dass sie alle, alle, auch die absurdesten Erfahrungen machen können …‘

 

 

 


Altes Heilkräuterwissen

17. August 2015

HeilkräuterKürzlich hab ich nach vielen Anläufen endlich einige Bücher des wunderbaren Wolf- Dieter Storl ‚geschafft‘. So sehr ich ihn ob seines Wissens und seiner lockeren Schreibart bewundere, ergeht es mir mit ihm wie mit vielen Hochintelligenten, egal ob Wissenschafter, Mediziner, Techniker, Homöopathen …
Sie wissen alle enorm viel! – Aber nur in einem winzigen Segment!
Und damit entwerten sie m.E. all ihr Wissen völlig. Denn, dass die heutigen neuesten Erkenntnisse die peanuts, wenn nicht sogar Irrtümer von morgen sind, ist mittlerweile eine Binsenweisheit.

Selbst Leute, wie z.B. Storl, die Jahrhunderte ‚zurückgeforscht‘ haben, verirren sich eher in Mythen, als dass sie wirklich Nützliches fänden.

Es gibt ganze Bibliotheken an Heilkräuterwissen. Abermillionen von Beobachtungs-, Forschungs-, Erprobungs-, Niederschrift- Stunden wurden allein schon für Heilungsmöglichkeiten ‚verschwendet‘!
‚Verschwendet‘ deshalb, weil sich niemand je Gedanken darüber machte wie und warum wir überhaupt unheil wurden!
Die Antwort: Eine einzige kleine ‚Gedankenlosigkeit‘!: Die Abkehr vom natürlichen, vom naturrichtigen Leben!
Und schon türmen wir Theorie- und Mystik- Gebäude über Heilkräuter-, Gestirn- oder Geistwesen- Gebäude um wieder heil zu werden!
Vergeblich! – Oder zumindest unnötig kompliziert.
Denn, sicher werden einige der Heilkräuter wirken. Sicher werden sie bestimmte Wirkungen zeigen.
Aber nur als erfolgreiche Auffüller von Defiziten!
Würden wir uns immer ‚quer durch die Botanik naschen‘ käme es gar nicht erst zu Mängeln und damit zu Problemen und damit zu Heilkräuter- oder anderen therapeutischen Bedarfen.

Detto in der nicht sichtbaren Welt!
Eine typische Storl- Geschichte ist, er trifft einen Kollegen der meint ‚Hier halte ich keinen Vortrag mehr! Der Hörsaal ist voll mit Geistern und die Stimmung schlecht‘. Storl besichtigt den Saal und ’sieht‘ alle Zuhörer von Geistwesen besetzt. Er lässt vor seinem Vortrag mit bestimmten Kräutern ausräuchern. Und – so ein Zufall aber auch! – die Geistwesen sind weg!
Ich bezweifle in keinster Weise die Sicht bzw. das Gesehene des Herrn Storl. Bloß, das ist seine Welt, die er sich durch seine Studien geschaffen hat. Durch seine zu – historisch – kurz geratenen Studien!
Hildegard von Bingen, Kelten, Römer, Germanen, selbst Steinzeitkulturen greifen zu kurz!
Das alles ist bereits ‚Zivilisation‘. Damit ist man schon im Irrtum.

Hätte sich Herr Storl mit vorziviliastorischen Zeiten, mit ‚payoli- Wissen‘ befasst, wüsste er, dass WIR unsere Welten erschaffen.
Wenn jemand Geistwesen sehen will bzw. erwartet, wird er sie sehen. – Und braucht dann Beifuß und Wacholder als Räucherwerk.
Ist man sich bewusst, dass das geschenen wird, was wir Schöpfer erschaffen, braucht man nichts dergleichen. Bzw. hat durch das Querdurch- ‚Grasen‘ in der Natur soviel Beifuß und Wacholder intus, dass die Geister schon von vornherein einen grooooooßen Bogen um uns machen …       😉

 

 

 


PS: Handys töten

16. August 2015

Schickte mir doch die Monika einen link, der das hier kürzlich besprochene Thema Handy- Verzicht um einen weiteren Aspekt, ganz wunderbar illustriert und, erweitert:

 

 

 


Jetzt gewiss: Handys töten!

13. August 2015

WHO-Agentur für Krebsforschung/ Lyon: Eine umfassende Studie über 15 Jahre Mobiltelefon- Nutzung kommt zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der Gehirntumore sich verachtfacht, bei Kindern verzwangigfacht hat. Da bei dieser Art von Tumoren kaum Heilungschancen bestehen …

Was würdest Du bei so oder einer ähnlichen Schlagzeile einer renommierten Zeitung tun? Würdest Du das Handy ab sofort und dauerhaft nicht mehr verwenden? Würdest Du es weiternutzen wie bisher?
Wie schätzt Du Deine Mitmenschen ein? Würde der Handy- boom schlagartig abreißen? Würden alle weiterhin Banalstes per Handy weiterplappern?

Das gucken wir uns doch einmal an, hm?
Gib bitte Deine Meinung ab und erhöhe die Beteiligungsquote durch teilen und verbreiten. Danke!

        

 

 

 


6-dimensionales Leben

13. August 2015

SinneEin Radiobeitrag, in dem ein ‚Entnetzer‘ und Professor meinte, dass mit den ’neuen Medien‘ heute mehr kommuniziert würde als früher, verdeutlichte mir, wie sehr ‚entsinnt‘ heutige Generationen bereits sind.
Kommunikation läuft oder muss ich schon sagen ‚lief‘ zu ca. 80% über nonverbale Kanäle, wie Mimik, Gestik, Tonfall, Körpersprache, etc., ist also weitaus mehr und komplexer als nur Worte.

Trotz einer einmal hier schon publizierten Sinnes- Serie, heute vielleicht eher zusammenfassend:
Wir haben 5 Sinne. Einige wenige sogar noch 6.
Jedes Erleben wird von uns also 6- dimensional erfasst! Das heißt überaus komplex, und in seiner Fülle bewusst meist gar nicht wahrnehmbar.
Unser Unterbewusstsein aber arbeitet mit allen diesen 5 oder 6 Sinnen!

Leute die vorm Fernseher sitzen ‚erleben‘ das 2- dimmensional; sehen und hören. Wobei noch dazukommt, dass die meist synchronisierten Filme unsere Sinne völlig verwirren, dass kaum etwas gestisch, mimisch, körpersprachlich, etc. echt, sondern gespielt ist.
Telefonierende erleben ihre Kommunikation nur 1- dimmensional, nur hörend. Wobei die Digitalisierung selbst das enorm verschlechterte und sekuntäre Stimminhalte, wie Untertöne und Betonungen häufig unterdrückt.
Internetsurfer ‚erleben‘ 1- 2-dimmensional. – In einem höchst fragwürdigen ‚Auswahlfenster‘.

Wer meint, mit den neuen Medien würde mehr kommuniziert, verwechselt Kommunikation, dieses hochkomplexe Wunder an Austausch mit dem egomanischen Abrufen oder Hochladen von großen, aber weniger als 1- dimmensionalen Datenmengen!
Nimmt man als Aktivposten, dem zwar die passive Fühlens- Dimension entgegensteht, die aber in dieser Form des Bewegens, Atmens, Glücklich-, Neugierig-, Gutgelaunt-, etc. Seins längst nicht mehr wahrgenommen wird hinzu, kommt man auf das wunderbar vieldimensionale Wesen als das wir von Anbeginn an angelegt waren …
DAS bitte einmal zu beachten!

Die Ergebnisse sind bereits mehr als deutlich sichtbar. Kaum jemand spricht noch in Öffis, in Lokalen, auf der Straße mit anderen. Nicht zufällig werden diese ständig lesende und tippenden mittlerweile ‚head-down-generation‘ genannt. Alle starren und tippen und wischen sie auf ihren iPhones rum. Immer weniger sind abends auf den Straßen zu sehen, fast alle sitzen vor den Fernsehern. Kinder und heutige Jugendliche grüßen, bitten, danken nicht mehr, wissen sich kaum noch in Geschäften, in Lokalen, bei Kontakten zu benehmen …

Dennoch meinen ‚gaaaanz Fortschrittliche‘ selbst Tafelklasslern schon die PC- Welt eröffnen zu müssen!
Erste Klassen ohne Schreibschrift, dafür dauer- online sind angedacht bzw. werden promoted!

Liebe Leute, werdet Euch bitte dieses Irrsinns gewahr!
Damit wird mehr an Werten weggeschmissen als wir dazubekommen!
Damit entwurzeln wir uns hoffnungslos von unserem wunderbaren, nicht nur artgerechtem, sondern sogar Paradiesleben, in dem alles ‚von alleine‘ läuft.

Liebe Leute, nicht netzify,
nicht telephony,
nicht televisiony,
sondern paradise your life     😉

 

 

 


Wertigkeiten/ Wichtigkeiten

12. August 2015

Bei jedem Lebewesen ist der Überlebenstrieb der wichtigste und mächtigste. Lange war das auch bei uns Menschen so. Das hat uns erfolgreich durch die Jahrmillionen der Evolution gebracht.
Doch dann kam die Zivilisation und als letzter Kick ins Aus, die Medien mit ihren News.
Jetzt ist plötzlich das Neueste – wenn noch so unwichtig – das Wichtigste!
Nicht Lebenswichtiges ist wichtig. Nicht das Wohlbefinden, nicht die Gesundheit, nicht die Zufriedenheit der Leute … nein, der Neuigkeitswert ist das Wichtigste!

WertigkeitenHorch Dir doch einmal die News an! Schlag eine Zeitung auf!
Hörst Du etwas davon, dass jede Sekunde ein Kind verhungert, weil wir prassen!? Liest Du etwas über unsere stetig steigenden Krebsraten die allesamt locker vermeidbar wären!?
Nein! Wir werden versorgt mit dämlichsten Aussagen von Politikern, Wirtschaftsleuten, Wissenschaftern, mit Grenzzwischenfällen, Terrorattentaten und ähnlichen Unappetitlichkeiten.

Ja, es ist sogar so, dass Dschihadisten & Co und unwichtige Pressekonferenz- Einberufer mit ihren läppischen Aussagen ‚UNSERE‚ Medien nach belieben ‚herumscheuchen‘.
Ja, unsere Medien, die uns, den Konsumenten, uns den Bezahlern, helfen sollten, die uns die Recherchearbeit abnehmen, die uns zu unserem Wohle informieren sollten, liefern ‚NEWS‚!
– Und werden von, für uns völlig unwichtigen Leuten gesteuert.
Jemand, der seinem Asthma oder seiner Allergie mit einfachen Mitteln, das Millionen kostenlos nachmachen könnten, ein Schnippchen geschlagen hat, ist keine Meldung wert. Aber ein Schwachkopf der irgendwo eine Bombe zündet oder bei einer Pressekonferenz Banalitäten absondert, bekommt Medienpräsenz in Millionenwerten!
‚Freie Presse‘ nennt sich das!

Nicht nur, dass JournalistInnen sich nicht schämen ihrer guten Ausbildung zuwider, sich den HerausgeberInnen, den Politischen InterveniererInnen und der mit Anzeigenverlust drohenden Wirtschaft anzubiedern, beschränken sie sich auch noch auf das Wiedergeben und maximal Umformulieren der Agenturmeldungen, anstatt nach Wichtigkeiten für die Konsumenten, selbständig und tiefgründig zu recherchieren.
Dabei, was gibt es Einfacheres und Richigeres als den uralten Busek- Satz, für den er ob seiner Banalität damals verlacht wurde ‚Das Wichtigste zuerst‚.

Niemand! Absolut niemand lebt diesen Satz!
Da brauche ich erst gar nicht die Medien zu kritisieren! Kein Mensch denkt primär an seine Gesundheit, an seine Lebens- Energie und Erwartung, an seine Zufrieden- und Ausgeglichenheit. Das neue Auto, die sensationellen high heels, die coole Tasche, das neue Rennrad, was der Chef gesagt, was die Kollegin getan, welche Note das Kind bekommen hat, wieviel der Nachbar verdient, dass der Rasen gemäht gehört … Das sind die wichtigen Themen der Leute!
Dementsprechend schauen ihre Leben auch aus!
Sie füllen die Krankenhäuser und Mistkübel und sterben mit 80,9. Obwohl wissenschaftlich wasserdicht feststeht, dass unsere Lebenserwartung mit entsprechendem Wissen – bis dahin gesund!!! – 120 betragen könnte. Aber das war ja nur irgendwann einmal eine News unter vielen …     😉

Ok, jetzt hab ich das geschrieben, einige hundert Handverlesene werden es lesen, weniger es auch umsetzen. Das Gro wird nie etwas davon erfahren, würde es vielleicht auch nicht verstehen.
Wer es aber verstehen müsste, sind JournalistInnen!
Ich Naivling hab immer noch die Hoffnung, dass diese Multiplikatoren sich einen Minirest an Hausverstand und Konsumenten- Loyalität erhalten haben und mit ihren Mitteln den Menschen helfen wollen und können.
Also, wenn Ihr lieben Lesenden eineN LieblingsjournalistIn oder auch eineN besonders ‚PöseN‘ kennt, schickt ihr/ ihm doch den link dieses Artikels. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt!     😉

In diesem Sinne:
paradise your and all our lives!