Rette sich wer kann!

29. Februar 2016

Und könnten, täten wir alle!    😉

Aber tun, tun’s die Wenigsten!
Weil sie sich gar nicht bewusst sind, welchem Schwindel, welchen unglaublichen Einschränkungen sie tagtäglich aufsitzen.

Ja, ich hätte mir das vor 20 Jahren nicht träumen lassen was noch so alles zukommt auf mich, als ich mit einfacher Natur- Ernährung, wie die ‚dummen‘ Affen sie bevorzugen, innerhalb weniger Wochen mehr erreichte als dutzende Ärzte über Jahre hinweg. Der Wahnsinn der menschlichen Dummheit ist, da bin ich ganz bei Einstein, tatsächlich scheinbar grenzenlos.
Seither entdecke ich immer wieder Themen, die in der Natur so einfach und effizient bereits gelöst sind, wir uns aber dennoch kompliziertest und aufwändigst damit herumschlagen. Bzw. anders gesagt: Wir schaffen uns Probleme die es in der Natur überhaupt nicht gibt.

Heute – wenn auch schon sehr, sehr weit weg vom Rohkost- Thema, aber enorm wichtig und alle betreffend:

Unser Staat und das Rechtssystem

Ist Dir noch nie aufgefallen, das jedes Tier, jede Wildpflanze tun und lassen kann was es/ sie will?
Ok, ein paar Naturgesetze halten sie ein. Aber nichteinmal die MÜSSEN sie einhalten. Sie sind nach diesen Naturgesetzen ‚gebaut‘ und haben somit mit deren Einhaltung so wenig Probleme wie mit dem Atmen.
Wir Menschen hingegen sind umzingelt und eingeschlossen von unzähligen Gestzen, von Grenzen, Vorschriften, Verpflichtungen …

Ja klar, auch wir leben damit fast unbemerkt und ihnen angepasst. Aber nur FAST unbemerkt! Unser Körper, unsere Ur- Bedürfnisse spüren sehr wohl, dass wir dauerunterdrückt sind, dass wir Dauerstress haben, dass unser Imunsysstem nur mehr auf Notprogramm läuft, weil diese Einengungen soviele Energie- Ressourcen verbrauchen.

RechtUnd wann und womit beginnt diese ‚juristische‘ Einengung?
Das kann ich Dir ganz genau sagen: Mit Deiner Geburtsurkunde!
Ja! Ein scheinbar harmloses Blatt Papier.
Aber es macht Dich zu einer ‚Juristischen Person‘ mit allen ‚Rechten und Pflichten‘.
Und das ist auch schon der erste schmutzige Trick!
Du bist, wie jedes Wesen, als freies Wesen geboren und hast alle Rechte der Welt!
Du kannst hingehen wohin Du willst. Du kannst tun was Du willst. Du kannst sagen was Du willst. Du kannst lieben wen Du willst …
Frei! Du bist einfach frei. Frei geboren und könntest, wärst Du ein Baum oder Zebra frei leben bis zu Deinem irdischen Ende.
So aber bist Du eine juristische oder auch natürliche Person und hast nun Pflichten. Und die, – sieh Dir mal die Meter an Gesetzesbüchern an! – nicht zu knapp!

Wir stehen sozusagen, egal was wir machen, immer mit einem Fuß im Kriminal, wie die Wiener sagen. Und jedermensch kann mit dieser Fülle an Vorschriften sofort verurteilt werden. Davon können nur all zu viele die gegen den Strom schwimmen ein Lied weinen …

Es werden uns also Rechte und Pflichten vorgegaukelt wenn wir ‚beitreten‘. Dabei hatten wir schon alle Rechte!
Nicht nur, dass wir durch den Beitritt all diese Pflichten umgehängt bekommen, verlieren wir auch noch unsere Rechte!

Ist das nicht verrückt!?
Die dumme Krähe überquert problemlos all die Grenzen, an denen Du angehalten wirst, ein Visum brauchst, nicht einreisen darfst oder in der ‚Endlos- Warteschlange‘ stehst.
Ein Hamster kann sich zusammenhamstern soviel er will. Wir zahlen für jeden erarbeiteten Euro Abgaben von denen Leute leben, die wir nie im Leben sehen werden. – Außer sie halten uns an der Grenze an    😉
Diesen Unterschied zwischen Mensch und Person, den solltest Du Dir bewusst machen! Und in allen Lebenslagen beobachten …
Auch Du, wie immer mehr Menschen, wirst es bald nicht fassen können, wie wir, angeblich so freien Menschen uns tagtäglich versklaven lassen!

Man kann diesen Wahnsinn aber auch von einer ganz anderen Seite aufrollen: Wir wissen aus der Feldforschung, dass viele ursprünglich lebende Ethnien zur Deckung ihrer Bedürfnisse Arbeitsaufwände von nur 1- 3 Stunden täglich haben.
Wo bitte kommen dann in dieser fortschrittlichen, durchrationalisierten und Maschinen- und Computer- unterstützen Vollarbeitszeit- Welt all unsere Leistungen hin?
Oder nochmal anders angesetzt: Alle Menschen dieser Welt arbeiten! Dennoch sind ALLE Staaten verschuldet!

Was das mit Recht zu tun hat?
Recht hat nur einen Daseinszweck: Gewissen Leuten ungehindert zu ermöglichen Geld auf Kosten anderer zu machen!
Du brauchst nicht zu glauben, dass die im Geschichtsunterricht gehörten Lehens- Abgaben, die erpresserischen Raubrittermethoden, das arbeitslose Geprunke von Königen und Kaisern Vergangenheit wären! Sieh Dir bloß an wie wenig an Steuern die vielen Multis und Konzerne zahlen und wieviel Du zahlst! Sieh Dir an wie wenige den Großteil allen Vermögens haben! – Arbeitslos!
Alles gesetzlich legal!
Und wer macht die Gesetze, setzt sie durch, wer beruft die Richter?
Bezahlte Politiker! – Mit DEINEM Geld!

Unsere Gesetze basieren nicht auf der Weisheit Älterer, sondern auf der Lobbyisten- Arbeit der Profiteure!
Unsere Gesetze dienen nicht Deiner Sicherheit, sondern versklaven Dich! Damit das nicht so sichtbar wird, werden sehr wohl Dein Handtaschendieb und Unfallsgegner auch verurteilt. Aber auf der anderen Seite ziehen Dir – völlig gesetzeskonform – zahllose Bankster, Politiker, Beamte und Profiteure ein Vielfaches dieses Schadens aus der Tasche.
Solange wir in dieser Tretmühle bleiben, unseren Obulus abliefern, merken viele nicht wie korrupt und einseitig ausbeuterisch dieses System ist. Erst denen, die sich daraus freistrampeln wollen weht ein sehr scharfer Wind entgegen …

Ja, so sieht sie aus, unsere ‚freie Welt‘, unsere ‚Demokratie‘, unser ‚Rechtsstaat‘!
Da könnte man fast Kopfweh kriegen, ob dieses Wahnsinns.
Tu das aber bitte nicht!     😉
Vergiss lieber Deine (juristische) Person und fokussiere auf diesen wunderbaren göttlichen Menschen, der Du bist und der alles darf!
Oder kürzer:
p a r a d i s e  y o u r  l i f e !

 

 

 


Geschichte im Extrem- Zeitraffer

25. Februar 2016

Würdest Du von, selbst so bekannten Liedern wie ‚Stille Nacht‘ oder ‚Happy birthday‘ jedes Jahr nur einen Ton hören, könntest Du sie nicht erkennen, könntest Du deren Melodien- Bögen und Verläufe nicht wahrnehmen.
Noch schwieriger ist es, so lange Zeiträume wie die Jahrtausende, Jahrzehntausende, Jahrmillionen unserer Entwicklungsgeschichte zu durchschauen. Zu viele ‚Lieder‘ und Einzel- ‚Geschichtchen‘ stecken da drinnen.
Wir lernen in der Schule von Auf- und Abstiegen von Ländern, Herrscherhäusern und Volksgruppen. Doch wimmelt es da neben all der vermeintlichen Siege und Niederlagen förmlich von weitaus mehr Geschichten und ‚Liedern‘ …
Die Notenfolge eines eher unbeachteten, unbedachten kleinen Liedes, weder in Dur, noch in Moll, sondern in Psychologie, möchte ich Euch heute hier aufschreiben:

redball Babys/ Kindern wird die ihnen zustehende Zuwendung und Liebe (‚Affenliebe‘) versagt
redball dadurch entsteht in ihnen ein Mangelbewusstsein
redball und ein Minderwertigkeitsgefühl.
redball Diese dann wenig bis nicht selbstbewussten und eigenverantwortlichen Erwachsenen
redball müssen sich zu Gemeinschaften zusammenrotten.
redball Aus ihrem Mangeldenken heraus schaffen, raffen, rackern sie und häufen an.
redball Dadurch entstehen globale Ungleichheiten und verschiedene ‚Kulturen‘,
redball die zwangsläufig in Feindschaft fallen müssen,
redball denn Mangeldenken beinhaltet Neid und
redball Schwächlinge fühlen sich leicht von ‚Andersartigem‘ bedroht.
redball Zudem sind ‚Kulturen‘ leicher einordenbar/ schubladisierbar als eine Vielzahl von Individuen, und
redball bieten sich als Feinbilder für andere Schwächlinge an.
redball In der Folge wird enger zusammengerückt
redball sich bewaffnet.
redball Ängste und Aversionen werden häufig von Politikern und Herrschenden instrumentalisiert.
redball Damit beginnt eine Entmündigungs- und Einengungs- Spirale die wir eben erleben …

Hollande schart eben Frankreich um sich, verspricht die Stärkung der Exekutive, Kommunikations- Zensur- Rufe werden immer lauter, die weltweit mächtigste Nation hat sich mit ihren Einreisebestimmungen bereits auf völlig absurde Weise eingeigelt …

Und diese ganze Abfolge nur deswegen, weil Mütter sich verwirklichen, kochen, arbeiten, ‚müssen‘, anstatt die Kleinen herumzutragen und abzuknuddeln bis diese das von sich aus nicht mehr wollen – überspitzt gesagt.

Damit habe ich nicht gesagt, dass Gemeinschaften nicht auch schön sein können oder viele Vorteile böten. Doch nur freiwillige Gemeinschaften Selbstbewusster! Wir dagegen bilden Angst- Gemeinschaften und bezahlen dafür mit unserer Freiheit und individuellen Eigenständigkeit!

 

 

 


Kinder, wie die Zeit vergeht!

23. Februar 2016

6 Jahrewordpress hat mich eben daran erinnert, dass es diesen blog schon 6 Jahre gibt.
Da bin ich fast versucht mir zu gratulieren 😉
1330 Beiträge in 6 Jahren! Gar nicht so unfleißig, denk ich mir.
Aber noch mehr bewundere ich Euch, liebe Leser. Da gibts ja Leute, die fast von Anfang an dabei sind, die mich immer wieder unterstützen, bestätigen, kritisieren, anregen, mich weiterempfehlen …
Danke, danke, danke!

Was mich besonders freut und ich glaub auch für die Leser günstig bis ergiebig sein dürfte: Ich seh aus der Statistik, dass die ‚tagesaktuellen‘ Leser zwar mehr werden. Aber alle Besucher vermehrt ältere Beiträge aufsuchen und suchen, in der Chronologie blättern, die Suchfunktion nutzen, also generell die ganze ‚paradise your life‘- Bandbreite, das gesamte Angebot nutzen.

Obwohl ich mir immer häufiger denke ‚Jetzt ist eh schon bald alles gesagt‘ könn‘ ma schon noch a bisserl weitermachen mit unseren schönen ‚paradise your life‘- Leben und deren Verschriflichung hier im blog. Zumindest bis Mai sind Beiträge schon vorausgeschrieben … 🙂

 

 

 


Sozial- Kosmetik

22. Februar 2016

KosmetikImmer wieder wundere ich mich über Menschen die m.E. armseligst dahinvegetieren, im Brustton der Überzeugung aber sagen ‚Mir fehlt doch nichts. Ich hab doch alles was ich brauche‘.
Klar, was man nicht kennt, geht einem nicht ab.
Ein bisserl Selbstbeschönigung ist auch menschlich.
Der Großteil aber, dieser Sicht, die schlimmste Mängel ignoriert bis schönredet ist die von mir so genannte Sozial- Kosmetik.

Pfeil Bettler in der Stadt!? Da muss ein Bettlerverbot her!
Pfeil Das Landstreicher- Verbot gibt es ja längst schon! Obwohl es eigentlich das selbstverständlichste nur Denkbare sein sollte, dass mensch der nichts hat dorthin geht, wo er etwas bekommt/ wo es mehr gibt als bei ihm …
Pfeil Ein behindertes Kind!? Weg damit! Ab in die Sonderschule, ins Heim. Ist ja [Scheinheiligkeit on] besser fürs Kind.
Pfeil Die Oma wird alt!? Weg mit ihr! Es gibt ja Senioren- ‚RESIDENZEN‘!
Pfeil Der Opa schickt sich an zu sterben!? Weg mit ihm. Wozu bitte gibt’s denn Hospize?
Pfeil Sodbrennen!? Aber das macht doch üüüüüberhaupt nichts! Da gibts doch die Werbung für diese, wie hießen sie doch gleich, Tabletten!
Pfeil Kopfschmerzen, Verkühlung, Nagelpilz …? Alles kein Problem! Gegen alles haben die Pharmas bestens eingeführte und ’salonfähige‘ Pillen bereit.
Pfeil Ein Pickel, ein Wimmerl? Da gibts doch Abdeckstifte!
Pfeil Uns verfaulen auch nicht die Zähne bei lebendigem Leib! Nein, nein, wir haben Karies und lassen das b e h a n d e l n !
Pfeil Ein Hängebusen? Den pushen wir doch up! Wo soll da ein Problem sein?
Pfeil Schwabbelbauch? Rein ins Mieder!
Pfeil Impotent? Wozu bitte gibts Viagra?
Pfeil Krebs!? Tja, manche erwischt es eben … Aber kein Problem, den schneiden wir weg.
Pfeil Die Krankenhäuser? Kein Problem! Die benennen wir in Kliniken um, arbeiten hinter verschlossenen Türen und lassen oft genug alles sauber durchputzen und hygienisch glänzen.
Pfeil

Es liegt die Vermutung nahe, dass unser Sex auch nur deshalb hinter verschlossenen Türen stattfindet, weil er so erbärmlich ist 😉

Alles, was uns zeigen will, was unsere Aufgabe wäre, was uns zeigen möchte, wo wir Nachbeserungs- und Veränderungs- Bedarf hätten wird weggesperrt und verunsichtbart.
Denn wir, die Krone der Schöpfung, wir Hochentwickelten [Ironie on] machen doch keine Fehler!
– Bloß ein bisserl Sozial- Kosmetik! 😉
Wen wundert’s da, dass alles so blitzblank sauber und in Ordnung aussieht!?
Wir verwenden doch schon mehr Zeit zum Kaschieren und Reparieren als zum Leben … 😉

 

 

 


Joey Kelly’s Blinder Fleck

18. Februar 2016

Wenn ich unterwegs bin, hab ich fast immer ein so schön klein zusammenknüllbares Nylonsackerl mit, wie man es in Supermärkten gratis kriegt und das vermutlich demnächst tatsächlich von der wunderbar weitsichtigen EU zwink verboten werden wird. Da tu ich alles an (meist) Grünem rein, das mir ins Auge fällt. Egal ob zu Fuß oder per Rad, ich seh mir immer irgendwo etwas Essbares. Und meist ist das Sackerl, wenn ich heimkomm schön prall gefüllt und wandert entweder sofort in die Salatschüssel oder in den Kühlschrank für einen herrlichen Wildkräuter- Smoothie am nächsten Morgen.

JoeyAls ich kürzlich wieder einmal erfreut meine Beute hochhielt und betrachtete fiel mir das sehr interessante Buch ‚Hysterie des Körpers‘ von Joey Kelly ein, in dem er seine Deutschland- Durchquerung von Wilhelmshafen bis auf die Zugspitze beschreibt. Er ging zu Fuß und hatte sich vorgenommen nur zu essen was er unterwegs findet.
Das waren täglich von Feldern geklaute und am Lagerfeuer gekochte Erdäpfel, Äpfel und Pflaumen, ‚aufgepeppt‘ mit für Joey offensichtlich wertvollen Fundstücken, wie feuchte Hundeleckerlis (auf trockenem Weg!), abgenagte Pizza- Ränder aus dem Mistkübel, verlorene oder ausgespuckte Tic Tacs und als ‚high light‘ der selber gegrillte Schlögel eines totgefahrenen Hasens.

Ok, Letzteres versteh ich noch irgendwie …
Aber bitte, wie kann man an abertausenden von Wildkräutern vorbeilaufen und angelutschtes Hundefutter essen!?
Daran sieht man wieder was Zivilisation aus einstmals Naturwesen machen kann, die Jahrmillionen bestens und vor allem zufriedener und weitaus gesünder lebten als wir heute!

Aber seine Challenge und sein Buch haben mir dennoch sehr gut gefallen …

 

 

 


E-Zigaretten- Studie

16. Februar 2016

Na, so eine Überraschung aber auch!
Laut einer neuen Studie, über genetische Auswirkungen von Elektronischen Zigaretten, die auf der Konferenz des US-Wissenschaftsverbandes AAAS in Washington präsentiert wurde, sind diese gar nicht so harmlos wie vielfach angenommen wird!

Das einzig Überraschende daran:
Dass noch immer niemand merkt, wo das Problem liegt.
Bei uns Zuvielisations- Menschen! 😉

Rauchen war bei den ‚Indianern‘ Jahrtausende kein Problem. Kaum wickelte das ‚Bleichgesicht‘ den Tabak in Papier ging auch schon die Post ab! Innerhalb kürzester Zeit qualmten sich diese ‚Kulturbringer‘ reihenweise in ihre Gräber.
Detto die Kartoffeln und der Mais, ebensolche Indio- Mitbringsel. Jahrtausende lang in deren Herkunftsländern: Nullo Problemo!
Heute, ‚dank‘ der innovativen Zivilisationsmenschen ist Mais, nach Soja die genmanipulierteste und damit bedenklichste aller Feldfrüchte. Für die Zubereitung von Kartoffeln mussten sogar Gesetze erlassen werden, weil wir Schwachköpfe die Pommes in so verrückten Mengen verzehrten und so sehr verbruzzelten, dass die entstehenden Acrylamide jede Menge an Krebsen erzeugten.

FriedenspfeifeIch spar mir jetzt diese Endlos- Aufzählung, was alles kein Problem wäre, wir es aber zu einem gemacht haben.
Aber vielleicht als Positivaufzählung: Wir könnten völlig problemlos Auto fahren, Flugzeug fliegen, Spielzeug schenken, Kleider färben, Maschinen verwenden, Alkohol, Kaffee, Tee trinken, Torten essen …
Aber nicht in diesem völlig ver-rückten Ausmaß!
Müssen die Kleinsten schon ständig neue Kleider tragen, obwohl wir wissen, dass gerade die buntesten und neuesten die giftigsten sind!?
Müssen wir tatsächlich die Zeitung ums Eck oder das Kind zur Schule mit dem Auto fahren!?
Können wir nicht mal angegorenen Früchtesaft bloß kosten oder genießen, sondern müssen ihn kistenweise heimkarren und in uns reinschütten?
Reichen 5 nette und alte Spiele, die man danach wieder weitergibt tatsächlich nicht für heutige Kinder? Müssen es tatsächlich giftige und bedenkliche Berge von Plastik- und Elektronik- Schrott sein!?

Das alles, all dieses ‚den Hals nicht voll genug kriegen‘, ist unser Problem!
Eine Friedenspfeife, ein Joint zu ‚heiligen Zeiten‘, ein Flug alle paar Jahre, ein ‚abgetragener‘ PC … Alles kein Problem.
Doch die Menge macht das Gift! – Für uns und den Planeten!

Und warum diese Gier!?
Ganz einfach!
Pfeil Wir leben in einem absoluten Mangeldenken,
Pfeil bekommen von klein an nie die uns zustehende ‚artgerechte‘ Liebe und Zuwendung,
Pfeil werden von klein an dazu erzogen, besser, durchsetzungskräftiger, gescheiter, tüchtiger … zu werden.
Pfeil Unseren Eltern, Erziehern, Lehrern, Chefs, Partnern reicht nie, was wir sind, haben, können.

In unserer Gesellschaft drängt jeder jeden ins Hamsterrad oder ganz derb gesagt: Wir alle gehen im Kreis, werden von hinten so getreten wie wir nach vorne treten und merken das nicht.
Wir sitzen in Firmen um möglichst wertlose Produkte möglichst teuer zu verkaufen. Um danach rauszugehen und als Konsumenten möglichst wertvolle Produkte möglichst billig zu kaufen.

Also – um den Kreis zum Ausgangsthema zu schließen – dreh Dir, wenn’s sein ‚muss‘, eine Zigarette, lass sie Dir schmecken und vergiss den Tabak dann wieder bis zu unserem nächsten ‚Friedenspfeifen- Treffen‘ 😉

 

 

 


Was uns schon alles gelungen ist

15. Februar 2016

Neben all den Katastrophen die der Zivilisation schon ‚gelungen‘ sind, gibt es doch auch immer wieder Leistungen die man, zumindest für eine begrenzte Zeit für gut hält. Diesbezüglich hat vermutlich jeder so seine persönliche Liste im Kopf.
Eine nette, ganz persönliche Zusammenstellung all unserer ‚gelungenen Veränderungen‘ (von Simon Büchler) erinnerte mich wieder einmal an ‚meine Badewannenkurve‘.

Zuerst einmal seine Liste, was uns schon alles gelungen ist:
redball friedlicher Zusammenbruch der Sowjetunion
redball amerikanische Bürgerrechtsbewegung
redball Aufklärung
redball Frauenwahlrecht
redball Ächtung der Todesstrafe in Europa
redball Ende des Sklavenhandels
redball rechtliche Gleichstellung der ‚Homo- Ehe‘
redball Verhinderung Kraftwerk Hainburg
redball Gründung div. Nationalparks
Roser-Diagrammredball Anti- Atombewegung
redball Anteil der Menschen die in Armut leben konnte in den letzten 20 Jahren halbiert, seit 1820 gesechstelt werden

Soweit, so gut.

– Und so absurd, wenn man sich einmal den Schritt aus dem Zentrum des Wahnsinns, aus der Mitte der Scheuklappen heraus, gönnt. Denn nur für unsere völlig zivilisationsblinde Gesellschaft sind diese läppischen Schrittchen ‚Errungenschaften‘.
Jetzt stell Dir einmal ein freilebendes Tier, einen Bonobo, Dachs oder Regenwurm vor. Ich schreib doch hier immer, dass die weder Krebs, noch Allergien, Asthma, Diabetes oder sonst eine unserer zahlreichen Zivilisationserkrankungen kennen und ganz ohne Kindergartenpädagogen, Pädagogen, Schul- Ärzte und Psychologen ratzfatz lebenstüchtige Junge aufziehen, während unsere ‚head down‘- Generation nach 14 Tagen im Wald tot wäre.
Nun geh diese ‚großartige Liste‘ doch unter diesem Aspekt nocheinmal durch!
Kein, auch noch so ‚dummes‘ Tier hat je ein so krankes System, wie die Sowjetunion es war, geschaffen. – Um dann dessen Zusammenbruch feiern zu müssen.
Welche Tier- Familie, Gattung hätte jemals ihre Artgenossen derartig entrechtet um einer Aufklärung, Bürgerrechtsbewegung oder Wahlrechtsreform zu bedürfen!?

Ja … so könnte man die ganze Liste durchgehen. bis zu den Armuts- Punkten mit ihrem herrlichen Diagramm, auf das man als Vertreter unserer Spezies so richtig stolz blicken kann, gell! 😉
Muss ich dazusagen, dass diese Daten ‚based on the World Bank data‘ sind!? Als hätts vor den Banken, vorm Geld kein Glück, keine Zufriedenheit, keine Paradiese gegeben! Das ist die vorrangig amerikanische Art von Armut in der sich die armen, armen Menschen keinen Hamburger leisten können sondern die herrlichen Äpfel aus dem Garten hinterm Haus essen müssen … 😉

Und das ist genau ‚meine Badewannenkurve‘ mit der ich ursprünglich nur unseren Gesundheitsstatus, unsere Lebenserwartung dargestellt habe. Aber so passierte es in allen Bereichen!
Erst stürzen wir uns ab. Dann bejubeln wir jeden unserer Schritte hinauf als Fortschritt!
Klar, wenn man sich verirrt, freut man sich über jeden Schritt zurück in die richtige Richtung … Aber müssen wir uns tatsächlich so oft verlaufen!?     🙂

Ich will mit dieser Sicht keinesmenschs Leistung schmälern. Aber vielleicht kann sie verdeutlichen was wir uns, einzig aus einem ‚Krone der Schöpfung’s- Wahns heraus, aus präpotenter Missachtung der genialen Natur, alles antun …

 

 

 


Die Erfolgsmasche des Geldes

11. Februar 2016

EuroGeld vereinheitlicht ALLE!
Die Schönen, die Geschickten, die Skrupelosen, die Intelligenten, die Originellen, die Witzigen, die Spieler, die Schürfer, die Dramatischen, die Lügner, die Rattenfänger, die Erfinder, die Betrüger ….

Geld gibt allen ein Maß, wie begehrt ihre Arbeit, wie begehrt ihr Produkt, wie undurchschaubar ihre Lüge ist.
Geld fließt sowohl als Spende, als auch als Waffenbezahlung. Geld macht Reiche reicher und Arme ärmer.
Geld entmenschlicht!
Wo früher noch der Blick in die Augen des Gegenübers war, ist heute ein papierener Zahlschein.
Wo früher noch das Wissen um die Reputation, Nützlichkeit, Menschlichkeit des Gegenübers war, ist heute ein online banking- Mausklick.
Kein Mensch weiß welche Sauereien seine Bank mit seinem Geld finanziert!
Kein Mensch kann mehr durchschauen woher und unter welchen Bedingungen seine Konsumgüter hergestellt und finanziert werden.
Durch die Lenkung von Geldflüssen wird weitaus mehr entschieden als durch Wahlen.

Willst Du das alles?
Nein?
Warum verwendest Du dann noch Geld?     😉

 

 

 


Alles Ansichtssache

8. Februar 2016

keinkaufSelbst Menschen die schon mit einem paradiesischen oder auch nur rohköstlichen Leben begonnen haben oder damit liebäugeln, selbst Menschen die den Wahnsinn, der in unserer normalen Ernährung, in unserem Normal- Lebensstil steckt, erkannt haben, verwenden Worte und Wendungen wie ‚verzichten‘, ‚hab ich mir verkniffen‘, ‚Einschränkung‘, ‚Gürtel enger schnallen‘, ’so ganz ohne‘, ‚entbehren‘ usw.
Selbst beim Rauchen, bei Alkohol oder Drogen ist es ähnlich. Will man damit aufhören, kommen sofort Verzichts- und Einschränkungs- Vokabel. Obwohl solche Leute sehr gut wissen, dass es um Gifte bzw. ihr Leben geht.
Irgendwie nicht ganz stringent, oder?
Irgendwie ver-rückt zu meinen, mit etwas Schädigendem ‚etwas zu haben‘, oder?
Als wär der Wegfall von Belastendem, von Schädigendem KEIN Zugewinn!
Als wär das Nicht-mehr-vergiften ein Verzicht!

Entweder sollten sie diese unsinnige Verzichts- Terminologie konsequent durchziehen und auch sagen:
Ich hab heute darauf verzichten müssen, mich in den Kopf zu schießen …
Mir fällt’s echt noch schwer mich nicht vor herandonnernde Laster zu werfen …
Heut hab ich mir wieder einmal verkniffen mir einen Finger abzuschneiden …

Oder sagen, was Sache ist:
Bin ich froh, von diesen grässlichen Milchprodukten weg zu sein.
Stell Dir vor, ich fühl mich sowas von gut jetzt, bei meinen Keinkaufs- Touren.
Einfach herrlich, sich ohne Getreideprodukte so gut und fit zu fühlen.

Oder man sagt einfach:
I’m paradising my life 😉

 

 

 


Mit der Kraft der Liebe

4. Februar 2016

NovelleHeute einmal ein bisserl Weltliteratur mit absolutem Paradies- Bezug.

Der Inhalt von Goethes ‚Novelle‘ ist schnell erzählt:
Ein für gefährlich gehaltener zahmer Löwe entspringt und soll erschossen werden. Eine Familie will ihn retten.
Hier der, für mich wunderschöne Teil in dem der Löwe mit der Kraft der Liebe gerettet wird. Für heutige Leser vielleicht etwas schwülstig. Da man über diese Art von Liebe aber heute kaum noch etwas hört und liest ‚muss‘ man da durch    😉

Doch wer preist den Ruhm des Herrn, den die Sterne loben von Ewigkeit zu Ewigkeit! Warum seht ihr aber im Fernen umher? Betrachtet hier die Biene! noch spät im Herbst sammelt sie emsig und baut sich ein Haus, winkel- und waagerecht, als Meister und Geselle. Schaut die Ameise da! Sie kennt ihren Weg und verliert ihn nicht, sie baut sich eine Wohnung aus Grashalmen, Erdbröslein und Kiefernadeln, sie baut es in die Höhe und wölbet es zu; aber sie hat umsonst gearbeitet, denn das Pferd stampft und scharrt alles auseinander. Seht hin! Es zertritt ihre Balken und zerstreut ihre Planken, ungeduldig schnaubt es und kann nicht rasten, denn der Herr hat das Roß zum Gesellen des Windes gemacht und zum Gefährten des Sturms, daß es den Mann dahin trage, wohin er will, und die Frau, wohin sie begehrt. Aber im Palmenwald trat er auf, der Löwe, ernsten Schrittes durchzog er die Wüste, dort herrscht er über alles Getier und nichts widersteht ihm. Doch der Mensch weiß ihn zu zähmen, und das grausamste der Geschöpfe hat Ehrfurcht vor dem Ebenbilde Gottes, wonach auch die Engel gemacht sind, die dem Herrn dienen und seinen Dienern. Denn in der Löwengrube scheute sich Daniel nicht; er blieb fest und getrost, und das wilde Brüllen unterbrach nicht seinen frommen Gesang.«

Diese mit dem Ausdruck eines natürlichen Enthusiasmus gehaltene Rede begleitete das Kind hie und da mit anmutigen Tönen; als aber der Vater geendigt hatte, fing es mit reiner Kehle, heller Stimme und geschickten Läufen zu intonieren an, worauf der Vater die Flöte ergriff, im Einklang sich hören ließ, das Kind aber sang:

»Aus den Gruben, hier im Graben
Hör ich des Propheten Sang;
Engel schweben, ihn zu laben,
Wäre da dem Guten bang?
Löw und Löwin, hin und wider,
Schmiegen sich um ihn heran;
Ja, die sanften, frommen Lieder
Habens ihnen angetan!«

Der Vater fuhr fort, die Strophe mit der Flöte zu begleiten; die Mutter trat hie und da als zweite Stimme mit ein.
Eindringlich aber ganz besonders war, daß das Kind die Zeilen der Strophe nunmehr zu anderer Ordnung durcheinander schob und dadurch, wo nicht einen neuen Sinn hervorbrachte, doch das Gefühl in und durch sich selbst aufregend erhöhte.

»Engel schwebten auf und nieder,
Uns in Tönen zu erlaben,
Welch ein himmlischer Gesang!
In den Gruben, in dem Graben
Wäre da dem Kinde bang?
Diese sanften, frommen Lieder
Lassen Unglück nicht heran;
Engel schweben hin und wider,
Und so ist es schon getan.«

Hierauf mit Kraft und Erhebung begannen alle drei:

»Denn der Ewge herrscht auf Erden,
Über Meere herrscht sein Blick;
Löwen sollen Lämmer werden,
Und die Welle schwankt zurück.
Blankes Schwert erstarrt im Hiebe,
Glaub und Hoffnung sind erfüllt;
Wundertätig ist die Liebe,
Die sich im Gebet enthüllt.«

Alles war still, hörte, horchte, und nur erst, als die Töne verhallten, konnte man den Eindruck bemerken und allenfalls beobachten. Alles war wie beschwichtigt, jeder in seiner Art gerührt.