Der Journalismus- Skandal

JournalismusWas wird nicht alles von Demokratie, von freiem Land, von freiem Journalismus geschwallt wenn der Tag lang ist.
Sieht man sich aber die Medienlandschaft und die, für die Leute vorgeblich spannenden Themen genauer bzw. unvoreingenommen, ich würde fast sagen mit kindlichen Augen an, sieht es völlig anders aus.
Da arbeiten Heere von Schreibern, Radio- und TV- Machern daran, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Da werden Ablenkungsthemen lanciert in die sich der Mob dann tatsächlich auch bereitwilligst verbeißt.
Das ist bestens organisiertes panem et circenses. Wobei unser heutiges Brot krank macht und die Medien die Spiele liefern, die davon abhalten das wirklich Wichtige, das Lebens(qualitäts)wichtige zu sehen.
Als Erhard Busek noch Wiener Stadtpolitik machen wollte ließ er ‚Das Wichtigste zuerst‘ plakatieren und wurde dafür verlacht. Zu absurd erschien es damals den Menschen, derartige Banalitäten anzuführen. Heute scheint dieser Sinn für wichtiges völlig verschwunden. Primär befassen wir uns mit Banalitäten und werden von den Medien mit absoluten peanuts- Themen gefüttert.

Was bitte, juckt mich ein Erduan? Eine Merkel? Was interessiert mich hier in Österreich der IS?
Ein Vielfaches aller IS- Opfer haben wir selber auf dem Gewissen! Doch der Feind hat eben immer im Außen zu sein!
Das sind doch alles, man könnte fast sagen, ‚aus dem Zusammenhang gerissene‘ Globalzitate, die an Wichtigkeit, dem allseits bekannten Fahrad, das eben in China umfällt, recht nahe kommen.
Pfeil Mich interessiert, dass jährlich 40.000 ÖsterreicherInnen, davon 300 Kinder an Krebs erkranken, obwohl es nicht EINEN Krebsfall geben müsste!
Pfeil Mich interessiert, dass von jedem erarbeiteten Euro ca. die Hälfte in Banken, Supereichen und bestens verschleierten Steuerlöchern verschwindet.
Pfeil Mich interessiert auch nicht der nächste Präsident! Ein weiteres Ablenkungsmanöver! Die Wahl einer Marionette, die nichts Essenzielles tut, als unser Geld auszugeben.
Pfeil Mich interessiert, dass in unseren Schulen flächendeckend lustige, neugierige, aufgeweckte Kinder zu Hamsterrad- Zombies der Wirtschaft gemacht werden, anstatt ihnen zu zeigen wie man friedlich, gut, glücklich und lebenslang dauergesund lebt! All das dafür erforderliche Wissen ist vorhanden! Aber nein, wir müssen Schulen haben die immer noch auf alten Militärakademie- Grundsätzen beruhen, die linientreue Mitläufer hervorbringen und – bitte, das zeigt WIE verdummt wir bereits sind! – alle, alle Eltern unterstützen das auch noch!
Pfeil Mich interessiert, dass Chemiegiganten uns, unsere Kinder und unsere Welt und Lebensmittel vergiften, dass Pharmasaurier uns unvorstellbare Summen absaugen. Beides völlig absurd, völlig unnötig. Alles Wissen, chemiefrei zu landwirtschaften, medikamentenfrei zu gesunden, ist vorhanden! Wo sind die Journalisten die das sagen? Wo die Politiker, die diesen Wahnsinn unterbinden!?
Pfeil Mich interessiert keine Faymann- Debatte. Mich würde ein Politiker interessieren, der an der weltweiten Ächtung und Abschaffung der Waffenproduktion arbeitete.
Pfeil Mich interessiert kein politisches Links oder Rechts, mich interessiert für oder gegen Friede, Gesundheit, Glück.
Pfeil Mich interessieren nicht läppische Fingergesten von Polizisten, mich würde eine Exekutive und Justiz interessieren, die all diese dicken Geldsäcke einlocht die auf unser aller Kosten bestens leben! Doch die sind es vielmehr, die sich ja die Meinungsmacher und Exekutierer halten!
Pfeil Welches Glück, welche Zufriedenheit bringen Brennergrenzen- und Islam- Debatten in mein Leben!? Gar keines! Aber sie stehlen mir seit Wochen die Zeit! Und wenn ich blöd genug wäre diese Medien auch noch zu bezahlen, mein Geld.

Liebe Leute, wenn das Journalismus sein soll, was uns tagtäglich derartig penetrant verdummt,
wenn das freie Wahlen sein sollen, die uns zwischen Pest und Cholera oder zwischen Pinguin grün oder Pinguin blau wählen lassen, wenn das ein Gesundheitssystem sein soll, das Unsummen verschlingt, aber mehr Kranke als je zuvor zu verantworten hat, wenn das ein Bildungssystem sein, soll, das kreative Junge zu lebenslangen Wirtschafts- Sklaven macht, wenn Lebensmittel, ohne dass sich auch nur irgendjemand Gedanken darüber macht, einzig nach Profit- Kriterien hergestellt werden, … dann gute Nacht Abendland!

Mir ist im Prinzip egal wie Journalisten arbeiten. Ich brauch sie nicht wirklich. Doch dieser eklatante Widerspruch zwischen Selbst- und Fremdbild der sich in unserer Medienszene spiegelt ist ein Skandal.
Schreibt einer im Auftrag soll er. Soll’s aber auch sagen.
Schreibt einer aus Dummheit, soll er. … Naja, der kann’s vermutlich mangels Einsicht nicht sagen   😉
Aber ständig das Hohelied des unabhängigen Journalismus abzusingen, dabei aber die Leser so verantwortungslos von Sumpf in Sümpfe zu treiben ist ein Skandal!

Ich fordere alle auf, einen gesunden Egoismus zu leben, wieder einfach, fast kindlich einfach zu denken und den Herrschenden höchst kritisch zu begegnen. Wir haben das Geburtsrecht auf lebenslanges Glück, auf lebenslange Gesundheit! Nicht auf Politik und Scheindebatten.
Wenn wir diese Basis erreicht haben, DANN können wir uns mit all diesen hochgepushten peanuts- Themen spielen! – Wenn sie uns dann noch interessieren!   😉

Der Wohlstand hat uns krank und träge gemacht! So träge dass wir nichteinmal mehr unser Leben, die Erziehung unserer Kinder, unsere Gesundheit selber in die Hand nehmen wollen. Wir meinen alles delegieren zu können. Ja, können wir auch! Aber zu welchem Preis!?
Solange wir nicht unseren Politikern genauestens auf die Finger sehen, werden sie den Profiteuren dienen. Solange wir nicht die Journalisten bei jedem Wort bei der Nase nehmen, werden sie für ihre Finanziers schreiben. Solange wir nicht wieder sagen was WIR wollen, werden wir weiterhin zu tun haben, was andere für uns festlegen.

Dass jeder einzelne sich weitgehend ausklinken kann aus diesem Wahnsinn, hat mein und vieler anderer Leben die letzten Jahre gezeigt. Dass aber auch noch viel auf der Gemeinschaftsebene zu tun ist, sollte dieser Text zeigen. Wenn wir damit nur halb so erfolgreich sind, wie viele, viele mit ihren Einzelalternativen, sehen wir einer wunderbaren Zukunft entgegen.

 

 

 

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