Von Bienen lernen

Bruce Ellis, Professor der Philosophie an der Universität of Arizona und Thomas Boyce, Professor der Psychiatrie und Pädiatrie an der University of California haben in ihrem ‚Biological sensitivity to context‘ klargestellt, was zu viele Genetiker den Menschen reinwürgen wollen: ‚Da kann man gar nix machen. Das ist genetisch!‘.
Die Gene sind sozusagen zur General- Entschuldigung und -Erklärung von so ziemlich allem geworden. Kürzlich z.B. entblödeten sich Forscher der Universität Zürich nichteinmal, selbst Karies als genetisch determiniert zu postulieren.

bieneKeine Rede davon, was Epigenetik längst schon weiß: Dass WIR unsere Gene machen und beeinflussen!
Gene kann man sich wie eine Bibliothek vorstellen: Manche Bücher werden gelesen, manche nicht. Manche werden wieder zurückgebracht, andere wieder verschwinden. Manche werden neu geschrieben oder durch andere ersetzt.
Die Bienen liefern uns das beste Beispiel, wie genetisches Leben funktioniert. Alle Bienen haben genau dieselben Gene. Einzig wenige Tage mit anderer Ernährung machen sie zu Arbeiterinnen oder Königinnen!
Genauso ist es auch bei uns. Vorab sich die Brüste absäbeln zu lassen oder sich angstvoll in Todesnähe zu zittern, nur weil es einige Krebse im Stammbaum gibt ist Unsinn pur. Irgendwelche nicht artgerecht lebende Vorfahren haben solchen Menschen einen Gen- Abschnitt eingebaut, der ihnen damals half mit irgendeinem Problem fertig zu werden. Dieses ‚Krebs- Gen‘ aber MUSS niemand auslesen! Wenn keine Veranlassung besteht, WIRD es auch nicht ausgelesen. Und ein gesundes, im Sinne von naturrichtig bzw. artgerecht und glückliches Leben gibt keinerlei Veranlassung ein ‚Krebs- Gen‘ auszulesen.

Also zusammenfassend und jedem ‚Gen- Deterministen‘ dick, dick ins Stammbuch geschrieben: Es bleibt dabei! WIR sind Götter! WIR sind die Lenker unserer Schicksale!

 

 

 

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One Response to Von Bienen lernen

  1. ahbblogger sagt:

    Ganz richtig. Die Epigenetik habe ich im Übrigen in meinem ersten „Büchlein“ über eine Fliegenerzählung näher verdeutlich. Das funktionierte sogar. Das Werk indes ist Schund, wahrscheinlich weil ich die Fliege nicht durch alle Erzählungen fliegen lies. Ich lies sie lieber frei (von denen). 😉

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