So schön, der Herbst!

Die Verfärbung der Blätter!
Die Buntheit der Wälder!
Fast unnatürlich die Farben des wilden Weines. Unglaublich fantasievoll die Farbtöne und Zeichnungen der Birnenblätter. Herrlich diese Farbteppiche unter den Bäumen!
Nicht nur schön sind sie. Sie decken auch den Boden zu als wüssten sie schon, dass Kälte kommt. Sie sind Futter für Myriaden von Pilzen, Bakterien, Kleinstlebewesen, Regenwürmer.
Und sie düngen und remineralisieren den Boden, bringen Mineralien die der Baum aus der Tiefe holte in die oberen Erdschichten.
Nur Dummköpfe können all das rüppelhaft mit lauten und ineffizienten (ein Radiosender verglich kürzlich Laubbläser mit Rechenden und konnte keinen Vorteil finden) Laubsaugern und -bläsern verhindern und ruinieren.
Die Süße der Weintrauben steigt und steigt trotz ihrer Schrumpel und Schimmel …
Die Nebel balsamisieren förmlich die Haut und hauchen geheimnisvolle Vorhänge durchs Land. Langsam senkt sich Stille, die im Winterschnee dann ihr wattiges Schweigsamkeits- Maximum erreichen wird, über alles.
Man freut sich wieder auf heimelige Zimmer, auf das Knistern der Öfen, schnuddelt sich in warme Decken …
Ach, herrlich, dieses Leben …

 

 

 

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