Aufarbeiten, Aufarbeiten, Aufarbeiten

Aufarbeitungen historischer Fehlverhalten allerorten!
Alles bestens, müsste man meinen.
Mitnichten!
Was heute unter ‚Aufarbeitung‘ läuft ist ein erbärmliches Winzstückchen des ganzen Notwendigen und ein Winzwinzstückchen einer möglichen allumfassenden Harmonie und Liebe, nach der aber, wir alle uns sehnen.

Was tun wir beim Aufarbeiten?
Meist bloß mehr oder weniger objektiv darstellen was war.
Als Sahnehäubchen wird fallweise dann noch entschuldigt! Das ist aber auch schon das Maximum des Denkbaren!

Und was tut ‚Entschuldigen‘?
Es ent-schuld-igt ganz buchhalterisch, stellt also bloß den Zuvor- Zustand wieder her. Doch auch dieser hing ja schon schief! Denn wie sonst hätte es zu den Differenzen, zum ‚letzten Unrecht‘ kommen können!?

Das heißt, all unser Aufarbeiten, Entschuldigen, ja sogar alle Schadenersätze stellen bloß ein altes Unrecht wieder her!

Von dort aber müssen wir weg, müssen noch weiter zurück gehen in dieser schier endlosen Unrechts- und Unbewusstheitskette.
Wir müssen weiter, und weiter, viiiel weiter zurück! Zu immer kleineren Unrechten, immer kleineren Verletzungen. Wir müssen sensibler und sensibler werden …
Wir dürfen uns nicht zufriedengeben mit einer ‚kleinen‘ (Scheinbar-)Lösung!
Wir müssen groß denken, großzügig denken, größer als wir es uns noch vorstellen können!
Wir müssen paradiesisch, wir müssen in unvorstellbaren Liebes- Dimmensionen denken!
Erst dann, erst dort, an diesem noch virtuellen Harmonie- Ort, werden wir diese winzig kleinen Verletzungs- und Unrechts- Viren wahrnehmen und vermeiden können, aus denen immer größere Unrechte, immer schrecklichere Rachen entstanden und aus denen der heutige Riesenberg an Vergeltungen, Verletzungen, Kämpfen, Unrechtsschmerzen, und, und, und angehäuft wurde.

Also auch beim Thema Aufarbeitung gilt:
paradise your life!

Natürlich wird es auf diesem ‚Weg zurück‘ immer wieder Situationen geben, in denen man meint: ‚Es reicht!’/ ‚Irgendwann muss doch Schluss sein!‘.
Ja, das sind ganz einfach die uralten Erinnerungen und Sehnsüchte nach den alten Paradieszeiten, in denen alles in Harmonie war.
Trotz dieses Gefühls ist das Stoppen auf dem Weg keine Lösung …

 

 

 

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