36 Atemlos- Minuten

6. März 2018

Ich würde den Deutschen gerne gratulieren zu solchen ‚Köpfen‘. Nur leider wird völlig anders gewählt, regiert und gehandelt …

 
PS: Wer gern noch einen augenöffnenden 23 Minuten- Nachschlag hätte, dem kann in ähnlich hoher Qualität geholfen werden:

 

 

 


Wer’s noch nicht kennt …

5. März 2018

… hier ist die Zauberformel:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freye Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu ächter Klarheit werden gatten,
Und man in Mährchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis (Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg)

 

 

 


Prinzip Hoffnung

2. März 2018

Die Schweizer Fitnestrainerin Franziska Herren will nichts weniger als die Landwirtschaft revolutionieren. Sie will, dass keine Subventionen mehr in zerstörerische Landwirtschaft fließen, die mit Pestiziden und Antiobiotika den Boden vernichten. Franziska hat mit ihrer Intiative mit über 100.000 Unterschriften in Rekordzeit erreicht, dass es eine Volksabstimmung dazu geben wird in der Schweiz.

Die Geschichte von Franziska zeigt ganz wunderbar, was eine Person bewegen kann.
Und fast schon absurd einfach: Weißt Du wie sie dazu gekommen ist?
Hat sie Ökologie studiert? Einen Fachartikel gelesen? Wurde ihr Bruder Landwirtschafts- Opfer?
Nichts von all dem!
Sie hörte schlicht und einfach ’nur‘ eine Milch- und Mutterkuh, der das Kalb genommen wurde, schreien!

Also schrei!
Oder horch sensibel auf Schreie!
Und tu! – Im sinne von
paradise your life!

 

 

 


Werde Krieger!

1. März 2018

Nein, ich rufe natürlich zu keinerlei Bestialitäten a la IS oder anderer Terroristen oder Militärs auf. Im Gegenteil, ich selber bin der friedfertigste, nur denkbare Mensch. Doch habe ich schon lange vor, etwas über unsere erschreckende Verweichlichung zu schreiben.

Es ist wunderbar, dass wir immer friedfertiger, immer sensibler werden. Die Menschen die Tierleid, Tierausbeutungen und Tiertötungen ablehnen werden immer mehr. Zahllose Menschen halfen und helfen Flüchlingen, sozial Gestrandeten. Es gibt jede Menge an Studienrichtungen die soziale Hilfe, den Frieden, die Hilfe in allen Bereichen zum Thema haben. Alles wunderbar!

ABER es bedarf neben Empathie, passiver Anteilnahme und Hilfsbereitschaft auch einer aktiven Kraft!
Eine Energie, die etwas durchzieht, auf die Beine stellt. Eine Energie die sich zu 100% für etwas einsetzt, die sich nicht verbiegen lässt und konsequent ist. Das Bild eines ‚edlen Kriegers‘!
Damit meine ich nicht nicht das Bild berserkernder Schlachten- Schläger, sondern das Bild des aufrechten, konsequenten und starken Kämpfers für eine bessere Welt, wie Martin Luther, Gandhi oder Nelson Mandela.

All die vielen Achtsamkeits- Seminare und Übungen sind ganz wunderbar. Doch darüber hinaus sollten wir nicht unsere enormen Kraftreserven übersehen!
Unser Fall ins weiche Passive, oft sogar Letargische, das ich immer häufiger beobachte, müsste nicht sein! Wir besitzen, besonders wenn wir schon naturrichtig leben, enorme Kräfte, die auch zur Anwendung kommen wollen. Bei vielen Frauen mit behinderten Kindern, bei vielen engagierten Entwicklungshelfern und ähnlich motivierten Menschen ist das zu beobachten.
Die Kraft ist da, wir haben bloß – vielleicht auch aus falsch verstandener Rücksichtsnahme – verlernt, sie anzuwenden, für etwas zu stehen, etwas zu vertreten.

Sieh Dir alte Fotos von Menschen anfang des vorigen Jahrhunderts an, welch entschlossenen Ausdruck die noch in den Gesichtern hatten. Die Frauen wurden mit jeder Geburt, mit jedem Kind stärker, die Männer leisteten oft Unglaubliches.

Klar liefen sie, völlig blödgemacht, mit dieser Energie auch in den ersten Weltkrieg oder dem Hitler nach. Doch das sollte nun, in dieser Gesellschaft des mehr Denkens und mehr Fühlens, ja nun nicht mehr passieren. Doch Sauereien, gegen die wir kraftvoll aufstehen sollten gibt es immer noch genug.
Um ein ganz ein kitschiges Bild zu beschreiben:
Ich würde mir mehr aufrechte, kraftvolle Kämpfer mit mitfühlenden Herzen und Visions- strahlenden Auren wünschen.