Jedes Wort ist ein Umweg

umleitungNur ca. 20% unserer Kommunikation machen die Worte, macht die Sprache, aus.
Was wir als Babys zuerst lernen, was so wichtig ist, dass darauf erst alles weitere aufgebaut werden kann sind Gefühle, Bilder, Empfindungen.
Daraus kann man absolut nicht unrichtig ableiten, dass alles, was wir mit Worten ausdrücken eher entbehrlich ist für ein gutes Leben und Zusammenleben.
Jedes Wort ist entweder entbehrlicher Plunder wie irgendwelche technische Angaben oder die Übersetzung eines Gefühlsausdruckes. Dieses Wort muss beim Adressaten wieder in ein Gefühl rückübersetzt werden, was auch schief gehen kann, da wir nicht alle nach denselben ‚Vokabelheften‘ lernen.
So wie wir heute eine Informationsgesellschaft sind so müssen wir gefühlsamputiert sein und sind es ja auch.

Die Wissenschaft kann z.B. bis heute keine eindeutige Antwort darauf geben ob Gewalt- Videos und Spiele die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen erhöhen oder nicht. Informationsgesellschafts- Familien die sich auf die rationale Wissenschaft warten können eventuell ihre Kinder irgendwann im Knast besuchen, obwohl sie alles ‚richtig‘ gemacht haben. Für Hausverstands- und Gefühls- Familien ist der Fall eindeutig: Menschen neigen eher zu bekannten, schon gesehenen Handlungen, zu Wiederholungen als zu selbstkreierten, nie erlebten. Bei solchen Menschen kommt so ‚Dreckszeugs‘ nicht nur nicht in die Tüte, sondern auch nicht ins Haus. Vermutlich werden sie allerdings als etwas rückständig gelten

Detto mit Sport, Konsum, Urlauben, Anschaffungen, Berufswahl, Gesundheit, Ernährung, Partnerschaft, Fortbewegung …. praktisch mit allen Themen. Mensch kann sich (Zeitgeist-)richtig verhalten und alles falsch machen wie die derzeitige Situation mit Müllbergen, Finanzkollapsen, steigenden Erkrankungsraten, vermehrtem Analphabetismus, und, und, und.
Oder Mensch kann sich ‚etwas seltsam‘ aber naturrichtig benehmen und alles für sein Glück, seine Gesundheit und für die Mitwelt richtig machen.

DAS ist genau der Unterschied zwischen Wort und Gefühl, zwischen verbal und nonverbal, zwischen der Welt die wir gestaltet haben und dem Paradies in dem wir Jahrmillionen glücklich waren.
Wir sollten seeehr genau prüfen, was wir sagen. Ob das ‚dem Ganzen‘ zum Wohle gereicht oder weiter in die Sackgasse führt. Wir sollten gut überlegen, ob wir jemandem in die Augen sehen, ihn in den Arm nehmen oder ihm lächelnd zuzwinkern oder ihn wortreich zuschwallen sollten.
In jedem Fall aber:
paradise your life !    zwink

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: