Suizid

Gestern war ‚Welttag der Suizidprävention‘.
Was so gut klingt, ist aber reiner Hohn.
Denn unter ‚Prävention‘ wird ausschließlich das vermehrte Anbieten von ‚professioneller Hilfe‘ verstanden. Also bloß besseres Löcherstopfen, anstatt das Löchrigwerden zu verhindern.
Es wird also weiterhin die ‚Schuld‘ beim Selbstmordgefährdeten belassen.
Erst wird er von einem absolut unmenschlichen System fertiggemacht und dann liegt es an IHM, Hilfe zu suchen. Hilfe noch dazu, die recht gut lebt von solch Verzweifelten!

Leute! Dieses System bräuchte Hilfe! Wir alle bräuchten Hilfe!
Denn – da es bestens vergessen scheint – wir lebten Jahrmillionen im Paradies! – Ohne Suizide!
Oder kann sich irgendjemand vorstellen, dass sich ein Orang absichtlich an einer Liane erhängt, ein Bonobo sich den Schädel an einem Baumstamm zertrümmert?
Die ersten Worte eines Babys ‚Ich will sterben‘ sind!?

Leute! Selbstmörder WERDEN GEMACHT! Von uns allen, die dieses ‚System‘ mittragen, gemacht.
Da werden Kinder schon in den Kindergärten gemaßregelt, in Schulen verbogen, Menschen in der Wirtschaft ausgepresst, durch die Medien verdummt, durch gesellschaftliche Konventionen geknickt, von Religionen missbraucht …
Da werden Kerzen aufgestellt, über verlorene Brüder Filme gedreht (Bruder Jakob), da wird diskutiert, werden Pseudohilfen angeboten …
Doch der ganze tagtägliche Wahnsinn, dass Kinder weinen, Menschen gecastet und abgelehnt werden, dass Arbeit Druck bedeutet, dass jeder jeden aus Profitgründen missbraucht … geht weiter, als wär alles in bester Ordnung!

Leute! Nicht erst beim Suizid, beim Krebs oder Börsencrash, bei einem Unfall oder dem Fünfer im Kinderzeugnis oder dem burn out der Mutter, sollten wir zu denken beginnen. Nein, wir müssen weitaus sensibler und achtsamer werden!
Jeder Pickel, jedes kleine Zwicken, jeder kleine Unmut, jede Schlaf- oder Potenzstörung, jedes Wort, jeder Blick, jedes Weinen, jeder Huster … sollte, ja muss, Anlass sein, die Gesamtheit unserer Leben zu überdenken.
Allein schon die vielen, psychischen, wie physischen Auswirkungen dieser unsäglichen, als normal angesehenen, Kochkost, die ich beim Umstieg auf Rohkost bemerkte, ist schon so unglaublich …
Und erst all die anderen vielen ‚Fehlverhalten‘ dieser Gesellschaft, die allesamt gegen Naturgesetze und gegen unser Wohl verstoßen !
Da gehört aufgeräumt mit all diesem alten Gerümpel!

Ich kann nur jedermensch anbieten, sich immer das Bild einer harmonisch zusammenlebenden Primatengruppe im Hinterkopf zu behalten, um jede unserer, so selbstverständlichen Handlungen und Verhalten damit zu vergleichen.
Ihr werdet fassungslos sein, wie sehr wir tagtäglich … ach, was sag ich, sekündlich gegen unsere Urbedürfnisse, gegen unseren Körper, gegen die Liebe, verstoßen.

In diesem Sinne:

 

 

 

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