Konzentration und Verdünnung

Jeder Herzinfarkt, jede Allergie, jeder Krebs, jede Karies … alle unsere Erkrankungen haben eine Entstehungsgeschichte. – Leider meist lange und dementsprechend unauffällige.
Solch eine Entstehungsgeschichte komprimiert auf wenige Minuten, Stunden oder Tage, würde uns unter einem ‚Anfall‘, einer ‚Kolik‘, unter ‚plötzlichem Schmerz‘ oder ‚unerträglicher Übelkeit‘, oder auch unter ´unerklärlich plötzlicher Gelenkssteifigkeit stöhnen und uns sofort zum Doc rennen, lassen.

Doch auch die Verursacher all dieser Erkrankungen sind ähnlich ‚gedehnt‘ über die Zeit. Wärst Du noch ein Affe und würdest plötzlich innerhalb kürzester Zeit mit all unseren vermeintlichen Genüssen und Bequemlichkeiten ‚beglückt‘: Du würdest es nicht ertragen!
Du würdest die Torte umgehend ausspucken, bekämst ab 100 kmh Panikattacken, würdest eine schlappe Stunde ruhig auf einem Stuhl nicht durchhalten und in ’normaler‘ Raumluft Erstickungsgefühle entwickeln.

Wir haben uns Schritt für Schritt runtergefahren, haben uns immer weiter von unseren Urbedürfnissen, von unserem ursprünglichen Sein entfernt, haben uns step by step unsere Zivilisationsprobleme und vorzeitigen Ableben ‚gebaut‘.

Du hast nur EINE Chance, da wieder rauszukommen!

      Achtsamkeit + Primatenbild im Hinterkopf!

Will heißen: Sieh Dir kritisch alles an und vergleiche es mit dem Tun von freilebenden Menschenaffen.
Zweiteres erwirbst Du Dir durch Angucken einiger Naturdokus.
Achtsamkeit kannst Du lernen: Beginn damit, immer häufiger Deinen Atem, Deine Bewegungen, Dein Spüren wahrzunehmen.
Damit geht auch schon Dein Wohlbefinden und -verhalten ab, in Richtung

paradise your life!

 

 

 

7 Responses to Konzentration und Verdünnung

  1. Ooops,
    die Affen zum Vorbild?
    Reichen nicht die Politdarsteller und die Konsumisten-Propheten samt deren Suffleusen im Hintergrund?

    Wir sind dann doch, auch was die Schöpfung angeht, etwas andere, wie besondere Wesen, welche mit Verstand, manche gar mit Geist versehen sind.
    Oh, bitte Letzteres aus dem Protokoll streichen!
    … denn wir alle sind mit Geist gesegnet, wenn wir es denn zulassen oder eben aber die Umstände (;-), sprich Konditionierung, Weltbild oder indoktrinierte Ideologie (verabreicht von den oben genannten menschenliebenden, schöpfungsliebenden Humanisten – Ironie off).

    Ja, mein Lieber, es ist Zeit für eine Rückbesinnung auf das Essentielle…

    Alles Liebe,
    Raffa.

    • payoli sagt:

      Tja, so traurig es ist, aber genau dieser Geist ist die Ursache von Kriegen, Glyphosat, Müllbergen, 95% all unserer Erkrankungen und dem weltweiten ‚Plastik- Überzug‘.
      Während von den ‚dummen‘ Bonobos das alles nicht bekannt ist.

      • Nanana,
        nicht in den negativen Einheits-Gesang einstimmen.
        Würden wir unser Potenzial wahrlich nutzen, gäbe es nicht diese Baustellen.
        … und sich auf die Begrenztheit der Affen zu reduzieren ist auch nicht die Lösung, oder?,
        sondern eher ungenutztes, beschnittenes Vermögen,v
        letztendlich eine Beleidigung des Geistes.

        • payoli sagt:

          Nein, nein, das ist kein ’negativer Einheits-Gesang‘. Und ich belasse Dir, lieber Raffa, auch gern Deine ‚Geist- Verliebtheit‘. Aber ich war beruflich fast 30 Jahre im absoluten Spitzenfeld menschlichen Machbarkeitswahns und wurde da diesbezüglich ordentlich ernüchtert. Darauf folgte die Kehrtwendung zur exzessiven Naturbeobachtung und fand dort ‚den wahren Geist‘. Das ist sozusagen ein Gruppengeist, der durch Erfahrungen, Lernen und Auslese entstanden ist. Er lässt sich in keinem Einzelgehirn festmachen, ist aber allgegenwärtig und dadurch langfristig verlässlicher als unser viel zu schnelles und damit praxisunerprobtes Herumspinnen und -springen. Klar ist die Denkwelt von Tieren enger, aber auch verlässlicher. Vieles von unserer Weite würde ich mir und zukünftigen Generationen nur allzugern ersparen 😉
          Und über eines schwurbelt unser gedankliches Herumspinnen nur all zu tragisch hinweg: Wir haben immer noch all unsere Urbedürfnisse in uns. Doch sie werden absolut nicht mehr befriedigt.
          Was ich hier im blog vertrete, ist, dieses Riesenloch ersteinmal wieder aufzufüllen, also zu einem ‚wirklichen‘, im Sinne von kompletten, ausgeglichenen Menschen zu werden. Von dort aus können wir dann gern wieder weiterspinnen. Aber das derzeitige neurotische Denken ist krank, absolut kein ‚Geist‘ und auch noch brandgefährlich. Und so sieht die Welt auch aus.
          Mit besten Grüßen!

        • Ja, werter Payoli,

          da sind wir doch nicht auseinander. Die Frage, die ich mir stelle, wieso wird dieses Potenzial, auch das geistige, unterbunden?
          Ich mag wohlmöglich ein hoffnungsloser Optimist, gerade in Betracht, daß wir unsere menschlichen Gaben, welche wir in Fülle geschenkt bekommen haben, dann auch mal ausschöpfen. Dazu gehört auch Liebe, Hingabe, Hilfsbereitschaft, ein Fehlen von Hochmut und Egoismus – um eben für das „Große und Ganze“ zu wirken.

          Da,s was wir in dieser technisierten, pseudo-humantischen, seelen- und lieblosen Welt erkennen dürfen, als Auswuchs von was…?? – ist nicht das, was wir „leisten“ können.

          So sind auch deine Beiträge ein Puzzlestück, ein Hinweis auf den Weg zurück…

          Ergo, bleiben wir am Ball,
          doch bitte degradiere den Menschen nicht vorallem mit all die wunderbaren Gaben, welche in uns schlummern – und die uns letztendlich unterscheiden von den Tieren, welche eben nicht den „freien Willen“ haben – aus dem leider auch die „unbedachten Entscheidungen“ stammen, welche diesen Planeten derzeit so mißbrauchen anstatt die Schöpfung zu hegen, zu pflegen, aber auch zu nutzen, jedoch unter Berücksichtigung der unveränderlichen „Natur-Gesetze“.

          Haben wir Mut und Ausdauer,
          Raffa.

        • payoli sagt:

          Wunderbar, dass wir da beieinander sind lieber Raffa!
          Nur, wisse, dass ich absolut niemanden ‚degradiere‘! Im Gegenteil, ‚mein‘ Paradies, ist Gottes Paradies! Während Dein Naturverständnis offensichtlich ein Ausläufer dieser menschenlichen Lügenmärchen aus unseren Entdeckerzeiten ist, dass die Natur primitiv und grausam sei.

        • Habe gar nicht gewußt,
          daß ich solche kompromitierende Worte meinerseits habe verlautbaren lassen,
          was meine Erkenntnis der Schöpfung betreffend angeht.
          Doch ich kann offenen Herzens gestehen, daß die Hinweise aus dem ganz alten Buch die Misere treffend beschreiben, nämlich den Abstieg aus dem Garten Eden bis in die Jetztzeit …

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