Wirkliches Lernen

1. Juli 2019

Ich weiß nicht, ob Ihr das auch kennt. Man meint oft etwas zu wissen oder zu kennen und – Peng! – plötzlich ist alles anders.

Ich bin, als Ex- Techniker, ein sehr kognitiver, logischer Mensch und bin all meinen Lehrern sehr dankbar, für das, was sie mir weitergeben haben, was sie in mir angestoßen haben.

Doch dann las ich in einem Interview mit der wunderbaren Susanne Wenger den Satz ‚Die kleinere Wand bestand fast nur aus einem schmalen Fenster und davor standen drei große Fichten, die, wie ich behaupte, meine einzigen Lehrer waren – zumindest die einzigen, denen ich geglaubt habe.‘
Und plötzlich, genau dieses ‚Peng‘!
Mir war plötzlich sonnenklar, dass alles, was je wichtig war für mich, ich nicht von Professoren, nicht aus Büchern, sondern von Ameisen, von Wolkenbildern, aus Naturerfahrungen, von Menschenkörpern, von Gerüchen und Geräuschen gelernt hatte.

Es bedarf einiger ‚Übung‘, das zu erkennen.
Denn, ist man gewohnt, seine Sprache zu sprechen, alles auf und aus dieseR zu beziehen, entgehen einem sowohl Baby- Weinen, Schmerzensschreie, Blättergerausche, als auch Tiergewimmer, obwohl diese weitaus mehr aussagen.
So ist es auch mit unseren Lehrern!
Sieh mal genau hin!
Vielleicht kannst auch Du erkennen, was wirklich unser Herz berührt, uns wirklich b i l d – e t .

Ein Bild, ein Wort, ein Gefühl, das die Tränen fließen lässt, das uns herzlich lachen lässt … DAS sind die wirklichen Lehrmeister des Lebens!
In diesem Sinn:
paradise your emotional life!

Hier ein paar Impressionen einer von der Natur lernenden Frau, der wunderbaren Susanne Wenger:







Oder hier