Der neue Minimalismus

30. September 2019

Kürzlich hörte ich von einer Untersuchung, bei der Menschen ein und derselbe Wein bei unterschiedlichen Hintergrund- Musiken kredenzt wurde. Du ahnst das Ergebnis vielleicht schon
Der Wein schmeckte dementsprechend unterschiedlich.

Wir alle kennen das von Griechischen Oliven, italienischen Weinen, und, und, und. Es schmeckt im Urlaub so fantastisch, dass wir es kauften. Doch zu Hause waren die Oliven lasch, der Wein sauer.
Das heißt nichts anderes, als dass wir mehr in uns aufnehmen, als wir denken und nur sehr grob unterscheiden zwischen Fleischessern und Vegetariern, zwischen BIO und Konventionell, Zwischen Koch- und Rohköstlern, etc.

Nur einmal so als Gedanken- Experiment: Könnte es nicht sein, dass wir alles wahrnehmen!?
Also sozusagen mit dem jeweiligen Bissen oder Atemzug, alles was mit daranhängt, mit, in uns aufnehmen?
Mit dem Apfel, den Standort des Baumes, seine Besucher, sein Alter, die ‚Erfahrung‘ der gesamten ‚Äpfelgemeinschaft‘, die ‚Schwingung‘ des Pflückers, die Transportbedingungen, die Lager- Umstände, die Aura der Regalbetreuer und Verkäufer, usw.
Vielleicht kennst auch Du so Beispiele wie Dir eine Oma, ein Bio- Bauer oder Dein Kind lachend und persönlich einen Apfel überreichte. Soetwas hat doch eine völlig andere Qualität als eine Plastikverpackung aufzureißen, oder?
Das klingt vielleicht absurd, am ehesten noch nach Sheldrake’s morphogenetischen Feldern. Doch Dein Gefühl wird Dir vielleicht bestätigen, dass da ‚mehr ist zwischen Himmel und Erde‘ als wir so tagtäglich denken.

Dieses obige Gedanken- Experiment würde uns am Beispiel ‚Ernährung‘, das Phänomen erklären, warum die Gedanken- und Gefühlswelten, als auch der Gesundheitsstatus von Normalköstlern, Rohköstlern und Fastenden derartig unterschiedlich sind.

Das ‚Drumherum‘, das all unseren ‚Primär- Konsumationen‘ anhängt könnte also mehr Wert, größeres Gewicht haben, als ‚die Konsumation‘ selber!
Wir wären also gut beraten, unseren Blick etwas auszuweiten …

Im Paradies(- Zustand) braucht man wenig, sehr wenig!
– Oder denkst Du ans Völlern, oder auch nur Naschen, wenn Du verliebt bist!?
Oder spielende Kinder! Es ist so unendlich dumm und überflüssig, Kinder x- mal aus ihrem Spiel zu reißen um sie zum Essen zu rufen um dann auch noch böse zu werden, wenn sie nur lustlos im Teller herumstochern.

Auch in diesem Sinne:

 

 

 


Zum Abschluss der ‚Klimawoche‘

27. September 2019

„Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun,
aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden,
dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt,
dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt,
dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann,
dass die Flüsse nicht mehr giftig sind,
dass Autos weder Krach machen noch stinken und
dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.
Da würden wir uns schon ärgern.“

(Marc-Uwe Kling)

„Wir können ein Paradies auf Erde haben,
wenn wir nur den Ruf erkennen.
Die ökologische Krise ist so ein Weckruf und nicht irgendein Problem,
das es zu überwinden gilt, um weiterzumachen wie bisher.“

(Charles Eisenstein)

 

 

 


Es wird Zeit …

26. September 2019

… dass wir endlich aufhören, immer nur nach außen, immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Es gibt keine Guten und Bösen!
Wir alle hängen an ein und demselben Mobile. Wir alle hängen zusammen, leben in ein und demselben System.
Egal ob die Pharmas, die Manager oder die Multis. Sie alle leben in einem System, das Tüchtige belohnt. Und danach richten sie sich. Das leben sie!
Und wir alle akzeptieren dieses System (mit)!
Wir sollten also eher auf uns sehen, um zu erkennen inwieweit wir da mitspielen, inwiefern wir erst all diesen Wahnsinn (mit)ermöglichen.
Es ist ausschließlich eine Frage der Perspektive.
EINE unter vielen Möglichkeiten ist, einfach für sich oder in kleinen Gruppen sein Ding, im Sinne von zu machen.

 

 

 


Ein Geschichtchen …

24. September 2019

Demenz ist doch in unser aller Bewusstsein, ist doch eines der am raschesten wachsenden und damit präsentesten unserer Probleme, oder?

Dennoch hörte ich kürzlich im Radio eine Geschichte, die – für mich – so unglaublich, doch zugleich auch so charakteristisch für diese heutige Gesellschaft ist, dass ich sie Euch keinesfalls vorenthalten möchte:

Einer Gehirnforscherin fiel auf, dass sie immer vergesslicher wurde. Irgendwann war ihr das so peinlich, dass sie sich einer Kollegin anvertraute: ‚Das kann es doch nicht sein, dass ich als, mit Gehirnfunktionen befasste Wissenschafterin immer vergesslicher werde‘.
Ihre Kollegin nahm das eher locker und meinte: ‚Ach, nimm Dir doch einfach mehr Auszeiten. Mach früher Schluss und radel spazieren oder nach Hause, anstatt endlos hier im Büro und Labor herumzusitzen‘.

Gesagt, gehört, getan! Und nach wenigen Wochen ging es der Wissenschafterin besser und besser und letztendlich so gut, dass sie diesen Effekt erforschen, dass sie darüber arbeiten, wollte.

Also hier schon, könnte man sich fragen, was da denn falsch läuft.
Denn sie hätte auch vor Begeisterung, über dieses so einfache wie wunderbare Besserungs- Rezept, umgehend rauszulaufen und es allen Menschen zurufen, oder vielleicht auch ein Buch mit 3 Seiten – mehr bräuchte man nicht! – schreiben, können, in dem steht: ‚Je mehr Du Dich bewegst, desto weniger verblödest Du! Je weniger Du Dich bewegst, desto dümmer wirst Du!‘.

Doch nein! Diese Wissenschafterin arbeitete fortan an der Erforschung dieses Primitiveffektes, den jedes ‚dumme‘ Tier ganz selbstverständlich intus hat und veröffentlichte Arbeit um Arbeit, worin zu lesen war um wieviel mehr das Gehirn mit Sauerstoff versorgt wird, durch Bewegung, um wieviel besser der Hippocampus durch Bewegung gefördert wird, warum dieser für unser Merksystem so wichtig ist, und, und, und …

Diese Arbeiten aber, versteht niemand, von all den Millionen von Menschen, die sie bräuchten!
Die aber, die das lesen, die das verstehen, verdünnen diese einfache Erkenntnis so weit und ergänzen sie mit sovielen einträglichen, aber im Grunde unwichtigen Nebensächlichkeiten, um weiterhin gut an diesen Patienten verdienen zu können, um weiterhin vom Leid dieser Erkrankten zu profitieren.
SO funktioniert unser System! – Um nicht zu sagen:
SO krank ist dieses, unser System!

Doch das alles kann Dir, liebeR LeserIn, völlig egal sein, solange Du das
mit all seinen natürlichen Bewegungen, lebst!

 

 

 


Leider …

23. September 2019

Leider, leider scheint es nicht anders zu funktionieren. Leider scheinen die Menschen erst unter Leidensdruck einsichts- und veränderungsfähig. Oft, viel zu oft musste ich diese Erfahrung machen, musste ich das beobachten.
Eine sehr lyrische Form davon entdeckte ich erst kürzlich:

Endlich bricht der heiße Tiegel

Endlich bricht der heiße Tiegel,
und der Glaub empfängt sein Siegel,
gleich dem Gold in Feu’r bewährt.
Zu des Himmels höchsten Freuden
werden nun durch tiefe Leiden
Gottes Lieblinge verklärt.

Unter Leiden prägt der Meister
in die Herzen, in die Geister,
sein allgeltend Bildnis ein.
Wie er dieses Leibes Töpfer,
will er auch des Künftgen Schöpfer
auf dem Weg der Leiden sein.

Leiden bringt empörte Glieder
endlich zum Gehorsam wieder,
macht sie Christo untertan,
dass er die gebrochnen Kräfte
zu dem Heiligungsgeschäfte
sanft und still erneuern kann.

Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.

Leiden stimmt des Herzens Saiten
für den Psalm der Ewigkeiten,
lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
wo die selgen Psalmenträger
mit dem Chor der Harfenschläger
preisend vor dem Throne stehn.

Leiden macht im Glauben gründlich,
Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
Leiden, wer ist deiner wert?
Hier heißt man dich eine Bürde;
droben bist du eine Würde,
die nicht jedem widerfährt.

Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
dringt das Herz zu Jesu Herzen
immer liebender hinan.
Und um eins nur fleht es sehnlich:
mache deinem Tod mich ähnlich,
dass ich mit dir leben kann!

Endlich mit der Seufzer Fülle
bricht der Geist durch jede Hülle
und der Vorhang reißt entzwei.
Wer ermisset dann hienieden,
welch ein Meer voll Gottesfrieden
droben ihm bereitet sei?

Jesu, lass zu jenen Höhen
heller stets hinauf uns sehen,
bis die letzte Stunde schlägt.
Da auch uns nach treuem Ringen
heim zu Dir auf lichten Schwingen
eine Schar der Engel trägt.

(Karl Friedrich Hartmann, 1743 – 1815)

               
               

 
Dabei ginge es, wie payoli- Leser wissen, und wäre es immer schon auch anders gegangen, im Sinne von

 

 

 


Freie Energie

20. September 2019

In vielen Köpfen ist die Hoffnung auf ‚Freie Energie‘.
Das Netz und die Buchhandlungen sind voll von ‚Freie Energie‘- Visionen.
Allerorten wird geforscht und experimentiert, um endlich dieses ersehnte Ziel zu erreichen …
Die Menschen meinen, dass wir damit das Paradies auf Erden hätten, wenn wir endlich unabhängig von Benzinpreisen und Stromrechnungen alles nur Denkbare betreiben könnten.

Ich aber sage Euch: Es würde die Hölle sein!
Wir schaffen doch nichteinmal, all die derzeitigen Möglichkeiten ‚im Zaum‘ zu halten!
Zuviele doch, erschießen ihre Mitmenschen, weil ihr Affenkörper nicht in der Lage ist, die Gefährlichkeit von Schusswaffen zu verstehen.
Zu viele sind nicht in der Lage ihre Fahrzeuge verantwortungsbewusst zu verwenden.
Zu viele forschen und experimentieren an Dingen herum, die vorerst nützlich aussehen, später aber zur Katastrophe geworden sind. Angefangen von DDT, über Pestizide, AKWs und Plastik, bis zu Nano- Partikel.
Oder die Schnelligkeit mit der grüne Flächen zerstört, gerodet, zubetoniert werden! – ‚Dank‘ der entsprechenden Maschinen.
Oder dieses hemmungslose, wie sinnlose Herumgejette! – ‚Dank‘ der einfachen Flugtechnik.
Alles Beispiele, dass Menschen noch nicht einmal reif sind für die heutigen technischen Möglichkeiten.

Jetzt stell Dir vor, jeder hätte kostenlos und unbegrenzt Energie zur Verfügung!!!

Ich würde vorschlagen, erst einmal für all den heute schon möglichen Unfug erwachsen genug zu werden …

 

 

 


An Brustkrebs stirbt man nicht …

19. September 2019

… sagt die Belgische Psychotherapeutin Angela Frauenkron-Hoffmann:

„An Brustkrebs ist noch nie jemand gestorben. Ich kann da Riesentumore in der Brust haben. Wenn ich damit keinen Stress habe bringen die mich nicht um. Denn die greifen in kein lebenswichiges System ein.“