Lesen und Schreiben

Wir sind überzeugt davon, dass die Schrift ein enormer Kultur- Schub war. Das war sie tatsächlich!
Bloß: Zur Kultur hin, bedeutet von der Natur weg!

Die Schrift ermöglicht wenigen, viele zu erreichen.
Was heißt das?

Diese Wenigen stellen sich über die Vielen
diese Vielen halten sich (unbewusst) für dumm oder bedürftig.
Manipulation gelingt leichter

Zudem erfolgt durch das Lesen und Lernen in den Schulen eine Art Hypnose, dass wir Geschriebenes als Krücke bräuchten. Das heißt es macht uns glauben dümmer zu sein, als wir sind.
Wer kennt nicht den Reflex, etwas auf- oder mitschreiben zu müssen!?
Dabei: Ein Kind lernt vor der Schule, vor dem Schreiben und Lesen schon eine ganze Sprache, die ‚ganze Welt‘.

Erst jetzt im youtube- Zeitalter dämmert wieder vielen, was Jahrtausende Normalität war: Das gesehene Bild bleibt. – Sogar besser als das beschriebene oder gar auswendig Gelernte.
Alles, was wir wirklich brauchen, können wir erkennen, können wir uns merken.
Klar, den Plan einer Apollo- Rakete kann sich vermutlich niemand fehlerfrei merken. Doch wer braucht Raketen!?

All diese ‚Weisheiten‘ liest Du nun aber
Ja, ich will auch die Schrift nicht völlig verteufeln. Doch wir sollten uns häufiger daran erinnern, dass sie bloß ein Werkzeug ist, das wir nur dann hernehmen sollten, wenn wir es wirklich brauchen.
Tatsächlich aber ist es genau umgekehrt. Das Lesen und Schreiben überdeckt und dominiert unser natürliches Paradiesdenken, wie dieser bekannte, einfache Test zeigt:
Zähle flott die Farben auf, nicht das Geschriebene:

 

 

 

3 Responses to Lesen und Schreiben

  1. Uwe Berger sagt:

    Die Vorgeschichte zur Sprache und Schrift habe ich auch gerade ergründet. Die Hieroglyphen sind von den Buchstaben der Lautschrift abgelöst worden, um Traumatisierungen besser verdrängen zu können. Es ist doch so: Wir sehen die Dinge dort, wo sie sind/sich befinden/, und können uns in den Raum hineinhören. Vergegenwärtigen wir ein Bild, „stellen wir es uns vor“. Frequenzen, die mit traumatischen Erinnerungen verknüpft sind, werden herausgefiltert. Weil wir also von der Natur (Katastrophe) in die Kultur (Geschichte) abgekapselt sind, können wir uns nun mit Temperaturen und Literatur befassen. ein aufschlußreiches Buch: „Der erste Gedanke“ von Greenspan. Er berichtet, daß die Emotionen, indem sie mit der Mimik kommuniziert werden, die Entwicklung zum Denken in Symbolen bildet. Hier also, in dem Moment, wo die „biomechanik“ zu den Emotionen sich entfaltet und das Hinausgreifen in die Welt sein Dasein erfährt, bildet die Muttersprache das Muster der Verdrängung, mit dem Muster sich mitzuteilen, gemeinsam aus. Die Sprachkultur hat sich mir dann bis zum Meteoriten und dem Untergang von Atlantis als verdrängte Bedrohung entschlüsseln lassen. Die Bedrohlichen Dinge erhielten neue Namen (- [atl] wurde bAch, unter dAch und fAch, in trockenen sAchen, unterWasser oder aQua, ATLantisland verkehrte sich in ALTar, als die Rettung nach Atlantis und der Atlas zeigt, was übrigblieb und erfindet den Klimawandel. – der Meteorit wanderte durch Metalle und Methoden in die Metaphern und Metastasen, wie es auch mit Münz/Geld/Schein/Börse sich übersteigerte -). Nun wird das Schreiben_lernen und die Verdrängung, also das Schweigen über schlimme Erlebnisse, in die kindliche Entwicklung gebracht, aber nicht jeder findet dann wieder heraus, welches eigene Verdrängungen sind und welche von der Kultur erwartet werden verdrängt zu sein. Dies läßt sich am besten mit dem Moment beschreiben, wenn man aus dem Traum wieder in das Tagesgeschehen erwacht. Es ist sehr schwer die Traumwelt noch weiter zu betrachten, wenn man in die äußere Gegenwart erwacht. Daher sind Alpen, der Alptraum und das Alphabet eben auch eine Codierung in Farben und Licht (ein ich weiß um Grün und Weiß= Alm mit Sommer und Winter und Rot und Grün = pränatale Sicht im Bauch, Tag für Tag grau in grau. Auf Französisch ist ‚rouge‘ und ‚jour‘ die praktische Umkehrung der Sicht in die Bedeutung des Morgenrot hinter grüner Landschaft. und der Mythos in den Sprachen zeigt uns den „Weg, der zurückgelegt wurde“ seit dem Paradies. (Was man nicht weiß macht einen nicht heiß, aus den Augen aus dem Sinn) Dem Kind wird der Weg vom Paradies in die Hölle jedesmal neu beschrieben und obendrein auferlegt, ihn in die falsche Richtung selbst zu gehen. Ist es denn da verwunderlich, daß manche es vorziehen Autist zu sein? Welche Wahl hat der Einzelne? Übrigens (Farben und Narben) Wernesgrüner ist mit der Bierbraukunst aus Ägypthen bis über die Elbe gekommen. Werner, der Krieger, bekommt im Jenseits (Wernes) immer Brot und Bier, deshalb muß es grün sein im Jenseits. Aber wie mit der Elbe, es bleibt das Selbe, egal von welcher Seite man hinüber schaut und braut. Ob die Wüsten Völker daher auch den Alkohol in ihrer Kultur verbieten? Es ist bestimmt auch kein Zufall „Agent Orange“ so genannt zu haben, wo es doch darum ging die grünen Bäume zu vernichten.

    • payoli sagt:

      Autismus als Rettungsanker! Seehr interessant! 🙂

      • bergeruwe sagt:

        Der Autist versucht eine Überflutung von Gefühlen zu verhindern. Da klingt der „Anker“ auch passend, weil in der Psychologie auch vom Ankern gesprochen wird, Gefühltes mit dem Gedanken zur Gewissheit zu verbinden. Ach, im Gedanken ist ja auch der Anker. Und im Tanker auch die Verdrängung… Nun ist noch die Frage, ob man Autist wird, durch Vergiftung zum Beispiel, oder ob das Leben sich das genauso vorbereitet hat. Ob jemand das so möchte oder einer einfach nicht anders kann. Wahrscheinlich ist alles eine Frage des Gleichgewichts und alles ein Streben nach dem Zuviel. Jedenfalls ist der Autist nicht in einem paradiesischen Zustand, wo man mitfühlen möchte. Contergan war ja auch verabreicht. Ach da fällt mir ein ich hatte ein Buch bestellt “ Menschen und Ratten“ von Lauren Slater. . . geleich mal abholen
        https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/buecher/produkt_produktdetails/14939-von_menschen_und_ratten.html

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