10 Milionen Quadrat- Kilometer …

… also ca. die Fläche Kanadas, des zweitgrößten Landes der Erde, wird laut FAO (Food and Agriculture Organization of UN) benötigt, um Nahrung zu produzieren, die niemand isst!

Durch die ineffiziente Produktion tierischer Erzeugnisse gehen Kalorien verloren, die bei der Ernährung von Menschen fehlen.
Somit werden absurder Weise Nutztiere zu Nahrungskonkurrenten der Menschen gemacht.
Allein aus diesem Kalorienverlust aus der Produktion tierischer Lebensmittel könnten laut UN 3,4 Milliarden Menschen ernährt werden.
Ganz profan ausgedrückt: Die Nutztiere der Reichen fressen den Hungernden das Essen weg.

Trotz Klima- Diskussionen ist kein Rückgang dieses Wahnsinns auszumachen. Ganz im Gegenteil! Zwischen 1961 und 2011 ist der weltweite Fleischkonsum um ein Drittel gestiegen. Und wird weiter steigen. Indien, das ‚vegetarischte‘ Land der Erde steigt eben massiv auf Fleischverzehr um und China, wo bis vor kurzem Milch als ‚Ekelschleim‘ galt setzt nun voll auf Milchprodukte …

Auch die Bauern bzw. die Agro- Industrie will nichts von einer Abkehr, ihrer derzeitigen Umweltzerstörung durch Giftspritzen und Kunstdüngen wissen, obwohl absehbar ist, dass die Kali- und Phosphor- Vorräte bis 2050 erschöpft sein werden.

Trotz aller vorgeblichen Rationalisierungen in der Landwirtschaft, ist kleinbäuerliche Arbeit, bezogen auf die Fläche, immer noch weitaus effizienter.
Zusätzlich noch entfallen mit solch regionalen Produktion Unmengen an Transportkosten und -belastungen!

Obwohl Ernährungssouveränität für jedes Land der einzig sichere Versorgungs- Garant ist, haben nur 6 Länder von 194, das in ihrer Verfassung festgeschrieben: Ecuador, Nepal, Venezuela, Mali, Bolivien und Ägypten!

Wir zahlen jedes Kilo Fleisch doppelt!
Einmal im Laden und einmal über Steuern, mit denen diese vielen Schäden an Umwelt und Gesundheit ausgeglichen werden müssen. Dazu kostet in Europa die völlig ver-rückte EU- Subventionspolitik für Agro- Industrien, nocheinmal!

Österreich könnte, laut einer Studie der BoKu Wien, den gegenwärtigen Nahrungsbedarf zu 100% aus flächendeckendem Biolandbau decken, sofern die vermeidbaren Lebensmittelabfälle um nur 25%, und der Fleischkonsum um nur 10%, reduziert würde.

Diese und andere ‚Weisheiten‘ hab ich dem neuesten ‚Freude‘- Heft entnommen, das auch Du Dir von der Firma Sonnentor kostenlos zuschicken lassen kannst:

Freude – Abo

 

 

 

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