Verbände verbinden

31. Dezember 2019

Was allgemein als notwendig, anerkannt bis selbstverständlich erscheint, ist Absurdität pur!

In unzähligen Hollywood- Filmen betupfen und reinigen Heere von Frauen die Wunden der Helden.
Vielleicht deswegen laufen die Leute auch heute noch scharenweise zu Ärzten und in Krankenhäuser, sobald sich Blut zeigt.

Leute!
Habt Ihr noch nie etwas von der Gerinnungsfähigkeit des Blutes gehört!?

Wir brauchen nichts zu tun!

Wir brauchten Jahrmillionen unserer Entwicklung nichts zu tun!
Hätten wir etwas tun müssen, das wir nicht getan haben, wären wir ausgestorben!
Ich seh mir meine Verletzungen sogar gerne an. Erst schwemmt das Blut eventuelle Verunreinigungen aus, dann bildet es eine Kruste, stabilisiert das Ganze noch durch eine Schwellung und schon kann man, ohne auch nur das Geringste getan zu haben, die folgenden Heilungsfortschritte beobachten.
Ich hatte schwerere Verletzungen, deren Ausheilungs- Ausläufer ich sogar nach Jahren noch beobachten konnte. Der Körper weiß ja, ‚dank‘ der Gene, wie was wo auszusehen hat und repariert und korrigiert das dementsprechend.

Als ich Kind war, hatten Mütter noch beruhigt (= geheilt) indem sie auf das ‚Wehweh‘ geblasen haben.
Es funktionierte!
Später dann versorgten sie durch das Drüberkleben eines Pflasters, das von den Kleinen teilweise stolz präsentiert wurde.
Heute geht unter Arztanruf oder Blaulichteinsatz kaum noch ein Blutstropfen. Zumal ja auch die Mamas arbeiten ‚müssen‘ und die Kinder von fremden Professionistinnen versorgt werden, denen Ihre rechtliche Absicherung näher ist, als jeglicher Hausverstand …

Tja, so ziehen sich nicht nur dieser eine, nein, zahllose ähnliche Unsinne, von der Profitorientierung getrieben, durch unsere Leben …

In diesem Sinne: Einen verletzungsfreien, guten Rutsch ins Jahr

 

 

 

 


Kwas- Köstlichkeit

30. Dezember 2019

Ich weiß nicht ob es ein Missverständnis war, ob ich zum Narren gehalten wurde …
Das Ergebnis allerdings ist ganz wunderbar!
Eine Ukrainerin hat mir erklärt wie man Kwas- Suppe macht.
Ich hab sie probiert: Ein Gedicht!
Wirklich ganz. ganz wunderbar!

Nur jetzt, wo ich Euch das aufschreiben will, hab ich ‚Kwas‘ gegoogelt und siehe da, Kwas ist ein fermentierter Brottrunk, der mit meiner Suppe nicht das Geringste zu tun hat.
Egal!
Hier das Rezept dieser herrlichen, veganen und rohköstlichen Suppe bzw. was ich unter ‚Rezept‘ versteh‘

Rohe Rote Rüben sauber waschen und bürsten
zerkleinern und
in ein Twist-off- oder Bügelverschluss- Glas füllen
Soviel 2%ige Salzlake darübergießen, dass die Rüben bedeckt sind..
Die Rüben mit irgendetwas beschweren, sodass sie sicher unter Wasser bleiben.
Alle Luftblasen rausschütteln
Das Glas locker verschließen und
warm stellen.
Nach ein paar Tagen riecht der Ansatz säuerlich und
hat ev. eine weiße Kahm- Schicht auf der Oberfläche.

Jetzt geht’s ans Suppen- Zubereiten:
Den Glasinhalt in einen Mixbecher gießen
Miso,
Apfel,
Avocado,
Ingwer oder Knoblauch,
Sonnenblumenkerne und
heißes Wasser dazu.
Durchmixen,
ev. etwas Öl aufmontieren.
Fertig!

Da ich ein ‚alter Knurpser‘ bin, streu ich mir gern Kürbiskerne o.Ä. drüber …

Ich wünsch Euch einen guten Appetit!

 
PS: Ah ja! Angeblich soll diese Suppe, aber auch der Kwas- Saft sehr gut gegen einen Kater, also jetzt günstig für Silvester, sein

 

 

 


Der heilige Karpfen

27. Dezember 2019

Vielleicht hast auch Du von diesen letzten Zuckungen eines ‚Weihnachtskarpfens‘ gelesen, der eine Fahrzeuglenkerin verunfallen ließ.
Natürlich ist das tragisch und will von mir auch nicht schöngeredet werden.
Doch … ganz ehrlich! …
Ich war auf Seite des Fisches!

Was soll dieses wehleidige Gerede!?
Für den Fisch ging es schließlich um Leben oder Tod!
Blöd wär er gewesen, still zu halten!

Mir sind schon, als noch völlig ‚ungebildetem‘ Kind die Tränen in Strömen runtergeronnen, als mein Großvater mir, eine Freude machen wollend, mir stolz einen frischgefangenen, erbärmlich nach Luft schnappenden, ob seiner Glitschigkeit, in ein Handtuch eingewickelten Karpfen präsentierte.

Ich wünschte, – siehe den gestrigen Beitrag – alle Tiere würden genug Mut und Energie aufbringen aus den Töpfen und Pfannen zu springen um den Menschen zu zeigen welche absolut unverzeihlichen Sauereien sie begehen.

Ausgerechnet Karpfen! Die friedfertigsten, nur vorstellbaren Wesen!
Doch das ist den Menschen egal!
Niedergemacht und getötet müssen diese Wunder an friedlicher Einheit mit aller Mit- und Umwelt werden!

Ich will gar nicht erst von all den pflanzlichen Köstlichkeiten reden …
Allein schon die Dummheit, unsere biologischen Brüder und Schwestern, diese seltenen Wunder abzuschlachten ist absolut unglaublich!

Absolut alle Tiere – sieh einmal genau hin! – sind Wunder an Schönheit, Anmut und Friedfertigkeit. Sich an ihnen zu vergreifen ist absolut letztklassig und zeugt nur von absoluter Unwissen- und Rohheit.
Würden wir von ihnen lernen, anstatt sie abzuschlachten, sähe die Welt völlig anders aus!
So aber verrohen wir uns selber und merken nicht, dass wir die Ergebnisse davon selber – siehe das gestrige Tolstoi- Zitat- zu tragen haben …

 
PS: Siehe auch
Stell dir vor

 

 

 


Geschlachteter Weltfrieden

26. Dezember 2019

Ich bin es kaum noch gewohnt mit ’normalen‘ Menschen und deren Gebräuchen zusammenzutreffen.
Umso tragischer war es heuer beim und rund ums Weihnachtsfest.

Mit welcher Selbstverständlichkeit sogar beim ‚Fest des Friedens‘ ausschließlich von Konsistenzen, Geschmäckern und Zubereitungsarten von Braten, also ermordeten Tieren, gesprochen wird, ist für mich nahezu unglaublich.
Und auch noch vor Kindern! Vor diesen Wunderwesen und Geschenken des Himmels, die nie und nimmer Tiere töten würden!
Die ausschließlich aus Liebe zu ihren Eltern dieses Zeugs essen, das aus getöteten Tieren stammt!

Das heißt aber nicht, dass ich solche Menschen verurteile oder missachte. Nur zu gut erinnere mich mich noch daran, dass ich irgendwann vor Jahrzehnten schon vegetarisch lebte aber den Wahrspruch Tolstoi’s

    Solange es Schlachthöfe gibt,
    wird es auch Schlachtfelder geben

noch immer nicht verstand. Heute kann ich mich diesgezüglich selber nicht mehr verstehen. Ebensowenig wie mich andere heute verstehen, wenn mir in solchen ‚Weihnachtssituationen‘ einfach nur die Tränen runterrinnen …

Jaja, langsam, langsam mahlen nicht nur Gottes Mühlen, sondern sickern auch unsere Gedanken ‚in den Bauch‘ um sich in Gewohnheiten zu mainifestieren …
Oft schmerzlich langsam!
Doch ich bin zuversichtlich. Es wird …

 

 

 


Vater unser

23. Dezember 2019

Was war das!?

Das war ja schrecklich!
Eine Folter!
Eine Qual!

Nein, ein Albtraum!
Ja, es war ein Albtraum!
Solange ich ihn noch ‚frisch‘ hab, schreib ich ihn Euch hier auf:

[mein Sohn betritt den Raum, fällt auf die Knie] ‚Vater mein, …‘

‚Wie bitte? Ich bin’s doch! Noch immer, Dein Papa!‘

‚…im Haushalt!‘, fährt er ernst und unbeirrt fort.
‚Gepriesen werde Dein Name.‘

‚Was redest Du denn da? Kind, hast Du Fieber? Hast Du was genommen?‘

‚Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie hier im Haus so überall.‘

‚Jetzt wird’s mir aber gleich zu bunt! Was ich will, setze ich schon durch, wo ich will und an Politik, geschweige denn Weltpolitik, hab ich Null Interesse! Und jetzt steh endlich auf und hör mit diesem Blödsinn auf!‘

‚Mein tägliches Brot gib mir heute.‘

‚Geh bitte! Du weißt doch, wo der Kühlschrank, wo die Brotdose, steht! Warum nimmst Du Dir nicht einfach, so wie immer?‘, war ich fassungslos.

‚Und vergib mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern.‘

‚Schnulli, jetzt reicht’s aber! Du bist mein Kind, ich liebe Dich und seh nirgendwo Schuld. Du entwickelst Dich einfach und machst Erfahrungen. Das ist ganz normal und doch keine Schuld!‘, versuchte ich ihn an unser ‚altes‘, lockeres Leben zu erinnern. Doch, mit völlig unterwürfigem und bittenden Ausdruck plapperte er weiter:

‚Und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von dem Bösen.‘

Ich konnte nicht mehr! Laut prustend klatschte ich mir auf die Schenkel und stammelte: ‚Nein, ich werd nicht mehr … In Versuchung führen! … Ich führe Dich in Versuchung! …
Kinderl, Du läufst ständig in diverse Konsumtempel, um Dich von neuesten Games oder Süßigkeiten in Versuchung führen zu lassen! Nicht ich!
Und …‘, wieder kriegte ich mich vor Lachen nicht ein. ‚Und ich soll Dich vom Bösen erlösen!? Wo ist da irgendwo Böses, bitte!?‘
Nichts, absolut nichts, nützten meine Einwände! Er war völlig gehirngewaschen …

‚Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.‘, endete er.

Ich war aufgesprungen, um ihn in meiner Verzweiflung durchzuschütteln. Da setzte er nach:

‚Amen!‘

Ich wachte auf und stand schweißnaß im Bett …

 

 


 

 

 


Die Krone der Dummheit

19. Dezember 2019

Gerne sehen wir Menschen uns ja als die Krone der Schöpfung. Auch haben wir ja mittlerweile praktisch alle anderen Wesen ‚in die Pfanne gehauen‘. Unsere Lebensart, unsere Gesetze gelten weltweit. Wir sind aus praktisch allen Situationen als Sieger hervorgegangen, sind allen Tieren, allen anderen Ethnien überlegen.
– Glauben wir!!!

Dabei sind wir die Lachnummer, die Loser, schlechthin!
Das glaubst Du nicht?

Das lässt sich sogar messtechnisch belegen!
Auf praktisch allen Gebieten des Lebens lässt sich das belegen!

Wieso wir das dann nicht sehen?
Weil wir in Umkehrung eines Albert Einstein- Satzes, die ganze Welt, unserem System angepasst haben.
In anderen Worten:






Wir haben ein hochkompliziertes, genauer müsste man sagen, ein völlig unnötig hochkompliziertes Gesetzes-, Regel- und Denkgebäude errichtet, das uns praktisch nur schadet. Doch wir sind es schon so gewohnt, es erscheint uns so selbstverständlich, dass wir es nicht nur für richtig, sondern für das einzig mögliche halten.

Stell Dir vor, Du kämst zu einem fanatischen Schachspieler ins Haus, der überzeugt davon ist, dass wirkliches Leben nur nach den Regeln des Schach glücklich stattfinden kann.
Es wird nicht gegangen, sondern in Bauern-, Rössel- oder anderen Figuren gesprungen. Gedacht wird ausschließlich taktisch und zum Zwecke, den anderen matt zu setzen. Die Essen werden nach Schachregeln zubereitet, eingenommen und bewertet. Glück ist keine emotionaler Zustand, sondern das Aufgehen einer ausgeklügelten Strategie. Lachen detto. Die Kinder wachsen in diesem Haus vom ersten Tag an mit diesen Regeln auf, halten sie für selbstverständlich und für die einzig richtigen und möglichen.
Du aber, als Besucher, wirst diese viele, völlig unnötige Kompliziertheit, um nicht zu sagen ‚Dummheit‘ nicht fassen können. Wirst aber auch bei allem hier ‚den Kürzeren‘ ziehen, da Du in diesem Gefüge ja nicht so bewandert bist.
Ganz anders, wenn Du nicht einen solch Ver-rückten besuchst. Sondern alle so sind.
Dann wirst Du Dich als schmerzlich minderwertig fühlen und umgehend versuchen, Dich anzupassen.

Genau das ist die Situation unserer Kultur!
Wir wurden in etwas völlig Ver-rücktes, völlig Krankes hineinsozialisiert, sind zutiefst davon überzeugt und leben und verteidigen das.

Was an unserem System falsch sein soll?

Wir arbeiten, hetzen und raffen, obwohl Myriaden von Tieren uns vorzeigen, dass alles ohnehin da ist.
Wir akzeptieren Krankheiten als zum Leben gehörend, obwohl ‚dumme‘ Tiere weder Karies, noch Krebs, Asthma, Allergien oder eine unserer zigtausend diagnostizierbaren Erkrankungen kennen.
Glück und Zufriedenheit sind für uns ’seltene Momente‘, obwohl es unser Normalzustand sein sollte und könnte.
Aufwändigst erziehen oder lassen wir unsere Kinder er-ziehen, obwohl jede kleine Maus, jeder Baby- Hamster sich innerhalb kürzester Zeit zu einem lebenstüchtigen Tier ent-wickelt.
Wir stecken unglaubliche Energie und Arbeitsstunden in Straßen, Fahr- und Flugzeuge, obwohl jedes Tier weltweit überall problemlos hinkommt.
und, und, und

Für den ‚Nachweis‘ unserer Nachteile bzw. wie tief wir in unseren kulturellen Verstrickungen stecken, nur zwei kleine Beispiele:

Jeder Hundebesitzer weiß, dass Hund ‚weiß‘, was wir nur mittels Laboruntersuchungen rauskriegen: Dass Pfützenwasser besser ist und schmeckt als Leitungswasser.
Jeder Affe sieht im Experiment auf einem Bildschirm Ziffern, die nur für eine 60-tausendstel Sekunde sichtbar, für jeden Menschen jedoch unsichtbar, sind.

Unsere ‚Verarbeitung‘ von einfachsten Signalen ist zu kompliziert, durchläuft zu viele Verarbeitungsschritte, um sie noch unmittelbar wahrnehmen zu können …
Das mag vielleicht läppisch erscheinen, durchzieht aber alle unsere Lebensbereiche und verkompliziert selbst Einfachstes, – ohne wirklichen Gewinn zu liefern!

Da ist schon was dran, an diesem 2000 Jahre alten Wort: ‚Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder …‘

 

 

 


Adventkalender- Fensterchen

18. Dezember 2019

Ich wundere mich, dass ich nach so vielen Vorträgen und Blog- Beiträgen noch immer weiterschreibe. Noch dazu, da sich meine Glücks- und Gesundheits- Botschaft ja in einem Satz vermitteln ließe.

Noch mehr wundert es mich, wie ich jahrelang Adventkalender- Fenster mit Nützlichem füllen konnte.

Da ich aber trotz des heuer ausgefallenen Adventkalenders gern Geschenke mache, gibt’s heuer zumindest ein offenes Fensterchen für Dich

Ich denk mir, viele Wünsche, viele Tipps, viele offene Adventkalender- Fenster sind zwar nett, doch in Wirklichkeit bedarf es doch nur eines.

Nur eines ist wirklich wichtg!

Wenn Dir das klar ist, welch ein Geschenk jedes Kind – egal ob eigenes oder ‚fremdes‘ – ist, welches Potenzial jedes Neugeborene mitbringt, keinerlei Er-zieh-ung, bloß Ent-faltung, bedarf, dann sehen wir einer wunderbaren Zukunft entgegen