Die grauen Männer

Wer die grauen Männer in Michael Endes wunderbarem ‚Momo‘ kennt, wird vielleicht schon Ähnlichkeiten mit dieser Gesellschaft festgestellt haben. Auch diese wird immer fader, gleichgeschalteter … grauer.
– Wenn auch vordergründig farbenfroher.
– Und es geht nicht mehr nur um ‚graue Männer‘!
Nein! Die Frauen haben sich emanzipiert und sich in Jeans und Nadelstreif gezwängt und damit mit eingegraut!

Alle wischen auf den fast gleichen Smartphones,
tummeln sich in ein paar wenigen social medias,
besuchten eine der gleichgeschalteten Schulen,
lassen sich gleichschalten von einer handvoll Medienmultis,
ernähren sich immer eintöniger
von immer weniger Grundnahrungsmittel- Sorten,
kleiden sich einerseits immer einförmiger, siehe Jeans,
andererseits vorgeblich bunter, tatsächlich aber durch Modediktate immer gleichgeschalteter.
Gewohnt wird in Stadtwohnungen, die Außerirdische für Hasenställe halten könnten,
sie haben die immer gleichen Tagesabläufe,
fahren tagtäglich dieselben Wege,
shoppen sich durch die immer selben Supermarktgänge

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum es Gewerkschaften und Streiks gibt?
Warum Menschen ihr gerechtes Einkommen erkämpfen müssen?
Könnte es nicht auch sein, dass eine Fachkraft so sehr brilliert, dass ein Auftraggeber, ein Chef sagt: ‚Spitze, dieser Mann! Dem geb ich gerne mehr, um ihn mir gewogen zu halten‘?

Nein, kann es nicht!
Denn die natürlich angelegte Größe praktisch aller wurde, gezielt oder durch Dumm- und Gewohnheit, gebrochen, die Menschen zur ‚grauen Masse‘ gemacht. Diese kann in ihrer Beschränkung nur mehr gemeinsam auftreten und kämpfen. Kaum einer von ihnen kann noch ‚aufglitzern‘ oder einzeln für sich punkten.
Ein paar ‚besonders Behandelte‘ geben die heutigen Selbständigen oder Chefs. Untersuchungen zeigen, dass besonders im höheren Management Neurotiker bis an die Grenze zum Sadismus zu finden sind.
Und selbst wenn dieser oben beschriebene ‚brilliante Arbeiter‘ dadurch zu einem Chef werden sollte, klinkt der sich hochwahrscheinlich umgehend ins schon x-mal gesehene ‚Vorbild- Schema‘ ein

Wir haben durch unsere Art der Kinder- ‚Aufzucht‘ genau diese Gesellschaft geschaffen, die wir vorfinden und die jedem das Leben schwer macht: Eine, von wenigen Egomanen, klein und grau gehaltene und ‚bestens‘ gesteuerte ‚graue Masse‘!
Das halten wir für normal, obwohl es völlig krank ist!

Ich verbringe viel Zeit in der Natur und beobachte ständig, dass praktisch jedes Leben von ‚dummen‘ Tieren abwechslungsreicher und lebendiger ist als das von Zivilisationsmenschen. Du brauchst Dir bloß einen Hasen, eine Ratte oder Maus zu besorgen und die mit ‚ge-reset-etem‘ Blick beobachten. – Natürlich nicht in einem Käfig!
Die sind ständig am Neugierigsein, am Entdecken, am Verändern.
Meine Enkel haben ein Kaninchen im Garten. Ich behaupte, das ist kreativer als jeder Minister, der ohnehin nur für jeden Furz eine Expertenkommission einberufen kann

Da dieses System so in sich geschlossen ist, dass Kranke ja gar nicht anders können, als Kinder ebenso krank zu machen, wird sich auch nicht so schnell etwas daran ändern.
Der wunderbare Wilhelm Reich ist an diesem System, daran, dass kaum ‚ausreichend cleane‘ Menschen für seine Therapeuten- Ausbildung zu finden waren und damit letztendlich an seinem Leben gescheitert.
Meine, früher einmal angebotenen Elternkurse wurden nicht angenommen, da sich alle für ohnehin ’normal‘ und diesen ganz ’normalen‘ Aufgaben der Kindererziehung bestens gewachsen fühlen.

Insoferne ist diese Gesellschaft auch wieder in Ordnung und ganz wunderbar: Alle haben was sie wollten!
– Das denkt sich vermutlich auch jedes Schaf, das ein Hälmchen findet und verschwendet keinen Gedanken außerhalb der Kreise, die die Schäferhunde ziehen …

Falls jemandem doch einmal Zweifel kommen sollten: Versucht es mit

 

 

 

4 Responses to Die grauen Männer

  1. Der Sozialismus/Kommunismus ist eben auch nur die andere Seite der gleichen Medaille. Wie fein, daß wir uns durch unterschiedliche „Anstriche“ gerne ablenken und verführen lassen, mit dem Vorteil für die „grauen Männer und Frauen“, daß sie uns dadurch auch noch teilen und entzweien … und es noch einfacher haben, ihr perfides Spiel (auch auf so vielen anderen Ebenen und „Schlachtfeldern) zu ihren Gunsten zu Ende zu spielen …

    Wieso nur gehen wir nicht in Richtung Paradies und folgen dem Original??ß

    Alles Liebe,
    Raffa.

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