Raubgold macht nachdenklich

Der Schweizer Rechtswissenschaftler, Antikorruptionsexperte und Autor Mark Pieth erklärt in seinem Buch „Goldwäsche“ den monetären Nr.1- Status der Schweiz damit, dass im zweiten Weltkrieg von den Nazis dort ‚tausende Tonnen Raubgold‘ eingelagert wurden.

Da begann nun aber gleich mein Kopfrechner zu rattern!
‚Tausende‘ sind nicht ‚Tausend‘. ‚Tausende‘ sind auch nicht Zehntausend oder mehr, sonst hieße es ‚Zigtausende‘. Also bewegen wir uns zwischen 2- und 9- Tausend.
Nehmen wir als fairen Mittelwert fünftausend Tonnen.

Ca. 6 Millionen Juden wurden ermordet oder vertrieben.
Das bedeutet, dass jeder Jude – natürlich nur rein rechnerisch 1 kg Gold besaß!
– Und das in Zeiten, als Hitler nur groß werden konnte, weil es den Leuten so schlecht ging und sie alle Hoffnung in ihn setzten.

Kann man tatsächlich ausschließlich mit Tüchtigkeit reell um soviel erfolgreicher sein, als seine Mitmenschen!?
In meiner Jugend noch forderten Österreichs Jungsozialisten ein Einkommensverhältnis von maximal 1:7!
Und heute!?
Wo stehen wir heute!?
Ist doch selbst das schon schwer vorstellbar, dass jemand 7x so schnell, so stark, so klug – ja, vielleicht 7x so rücksichtslos! – ist, wie andere.

Ich bin gespannt wie lange die heutigen Menschen sich es noch gefallen lassen, dass die reichsten 10 %, 85 % des Weltvermögens besitzen oder als anderes Beispiel, die 42 reichsten Milliardäre das halbe Weltvermögen besitzen, während Millionen hungern …

 

 

 

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