Was ist ein Mensch?

Was macht einen Menschen aus?
Der typisch ‚gelernte Mensch‘ würde jetzt sofort diesen Unsinn von ‚Körper, Seele und Geist‘ aufsagen. Ja klar! Da sind wir in unserem Element! Alles aufteilen, auseinanderdividieren und benennen. – Auch wenn es sinnlos ist.

Und es ist fast immer sinnlos!
Wir sind ein Ganzes, werden immer ein Ganzes sein und wollen auch ein Ganzes sein. Oder!?

Ein Körper ist ein Körper, aber niemals ein Mensch!
Ein Körper allein, also ohne Geist und Seele, ist ein Leichnam, aber kein Mensch!

Wie sollte man trennen können, was eins ist!?
Selbst jeder Gedanke ist ja auch ‚körperlich‘, ist ja auch Physik, ist ein Stromimpuls, eine chemische Reaktion.
Und umgekehrt löst jede Körperveränderung natürlich auch Chemie-, Strom- und Gedankenveränderungen aus.

Also was soll dieses trennende Benennen!?
Wie zum Beispiel bei medizinischen Diagnosen!
Entweder ein Mensch ist krank und gesundet wieder oder auch nicht.
Wem bitte, geht es besser, wenn zwischen Fußpilz und Schnupfen unterschieden wird?
Die Natur unterscheidet auch nicht!
Kaum lebt man naturrichtig ist sowohl der Schnupfen als auch der Fußpilz weg!

Wir müssen weg, von diesen unsäglichen, aufoktroyierenden, fremdbestimmten Diagnosen, hin zu anliegenorientierter Hilfearbeit. Denn Diagnosen sind unnötig aufspaltend, vereinzelnd, trennend und damit nicht hilfreich für eine ganzheitliche Heilung.
Zudem missachten sie das intuitive Wissen des Patienten und vernachlässigen die Patientenarbeit, die aber essenziell ist, da nur Erkennen und Nachbessern falscher Lebensentwürfe zur Gesundung führen. Zudem stärkt nur das Selbererkennen und -bewältigen den Hilfesuchenden, während Fremdhilfe schwächt!

Doch zurück zur Eingangsfrage. Ein Mensch ist das Ergebnis seiner Herkunft, seiner Vorfahren, er ist die Summe von allem, was ihm je widerfahren ist.
Und das ist in unserem Fall selten Gutes!

Schon die Zeugung ist selten ein wirklich liebevoller, vorfreudiger, geschweige denn göttlich schöpferischer Akt.
Die Schwangerschaft erfolgt heutzutage praktisch immer in einer ungesund lebenden Mutter.
Um nicht auch noch unerwünscht zu sein bedarf es vielen Glücks und ist eher die Ausnahme.
Und heutige Geburten kann man nicht anders als ‚Gemetzel‘ bezeichnen. Die waagrechte Gebärstellung, ist die zweitschlechteste Stellung nach dem Kopfstand! Nicht das ‚dümmste‘ Tier käme auf so eine Idee!
Das klinische Umfeld ist menschenverachtend und absolut nicht willkommensheißend für das neue Leben, sondern von Technokratie und Profitdenken bestimmt; Ärzte und Geburtstechnik müssen finanziert werden. Bei natürlichen, problemlosen Geburten klingelt keine Kasse!
Deshalb werden Kaiserschnitte auch immer häufiger. Wieviele Defizite und Probleme solche Kinder in der Folge erwartet, stellt sich mittlerweile nach und nach heraus.

Warum das alles ein Problem ist?
So, wie die Unversehrtheit unserer allerersten Zelle, die all unser Potenzial enthält und empfindlicher und gefährdeter ist als ‚ein ganzer Mensch‘, lebens- und ‚hardware‘- wichtig ist, entscheiden auch die sowohl pränatalen als auch nachgeburtlichen ersten Stunden die gesamte nachfolgende ‚Lebens- Software‘.
Was für die Zygote, für den Embryo, gilt auch für den Geist: Je kleiner, schwächer und früher, desto sensibler und desto folgenschwerer die Auswirkungen von Fehlern.
So wunderbar komplex, so unüberschaubar dieses ganze Wunder Mensch ist, so katastrophal die Schäden, die an ihm angerichtet werden können und auch werden.

Summiert man all die entscheidenden Situationen, wie Zeugung, Eltern-/ Mitweltverhältnisse, Geburt, Erziehung, Schule …, mit ihren jeweiligen Wahrscheinlichkeiten auf, gibt es praktisch keinen psychisch- emotional gesunden Menschen.
Doch all diesen Wahnsinn halten wir für normal!
Ich hab ja fast den Verdacht, dass unser Dualitäts-, unser Trennungswahn ein Zeichen dafür ist, WIE getrennt wir mittlerweile in uns sind!
Oder umgekehrt gesagt: Ein harmonischer, gesunder Mensch käme nie auf die Idee aus Körper, Geist und Seele zu bestehen!

Das zeigt auch wie krank unser Krankheitsbegriff ist. Alles was bei uns unter Krankheit läuft, sind einfach nur unsere Reaktionen auf diese zahllosen Missbräuche, sind Reaktionen, um uns zu retten, um unseren Schmerz zu verringern, zu vermeiden.

Denn wie geht es solch einem, so lieblos gezeugten, ungewollten Wesen?
So wie ein Kleinkind nicht verstehen kann, dass eine Mutter die den Raum verlässt wieder zurückkommt und in Todes- und Verlassensabgründe stürzt, so kann so eine liebevolle, vertrauensvolle Zelle, ein ebensolcher Embryo nicht ‚verstehen‘, nicht ertragen, ungeliebt, ungewollt zu sein. Er kann sich, um sich zu retten, nur psychisch abspalten von diesem unglaublichen Erleben.
Also gehören zu solch einer ‚modernen Menschwerdungs- Karriere‘ schmerzlichste Abspaltungen über Abspaltungen!

Um diesen unvorstellbaren Wahnsinn zu verdeutlichen, muss ich zu spirituellen Bildern greifen:
Die ganze Schöpfung besteht aus Liebe. Alle Energien dieses Universums, alle Lebensenergien entstammen der Liebe!
– Wer eine andere Urkraft kennt, möge mir das bitte wissen lassen!
Nun kommt aus dieser Urkraft, aus dieser Ur- Liebe ein kleiner Liebesimpuls, der Leben werden will und nichts anderes kennt als Liebe, der nichts anderes kann und will, als Liebe, der nur oben, unten, links, rechts … überall Liebe kennt.
Und dieses Zauberwesen erfährt nun Ablehnung, Missbrauch, Gleichgültigkeit, Hass, Technokratie …
Es kann gar nicht anders, als sich vom Erfahrenen gewaltsam abzuspalten, um zu überleben!

Klar?
Und hier erinnern wir uns an des wunderbaren Hermes Trismegistus ‚Wie innen, so außen‘. So sehr unsere Spaltungsanteile in uns konkurrieren, so sehr konkurieren wir auch im Außen!

Sieh Dir unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft, an!
Konkurrieren anstatt zu kooperieren, wohin man auch sieht. Dazu werden wir schon von klein an konfiguriert. – Na klar! Uns umgeben ja auch ausschließlich gespaltene Erwachsene!
So unerträglich die Traumen im Inneren – unbewusst – erlebt werden, so sehr müssen wir sie nach außen tragen!

Doch Konkurrenz ist Identitäts- verhindernd! Denn Identität kann nur unser persönliches Erleben, nie jedoch der Vergleich, die Konkurrenz- Situation mit anderen, sein!
Und der ‚Oberwitz‘ des Ganzen: Und dann sitzen sich oft auch noch zwei solche Konkurrenz- Clowns gegenüber und streiten über die Richtigkeit ihrer beiden Traumen- Projektionen!!!

Und wir selbst leben genau diese, uns angetane Gespaltenheit ein Leben lang weiter!
Genaugenommen ist das was wir Leben nennen bloß Überleben und die ständige Wiederholung unserer kindlichen Bedürfnisse und Abhängigkeiten.
Durch all unsere Vergnügungen, Sportarten, Hobbies, Paarthemen, usw. entwickeln wir uns nicht weiter, sondern stecken in den immer selben Wiederholungen fest.

Außer wir arbeiten an uns im Sinne von ‚Wer strebend sich bemüht …‘ und

 

 

 

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