Arme, arme Kinder

23. September 2020

Ein Freund von mir pflegte zu sagen: ‚Für so eine blöde Autokarre, bedarf es eines Führerscheins. Doch sein Kind kann jedes A…loch nach belieben ruinieren‘.

Dazu kann man auch positiv vermerken, dass jedes Lebewesen sich bemüht das Beste für seine Jungen zu tun.
Doch was ist ‚das Beste‘!?
Für jeden wohl etwas anderes!
Für so manche, wenn auch vielleicht gut meinend, auch dieses oben erwähnte ‚Schlimme‘.

Das ist sowohl wirklich (be)rührend, andererseits echt tragisch!

Und wieso ist unser Verhalten so zweigeteilt?
Hm?

Ganz einfach!
Das ist wieder einmal diese ‚Natur- Kultur‘- Trennung, die uns diesen ganzen, lange schon existierenden blog hindurch begleitet.

Das heißt, wir sind von Natur aus dazu angelegt, unser Bestes den Jungen angedeihen zu lassen. Und das ist auch tatsächlich gut! Denn die Evolution sorgte dafür, dass nur die sich ‚richtig‘ verhaltenden Eltern überlebten. Das ist natürlich auch für die Jungen, zur Weitergabe, optimal.

In der Kultur sieht das dann gleich ganz anders aus: Diesen Antrieb ‚das Unsere‘ weiterzugeben steckt immer noch in uns – auch wenn es grottenfalsch ist!

    Hier geben die Menschen z.B. Disziplinierungen, die sie selber unfrei machen, völlig selbstverständlich an ihre Kinder weiter.
    Hier geben Menschen Unsinne, die sie selber gelehrt bekamen, völlig selbstverständlich an ihre Kinder weiter.
    Hier geben Menschen völlig unnatürliche Werte, die ihnen einmanipuliert wurden, völlig selbstverständlich an ihre Kinder weiter.

Das ergibt, dass Kinder
in Schulen gesteckt,
mit dem letzten ‚Müll‘ gefüttert,
zu Ärzten geschleppt,
zu funktionierenden Marionetten gemacht,
… werden.

Warum ich das schreibe?
Weil ich kürzlich eine herzzerreißende Szene miterleben musste!

Ich war schon völlig ‚fertig‘, als ich auf youtube dieses deutsche Schulbuch sehen musste in dem die Buchstaben gelehrt werden mit ‚A‘ wie ‚Abstand halten‘, ‚M‘ wie ‚Maske aufsetzen‘ und ’nicht gut ist: ‚ins Ohr flüstern‘, ‚Hand geben‘, ’sich umarmen‘ … Gut ist: ‚Maske tragen‘, ‚Abstand halten‘ …

Das wurde durch ein real life- Erlebnis noch getoppt: Ich sehe in einen kleinen, ländlichen Supermarkt ein ca. 10jähriges, absolut süßes Mädchen durch die Tür reinkommen und alle anstrahlen, – allerdings ohne Maske.
Die wurde deswegen innerhalb einer Minute von zahlosen Erwachsenen zu einem soetwas von erbärmlichen Häufchen Elend gemacht … Es war einfach unerträglich! Ich will und kann das jetzt gar nicht näher ausführen …

Mich erinnern solche Situationen an diese unsäglichen alten Geschichten über die Hitler- Zeit.
Diese leider überall vorhandenen Neurotiker bleiben ‚in guten Zeiten‘ bestenfalls unter der Wahrnehmungsschwelle. Doch bestimmte Systeme lassen deren ‚Natur aufflammen‘, lassen sie sich ‚hervortun‘. Das ermöglichen auch jetzt wieder all diese Corona- Unsinnsvorschriften! Die selbsternannten Denunzianten, ‚Blockwarte‘ und ‚Hilfssheriffs‘ tauchen mehr und mehr auf

Doch vielleicht muss das auch so sein, um uns zu lehren, wie man deeskalierend, liebevoll und dennoch wirksam eingreifen kann

In diesem Sinne: Viel Erfolg und