Einbildung ist auch eine Bildung

5. Juli 2021

Jeder sich selbst oder andere Beobachtende, jeder, der auch nur wenig in die Psychoanalyse reingeschnuppert hat, weiß, wie ‚bummvoll‘ wir alle mit sinnlosseten Unsinnssprüchen, grottenfalschen ‚Weisheiten‘ und falschen Glaubenssätzen sind. Zudem kursiert auch noch eine Unmenge an völlig destruktiven und falschen Sprüchen, die nicht nur unsere Uralt- Programmierungen festigen, sondern durch deren gedankenloses Weitergeplappere immer weitere Kreise in ihren Negativstrudel ziehen.

Wir bilden uns z.B. ein, dass

wir essen müssen, um Kraft zu haben.
Bloß seltsam, dass uns nach eben diesem Essen eher nach einem Schläfchen, als nach ‚Bäume- Ausreißen‘ zumute ist und dass
Löwen z.B. nur hungrig, nie mit vollem Bauch jagen und erfolgreich sind
der – vom Müsli her bekannte – Bircher-Benner ein ganzes Buch zusammenstellen konnte, in dem Belege zu finden sind, WIEVIEL Energie gerade Nichtessende/ Fastende aufbringen oder
Galina Schatalova mit Krebskranken, mit nur wenigen Händen voll Nahrung, Wüsten durchquerte, danach alle gesund waren, die mitgegangenen Top- Sportler mit ihren Riesenrucksäcken voller ‚Supernahrung‘ aber abbrechen mussten.


wir meinen, ein gewisses Recht darauf haben, uns über ärgerliche Situationen zu ärgern.
Dabei ist es genau umgekehrt! Solche Situationen entstehen nur, weil wir unsere Göttlichkeit, unseren freien Willen NICHT wahrnehmen, der Mitwelt unsere (ansteckend) gute Laune/ unser Wissen vorenthalten!


wir schicksalsbedingt erkranken und Hilfe von außen brauchen.
Dabei schwächt Hilfe und
haben wir selber uns unsere Probleme – unbewusst natürlich – geschaffen.


wir im Mangel leben.
Obwohl nichts mehr Fülle haben könnte als diese Erde und
diese vielen, vielen Mitwesen.


wir bzw. unsere Kinder noch soviel zu lernen und leisten hätten.
Dabei haben wir alle, alles für ein erfolgreiches Leben bereits in uns.
Die etwaigen Einwände können sich nur auf Zivilisationsleben beziehen. Dazu der nächste Punkt:


wir nichts sind, nichts können und alles erst mühsam lernen müssten.
Dabei waren und sind WIR es, die sinnlose Bedingungen und Hürden schaffen, die es uns erst schwer machen. So wie viele Kindheitsregeln und -ängste längst für uns heute nicht mehr gelten und entrümpelt gehören, schlagen wir uns auch immer noch mit Regeln herum, die vor Urzeiten vielleicht Sinn hatten, meistens aber bloß von Herrschenden und Religionen für unsere Unterdrückung und leichtere Lenkbarkeit geschaffen wurden.


wir gut damit fahren, alles penibelst zu planen.
Dabei sind absolut ALLE diese genialen Naturmechanismen und Weltwunder völlig ohne jede Planung, ohne jedes Wollen, Planen und ‚Um-zu- Tun‘ entstanden!

Diese Reihe würde sich schier endlos fortsetzen lassen.
Jetzt einmal ‚angefüttert‘ fallen Dir sicher auch jede Menge unserer Unsinne ein und auf. Diese gilt es schleunigst loszuwerden für ein entspannt glückliches