Veränderungen/ Umbau

Immer wieder gibt es Änderungen in Entwicklungen, Gesellschaften, Märkten, Beziehungen, etc. Gut dran ist man, wenn diese kontinuierlich, harmonisch verlaufen. Harte Brüche schmerzen praktisch immer.

Auch das Wie der Veränderung, eines Umbaues, ist zu beachten.

Wie praktisch immer ist die menschliche Version die meist schlechtere bis rücksichtslosere, die der Natur die angenehmere.

Es wird in der Natur zum Beispiel nicht gegen den Winter demonstriert oder es werden Temperatur- Grenzwerte festgelegt. Nein, es wird das Neue, das Wärmere, der Frühling forciert. Auch Bäume sprengen ihre Nachbarn und ‚Lichträuber‘ nicht einfach weg, sondern man einigt sich, langsam wachsend. Auch Alte stellen in der Natur kein Problem dar. Sie bedürfen weder Seniorenheime noch Palliativbemühungen, sie vergehen langsam wie sie am Beginn ihres Lebens langsam heranwuchsen. Alles langsam und smooth.

Was hingegen tun wir gegen dieses Virus!? Gegen diesen Klimawandel? Was machen wir mit alten Gebäuden, mit auslaufenden Beziehungen, mit heranwachsenden Kindern, gegen ‚Unkräuter‘, gegen Pestizidverseuchung? Hysterisch bekämpfen, dagegen demonstrieren, sprengen, ‚Laufpass geben‘ bzw. Scheidung, ab fixem Termin auf Schulbänke zwingen, manisch Gift verspritzen, und – schon wieder – dagegen demonstrieren!

Wir sind unterschiedlich angelegt. Die eine wird es besser am Beispiel einer Beziehung, ein anderer vielleicht mittels Neubau verstehen. Doch alle werden wir uns doch vermutlich einig darüber sein, dass

       langsame Änderungen schonender sind und
       das Ablösen des Alten durch besseres Neue angenehmer ist als harte Zwangs- oder Entbehrungs- Einschnitte.

Diese ganzen Demonstrationen und gesetzlichen Maßregelungen bezüglich des Klimawandels wären obsolet, wenn wir bereits neue, ökologischere Alternativen zu fossilen Energieträgern hätten. Und diese hätten wir bereits, wenn deren Entwicklung – ganz ohne Hektik und Panikmache – gefördert worden wäre. Mit dem derzeitigen Maßregelungsweg, werden wir diese ebenfalls bald haben. Nur es ist wie bei Kontoüberziehungen. Man hat das Gewünschte in jedem Fall, erspart oder geborgt, später oder früher. Nur ist die Kreditvariante teurer. Äquivalent dazu werden all diese Klimazwangsmaßnahmen zweifellos schmerzlicher und teurer sein, als gewollte Umstiege auf Besseres.
– Natürlich gibt es sehr wohl eine ‚Entschuldigung‘ für das derzeitige Vorgehen: Die Masse der Menschen ist unglaublich unflexibel und einsichtsresistent und erzwingt damit praktisch Zwangsmaßnahmen.

Oder die Kindererziehung/ Ausbildung! Myriaden von Tieren ziehen völlig aufwandslos lebensfähige Junge heran. Warum muss es ‚bei uns‘ mit Zwang, Gleichschaltung und Tränen geschehen, wenn unsere Kinder ja auch das Aufstehen, Gehen und Sprechen völlig zwanglos erlernten!?

Die zahllosen Untersuchungen, dass unsere Immunsysteme auch mit ‚diesem‘ Virus zurechtkommen und danach sogar besser immunisiert sind als mit Spritze, werden zwar nicht publiziert, sind aber vorhanden. Wozu also all diese Panikmache und de facto Zwangsimpfungen, wenn es auch ‚ganz von alleine‘ und nebenher geht!?

Dass die Landwirtschaft relativ wertlose Monokulturen produziert und höchst aufwändig die weitaus wertvolleren Beikräuter zu Tode spritzt ist einfach nur absurd! Dass erst Monokulturen massenweise ‚Schädlinge‘ anlocken und damit das Problem verursachen, nur so nebenbei …

Dabei – da kommt der Ex- Techniker leidenschaftlich in mir durch – Giftspritzen ist technisch gesehen die primitivste, aber umweltschädlichste Methode. In Gärten können Roboter längst selbständig mähen, in Häusern staubsaugen. Drohnen können im militärischen Bereich praktisch alles. Nur in der Landwirtschaft ‚muss‘ weiterhin breitflächig vergiftet werden, anstatt kleine Roboter fahrend oder fliegend rund um die Uhr die Felder pflegen zu lassen. Solch eine Bearbeitung wäre sowohl mit, bei der Aussaat angelegten Positionsdaten problemlos möglich, als auch durch Beikraut- Erkennungs- Programme. Vor 15 Jahren schon arbeitete ich in der Industrie erfolgreich mit optischen Erkennungsprogrammen, Pflanzenerkennungs- Apps kann heute jedermensch und jeder Roboter runterladen. Einzig die Bauern können nur mit ihren Hunderte- PS- Traktoren über die Felder brettern um alles platt zu machen …

Also nocheinmal: Wer wechselt nicht gern und freiwillig zu Besserem, wenn es vorhanden ist?
Und warum ist es nicht vorhanden!?

Derzeit wirbt zum Beispiel die Österreichische Bundesregierung, sündteuer und ganzseitig – mit Steuergeld natürlich! – nicht für bessere Heizungen oder Isolierungen, sondern gegen Kohle, Öl und Gas!


 
 
 

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