Was hab ich nur getan!?

Hab ich doch glatt im letzten Beitrag des vorigen Jahres geschrieben, dass ‚unbeschwert lachen und hemmungsloses Fröhlichsein, Kreativität und begeisterte Selbstvergessenheit‘ unser völlig normaler Alltag sein sollte!

Boooaaahhh! Na mehr hab ich nicht gebraucht!

So sehr ist Boran S. über mich ‚hergezogen‘ …

Deine Meinung ist legitim, lieber Boran, sogar verständlich. Doch sie zeigt gerade das, ja, beweist genau das, was ich kritisierte!

Du schreibst: ‚Was Du da beschreibst sind doch die unangenehmsten, nervigsten und schrillsten Leute, die doch niemand mag. Die Amis liefern davon die meisten und tragischten Beispiele‘.

Ja, Du hast ja recht! Ich versteh Dich!

Doch das ist doch nur deshalb so, weil wir so sehr reduziert, niedergedrückt und kleingehalten wurden und werden!

Wir wurden so perfekt auf Still- Sein, Uns- Ducken und Zuhören gedrillt, dass wir dieses Verhalten so gewohnt sind und für so normal halten, dass uns alle, die – noch oder schon wieder – anders sind, lauter sind, lustiger sind, nerven.

Ich denk mir, es ist gar nicht so einfach, rauszukriegen, was und wie ‚unsere Natur‘ tatsächlich ist. In der Tierwelt z.B. gibt es von absoluten Schweigern bis zu penetranten Plapperern so ziemlich alles.

Vielleicht haben wir uns das eingangs erwähnte ‚hemmungsloses Fröhlichsein‘ im Laufe der Zeit bewusst und gezielt abgewöhnt, weil das Vorteile brachte oder eben andere nervte …

Vielleicht aber wurde uns genau dieses ‚hemmungsloses Fröhlichsein‘ gezielt von irgendwelchen Obrigkeiten ‚ausgetrieben‘, um uns klein und leichter lenkbar zu halten …

Wer weiß schon, was da passierte, wie unser heutiges So-Sein entstand!?

So, wie wir das historisch wohl nicht mehr eindeutig werden klären können, wird es auch schwierig, wenn nicht sogar unmöglich sein, heute das genau ‚Richtige‘ zu finden.

Doch ich denk mir, wann, wenn nicht heute, wann, wenn nicht in dieser überreichen Zeit, sollten wir überschwänglich glücklich sein und das auch zeigen?      

Und ich denk mir, im Zweifelsfall bin ich doch eher für die überschwänglich Positiven bis Euphorischen, als für griesgrämige Gefrustete. Oder?  

Denn unser Weg sollte doch ‚rauf‘ führen, zu mehr Glück und Zufriedenheit führen, oder?      

Und von wem können wir das lernen?
Von den Frusties oder den Happys?     


 
 
 

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