Deine Macht!

Woran denkst Du bei dieser Überschrift?

Ist Dir irgendeine Form von Macht überhaupt bewusst an und in Dir?

Denkst Du dabei an Deine physische Kraft, an Deine Kommunikationsüberlegenheit? Oder denkst Du dabei an Deine Ausdauer oder gar Dein Talent zur Intrige, an Deine Fähigkeit, Dich zu vernetzen oder gut auszusehen? Oder kannst Du hemmungslos rücksichtslos sein? …

Es gibt zahllose Möglichkeiten Macht auszuüben oder auch nur anzudrohen.

Doch lass uns zu feineren, zu sensibleren Bereichen vordringen …

Es kann auch schon das Verweigern eines Lächelns Druck ausüben. Selbst Blick- Verweigerung kann verletzen und Macht ausüben, ganz zu schweigen – im Wortsinne – von enttäuschter oder strafender Sprachlosigkeit.

Und damit sind wir schon da, was ich heute ansprechen wollte:

Die Macht des Wortes!

Nicht nur dass Menschen wie Hitler fast einzig durch seine Rhetorik so viele ins Unglück riss. Auch perfekte Herzensbrecher und Heiratsschwindler können überzeugendst erzählen, was die jeweiligen Opfer hören wollen und bereitwilligst glauben.

Doch in jedem Gespräch schon, werden allein durch die Wortwahl bereits Informationen und Eindrücke übermittelt, die nicht unbedingt mit den Wortinhalten zusammenpassen müssen. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man ‚Nichts für ungut‘ oder ‚Alles für gut‘ sagt.

Zudem übertragen wir auch mittels Tonfall, Tonhöhe, Betonung viel zum Gesamteindruck und damit zur ‚Sprachmacht‘ bei.

Auch Gesang ist eine Form von Sprache und zeigt eindrucksvoll wie wirkmächtig unser vokaler Ausdruck sein kann.

Es gibt sogar ganze Lexika und auch sehr nette Gesellschaftsspiele, mittels derer man lernen kann, unangenehm konnotierte, aber gängige Worte durch harmonischere, positivere zu ersetzen.

In jedem Fall aber, könnten wir viel in unserem Umfeld bewegen, würden wir unsere Sprache, unsere Worte achtsamer und liebevoller wählen und nutzen. Ganz im Sinne von geistiger Hygiene, die ein entscheidender Teil ist von


 
 

PS: Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass wie in der Homöopathie, in der die Präparate um so wirksamer werden, je hochpotenzierter, je ‚verdünnter‘, je feinstofflicher sie werden, sich auch unser Ausdruck verhält. Wie weiches Wasser harte Felsen beschleift und zarte Frauen oft mächtiger sind als harte Männer, gibt es auch ‚hinter‘ Worten noch Mächtigeres.
Ich möchte in diesem Zusammenhang gerne an folgenden Wahrspruch erinnern:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Auch das, eine interessante Folgekette unserer, leider oft nicht bedachten, Macht.


 
 
 

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