Krieg und Frieden

Schon als Kind war ich kaum je in eine Rauferei verwickelt und konnte auch nicht verstehen, warum es Kriege gibt, obwohl doch alle immer Frieden wollen.

Als Jugendlicher wunderte ich mich, dass von all dieser Friedfertigen immer wieder Parteien gewählt wurden, die die Finanzierung von waffenstrotzenden Armeen befürworteten.

Als Wahlberechtigter war mir schnell klar, dass es keine wirkliche Wahl gab und alle Parteien das Heer befürworteten.

Umso größer die Freude bei einigen Diskussionen im frühen Grünbereich (als es noch linke und konservative Grün- Gruppierungen gab), dass es jede Menge ähnlicher Pazifisten gab.

Heute unterscheiden sich die Grünen in keinster Weise von allen anderen Parteien, ja tun sich sogar immer wieder selbst als Kriegstreiber hervor.

Und ich denk mir immer noch: Wie müsste es sein, wie würde es ausgehen, wenn anstatt der vielen Soldaten und Waffen, freundliche Menschen mit Kuchen und Wein in fremde Länder ‚einfielen‘. Wie schnell wäre man sich einig, dass niemand Krieg will, dass es keinerlei unüberbrückbare Differenzen gibt und Nachbarschaft unvergleichlich gewinnbringender ist, als Feindschaft, Zerstörung und Leid.

Doch dazu bräuchte es eine neue Art von Menschen … Soll ich hier jetzt tatsächlich nocheinmal all das schon so oft Gesagte wiederholen oder blättert Ihr selber zurück zu all den Liebe-, Mutterschaft-, Primatenbaby- Texten und den Beiträgen über Prof. Franz Ruppert?

In jedem Fall: Behaltet bitte dieses Bild der Friedenssoldaten im Kopf und herzlichen Dank und Gruß an den titelspendenden Leo Tolstoi, von dem nicht zufällig: ‚Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘, überliefert ist.

In diesem Sinne:


 
 
 

3 Responses to Krieg und Frieden

  1. Jean-Paul KUHN sagt:

    Mit Kuchen und Wein , können Sie die Feinde einschläfern und vergiften .

    • payoli sagt:

      Ist doch eine tolle Strategie! Wir beide mit Karotten und Mandeln in den Hosentaschen für uns und Kuchen und Wein für die Ukrainer, Russen oder wen immer in freigiebigen Händen 😉

      • Jean-Paul KUHN sagt:

        Manche Mütter waren sehr froh , als sie sahen wie eifrig ihre Kinder die Hände waschen mit Alkohol .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: