Perverse Helfer?

22. Dezember 2017

Ich frage mich oft, ob Helfern nie die Idee kommt, mit ihrer Hilfe doch schon früher anzusetzen. Besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit wusselt es ja allerorten nur so von Helfern. Egal ob es sich um ‚Licht ins Dunkel‘ handelt, ob Freiwillige die Telefonseelsorge unterstützen, ob für Unfallopfer oder Obdachlose gespendet wird oder ob der Herr Primar mit seiner Operation Leben rettet. Immer wird erst geholfen wenn schon ‚das Haus brennt‘.
Die Ärzte- Wartezimmer beispielksweise sind voll während Gesundheitstrainer ordentlich strampeln müssen um überhaupt Klienten zu finden. Die Privat- Akademie bei der ich meinen Akademischen Gesundheitstrainer machte ist in Konkurs gegangen, während die Medizin- Unis Zugangsbeschränkungen kontinuiertlich verschärfen müssen …

Ist dieses heroische Retten und Helfen vielleicht irgendwie erregend oder geil? Kommt man sich besser oder größer vor, wenn man sich als Retter aufspielen kann, wenn man sich mit den Letzten der Letzten umgibt?
Oder können diese Leute bloß nicht – schachspielmäßig – ein paar Züge vorausdenken? Denn es wäre doch praktisch jedes Problem vermeidbar, begänne man nur früh genug zu informieren. Aus dem Gesundheitsbereich z.B. weiß ich, bestens belegt, dass 90- 95% all unserer Erkrankungen vermeidbar wären.
Warum also wird so wenig präventiv getan?
Oder ist bloß mehr Kohle zu machen, wenn den Leuten das Wasser bereits bis zum Hals steht?

 
PS: Ups! Jetzt hätt ich fast vergessen auf den heurigen Adventkalender! – So kurz vorm Finale

 

 

 


Kauf- Empfehlung

19. Dezember 2017

 

 

 


Die Drogenwahrheit

14. Dezember 2017

Unser Wissen über die verheerenden Wirkungen und Abhängigkeiten von Drogen stammt immer noch großteils von Ratten- Experimenten aus den 1950er- Jahren, bei denen sich käfiggehaltene Ratten so lange für Drogen anstatt Nahrung entschieden bis sie tot waren.
Leider wurden die ‚rat park‘- Experimente die Bruce Alexander 20 Jahre später durchführte weniger bekannt.
Er verglich käfiggehaltene Einzelratten mit, in einem ‚Park‘ gehaltenen Gemeinschaftsratten bezüglich ihres Suchtverhaltens. Es kam wie es kommen musste: Die ‚Park‘- Ratten wurden in weitaus geringerem Maße süchtig als die Käfigratten. Selbst bereits süchtig gemachte Ratten lehnten im ‚Park‘ weitere Drogen ab, während die süchtigen Käfigratten sich dort ‚den Rest gaben‘.

Dieses Ergebnis ist deshalb so wichtig, weil es den Fokus von der Substanz auf das Umfeld lenkt.
‚Wer Drogen zuspricht ist nicht glücklich‘ könnte man stark verkürzt aber absolut treffend sagen.

Das aber wirft wiederum ein bezeichnendes Licht auf unsere verlogene Zivilisations- Gesellschaft, in der vom angesehenen Herrn Primar bis zur ach so tüchtigen Pädagogin viele ihrer Abschalt- Droge zusprechen (müssen, um nur irgendwie das geforderte Außenbild aufrecht erhalten zu können).

Kein in sich ruhender, sich geliebt und angenommen fühlender Mensch braucht eine Droge! Doch leider sind solche Menschen eine verschwindende Minderheit. Und, wie ich es sehe, werden es immer weniger. Kaum noch jemand kann sich dieses Wahnsinns entziehen, bei dem jeder seinen Vordermenschen permanent in den Hintern tritt, unter dem selber Getretenwerden leidet, aber nicht merkt, dass wir alle einen Kreis bilden …

 
PS: Zur Erinnerung: Adventkalender hier

 

 

 


Sag, Smiley zu mir!

8. Dezember 2017

Da es in den letzten Tagen einige ’schlimme‘ Beiträge gab, heute etwas zum Lachen.
Allerorden werden wir ja informiert über den angeblich schon so hohen Standard der Gesichtserkennungs- Programme.
Ich dachte erst an einen Witz, als ich erfuhr, dass mich jemand mit einem Foto von mir gegoogelt hatte und aud seltsames stieß. Eben hab ich dieses Bild selber hochgeladen und google’s Bilderkennungs- software antwortet:

Vermutung für dieses Bild: smile

Und setzt dazu den Wiki- Text:

Das Lächeln ist in der Physiologie ein Gesichtsausdruck, der durch das Spannen der mimischen Muskulatur stets in der Nähe der Mundwinkel, beim „echten“ Duchenne-Lächeln auch um die Augen erzeugt wird.

Und liefert als ‚Bildergebnis‘:

Da könnte es noch lustig werden in einigen Kontrollzentren, wenn ich dieses Gesicht noch einige Jahrzehnte durch die Welt trage …

 
PS: Vielleicht ist ja auch das heutige Adventkalender- Fensterchen des dschungulösen Affen heute lustig. In jedem Fall aber, wie ich ihn kenne, ist es nützlich.

 

 

 


Herr Lehrer Glyphosat

5. Dezember 2017

Schon 8 Beiträge über diesen unsäglichen Chemie- Mist gibt es bereits auf diesem blog, sagte mir eben die Suchmaschine.
Dennoch fehlt noch ein nahezu unglaublicher Aspekt.
Ein Aspekt der zeigt, WIE wahnwitzig egozentriert und zivilisationsverdummt wir bereits sind.
Das heißt, auch für Glyphosat gilt, was für alle Ereignisse, Vorkommen und Eindrücke gilt:
Sie könnten und sollten unsere Lehrer sein!
Denn alles von uns Erschaffene, trägt unsere Handschrift, unsere Einstellung, unsere Gedanken. Keines unserer Produkte konnte entstehen ohne unser Zutun.
Tun wir aus kranken Gedanken heraus Unsinniges oder Schädigendes, ist es UNSER Werk und will uns zeigen, was bei UNS schief hängt.

So geht es bei der aktuellen Glyphosat- Diskussion und Berichterstattung praktisch ausschließlich darum, ob dieses Zeugs (bei uns) nun Krebs verursacht oder nicht.
Doch es geht nicht nur um uns!
Da werden Mitwesen plattgemacht, die auch gerne leben! Mitwesen die schon länger diesen Planeten bevölkern als wir. Mitwesen, die wichtig sind für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Mitwesen die uns erfreuen könnten und sollten! Mitwesen die unsere Lehrer sein könnten. Denn sie kommen ohne Kriege, Morde und Gift- Attacken wunderbar durch’s Leben.

Wir hingegen vernichten, nur weil wir uns einbilden, minderwertiges Gewächs ‚produzieren‘ und essen zu müssen, alle anderen Kräuter!
Das ist soooo unglaublich …
Einfach zum Schreien …
Weizen z.B. ist eines der ‚leersten‘ Nahrungsmittel, während viele der sogenannten Unkräuter nur so strotzen vor Inhalts- und Vitalstoffen!
Unglaublich! Wir nutzen unser Großhirn und Jahrtausende an Zivilisation, um das Minderwertige zu schätzen und das Wertvolle zu vernichten!
Doch selbst wenn es umgekehrt wäre, hätten wir dennoch nicht das geringste Recht, andere und anderes zu vernichten!

All das will uns das Glyphosat zeigen!
Wir könnten durch das, vom Glyphosat uns Gespiegelte z.B. auch lernen, dass wir
auf das falsche Ernährungspferd gesetzt haben,
die Fauna verarmen,
die Flora verarmen und
penetrant bescheuklappte, herzlose Egomannen sind

Aber nein! Alle, alle ‚maßgeblichen‘ – vermutlich bezahlten oder kurzsichtigen – Institute halten es für ’nicht Krebs- erregend‘ und somit machen wir weiter, dumm, wie bisher.
Die Menschen sind noch immer viel zu ‚verschlafen‘, die EU hat entschieden, Lobbyisten und Profiteure reiben sich die Hände, der Bauernbund freut sich und Schmetterlinge, Bienen, Heilpflanzen, natürliche Abwechslung und Vielfalt, und Menschen sterben, sterben, sterben …

 
PS: Vom Inhalt des heutigen Adventkalender- Fensterchens können wir auch etwas lernen!

 

 

 


Hurraaaaa!

4. Dezember 2017

Wir haben es geschafft!
So ziemlich alles, was uns Jahrhunderte bis Jahrmillionen wohlige Geborgenheit, Harmonie und Lebensvielfalt lieferte haben wir über Bord geschmissen; oder besser gesagt dem Mammon geopfert.

Ab der industriellen Revolution vor ca. 150 Jahren ging es Schlag – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Schlag: Alles Miteinander, alle Solidarität und funktionierenden sozialen Strukturen, wie Familie und Dorfgemeinschaften wurden sukzessive zerschlagen.
Niemand interessiert mehr
dass wir IMMER in Lebensgemeinschaften gelebt haben,
dass wir emotionale und soziale Bedürfnisse haben,
dass jedes Kind Gemeinschaft braucht um sich selbständig zu entwickeln,
dass ein selbstbestimmtes, aber eingebundenes Leben, samt Eigenverantwortung, aber gegenseitiger Hilfe, unsere Natur wäre.

Heute ist anonyme Massengesellschaft angesagt, in der für alles bezahlt werden muss, in der es keinerlei Vertrautheiten oder Sicherheiten gibt und exzessiv normiert wird. Dass jeder Mensch ein einzigartiges Unikat sein könnte wird durch konsumistische Exzesse vergessen gemacht.

Dass wir für überschaubare Gemeinschaften von maximal 150 Wesen ‚gemacht wurden‘ bzw. uns einer solchen Größe angepasst haben interessiert heute niemanden mehr, wenn wir durch anonyme Massen wusseln, im noch anonymeren Netz surfen oder im Job mit immer neuen, immer fremden Menschen zu tun haben.
Dass unsere Kleinen dafür ‚ausgelegt‘ wären sich inmitten vertrauter Gesellschaften selbst zu entfalten, interessiert niemanden, wenn er seine Kinder in die Fremdbestimmtheit von Krippen, Kindergärten und Schulen steckt.
Dafür aber sind dann unsere Partnerschaften um so kränker, da einerseits verkopft nüchtern, andererseits hilfsbedürftiger und klammernder …
Die Singles, obwohl künstlich hochgejubelt, sind in Wirklichkeit, wirtschaftlich und emotional die großen Verlierer dieses Zeitgeistes.

 
PS: Hast‘ eh nicht vergessen!? Hier gibts heuer den Adventkalender.
 

 

 


Erinnerst Du Dich noch …

2. Dezember 2017

… an diese Ice Bucket Challenge, die vor einigen Jahren so sehr hypte, bei der sich Menschen fotografierten die einen Kübel Eiswasser übergeschüttet bekamen?
Sie wurde von Anthony Senerchia, der selber an ALS litt, erfunden, um Geld für die Forschung dagegen aufzutreiben. Er kämpfte 14 Jahre lang gegen seine Krankheit. Nun ist er tot.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) gilt als eine der schlimmsten, unheilbaren Erkrankungen.

Und warum konnte Dr.Joachim Mutter schon ALS- Patienten helfen?
Weil er sie schlicht und einfach e n t g i f t e t e !
Diese Menschen sind ‚bloß‘ Schwermetall- belastet. Schwermetalle, die absolut nichts in uns zu suchen hätten, die ‚Kinder‘ der tiefen Bodenschichten sind, die ohne unsere Maschinen von dort nie hochkämen.
Doch wir verwenden Quecksilber, Uran, Cadmium und wie sie alle heißen für völlig unnötige Dinge und vergiften damit uns und unsere Umwelt.

Jahrzehntelang ließen wir uns sogar Quecksilber in die Zähne einbauen! – Absoluter Wahnsinn!
Genies wie Mozart und Schubert wurden Medizin- und Schwermetall- Opfer in viel zu jungen Jahren, da man dieses Mistzeugs sogar als Medizin verwendete.
Soetwas nennt sich Fortschritt und Zivilisation!
Und heute noch, in dieser angeblich so aufgeklärten Informationsgesellschaft konsumieren wir alle*) weiterhin unnötigstes Zeugs, das dieses Mistzeugs beinhaltet!
Auch Anthony Senerchia hat leider auf das falsche, auf das Fortschritts- Pferd gesetzt … – RIP

 
*) ausgenommen payolis!

 
PS: Nicht vergessen! Der Adventkalender – auch gegen Erkrankungen! – ist heuer hier!

 
PPS: Der nächste Beitrag über ein Schwermetall, dem heute nur sehr schwer zu entkommen ist, demnächst hier. Die darin präsentierten Fakten wirst Du kaum glauben können! Es wird eine ‚Bombe‘!