68 Prozent heiße Luft

15. Juni 2017

Diesen köstlichen Artikel vom einmaligen Fred Grimm entdeckte ich kürzlich in einem SCHROT & KORN und kann ihn Euch unmöglich vorenthalten:

68 Prozent heiße Luft
Neulich hat die Verbraucherzentrale Hamburg mal wieder nachgemessen. Regelmäßig überprüfen die Experten, wie Kosmetik- und Lebensmittelhersteller durch die Verpackungen mehr Inhalt vortäuschen als drin ist. Der Trick ist simpel: Man lässt Zahnpastatuben oder Frühstücksflockenkartons so groß wie vorher oder vergrößert sie, packt aber weniger rein. Fertig ist die versteckte Preiserhöhung. Wer liest schon ameisenschissgroße Mengenangaben auf der Packung? Besonders unverschämt zeigte sich diesmal der Anbieter einer Augencreme, deren Dose erstaunliche 68 Prozent Luft enthielt.

Übertriebene Verpackung, 68 Prozent heiße Luft – und schon sind wir bei Christian Schmidt. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sorgt unter anderem dafür, dass die Folterfleischindustrie hoch subventioniert und ungestört „Nutztiere“ in lichtlosen Wurstfabriken quälen und giftige Gülle in die Böden leiten darf. Die Kosten für das verseuchte Grundwasser übernehmen die Steuerzahler. Herr Schmidt hält auch wenig davon, etwas gegen den Antibiotika-Missbrauch in der Tierhaltung zu tun – durch den wir allmählich resistent werden gegen lebensrettende Medikamente.

Und weil man ohnehin nicht zu viel regeln sollte, sorgte Herr Schmidt auch mit dafür, dass der Gentechnik-Anbau in Deutschland nicht verboten ist. Meine Güte, soll man sich denn überall einmischen? Überhaupt bevorzugt der Fachminister eher „freiwillige Lösungen“. Die „Lebensmittelampel“ zum Beispiel, die Supermarktkunden leicht verständlich auf den Packungen anzeigen würde, ob die Sachen zu viel Fett, Salz oder Zucker enthalten, die mag der Herr Minister so gar nicht.
Im Handel hat sich offenbar eine art Veggie-Mafia eingeschlichen

Nun aber hat Christian Schmidt plötzlich doch den Lebensmittelpolizisten in sich entdeckt. Von der breiteren Öffentlichkeit unbemerkt, hat sich im Handel offenbar eine Art Veggie-Mafia eingeschlichen, die nichtsahnenden Bürgern unter Namen wie „Veggie-Schnitzel“ oder „vegetarische Currywurst“ pflanzliche Produkte unterjubelt. Dies sei „komplett irreführend und verunsichert die Verbraucher“, wütete Schmidt und setzte sich dafür ein, dass der „arglistige“ Tofu-Terror „im Sinne einer klaren Verbraucherkennzeichnung verboten“ wird. Man sieht sie vor sich, die zahllosen geprellten Fleischesser, die beim Biss in ein Veggie-Schnitzel spontan das Vertrauen in eine Industrie verlieren, die ihnen doch sonst zuverlässig Elendsfleisch von tierfeindlich gehaltenen Lebewesen garantiert. Mein Vorschlag: Wir erfüllen Minister Schmidt seinen Wunsch und verzichten auf die Aufschrift „vegetarische Currywurst“. Dafür kommen auf sämtliche Echtfleischprodukte ehrliche Fotos aus der Tierfabrik und nicht mehr die Lügenbilder von saftigen Weiden. Im Sinne „einer klaren Verbraucherkennzeichnung“, versteht sich.

Diese Kolumne ist hier im Original nachzulesen.

 

 

 


Vatertag

11. Juni 2017

Woran erkennt man den Vate …. Nein, beginnen wir anders! Eine Prise Dramaturgie muss her 😉
Wie erkennt man den Muttertag?
Die Titelseite der auflagenstärkste Zeitung Österreichs quillt am Muttertag vor Herzen förmlich über.
Wie erkennt man den Vatertag?
Die Titelseite der auflagenstärkste Zeitung Österreichs zeigt eine Autowerbung.
Naja, viele Männer/ Väter mögen ja Autos … 😉

Dabei gebe es soviel zu bedanken!
Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf die Muttertags- Belobhudelungen!
Nein, ich will nicht geehrt werden!
Nein, ich will nicht, dass Millionen Kinder sich am Vatertag vor ihren Zeugern in den Staub werfen!

Ich will bloß wieder einmal daran erinnern, wie wunderbar alles geregelt wäre.
Doch wir Menschen sind so selbstverliebt, dass wir nur schätzen können, was wir selber zuwege brachten. Und je schwieriger, härter und entbehrungsreicher, desto besser! So wie einst die Gläubigen an Unsinnssätze wie ‚Wen Gott liebt, dem schickt er die härtesten Prüfungen‘ oder ‚Die, denen das Schicksal besonders bös mitspielt, liebt Gott besonders‘ glaubten, werden heute Alleinerzieherinnen ganz besonders geschätzt, wenn sie’s schwer haben.

Dabei könnte man auch behaupten der Väteranteil ist weitaus wichtiger als all die Plackerei. Der Väteranteil ist der wertvollere für die neuen Leben, für die Buntheit der Welt und für uns alle. Denn Väter durchmischen ganz wunderbar! 🙂
Ohne sie würde es gar keine Kinder geben oder alle Kinder würden ihren Müttern bis ins Detail gleichen.
Ok, dabei passieren den Männern auch Fehler wie z.B. die Exemplare die die ganze wunderbare Vielfalt wieder aufheben wollen und Dolly- Schafe klonen, die Garten- und Supermärkte mit den ewig gähn- und gengleichen und -langweiligen Pflanzen und die Landwirte mit einförmig gleichen Turboeuterkühen, Langschweinen und emsigen Legehennen ‚beglücken‘. Aber abgesehen von diesen paar Clowns bringt die Natur der Männer eine wunderbare Vielfalt in die Kinderscharen und auf diesen Planeten. Die ganze wunderbare Artenvielfalt, die verschiedenst bunten Vögel, all die ‚verrückten‘ Formen, die unterschiedlichen Augen, Schnäuzchen, Schnäbel, Größen und Schwänze ist den Vätern zu danken.

DAS ist eben Natur! Sie will nichts und schafft alle Wunder dieser Welt!
Während die Menschen immer noch glauben ständig hampeln und strampeln, intrigieren und produzieren, kämpfen und planen und sich für all das bewundern zu müssen …

Ein Hoch und vielen Dank der Natur der Väter!

 

 

 


Glyphosat + 10 Jahre

23. Mai 2017

Als die Europäische Union noch EWG hieß, war das zumindest noch ehrlicher. Es prangte schon im Namen dass es einzig um die Wirtschaft ging.
Heute wird verlogen auf Union gespielt. Doch es geht immer noch und immer nur um die Wirtschaft und die Konzerne.

Glyphosat ist ein Herbizid dem von genug aufhorchend machenden Studien Toxizität und Kanzerogenität attestiert wird. Wie immer gibt es ähnlich viele Unbedenklichkeits- Studien.

Die EU der Konzerne aber, missachtet selbst das simple ‚Im Zweifelsfall für die Gefährdeten‘ und denkt daran, dieses Giftzeugs für weitere 10 Jahre zuzulassen.

Und warum dieses? Geht es vielleicht um’s Überleben der Europäer? Muss Nahrungsknappheit abgewendet werden? Droht Europa von ‚Unkräutern‘ überwuchert zu werden?
Nein, es geht schlicht und einfach um die Gewinnmaximierung der Konzerne und der Agro- Industrie!
Die Größten der Großen sollen wieder einmal begünstigt werden, zu Ungunsten der Schwächsten!
Nicht genug, dass

landwirtschaftliche Massenprodukte immer Inhaltsstoff- ärmer werden,
kaum noch als Lebensmittel bezeichnet werden können,
weit überwiegend als Viehfutter dienen,
die Menschen ob der Billigkeit dieser Wertlosprodukte sie zu Massen in die Mistkübel werfen und
wir mit unseren exportierten Billigüberschüssen die Märkte und Menschen der Dritten Welt ruinieren,

soll dieser Boden- und Menschen- Missbrauch jetzt auch noch verlängert werden!

Leute, gutes Leben braucht gute Lebensmittel!
Es ist doch völlig klar, dass diese wertlose NPK- gedüngte Mangelware (3, anstatt 82 Elemente!!!) schleunigst durch hochwertige Qualität aus gesunden, lebendigen Böden ersetzt werden muss.

Auch ist aus vielen Bereichen bekannt, dass sogenannte Schädlinge sich ihren Giften anpassen und immer höhere Dosen erforderlich machen. Wir müssen also ohnehin baldigst die Weichen hin zur – vermutlich wieder kleinräumigeren – Qualitäts- und Spezialitäten Landwirtschaft stellen. Wann bitte, wenn nicht jetzt!?

Auch völlig absurd, in Zeiten der aufkommenden Wildkräuter- Begeisterung, dem fast schon durchgängig bekannten Wissen um die Inhaltsstofffülle der sogenannten Unkräuter gegenüber den inhaltsarmen Nutzpflanzen, dennoch von Unkräutern zu sprechen und diese mit Giften zu bekämpfen!
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen! Das Gesundheitssystem erstickt förmlich an den krankmachenden Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massen- und Tierprodukte. Doch für den Getreide-, Zucker- und Futtermittelanbau werden aufwändigst und giftigst Kräuter zu Tode gespritzt, die genau die Lösung all dieser Probleme wären!

Doch selbst wenn man diese unsägliche Agro- Industrie weiterführen wollte, gäbe es in einer Zeit, in der mittels high tech- Elektronik- und Mechanik beliebige Stoffe und Materialien erkannt und getrennt werden können, weitaus bessere Techniken, als mit Breitband- Giftkeulen zu arbeiten. Schon in den 1980er- Jahren waren Kreisfelder mit Millimeter- genauer vollautomatischer Bodenbearbeitung umsetzungsfertig.
Vollautomatisches ‚Unkraut‘- Jäten wäre heute, egal ob mit Drohnen, mit GPS oder mit optischer Erkennung gelenkten kleinen Selbstfahrern, technisch längst kein Problem mehr.

Doch um das alles durch- und umzusetzen bräuchte es mündige Konsumenten und starke Politiker. Beide seh ich nirgends …

 

 

 


Für Erziehungs- Verfechter

22. Mai 2017

„Entgegen dem noch vorherrschenden naiven Sprachgebrauch ist Erziehung das Wort zur Bezeichnung von objektiv kinderfeindlichen, menschenfeindlichen, lebensfeindlichen Handlungen, die aus vordemokratischer und faustrechtlicher Tradition stammen, Machtansprüche durchsetzen und Herrschaftsgelüste befriedigen sollen, die Abhängigkeit von Kindern schamlos ausbeuten und Kindern gegenüber die allen Menschen in unserem Grundgesetz garantierten Rechte auf Achtung ihrer Würde und auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit mit Füßen treten. Wer Kinder erziehen will, will Kinder zerstören – ob er es schon weiß, oder ob er es noch nicht weiß: für die Kinder macht das keinen Unterschied.“

(Ekkehard von Braunmühl)

 

 

 


Strahlentherapie

8. Mai 2017

Und wieder streut der Österreichische Staatsfunk (ORF) den Hörern und Sehern, die ihn finanzieren – [Sarkasmus on] vermutlich aus Dankbarkeit dafür [/] – Sand in die Augen, indem er die vorgebliche Wichtigkeit von Strahlentherapie- Einrichtungen trommelt.
Ist ja auch klar! Der überwiegende Teil unserer Erkrankungen ist ja durch Strahlenmangel verursacht! 😉

Anstatt journalistisch verantwortungsbewusst den Dingen auf den Grund zu gehen, anstatt den Menschen Wege vorzustellen, erst gar nie an Krebs zu erkranken, verstehen diese bestens dotierten Leute ihre Arbeit darin, nach jedem, ihnen von Profiteuren zugeworfenen Happen zu schnappen.

Wenn Radiologen z.B. an Profit- Mehrung denken, veranstalten sie Fachkongresse – diesmal in Wien – oder jammern öffentlich über Personalmangel und schon läuft die Geldmaschine dank ORF- Unterstützung wieder! Die Menschen bleiben zwar krank, Zigtausende sterben allein in Österreich jährlich an diesem Geschäftsmodell, aber das juckt niemanden solange alle Beteiligten gut gepolstert sitzen!

 

 

 


E- Mobilität

18. April 2017

Die Umstellung unseres Straßenverkehrs auf e- Mobilität ist bereits voll im Gange.
Dennoch Ich rechne ich nochmal schnell nach:

Pfeil 6,54 Mio. zum Verkehr zugelassene Kraftfahrzeuge in Österreich,
Pfeil durchschnittliche jährliche Fahrleistung 13.100 km
Pfeil macht: 85674000000 jährlich gefahrene Kilometer

Pfeil Der Durchschnittsverbrauch eines e- Mobils ist 15kWh/ 100km
Pfeil also bedürfen die jährlich gefahrenen km Österreichs 12851100000 kWh
oder 12851100 MWh
oder 12851 GWh

Pfeil Das leistungsstärkste Wasserkraftwerk (Grafenwörth) liefert 1967,6 GWh jährlich.
Pfeil Das heißt wir bräuchten ca. 7 weitere ‚leistungsstärkste‘ Donaukraftwerke oder
man rechnet mit Solarkollektoren:

Pfeil In unseren Breiten sind solar ca. 1000kWh pro Quadratmeter zu erzielen.
Pfeil Das heißt für Österreichs e- Mobilität bräuchte man 12851100 qm oder
1285 ha Kollektorfläche
Pfeil das wären 3212 Fußballplätze. Keine schlechte Herausforderung, wenn man bedenkt dass es nur 2100 Gemeinden gibt in Österreich! 😉
Pfeil Oder 214185 durchschnittliche Südseiten Hausdach- Kollektoren, in jedem Ort also 100 Dächer! Ich kenn
Orte die haben nichtmal 100 Häuser! 😉

Von dem allen erfährt aber Konsument nichts. Im Gegenteil auf den entsprechenden web- und Hochglanz- Seiten wird mit Förderungen verschleiert was das Zeug hält und wird viel von Öko und von günstiger als Bezin schwadroniert.

Ok, e- Autos sind tatsächlich vom Wirkungsgrad her besser als Benziner, auch die Eleganz der Beschleunigung und Laufruhe sind bestechend.
Nur hätte ich im Zuge einer so massiv geförderten Umstellung schon auch gern mehr Bewusstheit gesehen. Denn kritisch betrachtet ist der weit überwiegende Teil der gefahrenen Kilometer nicht notwendig. Und Gedankenlosigkeit mit steuerlichen Fördergeldern zu fördern ist absolut kontraproduktiv.

Wenn man dann auch noch bedenkt, was derartige Massen von irgendwann kaputten Akkus und Solarpanelen für die Umwelt bedeuten und dass der erforderliche Strom – zusätzliche Wasserkraft wird nicht zu finden sein – dann aus kalorischen Giftschleudern oder gar AKWs kommen wird, sieht man, dass Autofahren bei allem Öko- Getöns, weiterhin dumm und umweltzerstörend bleiben wird.

 

 

 


Das absolut beste Wasser

15. März 2017

Du hast sicher schon einmal wirklich gutes Wasser getrunken! Ach, was sag ich ‚getrunken‘!?
Wirklich gutes Wasser trinkt man nicht!
So wirklich gutes Wasser zelebriert man!

Trotz allem muss ich Dir sagen. ‚Du hast hochwahrscheinlich bloß ein mäßig gutes Wasser getrunken‘! Eventuell sogar totes Flaschenwasser das bloß mit etwas Pipapo an Werbung und Hochpreis zur Köstlichkeit gepuscht wurde. Oder ein Gebirksbachwasser, das meist erfrischend und lebendig aber häufig auch hart ist. Oder wenn Du Dich schon einmal mit der Filterung und Wiederbelebung von Leitungswasser befasst hast … Ein wenig erfolgreiches Unterfangen …
Ich spreche heute von bestem Wasser, das von ‚Freunden‘ liebevoll und haarfein ausgewählt und sozusagen ‚gesiebt‘ wurde!

Birkenwasser!
Jetzt ist die richtige Zeit Birkenwasser zu zapfen!
Ok, genaugenommen klauen wir es. Denn die Birken wollen daraus beste Knospen und Blätter, die Schlaue ihnen dann auch wiederum klauen, entstehen lassen …
Doch eine derartige Köstlichkeit ‚darf‘ man sich praktisch nicht entgehen lassen!

Ich schreib das aber nur im Vertrauen, dass Du das verantwortungsbewusst und in kleinem Maße machst und danach die Verletzung der Birke wieder ‚verarztest‘ um unnötiges ‚ausbluten‘ zu verhindern.
Leute, dieses Wasser ist einfach wunderbar!
Genießt es!