Es ist alles so kompliziert

2. Dezember 2019

Wir kommen mit allem was wir brauchen in diese Welt!

Dürften wir uns ‚artgerecht‘ ent-wickeln, hätten wir alles, was wir für ein gutes Leben bräuchten!

ABER: Vom ersten Tag an beginnt unsere Er-zieh-ung.
In den diversen Schulen wird unserem Allwissen, unserem natürlichen Interesse, mit dem absolut alles verstehbar wäre, der Todesstoß versetzt.

DAS ist der Grund, warum uns alles so kompliziert erscheint!

Physik? Da blick ich nicht durch!
Mathematik? Ist doch nur für Spezialisten!
Chemie? Viiiel zu kompliziert!
Musik? Ich kann doch nicht singen …
usw.

Man sieht, das allgegenwärtige, oft auch nur unausgespochene ‚Du kannst nichts und musst erst alles lernen‘ hat sehr erfolgreich Früchte getragen …

Dabei wäre Leben so einfach, sooo unvorstellbar einfach!
Ich hab das hier immer wieder versucht darzustellen, dass es all dieses Komplzierten, all dieses Raffens, all des vielen Lernens nicht bedürfte:

Wir sind Götter, vermögen alles und leben in der Fülle.

Eine Erklärung dieser – fast absurden – Kompliziertheit schenkte mir u.a. der wunderbare Walter Russell, der seit seiner ‚Erleuchtung‘ mit 56 ebenfalls all seine materielle Intentionen links liegen ließ und sich auf die Vermittlung seiner Einblicke fokussierte.

Er vergleicht die Kompliziertheit all unserer Disziplinen mit hochkomplexen Kaleidoskop- Bildern, an deren Gesetzmäßigkeits- Erforschung wir arbeiten und immer wieder scheitern (müssen).

Erst wenn wir uns zurücknähmen und sähen, dass es nur ein paar Glasperlen mit 3 Spiegeln sind, würden uns die Augen für Kaleidoskope als auch für die Einfachheit des Lebens geöffnet.

Genauso verhält es sich mit dem Lebensglück, mit der Gesundheit, mit den Krankheiten, mit und der Medizin.

Glück und Gesundheit waren Jahrmillionen das Einfachste und Selbstverständlichste der Welt.

– Bis wir begannen sie zu zerstören!

Ab dann begannen unsere Körper zahllose Symptome, unsere Leben zahllose Krisen, zu zeigen, die von der Medizin, vom Wissen – Kaleidoskopbild- mäßig – nicht durchschaut und weiter aufgebläht wurden, um uns letztendlich in ‚endlose‘ aber einträgliche Krankengeschichten und Krisensituationen zu verstricken.

Dabei bräuchten wir für ein lebenslang gesundes und glücjliches Leben bloß aufzuhören, unsere Natur, unseren Paradieszustand zu zerstören

In diesem Sinne: Danke, Walter Russell
und Dir ein herzliches

 

 

 


Systemwechsel

28. November 2019

Es gibt einen Versuch, der weltweit schon x- mal wiederholt, und sein Ergebnis immer wieder bestätigt, wurde:
Menschen können Menschen primär nur anonym schaden.
Sobald sie direkten Sozialkontakt haben ist das kaum mehr möglich.

Im Prinzip kennt das ohnehin jeder, hat das schon beobachtet oder an sich verspürt.
Dennoch, der Vollständigkeit halber, das Test- Setting:
Eine führerlose Lokomotive rast auf 4 nichtsahnende Gleisarbeiter zu. Der Proband hat die Möglichkeit eine Weiche zu verstellen um die Lokomotive auf ein Gleis zu bringen, auf dem nur ein Mann steht.
Tut er es oder tut er es nicht.
Er tut es natürlich! 1 gegen 4 Tote sozusagen.

Eine ähnliche Situation, bloß, dass die Lok diesmal nur durch das, auf die Gleise Stoßen eines dicken Mannes gestoppt werden könnte.
Tun es die Probanden oder tun sie’s nicht?
Sie tun es natürlich nicht!

Die Militärs wissen das natürlich auch und haben die moderne Kriegsführung auch schon dementsprechend anonymisiert …

Jetzt aber ein Sprung in unseren Alltag!
Praktisch alles ist heute ‚freier Markt‘, alles ist ‚Geschäft‘, alles wird ‚vermarktet‘.
Was früher unter Kollegen, über Generationen oder an Lehrlinge selbstverständlich und kostenlos weitergegeben wurde, ist heutiges Ausbildungs- und Seminar- Geschäft.
Was früher Nachbarschaftshilfe, Überschuss- Ausgleich oder Freundschaftsdienste waren, läuft heute auf monetären Schienen.
Was früher Qualitätsbewusstsein aus sozialen Gründen war, ist heute anonymisierter, gewinnmaximierter ‚Beschiss‘.

Nicht nur, dass jede Herstellungs- und Handelsstufe zusätzlich kostet bzw. das Produkt verteuert, anonymisiert dieses System auch noch die Mängelverursacher und fördert schlechte Qualität bis Verantwortungslosigkeit.

Und wie leben wir heute?
Praktisch alles wird von, uns völlig unbekannten Menschen, fernab unserer Sozialstrukturen bezogen!

Jetzt frag Dich mal ernsthaft: DAS soll gut sein für uns!?

Wär’s nicht netter den Tischler unseres Lieblingssessels zu kennen, vom netten Nachbarn die Radieschen zu bekommen, der Lehrerin der Kinder ein Körbchen unserer Äpfelüberschüsse mitzuschicken, von der örtlichen Urlaubsbekanntschaft Feigen nachgesandt zu bekommen, …?

In diesem Sinne:

 

 

 


Der Taferlklassler- Effekt

20. November 2019

Ich muss leider schon wieder einen Begriff, ein Wort, erfinden, da es nichts Treffendes gibt, was beschreiben würde, was mir ständig widerfährt.

Zum Beispiel folgte ich kürzlich dem Vortrag eines Jungvaters, der alle 30 Minuten eine Pause einlegen ‚musste‘ um hastigst eine Zigarette zu rauchen.
Seine Frau saß, den ‚Frischling‘ stillend hinten im Saal.
Nachdem ich ihr Baby bewundert hatte, erzählte ich, dass ich bis vor kurzem Seminare für werdende Eltern angeboten hatte, in denen diese lernten, sich auf das neue Leben psychisch, wie physisch bestens vorzubereiten.
‚Jaja, das haben wir auch gemacht‘, antwortete die Jungmutter wie aus der Pistole geschossen, obwohl sie inmitten einer ‚halben Apotheke‘ saß, die sie offensichtlich für sich und das Kleine für unentbehrlich hielt, – und während der Kindesvater qualmte.
Das alles war für sie das maximale an Vorbereitung, während es für mich ein Verbrechen an diesem neuen Leben war.

Ich könnte jetzt unzählige solcher Beispiele aufzählen. In praktisch jedem meiner Vorträge saßen 90% ‚Nicker‘, die überzeugt waren, alles zu verstehen, ohnehin genau das Gehörte zu leben, aber dennoch nichts erreichten bzw. verstanden.

Das möchte ich gern den ‚Taferlklassler- Effekt‘ nennen.

Ein Schüler kann nicht erkennen, was er alles nicht weiß, während ein Lehrer sehr wohl beurteilen kann wer wieviel weiß.
Das ist ein völlig selbstverständlicher, auch Erwachsene betreffender Effekt.

Oder nocheinmal anders ausgedrückt: Vom Berg runter sieht man sehr gut und klar alles, wer wo wandert, wie gut er unterwegs ist, während die Raufwandernden noch kein Bild vom weiteren Verlauf ihrer Tour haben.

Oder: Betritt ein Tapezierer eine Wohnung, wird er Anderes wahrnehmen als ein Installateur oder eine Schneiderin.

Mensch kann einfach nur erkennen was er kennt!
Mensch kann nicht sehen, was er nicht weiß/ kennt.
Und wir können auf unserer (Lebens-) Farb- Palette einfach nur die Farben vorfinden und damit gestalten, die wir davor schon raufgetan haben.
Wir können nur malen, was wir schon kennen. Wir können nur Farben verwenden die uns zur Verfügung stehen.
Was wir nicht haben, nicht sehen, nicht erkennen, ist außerhalb unserer Welt.

Das ist Fakt!

Deshalb sind bereichsübergreifende bzw. Stammtisch- Kommentare häufig auch so dumm.
Deshalb werden schlechte Noten von Schülern gern mit Lehrer- Antipathien erklärt.
Deshalb machen die Menschen, trotz aller bestens belegten Studien weiter wie bisher.
Deshalb haben wir noch immer nicht das, für alle mögliche, Glück.
Deshalb haben wir noch immer nicht, die für alle mögliche, lebenslange Gesundheit.
Deshalb leben wir noch immer nicht das Paradiesleben, das uns zustünde, auf das wir ein Geburtsrecht hätten!

In diesem Sinne:
Hütet Euch vor dem Taferlklassler- Effekt,
seid Euch Eurer Göttlichkeit und Macht bewusst und
erschafft Paradies um Paradies …

 

 

 


Effektive Ressourcen- Verschwendung

5. November 2019

Wir brauchen uns keine Gedanken mehr zu machen, wie wir am effektivsten unsere Ressourcen verschwenden könnten.
Es gibt bereits viele seeehr gute Modelle!

Doch was ist die größte Verschwendung unserer Rohstoffe, meinst Du?

Der Erdölverbrauch?
Ja, könnte hinkommen, da wir uns nehmen, was für zig der nächsten Generationen unwiderbringlich verloren ist.

Dass wir so viel verderben lassen/ wegwerfen?
Ja, könnte auch hinkommen, denn ca. ein Drittel der Produzierten Waren landen auf dem Müll.

Dass wir zuviel Fleisch essen?
Ja, auch da ist was drann, wenn man bedenkt, dass von der Energie, wie wir an Hühner verfüttern, nur die Hälfte bei uns am Teller landet. Bei Rindern oder Milch gar nur ein Siebentel(!).

Dass wir zuviel fahren/ pendeln/ fliegen?
Ja, auch das verbraucht völlig unnötig Ressourcen, da durch die Fortbewegung nichts geschaffen sondern nur verbraucht wird.

Dass wir wegen weniger Cents zuviel von fernab importieren, was auch leicht ‚um die Ecke‘ produziert werden könnte?
Ja, auch der weltweite Warentransport, ja sogar ‚Scheiße- Transport‘, frisst unnötig viele unserer Ressourcen!

Diese Reihe ließe sich noch weiter fortsetzen. Vieles davon ist bereits bekannt, an einigen Punkten wird bereits, wenn auch zu lasch, gearbeitet.
Woran allerdings praktisch niemand denkt und was ich für die größte und unnötigste, ja sogar schädlichste Energieverschwendung halte und was ‚das tägliche Brot‘ von ist, ist

das Kochen!

Ja! Es kostet nicht nur unvorstellbare Mengen an
unnötiger Energie und
Arbeitszeit, sondern uns auch unsere
Gesundheit und
Jahre unserer Lebenszeit!

Wir werden es, auch wenn wir 120 werden, nicht mehr erleben, dass das globales Allgemeingut wird. Doch es lässt sich locker für uns selber umsetzen!

Für unsere Gesundheit,
für die Mitwelt und
für ein herrlich paradiesisches,
genussvolles Leben!

In diesem Sinne:

 

 

 


Wem heut‘ net schlecht ist …

29. Oktober 2019

… des kann kein Guada sein‘, sag einst Wolfangag Ambros (hier zum Reinhören)

Wem heut noch schlecht ist von Erwin Wagenhofer’s ‚We feed the world‘ – Du erinnerst Dich an die geschredderten Küken und andere, heute ganz selbstverständlichen Grauslichkeiten?
Oder auch die, die sich sich davon schon erholt haben …
Alle sollten sich Valentin Thurn’s Film ’10 Milliarden‘ ansehen:

Wobei mich am meisten erschütterte, dass viele der hier aufgezeigten Lösungen bereits in den 1960er- Jahren bekannt und nachzulesen waren und heute bloß in Kleinstrahmen hypen bzw. immer noch praktisch unbekannte Minderheitenprogramme sind. – In 50 Jahren!
Aber Hauptsache Videogames und Handys brauchten nur wenige Jahre um sich global zu verbreiten …

– Bussis an alle!

 

 

 


Hier, in diesem Tresor …

23. Oktober 2019

… befindet sich die Wunderpille, die Dich lebenslang all Deiner Sorgen, Krankheiten und Probleme enthebt.
Ja wirklich!
Probier es aus! Du wirst es bestätigt finden.
Du musst bloß den Tresor aufkriegen!

Ich möchte nicht wissen wie hektisch und wild, bei solch einem Angebot am Zahlenschloss hin und hergedreht würde!
Doch bekanntlich sind die Dinger durch reines Herumprobieren praktisch nicht aufzukriegen. Durch planlose Hektik schon gar nicht.
Doch es gibt Wissende, die das schaffen!
Was würdest Du sagen, wenn solch einer es ganz vorsichtig und achtsam ins Schloss horchend versuchen würde und nach nur einem ‚Klick‘ sagte: ‚Offen! Du warst ganz knapp dran, wusstest es bloß nicht.‘?

Genauso verhält es sich im Leben!
Es bräuchte absolut nicht viel und alle könnten dauerglücklich und -gesund sein. Doch wir wissen es nicht. Wir werden dumm gehalten. Wir können es nach so langer Gehirnwäsche einfach nicht glauben …

Ok, kann man nichts machen.
Oder!?

Ich hab diese Wunderpille!
Was … [genau guck] steht da drauf?
p a r a … äh, puhhh! Sehr klein bedruckt!
‚paradise yo ..‘? Hä? Was ist ‚paradise‘ mit noch etwas hintendran?
Ach egal!       

 

 

 


Dein Kopf lügt!

3. Oktober 2019

Wir alle kennen und hören ständig von Umfragen und wissenschaftlichen Arbeiten, die ebenfalls in vielen Fällen auf Fragebogen basieren.
Das heißt, viel von unserem Wissen über unsere Mitwelt fußt auf Menschen- Aussagen.

Hier im blog habe ich schon oft auf die Verschiedenartigkeit und den prinzipiellen Unterschied zwischen Groß- und Kleinhirn hingewiesen.
Dem Großhirn ‚verdanken‘ wir neben all den Fortschritts- und Wohlstands- Problemen so ziemlich alle Irrtümer. Während wir dem Kleinhirn das Leben, Glück, Fühlen und alle unsere Sinne verdanken.

Langsam dämmert es den Ersten, dass zwischen dem, was Menschen sagen und tun, oder gar fühlen, oft unglaubliche Unterschiede bestehen.
Das heißt, wir können so ziemlich alle Erkenntnisse die aus Befragungen stammen vergessen.
Und das, was Leute (uns) sagen, gleich mit dazu

Eigentlich, wenn man sich und seine Mitwelt nur einigermaßen gut beobachtet, ist das ohnehin keine Überraschung. Wie sehr sich die Gespräche und Verhalten mit Eintreffen eines gegengeschlechtlichen Wesens verändern, kennt jedes Damenkränzchen, jede Herrenrunde.
Dass man dem Chef, ja nichtmal jedem Kollegen alles erzählt ist auch Allgemeingut.
Dann gibts da noch den Riesenbereich der Höflichkeiten, der Rücksichtsnahmen, Notlügen und, und, und …
Summa sumarum wird durch unser Großhirn praktisch alles umdefiniert und uminterpretiert. Also alles Versprachlichte ist verändert. Einzig unsere Körperreaktionen sind einigermaßen ehrlich.

Das heißt aber nicht, dass wir über unser ‚So- Sein‘ enttäuscht sein müssen. Wir können uns über die vielen Erinnerungen an unsere (Ur-)Selbstbestimmtheit, über unsere Intuition, über die Ehrlichkeit unserer Erstimpulse, unsere treffsicheren ‚Ur- Unstinkte‘ ja auch ehrlich und berechtigt freuen