Am Affenberg

8. Dezember 2014

Kürzlich hatte ich das Vergnügen die letzte Führung vor der Winterschließung des Affenberges bei Landskron in Kärnten mitmachen zu können.
Ca. 150 Japanmakaken tummeln sich da in freier Natur und Besucher kann sich barrierefrei neben und zwischen ihnen bewegen. – Und staunen!

afferlJa Staunen!
Selbst ich, der ich mich seit 20 Jahren mit Verhaltensforschung, mit Primaten, mit den Menschen- Primaten- Gemeinsamkeiten befasse, war wiederum erstaunt WIEVIEL wir durch unsere Zivilisation verloren haben.

Klar, wir haben auch etwas gewonnen. Das brauche ich hier nicht anzuführen. Jeder kennt die Vorteile von beheizten Häüsern, Autos, Maschinen, Flugzeugen …
Jeder ist sich sicher, dass all das Errungenschaften und Vorteile sind. Ich sage: ‚Vermeintliche Vorteile‘!
Denn was hat uns unsere Bequemlichkeit AUCH genommen!?
Genau das, was uns so wildlebende Affen zeigen!
Was ich hier nur sehr ungenügend beschreiben kann. Was man life gesehen haben muss!

ball_red Erstaunliche Lebendigkeit,
ball_red ständige Aufmerksamkeit und
ball_red Gegenwärtigkeit,
ball_red ‚unendliche‘ Energie und Kraft und
ball_red fast unglaubliche Entspanntheit

Schau Dir Tier- Dokus an, besuche Tierparks und Freigehege! Und beobachte genau, ob Du nicht auch Verhaltensweisen siehst, die Du gerne wieder hättest!
Ich behaupte, charismatische Menschen sind die, die sich zumindest noch Reste dieses ‚Tierseins‘ bewahrt haben.
Vergiss unsere Überheblichkeit den ’niederen‘ Tieren gegenüber!
ball_green Wiedererlerne die fantastische Entspanntheit schlafender Jungtiere.
ball_green Wiedererlerne die kraftvollen Bewegungen, Reaktionen und Starts von Wildtieren.
ball_green Wiedererlerne das stets aufmerksame und wache Beobachten/ ‚im Auge behalten‘ Deiner Umwelt.
ball_green Wiedererlerne das nichtwertende, offen interessierte Achten auf Dein Gegenüber.
ball_green Wiedererlerne diese wunderbare Lebendigkeit der Tiere!

Denn nur lebendiges Leben ist wirklich l e b e n !

 

 

 


Ein kleines Mädchen …

30. Oktober 2014

… schauspielt und posiert bereits von klein an. Im Kindergarten ist sie die beste und eifrigste ‚Schauspielerin‘ bei diversen Aufführungen. In der Schule handeln alle ihre Aufsätze vom Modelln und Schauspielen. Sie besucht frühestmöglich eine Schauspielschule, entzückt alle und es wird ihr eine große Zukunft prophezeiht.
Doch sie erträgt ihr Anderssein nicht, bricht ab, und wird zu einer Raumpflegerin, die sich durch Banken, Autohäuser und Privathaushalte putzt.

Ein junger Hund jagd, tollt und spielt mit Begeisterung mit anderen Hunden. Er ist ein starker und gesunder, ein ‚richtiger‘ Hund. Bellen, Jaulen, Schwanzwedeln, Laufen und Schnuffeln sind das Seine, das wie von alleine perfekt läuft und ihm unendlich viel Freude macht.
Eines Tages sieht er einen bezaubernden Film, will dem bewunderten neuen Idol nacheifern und beschließt ein Frosch zu werden. Er plagt sich mit dem Quacken und Hüpfen, noch mehr mit dem stundenlangen Stillsitzen und nach Fliegen zu schnappen. Er übt und übt und übt.Er wird auch immer mehr zum Frosch, vergisst nach und nach sein ehemaliges Hundedasein, wird aber wohl nie ein richtiger Frosch werden. Immer werden die verschütteten Herumtoll- Sehnsüchte in ihm bleiben. Vermutlich wird er auch mit einigen konstituionellen und organischen Schäden rechnen müssen. Kein Körper lässt sich so einfach verbiegen, kein Bedürfnis lässt sich so einfach verdrängen.

leckaVer-rückt die beiden, nicht wahr?
Aber da war auch noch der kleine Bub, der so gern baute und immer fantastischere Dinge baute, dass die ganze Verwandtschaft zusammenlief um seine Stein-, LEGO- und Kartonagenbauten zu bewundern. Im Schul- Zeichnen glänzte er durch immer zauberhaftere Fantasiegebilde. Er erzählte von den Gebäuden die er einmal errichten wird. Mit besten Ergebnissen und Talent wechselte er von der Schule zum Architekturstudium.
Doch immer mehr des universitären Drumherums störte ihn bald, immer schwerer fielen ihm die die Arbeit am Computer, die Berechnungen, die zahllosen Statistiken, die Ausschreibungs- Formalitäten …
Eines Dienstags reichte es ihm. Er erschien einfach nicht mehr auf der Uni, war fortan aus dieser Branche verschwunden und verdingte sich als Friseur. Nicht sehr originell, nicht kunst- oder fanatsievoll, auch nicht sehr bewundert, aber doch.

Ver-rückt dieser Typ, nicht wahr!?
Was mag den wohl, wer oder was mag diese drei wohl geritten haben, ihre Talente, ihre Bestimmung, ihr gutes Leben so sehr wegzuwerfen?
Ich weiß es nicht!

Doch ich weiß auch nicht, was uns Menschen reitet unsere so wunderbaren Paradiesleben nicht auszuleben, unsere Ur- Sehnsüchte nach einem Paradiesleben so sehr zu verschütten und zu missachten. Tief drinnen wissend, wie sehr wir uns damit schaden, wie sehr wir damit unsere Leben verkürzen. Wissend, uns Karies, Krebse, Allergien, Arthrosen und 1000 andere Krankheiten einzuhandeln. Wissend, dass wir mit dieser Art zu leben immer gestresster, ausgebrannter, oberflächlicher, langweiliger, gleichförmiger und unglücklicher werden …

Tja, ich weiß es echt nicht. Aber es ist so!
So ver-rückt! 😉

 

 

 


Menschen eben … ;-)

17. April 2014

Was hat man uns nicht schon in der Kindheit alles an natürlicher Neugierde, an Bewegungsdrang, an Kreativität, Unbeschwertheit, und, und, und .. ‚ausgetrieben‘!
Was haben wir uns seither nicht schon selber alles an ‚Unsitten‘ abgewöhnt! Aufzubrausen, ehrlich zu sein, ‚Flagge‘ zu zeigen, offen zu sein, und, und, und …
Und nun stehen wir da, bar all unserer Antriebe, Interessen, unseres Ich- Seins!
Und nun ‚müssen‘ wir Qi Gong machen, Joggen und ins Fitness- Center gehen, Meditieren, Atmen lernen, Mann/ Frau- Sein wiedererlernen ….
Wir müssen, müssen, müssen!
Ja kar! So ganz ‚ohne‘ wie wir ‚dank‘ der gesellschaftlichen Leitbilder nun sind! … 😉
Das Ganze nennt man ‚Kultur‘, ‚Zivilisation‘ und ‚Gesellschaft‘!

Ebenso machen wir es auch im Außen, machen wir es mit all unseren Entdeckungen, Erfindungen, ‚Verbesserungen‘ und Errungenschaften. Erst verbessern wir vermeintlich alles, um dann die Schäden daraus mühsam zu reparieren.
Was haben wir nicht schon alles Tolles erfunden!?

redball Dass man Tiere töten und ihr Fleisch essen kann!
Bis wir Jahrtausende später erkennen mussten, dass uns das zu Mördern an Mitwesen und zu Krebskranken machte!

redball Dass wir lebenslang Muttermilch nukkelnde Babys bleiben können!
Bis wir erkennen mussten, dass artfremde Milch für uns völlig ungeeignet ist, den milchgebenden Tieren ihre Kinder nimmt und uns eine Reihe schlimmer Krankheiten beschert!

redball Dass wir die Landwirtschaft, den Getreideanbau rationalisieren können!
Bis wir uns in einer Welt voller Kranker, Verschleimter, Allergiker wiederfinden mussten!

redball Wir haben uns das Feuer ’nutzbar‘ gemacht, haben zu Kochen gelernt!
Bis wir jetzt draufkommen müssen, dass wir mit diesem absurd hohen Energie- und Arbeitsaufwand auch noch das Wertvollste der Nahrungsmittel vernichten!

redball Wir haben uns die Arbeiten vereinfacht, die Bauwirtschaft immer weiter perfektioniert und rationalisiert!
Solange, bis wir heute vor einer Welt stehen, deren Regenwälder von Rodungen bedroht sind, deren Grün bald restlos verbaut und zubetoniert sein wird!

redball Was haben wir nicht alles an Maschinen erfunden, die uns (Muskel-)Arbeit abnehmen!
Heute ist unser Problem das Übergewicht, der Muskelschwund und hunderte davon ausgehende Erkrankungen!

redball Wir haben die Bakterien, Viren, Erreger entdeckt!
Und bekämpfen heute völlig hysterisch, aber aussichtslos Kleinstwesen, die schon lange vor uns da waren, uns erst miterschufen und nach uns und all unseren Hygieneaktivitäten sicher immer noch da sein werden! 😉

redball Wir glaubten an unterschiedlichste Götter!
Um irgendwann einsehen zu müssen, dass diese uns weder gegen unsere Krankheiten noch unsere Kriege feien.
Wir durften erkennen, dass sie uns als ihr Ebenbild geschaffen haben, dass WIR die Götter sind und unsere Zukunft und unser Schicksal erschaffen!

redball Oder, um den Kreis zu schließen: Was haben wir nicht alles an uns selber geändert, vermeintlich verbessert!
Um danach völlig ‚ausgehöhlt‘ und ‚blank‘ aller Persönlichkeit dazustehen und sich in das ‚Tun müssen‘ stürzen zu müssen!

Aber so sind wir Menschen eben. Wir sind hier um Erfahrungen zu machen. – Manche schmerzhaft, manche aus Pflichterfüllung, manche aus Lebensfreude 😉
Wie doch gleich könnte man diesen letzten Punkt anders, besser formulieren?
Vielleicht mit
paradise your life?              😉

 

 

 


Gut schwanger

10. April 2014

Kennst Du den Unterschied zwischen einer Schwangerschaft vor Jahrzehnten und einer heutigen Schwangerschaft?

Damals waren die Frauen sogenannter ‚guter Hoffnung‘.
Heute zittern sie von Untersuchung zu Untersuchung und wagen nicht, sich mit dem Kind herzenszuverbinden, da es ja krank sein oder noch abgehen könnte.

Baby- StorchUnd weißt Du was das Wichtigste für das werdende Kind ist, was dessen ganzes Leben beeinflusst?
Die Liebe und Zuversicht der Mutter, dass alles gut gehen wird! Eben die ‚gute Hoffnung‘! Doch die gibt es kaum noch!

Und weißt Du was das Beste für die werdende Mutter ist?
Dass sie zuversichtlich ist! Je zuversichtlicher, desto selbstbewusster und stärker macht jede Schwangerschaft und Geburt die Frauen.

Was aber passiert heute? Die Schwangeren werden für krank und gefährdet erklärt. Sie werden von den Medizinern verunsichert und entmündigt. Sie fühlen sich abhängig von Ärzten, Krankenhäusern und Befunden. Das macht sie klein und mit jeder Schwangerschaft unmündiger.

Dabei sind die Sauereien, die bezüglich völlig unnötiger Untersuchungen, Kaiserschnitte und die Fehlweichenstellungen zur Fläschchenernährung der Kleinen, abgehen, noch gar nicht erwähnt.
Ich denke, in keinem Bereich wird die Unsicherheit der Menschen so schamlos für eigene oder Wirtschafts- Interessen ausgenützt wie o.g. Fehlentwicklungen bei Schwangeren/ Gebärenden.

Und zum wiederholten Mal: Warum das alles? Warum diese zahllosen völlig unnötigen Katastrophen?
Weil wir zwar mindestens 9 Jahre auf Schulbänken verbringen müssen. Dort aber lernen wir nur hanebüchensten Unsinn, aber nicht wie man sich gesund oder artgerecht ernährt, wie man ein glückliches Leben führt, wie man liebevoll mit Mitwesen, mit dem anderen Geschlecht umgeht oder auch, wie man sich auf die Zeugung, Schwangerschaft, Geburt vorbereitet (siehe auch:
Zeugungs-/ Empfangs- Vorbereitung,
Schwanger- krank,
Schwangerschafts- Probleme)

 

 

 


1. April !!!

2. April 2014

Aprilscherz

 

 

 
Du bist (gestern) meinem April- Scherz aufgesessen !!!

     🙂 🙂 🙂

 


Eine Rad- Tour …

31. März 2014

TraisentalGestern. Ich radle bei herrlichstem Sonnenschein und bezauberndstem Frühlingsbeginn das Traisental entlang.
Unendlich viele Blüten, Düfte, herrliches Vogelgezwitscher, das Rauschen des Flusses, das viele zarte Grün, die vielen herrlichen Wildkräuter, süße ‚Köpfchen unter Wasser, Schwänzchen in der Höh‘- Enten, radelnde, joggende, spazierende Menschen … einfach herrlich!
Ein Geschenk der Natur!
Ein Geschenk des Lebens!
Für mich, vom Aufinden, übers Ernten bis zum Zubereiten, auch noch eine Giersch-, Bärenklau-, Brennessel-, Löwenzahn-, Bärlauch-, und, und, und … Orgie!
Herrlich!
Plötzlich seh ich an einem entgegenkommenden Radfahrer ein mir bekanntes Gesicht.
Er zischt an mir reaktionslos vorbei. Ich bin mir sicher! Das war der Franz!
Ich wende, rufe ihm laut nach: ‚Heeeeee Franz!‘
Er stoppt und blickt verwirrt nach hinten bzw. mir entgegen.
Während des Näherkommes denke ich mir ‚Holla! Ist der nicht schon gestorben!?‘
Ich erreiche ihn und sag dennoch: ‚Hallo Franz! Kennst mich nimmer?‘
So von Angesicht zu Angesicht kommen mir nun Zweifel und tatsächlich sagt auch er: ‚Kennen wir uns?‘
‚Bist Du nicht der F… Franz?‘ frage ich, obwohl ich nun weiß, dass er allein schon altersmäßig es nicht sein kann.
‚Nein, sein Vater!‘ höre ich.
Nun bin ich mir sicher. Ich hatte vor Jahren die Totesanzeige des Franz gesehen. Es tur mir leid, ihn mit seinem Vater verwechselt zu haben.
Ich beginne meine Erklärungs- und Entschuldigungs- Suada ….
‚Ich erinnere mich, Du warst ein Schulkollege von ihm!‘ unterbricht er mich.

Wir plaudern lange. Es wird mir immer klarer …
Und deshalb schreibe ich das hier jetzt für Euch auch noch auf:

Das Leben ist ein Geschenk und immer wieder eine Überraschung!

In diesem Fall aber, hab ich unendlich viel zu lernen!
Franz war ein schüchternes Kind, das ich – ich sags wie es war – zur Sau gemacht hab. Ich hab ihn drangsaliert,lächerlich gemacht, ihn verspottet … ich kann mir heute gar nimmer vorstellen, was ich ihm so alles angetan hab, wie sehr ich ihn verletzt hab.
Und – warum ich das hier jetzt – Asche auf mein Haupt streuend, schreibe: Es tut mir heute rückblickend unendlich Leid. Doch ich kanns weder ändern noch nachvollziehen welche Teufel mich damals geritten haben ….

Der Franz hat unter unseren Verspottungen sogar in die Hose gemacht, was uns alle noch heftiger über ihn ‚herfallen‘ ließen. Er wurde in der Folge zu einem sehr introvertierten Schüchternen. Er machte seine Schulkarriere, ging in den Außendienst, arbeitete hauptsächlich im damaligen Ostblock, hatte privat bzw. beziehungsmäßig viel Pech. Er heiratete schließlich eine Russin, die ihn nur zur Flucht in den Westen missbrauchte und ihn in Österreich umgehend verließ und vor den Kopf stieß. Er vereinsamte, trank und erkrankte schließlich an Krebs. Sein Vater erfuhr erst nach seinem Ableben von seiner Geschichte.

Der weitere Weg war mir sehr schwer. So wunderbar all die Frühlingsboten, so tragisch dieses verwichene Leben, dieses Schicksal! So schlimm meine Rolle darin!

Warum ich das hier erzähle?
Mir wurde beim Weiterradeln klar, aus wievielen ‚Puzzle- Teilen‘ wir zusammengesetzt sind. Wieviele Puzzleteile unser Glück und Schicksal bestimmen.
Wieviele solcher Puzzleteile wir durch unser Sein, durch unsere Äußerungen, durch unser Verhalten, mit unseren Worten, tagtäglich an andere verteilen!

Natürlich bin ich nicht der Lenker von Franz’s Schicksals! Natürlich hab nicht ich allein, ihn ‚gemacht‘!
Natürlich hätten auch völlig andere Vorkommnisse sein Leben derartig gestaltet können …
Dennoch, mit einem anderen Schulkollegen wären auch andere Weichenstellungen seines Lebens denkbar gewesen …

Ich freue mich unendlich über jedes Watt an Energieeinsparung, über jeden Vegetarier mehr, über jedes Schrittchen an Bewusstheit mehr, zu unserem Verhalten. Ich freu mich über jede Bewusstwerdung von zuvor gedankenlosem Konsumverhalten.
Ich freue mich aber auch über all unsere Möglichkeiten! Über all unser Glück, unsere Zufriedenheit, all dessen, was wir konsumieren und lernen dürfen.
Nun wurde mir aber wieder einmal bewusster, wie sehr wir unsere Mitmenschen, unsere Mitwelt beeinflussen. Wie sehr wir die Engel oder Teufel Anderer sind. Wie sehr wir an einer lebenswerteren Welt, wie sehr wir an unser aller Paradies, wie sehr wir am Glück anderer, … und letztendlich an unserem eigenen Schicksal mitwirken.
Mit jedem Wort, mit jeder Tat, mit jedem Lächeln!

 

 

 


Prioritäten

24. März 2014

PrioritätenDa gibt’s den Top- Journalisten, der sich in der Mittagspause fast- food kommen lässt.
Da ist der hochintelligente Astronom der sich kaum bewegt.
Da ist der Finanz- Guru, dem keine Frau bleibt.
Da ist die Top- Friseuse, die beim Sex auf Dunkelheit besteht.
Da ist die Top- Rechtsanwältin, die ihrer minderjährigen Tochter täglich Geld für eine Donuts- Box mit Energiedrink als Mittagessen gibt.

Auch in den Medien wird primär lebensfremdes Wissen bejubelt. Was Armin Assinger und Günter Jauch abfragen wird für Wissen, Allgemeinbildung und für wichtig gehalten!

Doch was man für den Umgang mit anderen Menschen, für die Einfühlung ins andere Geschlecht, was man für einen liebevollen Kinder’umgang‘, was man für ein gesundes Leben braucht, bleibt unbeachtet, wird nicht unterrichtet und nicht gewusst.
Lebenslang nicht gewusst!
Nicht beachtet!

Aber Probleme haben wir!
Gesundheitliche!
Partnerschaftliche!
Soziale!
Konditionelle!
Psychische!

Aber unsere Prioritäten sind dennoch nutzloses, auswendig gelerntes Wissen, Geld und Ansehen! …

Was soll man da noch sagen!? … 😉

Befass‘ Du Dich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens!
Befass‘ Du Dich mit den Dingen, die Dich und Dein Umfeld glücklich machen! – Wirklich glücklich machen! Nicht die neueste Handtasche oder Stereoanlage.
Befass‘ Du Dich mit dem Wissen, dass Dich lebenslang gesund hält!
Befass‘ Du Dich mit den Dingen die Dich fit halten!
Befass‘ Du Dich mit Dingen, die Dich geistig klar halten!

Oder kürzer gesagt: paradiseyourlife_kl 😉
Du weißt doch, wo Du all das findest! 🙂

 

 

 


Computer, Mode, Auto & Co

10. März 2014

Konsum- KlimbimUnsere Technik ist wunderbar. Unsere Möglichkeiten heute bieten uns eine nie geahnte Fülle an Möglichkeiten. Es ist einfach wunderbar, in dieser Zeit zu leben!

Oder doch nicht?

Hast Du vielleicht früher Deine Kinder öfter gesehen, als Du sie, trotz allgegenwärtigem iPhon, heute erreichst?
Hattest Du früher vielleicht mehr Zeit als heute mit all den schnellen Verkehrsmitteln?
Hast Du vielleicht auch schon mal gedacht ‚Weniger könnte mehr sein‘?

All unsere Errungenschaften sind echtes Futter für’s Hirn, befriedigen unsere Neugier und bringen sowohl Spannung und als auch Bequemlichkeit in unser Leben.
– Vermeintlich! 😉

Doch sie lassen unser Inneres verarmen. Sie vermindern uns unsere Sozialkontakte, machen uns härter, kälter. Sie lassen unserem Mitgefühl, unserer Empathie keine Chance sich zu entwickeln.
Sie lassen unsere Sinne verkümmern.

Ja, tatsächlich! Mit PC- Spielen aufgewachsene Jugendliche haben tatsächlich messbar kürzere Reaktionszeiten.
Aber sie sind es auch gewohnt, auf Tastendruck, auf Mausklick alles sofort zu bekommen, was sie wollen.
Jeder im Handel arbeitende, weiß, dass diese typischen ‚Internetbesteller‘ sozial praktisch nicht mehr erreichbar sind. Sie kennen nichtmal mehr die wenigen einfachen Regeln und nötigen Handlungen um ein Geschäft zu betreten und Auskunft zu bekommen.

Außer dem Seh- Sinn verkümmern die restlichen Inputs in erschreckendem Maße.

Und eine ebenfalls damit einhergehende erschreckende Entwicklung: Je mehr wir innerlich verkümmern, desto wichtiger wird uns das Außen, an das viele sich schon fast panisch anklammern. Seien es Labels, Marken, Moden oder Trends.
Damit steigt auch eine allgemeine (Verlust-)Angst. Denn was einem Primaten, einer Ameise, einem Wolf oder Urmenschen niemand wegnehmen konnte, das in sich Ruhen, die ihn umgebende Natur, ist für Zivilisationsmenschen verschwunden. Was bleibt sind, die bloß falsche Sicherheit gebenden, Außen- Identifikationen.

Man könnte sagen: ‚Kulturen kommen und gehen, erfreuen und enttäuschen, die Natur aber bleibt‘.

Das Fatale an der Rastlosigkeit unseres Gehirns ist, dass wir diese Unsicherheit, diesen Kick ‚brauchen‘. Unser Gehirn ist sozusagen süchtig nach dem, was uns körperlich kaputt macht. Denn jeder Stress, jede Angst kostet uns Energie, schwächt uns und unser Immunsystem.

Ist es mittlerweile nicht so, dass nur gefördert, gepusht wird, auf ‚den Markt kommt‘, was neu, innovativ ist, das ‚etwas‘ ist? Aber nie etwas, das ’nichts‘ ist, das wir weglassen könnten und sollten!
Dabei ist mit allen Sinnen erlebbar, dass wir im Zuviel leben und uns nur eine Reduktion, die in Wahrheit eine Bereicherung wäre, gut täte.

Studien zeigen mittlerweile, dass Kinder aus Waldkindergärten, in denen es keine Spielsachen, keine ‚Stundenpläne‘ gibt, die sozusagen ’stinkfad‘ sind, die Persönlichkeitsentwicklung enorm fördern.
Und eine US- Studie belegt, dass das Ich- Bewusstsein und damit die Ich- Stärke die letzten 50 Jahre kontinuierlich abgenommen hat. Nach Obengesagtem ist wohl klar, dass damit auch die Abhängigkeiten von Äußerlichkeiten und Verlustängste ähnlich kontinuierlich zugenommen haben.

Was bliebe mir da sonst noch, als Euch zum x- ten Mal aufzufordern:

paradise your life ! 😉

 

 

 


Wenn Medizin so effizient wäre …

3. März 2014

Warum gibt es noch immer Kranke? Ja, warum werden es sogar immer mehr?
Warum gibt es immer noch Krankenhäuser? Ja, wieso wird das Gesundheitssystem sogar immer teurer, die medizinischen Geräte immer komplizierter?
Warum gibt es immer noch jede Menge an Medikamenten? Ja, wieso werden es sogar immer mehr?
Wenn die Medizin doch solch angeblich enorme Fortschritte macht!

maurerfehler2Ist es nicht so, dass die Arbeit von Handwerkern, die ordentlich arbeiten, von Maurern, die ordentlich mauern, von Tischlern die ordentlich tischlern, dann für Jahre, wenn nicht sogar ein Leben lang erledigt ist, das Haus und der Tisch stehen und einfach sind und funktionieren?

Die Schlagzeilen der Zeitungen sind seit hundert Jahren voller Jubelmeldungen über medizinische Fortschritte.
Nicht nur, dass praktisch alle davon NICHT eingetreten sind oder nicht hielten was sie versprachen: Es gibt auch immer noch viel zu viele Kranke!

Also bitte, wieso füttern wir noch immer einen Maurer durch, der so schlecht arbeitet, dass er alle paar Jahre wiederbestellt werden muss um seine alten Schlampereien nachzubessern!?
Warum wenden wir uns immer noch regelmäßig an unseren Tischler, obwohl der Tisch nie richtig stabil gestanden ist und ihm immer wieder Teile abbrechen?

Tun wir gar nicht! DIE schmeißen wir hochkant raus. Doch die Ärzte die genauso, wenn nicht noch schlimmer herumschlampen, halten wir für die ‚Götter in weiß’, ‚den gute Onkel Doktor’ oder den ‚hochangesehene Herrn Primar’!

Ich weiß warum derartige Handwerker als untüchtig, schlampende Ärzte aber als höchst tüchtig gelten und sich umso besseren Geschäfts erfreuen, je fehlerhafter, um nicht zu sagen fahrlässiger, sie arbeiten!
Sie wurden nicht zufällig durch ein höchst schwieriges Studium selektiert! Sie haben dadurch zweifellos die schlauesten Köpfe in ihren Reihen, die natürlich mit dem einfacheren Rest der Bevölkerung ‚Schlitten fahren’. Solche Leute kommen auch leicht auf so ‚gute’ Ideen, der Bevölkerung aufzuschwatzen, dass jede Krankheit nicht nur diagnostiziert werden muss und kann, sondern, dass auch jede dieser Krankheiten ein, von anderen Krankheiten unabhängiges Einzelereignis ist.

Durch diese Verschleierung der Tatsache, dass jeder Mensch ein ganzheitliches System ist, das entweder krank oder gesund ist, ermöglichen sie sich alle Möglichkeiten, ihre stümperhafte Arbeit endlos fortsetzen zu können.
So vermeinen sich die Patienten, denen ihre Symptome bloß unterdrückt wurden, als gesund um bei der vermeintlich nächsten Erkrankung gleich wieder zu diesem ‚tüchtigen’ Doc zu laufen.
Dabei ist ein gesunder Mensch immer, das heißt lebenslang, gesund und wäre ein Kranker nur solange krank bis ihn jemand WIRKLICH heilt! Das heißt, ihm hilft seine Lebensführungsfehler zu erkennen und abzuändern.
Aber was red‘ ich!?
Hier in ‚paradise your life‘ geht es ja seit Jahren um nichts anderes und die Leser hier wissen das längst. Die ‚Neuen‘ brauchen bloß ein bisschen zurückzublättern 😉

 

 

 


… und nicht vergessen …

24. Februar 2014

das leben ist schon3
Wenn wir es uns und anderen schön machen.

Das Leben meint es selbst dann gut mit uns, wenn es fallweise auch völlig anders für uns aussieht. Die Botschaften oder Lernaufgaben oder auch nur das Gute im Unglück erschließen sich uns häufig erst später.
Oder wie Erich Fried es so wunderbar ausdrückt:

Es ist wie es ist, sagt die Liebe …

… was aber nichts mit Fatalismus zu tun hat. Denn strebend uns bemühen, erfreut nicht nur die Goethe’schen Götter sondern auch uns selber.
Aber ‚gelenkt‘ wird dennoch auf ‚weitreichenderer‘ Ebene.
Diese wiederum beschenkt uns mit unendlicher Zuversicht.
– Wir brauchen sie bloß anzunehmen …
‚Unendliche Zuversicht‘, da uns z.B. die nicht menschengemachten Wunder der Natur oder die Weisheit und Zuverlässigkeit der Evolution nichts anderes zeigen, als dass alles gut ist, wie es ist (siehe z.B. auch ‚Wir alle sind Geschwister‘.

In diesem zuversichtlichem Sinne:
paradise your life ! 😉

 
PS: Da das Schicksal auch in meinem Umfeld fallweise schmerzliche Haken schlägt, wollte ich den für heute vorgesehenen, schon einigen angekündigten Schwangerschafts- Beitrag nicht veröffentlichen. Er folgt demnächst.