Ich starte das Internet …

13. Dezember 2017

… und was lese ich?
Superfood: Nicht alles von einer Pflanze ist gesund

Aha! Interessant. Was steht da weiter?

Im Internet kursieren viele Tipps zu vermeintlichen Superfoods. Mittel aus verschiedenen Pflanzen sollen die Gesundheit fördern. Bittere Aprikosenkerne sollen angeblich sogar gegen Krebs wirken. Experten warnen aber, dass viele Wirkstoffe nicht ausreichend erforscht oder sogar schädlich sind.
Wie wäre es mit etwas Pulver aus gemahlenen Avocadokernen für den Smoothie? Oder mit bitteren Aprikosenkernen als Nahrungsergänzung? In Blogs und Internetforen kursieren viele Tipps zu solchen Mitteln aus verschiedensten Pflanzen.
Nicht immer sind diese Empfehlungen allerdings gesund: Was im Internet als Superfood angepriesen wird, ist in manchen Fällen sogar schädlich.

Huch!
‚Schädlich‘!? Wie dieses?
Ah!
Da wird es ja eh erklärt:

„Nicht alle Pflanzenteile sind für den Verzehr geeignet“, sagt Angela Clausen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die die Entwicklung mit Sorge beobachtet: „Und nicht alles ist gesund, nur weil es von einer Pflanze stammt.“
Viele Mittel sind nicht ausreichend erforscht.
Im besten Fall seien die Mittel nicht erforscht und ihre gesundheitsfördernde Wirkung nicht wissenschaftlich belegt, sagt die Ernährungswissenschaftlerin. In anderen Fällen ist Vorsicht geboten.

Ahja! Diese Dinge sind ’nicht für den Verzehr geeignet‘, weil sie noch ungenügend erforscht sind!
Naja, auch eine Form der Logik!

Aber die Verunsicherung geht weiter:
Zum Beispiel bei bitteren Aprikosenkernen:

Sie sollen, Behauptungen nach, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben:
„Im Internet kursiert die Behauptung, dass sie sogar gegen Krebs wirken sollen“, sagt Clausen.
Dafür gibt es aber keinen wissenschaftlichen Beleg. Das bestätigt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das vor dem Verzehr größerer Mengen warnt.
Zum Teil sind schädliche Stoffe enthalten
In den Kernen ist ein Stoff enthalten, der bei der Verdauung zu Blausäure abgebaut wird. Die ist giftig für Menschen – und laut BfR gibt es Fälle, bei denen es durch den Verzehr der Kerne zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekommen ist.
Dazu zählen zum Beispiel Erbrechen oder Krämpfe, in hohen Dosen auch Vergiftungen. Das BfR rät deshalb, nicht mehr als zwei bittere Aprikosenkerne pro Tag zu essen – oder völlig auf den Verzehr zu verzichten. Kinder sollten die Kerne gar nicht essen.

Ah ja! Und naturnahe lebende Menschen würden ohne diese wertvollen Erkenntnisse nach dem Erbrechen noch a paar Kilo von diesen Kernen weiteressen! Ja?
Also jetzt echt! Für wie bescheuert halten die uns?!

Jetzt wirds überhaupt kriminell:

Auch andere Obstkerne enthalten Substanzen, die im Körper zu Blausäure abgebaut werden, darunter zum Beispiel Kirschkerne oder Apfelkerne.

Aha, und so Naivlinge wie ich, die denken, dass jedes Lebewesen sein Wertvollstes in den Keim legt und die Wirtschaft, die Kerne und Keime besonders teuer verkaufen, sollten bei Frau Clausen in Nachhilfe gehen, hm?

„Wenn man einmal aus Versehen einen Kern verschluckt, ist das kein Problem“, sagt Clausen.

Uff! Da bin ich aber froh!

Man sollte die Kerne aber nicht gemahlen zu sich nehmen oder zerkauen, rät sie. Das gelte auch für geriebene Stiele von Kirschen, die aktuell im Trend seien.

Ok! Hier würde ich ein dlitzedleines ‚Jein‘ akzeptieren. Kerne die man zuvor nie pur zerkaut und deren Wirkung live erlebt hat würde ich mir auch nicht in den Smoothie mixen. Doch Smoothie- Mixer sind ja kaum Rezept- user, Pharma- Junkies oder ganz Dumme. Wem Kerne nicht schmecken, der wird sie sich hochwahrscheinlich auch nicht irgendwie verdeckt ‚unterjubeln‘. Oder?

Die Warn- Orgie verbreitert sich in:
Aktueller Trend sind gemahlene Avocadokerne
Seit einiger Zeit wird im Internet auch zum Verzehr von gemahlenen Avocadokernen geraten. Laut BfR gibt es aktuell noch nicht genügend Informationen zu den Inhaltsstoffen von Avocadokernen, um mögliche gesundheitliche Risiken zu bewerten.
In Avocados ist ein Stoff namens Persin enthalten, der zumindest für viele Tiere giftig ist. „Leider gibt es bislang noch keine Untersuchungen dazu, wie viel Persin in den Kernen enthalten ist und welche weiteren Stoffe enthalten sind“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Clausen. Auch die Effekte von größeren Mengen Persin sind noch nicht ausreichend erforscht.
Es drohen Wechselwirkungen mit Medikamenten.
Ein Problem beim Verzehr solcher Pflanzenauszüge können dabei nicht nur schädliche Stoffe an sich sein. „Es kann darüber hinaus bei pflanzlichen Stoffen zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen, die noch nicht bekannt sind“, sagt Clausen.

Ooooooohoooooohohooooooo! [Ablach und Schenkel klopf!]
Schon wieder gefährlich, weil nicht erforscht!
Und dann auch noch die unerforschte Wechselwirkung mit
M e d i k a m e n te n !!!
Ok, erforscht doch bitte umgehend die Wechselwirkung von Apfelkernen mit allen 90.000 Medikameten, obwohl – ziemlich – sicher Apfelkernesser einen grooooßen Bogen um Medikamente machen.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Avokadokernen mit allen 90.000 Medikameten, obwohl Avo- Esser vermutlich gar keine Medikamente brauchen.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Grapfruitkernen mit allen 90.000 Medikameten.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Granatapfelkernen mit allen 90.000 Medikameten.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Orangenkernen mit allen 90.000 Medikameten.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Zitronenkernen mit allen 90.000 Medikameten.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von Melonenkernen mit allen 90.000 Medikameten.
Erforscht umgehend die Wechselwirkung von allen Kernen mit allen 90.000 Medikameten.
Aber lasst uns in Ruhe!
Doch in deren Denke ist damit Zeit gewonnen!
Wir wollen doch nicht, dass sich in absehbarer Zeit alle naturrichtig verhalten, gelle

 

 

 

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Wirklich lustig …

12. Dezember 2017

.. so manche blog- Tage!
Obwohl meine Fermentationsbeiträge schon etwas zurückliegen, bekam ich kürzlich innerhalb von einer Stunde zwei Kommentare dazu. Ein positiver, dass es jemand probieren möchte und ein … naja, fast schon wütender, ,it Inhalt, was ich mir einbilde so Unnatürliches als paradiesisch zu ‚verkaufen‘.
Da es vielleicht auch andere interessieren könnte und ich ‚böse‘ Kommentare nicht freischalte, hier vielleicht allgemein:

Es gibt in der Natur absolut nichts, das NICHT von Mikroorganismen ‚bearbeitet‘ würde.
Ob etwas verfault, fermentiert oder von Pilzen zerlegt wird: Alles wird aufgearbeitet.
Einiges davon ist für uns bekömmlich, einiges eher nicht.
Fermentation ist nur deshalb – für uns – ein Sonderfall, weil es sich um Milchsäure- Bakterien handelt, die in der Luft herumschweben und damit in unser Fermentationsgut als auch in unseren Darm gelangen. Man könnte auch sagen, sie ‚vorverdauen‘ uns dieses Nahrungsmittel.
Auch manche Schimmel- oder Faulstellen schmecken gut und sind essbar. Die Entscheidung kann man getrost unserer Nase und dem Geschmacksinn überlassen.
Auch Verpilztes – bekannt vom Camembert – schmeckt oft köstlich.
Also, wir befinden uns mit all den mikrokleinen Mitmampfern in bester Gesellschaft
Wohl bekomm’s!

 

 

 


Wer es noch nicht weiß:

11. Dezember 2017

 


 

 

 


Kleiner Nachtrag …

6. Dezember 2017

… zum Uran- Artikel
Ich habe zu der dort kurz angesprochenen Absurdität von Grenzwerten, eben Daten aus dem Mobilfunk- Bereich erhalten. Sie sind, da es sich ja überall um Menschen handelt, an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten.
Oder sollte man besser von der Bankrotterklärung der Wissenschaft und/ oder der Skrupellosigkeit des Politik- Wirtschafts- Zwillings sprechen?

In der damaligen UdSSR galten 4000 uW/m2, die im späteren Russland auf 100000 uW/m2 angehoben wurden. Also ‚bloß‘ um das 25fache! Versuch doch mal das 25-fache zu essen, zu trinken oder 25-mal so schnell zu laufen!
Doch ‚unsere‘ EU empfielt 9000000 uW/m2! Also ‚bloß‘ das mehr als 2000-fache!

Jetzt ernsthaft: Diese Leute, die das, mit unserem Geld bezahlt, über unsere Köpfe hinweg, tun, kannst Du noch immer ernst nehmen!?

 
PS: Wem nach dem o.g. gestrigen Uran- Beitrag noch nicht schlecht war, kann sich seine Dosis gerne mit diesem Film erhöhen:

 

 

 

 


Wie versprochen …

6. Dezember 2017

In ‚Erinnerst Du Dich noch …‘ hatten wir schon festgestellt, dass Schwermetalle nichts in unseren Körpern verloren haben. Ja sogar gefährlich, giftig oder krebserregend sind. Warum, ist auch klar: Wir hatten in unserer ganzen Entwicklungsgeschichte kaum Kontakt mit ihnen, da sie tief im Boden liegen und in Gesteine eingebunden sind.

Doch die Krone der Schöpfung buddelt sie natürlich aus, selektiert sie raus und bringt sie massenweise in verschiedensten Formen und Produkten in Umlauf.

Eines der toxischsten Schwermetall ist das Uran.
Da es nicht nur giftig und radioaktiv, sondern auch so ’schön‘ schwer ist, verwenden es die Militärs für panzerbrechende Munition. Beim Aufprall entstehen so kleine Teilchen, dass diese beliebig lange in der Luft bleiben können und einmal im Körper, dort überall, inkl. Eier, Samen und Gene, hingelangen können.
Deshalb ist evident, dass Uran- belastete Eltern hochwahrscheinlich Kinder mit Behinderungen bekommen.

Allein im Irak- Krieg wurden 2000 Tonnen(!) davon verschossen!
Nicht zufällig meldeten sich nach dem Irakkrieg 100.000 US- Soldaten krank. Über 100 italienische Soldaten des Irak- Krieges starben an Uran- Einwirkung!
Seither gilt der Iran als das Uran- belastetste Land, mit der 20.000fachen(!) Strahlen- Belastung, gegenüber natürlicher Strahlung.

Dasselbe geschah aber auch im Krieg in Ex- Jugoslawien, im Kosovo, in Bosnien, Afghanistan, Libyen, Syrien und in der Ukraine.
In Pristina z.B. werden die EU- Grenzwerte um das 70fache überschritten.
Und all dieses strahlende Giftzeugs zirkuliert, zwar verdünnt, aber dennoch in unser aller Luftraum.

Doch das ist nicht alles!
Auch unsere Bauern brachten in den letzten 70 Jahren, über die Phosphor- Düngung, ca. 15.000 t Uran(!) auf die Felder!
Die absolute WHO- Obergrenze für Uran ist 1ug/Tag/kg Körpergewicht. D.h. ein erwachsener Mann sollte nicht mehr als 80 Mikrogramm Uran pro Tag aufnehmen.
Eine Studie des Bundesamtes für Landwirtschaft fand schon in nur 1kg Posphordünger mehr als die 1000fache Menge!
Uran reichert sich – siehe unvorstellbare Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren! – im Boden an. – Außer es wird ausgewaschen und gelangt ins Trinkwasser! Wir bekommen es also entweder durchs Trinkwasser oder über die Nahrungsmittel ab.

Wer auf Grenzwerte und deren Einhaltung hofft, ist naiv. Grenzwerte folgen praktisch immer wirtschaftlichen und nicht wissenschaftlichen, geschweige denn gesundheitlichen Regeln. Auch der o.g. WHO- Uran- Grenzwert wurde schon einige Male nach oben revidiert.
Uran ist ein Alpha- Strahler, mit zwar geringer Eindringtiefe, dafür aber wirken diese aufgenommenen Winzteilchen langfristig.
So wurden heuer im Frühjahr, in 250 Urinproben von Patienten aus der deutschsprachigen Schweiz und dem Raum Düsseldorf erhöhte Uran238- Werte gemessen. Ob diese aus Kriegen, von Äckern, von AKWs, Atombombenversuchen oder dem Zigarettenrauch (Tabak kommt ja auch von Feldern) stammt war nicht zu eruieren, ist für Betroffene aber auch ziemlich schnurz.
Blöd nur, dass immer mehr betroffen sein werden …

sollte sich also nicht nur auf Selbstversorgung beschränken. Wir müssen auch politisch, gesellschaftlich kritischer und lauter werden!

 

 

 


Herr Lehrer Glyphosat

5. Dezember 2017

Schon 8 Beiträge über diesen unsäglichen Chemie- Mist gibt es bereits auf diesem blog, sagte mir eben die Suchmaschine.
Dennoch fehlt noch ein nahezu unglaublicher Aspekt.
Ein Aspekt der zeigt, WIE wahnwitzig egozentriert und zivilisationsverdummt wir bereits sind.
Das heißt, auch für Glyphosat gilt, was für alle Ereignisse, Vorkommen und Eindrücke gilt:
Sie könnten und sollten unsere Lehrer sein!
Denn alles von uns Erschaffene, trägt unsere Handschrift, unsere Einstellung, unsere Gedanken. Keines unserer Produkte konnte entstehen ohne unser Zutun.
Tun wir aus kranken Gedanken heraus Unsinniges oder Schädigendes, ist es UNSER Werk und will uns zeigen, was bei UNS schief hängt.

So geht es bei der aktuellen Glyphosat- Diskussion und Berichterstattung praktisch ausschließlich darum, ob dieses Zeugs (bei uns) nun Krebs verursacht oder nicht.
Doch es geht nicht nur um uns!
Da werden Mitwesen plattgemacht, die auch gerne leben! Mitwesen die schon länger diesen Planeten bevölkern als wir. Mitwesen, die wichtig sind für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Mitwesen die uns erfreuen könnten und sollten! Mitwesen die unsere Lehrer sein könnten. Denn sie kommen ohne Kriege, Morde und Gift- Attacken wunderbar durch’s Leben.

Wir hingegen vernichten, nur weil wir uns einbilden, minderwertiges Gewächs ‚produzieren‘ und essen zu müssen, alle anderen Kräuter!
Das ist soooo unglaublich …
Einfach zum Schreien …
Weizen z.B. ist eines der ‚leersten‘ Nahrungsmittel, während viele der sogenannten Unkräuter nur so strotzen vor Inhalts- und Vitalstoffen!
Unglaublich! Wir nutzen unser Großhirn und Jahrtausende an Zivilisation, um das Minderwertige zu schätzen und das Wertvolle zu vernichten!
Doch selbst wenn es umgekehrt wäre, hätten wir dennoch nicht das geringste Recht, andere und anderes zu vernichten!

All das will uns das Glyphosat zeigen!
Wir könnten durch das, vom Glyphosat uns Gespiegelte z.B. auch lernen, dass wir
auf das falsche Ernährungspferd gesetzt haben,
die Fauna verarmen,
die Flora verarmen und
penetrant bescheuklappte, herzlose Egomannen sind

Aber nein! Alle, alle ‚maßgeblichen‘ – vermutlich bezahlten oder kurzsichtigen – Institute halten es für ’nicht Krebs- erregend‘ und somit machen wir weiter, dumm, wie bisher.
Die Menschen sind noch immer viel zu ‚verschlafen‘, die EU hat entschieden, Lobbyisten und Profiteure reiben sich die Hände, der Bauernbund freut sich und Schmetterlinge, Bienen, Heilpflanzen, natürliche Abwechslung und Vielfalt, und Menschen sterben, sterben, sterben …

 
PS: Vom Inhalt des heutigen Adventkalender- Fensterchens können wir auch etwas lernen!

 

 

 


Hurraaaaa!

4. Dezember 2017

Wir haben es geschafft!
So ziemlich alles, was uns Jahrhunderte bis Jahrmillionen wohlige Geborgenheit, Harmonie und Lebensvielfalt lieferte haben wir über Bord geschmissen; oder besser gesagt dem Mammon geopfert.

Ab der industriellen Revolution vor ca. 150 Jahren ging es Schlag – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Schlag: Alles Miteinander, alle Solidarität und funktionierenden sozialen Strukturen, wie Familie und Dorfgemeinschaften wurden sukzessive zerschlagen.
Niemand interessiert mehr
dass wir IMMER in Lebensgemeinschaften gelebt haben,
dass wir emotionale und soziale Bedürfnisse haben,
dass jedes Kind Gemeinschaft braucht um sich selbständig zu entwickeln,
dass ein selbstbestimmtes, aber eingebundenes Leben, samt Eigenverantwortung, aber gegenseitiger Hilfe, unsere Natur wäre.

Heute ist anonyme Massengesellschaft angesagt, in der für alles bezahlt werden muss, in der es keinerlei Vertrautheiten oder Sicherheiten gibt und exzessiv normiert wird. Dass jeder Mensch ein einzigartiges Unikat sein könnte wird durch konsumistische Exzesse vergessen gemacht.

Dass wir für überschaubare Gemeinschaften von maximal 150 Wesen ‚gemacht wurden‘ bzw. uns einer solchen Größe angepasst haben interessiert heute niemanden mehr, wenn wir durch anonyme Massen wusseln, im noch anonymeren Netz surfen oder im Job mit immer neuen, immer fremden Menschen zu tun haben.
Dass unsere Kleinen dafür ‚ausgelegt‘ wären sich inmitten vertrauter Gesellschaften selbst zu entfalten, interessiert niemanden, wenn er seine Kinder in die Fremdbestimmtheit von Krippen, Kindergärten und Schulen steckt.
Dafür aber sind dann unsere Partnerschaften um so kränker, da einerseits verkopft nüchtern, andererseits hilfsbedürftiger und klammernder …
Die Singles, obwohl künstlich hochgejubelt, sind in Wirklichkeit, wirtschaftlich und emotional die großen Verlierer dieses Zeitgeistes.

 
PS: Hast‘ eh nicht vergessen!? Hier gibts heuer den Adventkalender.