66-Jähriger stieg auf sein Rostrad und gewann

29. Juli 2021

Diese absolut zauberhafte Geschichte aus dem Spiegel kann ich Euch unmöglich vorenthalten:

Pole Position trotz Plattfuß: Gustaf Håkansson wurde 1951 nicht zum 1000-Meilen-Radrennen durch Schweden zugelassen. Mit einer List nahm der 66-Jährige trotzdem teil – und ließ der Konkurrenz keine Chance.

Wer hier anno 1951 gewinnen wollte, musste aus Stahl sein. Denn dieses Rennen war hart.

Die Piste: 1761 Kilometer, vom nordschwedischen Haparanda an der Grenze zu Finnland entlang der Küsten des Bottnischen Meerbusens und der Ostsee, über Straßen und Schlammwege, durch Wälder und Wiesen bis nach Ystad an der Südspitze des Landes. Und das nicht auf modernen Rennrädern mit federleichtem Karbonrahmen und 2×12 Gängen, sondern auf schweren Stahlrädern mit 2-Gang-Schaltung – oder ganz ohne.

Das jährliche »Sverigeloppet« (deutsch: »Schwedenrennen«) war ein unerbittliches Tausend-Meilen-Rennen, das nur der härteste schwedische Radler gewinnen konnte. Entsprechend fassungslos müssen Tausende Zuschauer gewesen sein, die sich am 7. Juli 1951 zum Zieleinlauf am Vergnügungspark von Ystad eingefunden hatten: Als Erster auf die Zielgerade bog kein Hochleistungsathlet – es war der Fahrer mit der seltsamen Startnummer null: ein faltiger Greis mit wallender Mähne, so schneeweiß wie sein Weihnachtsmannbart. Ein Redakteur des »Expressen« beschrieb den Anblick so:

»Es war, als hätte sich die Bibel geöffnet und
einer der Propheten hätte sich auf das Rad geworfen und
sei aus dem Alten Testament herausgeradelt.«

Der Fahrer wie auch sein rostiges Rad hatten sicher schon bessere Tage gesehen. Tatsächlich blieb es nur rund 700 Meter vor der Ziellinie liegen – mit einem Plattfuß. Doch der Senior stieg unbeirrt ab und schob das lädierte Vehikel weiter, um erst kurz vor der Ziellinie wieder aufzusatteln und seelenruhig durchs Ziel zu rollen. Eile war nicht nötig: Gustaf Håkansson hatte einen kompletten Tag Vorsprung vor seinem nächsten Verfolger.

Sein Sieg machte Håkansson in Schweden zum Volkshelden. Bis heute kennt man ihn dort als »Stålfarfar«, den »Stahl-Opa«. Obwohl er am Rennen eigentlich gar nicht hätte teilnehmen dürfen. Dennoch fand der Radler mit dem Rauschebart seinen Weg auf die Rennpiste und sogar an die Spitze des Feldes – mit einer ziemlich unkonventionellen Methode.

Man kann kaum sagen, dass Gustaf Håkansson zum Leistungssportler geboren wurde. 1885 kam er als Sohn eines Müllers zur Welt und wohnte im beschaulichen Dörfchen Gantofta nahe Helsingborg. Er lebte sein Leben, fuhr Bus, verliebte sich, heiratete und bekam einen Sohn, Karl Johan, der 1941 als Teenager starb.

Doch auch nach dieser Tragödie gab Håkansson sich nicht auf: Er lebte gesund, verzichtete auf das Rauchen – und radelte viel. Jahre später sollte er einem Reporter des »Expressen« erklären, so bleibe er gesund: »Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf.« Dadurch sei er auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch so fit.

Auf die alten Tage plötzlich Radsport-Star

Stolze 66 Jahre alt war Håkansson, als er beschloss, am Traditionsrennen »Sverigeloppet« teilzunehmen. Allein die Anreise hätte die meisten Altersgenossen abgeschreckt: Der Zielort Ystad lag nur rund 100 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt – aber der Start war in Haparanda, am anderen Landesende. Das war fast so weit wie die ganze Rennstrecke, und ein Zugticket hatte er nicht. Also tat Håkansson, was er am besten konnte: radeln. Er brach fast einen Monat vor Rennstart auf, am 3. Juni 1951.

Bei seiner Ankunft lief es nicht wie erhofft: Um noch greisenhafter zu wirken, hatte Håkansson sich vor dem Rennen die weiße Mähne und den 30-Zentimeter-Rauschebart wachsen lassen. Die Wettkampfleitung aber lehnte seine Teilnahme kopfschüttelnd ab – ethisch sei das nicht vertretbar. Offenbar fürchteten sie um die Gesundheit des alten Herren.

Håkansson allerdings dachte gar nicht daran, sich abwimmeln zu lassen: Kurzerhand nähte er sich selbst eine Startnummer – die Null. Und als am 1. Juli 1951 die 50 anderen Fahrer, Jahrzehnte jünger als er, am Start in Haparanda erschienen, reihte er sich mit seinem Rostrad ein. Sein Doping beschränkte sich auf etwas Zuckerwasser und ein paar schwedische Makronentörtchen.

Für Sten Ohlsson, Reporter der Zeitung »Expressen«, war der Greis mit den Törtchen der Lichtblick einer sonst öden Veranstaltung. Ohlsson hielt das Rennen für einen PR-Stunt, um Touristen anzulocken – doch dieser alte Schwede faszinierte ihn. Die Redaktion gab ihr Okay: Er sollte Håkansson exklusiv beim Rennen begleiten. Der »Expressen« startete mit einem großen Foto des sonderbaren Radlers und einem Bericht über seinen Rennausschluss.

Unverhofft fand sich Håkansson im Rampenlicht – und machte zunächst keine besonders gute Figur: Als er über die Startlinie rollte, lag er bereits rund eine Minute hinter dem Großteil des Feldes, und dieser Rückstand wuchs stetig. Zunächst.

Als Håkansson am Abend des ersten Tages nach rund 400 Kilometern mit seinem Exklusivreporter das Etappenziel Umeå erreichte, hing er 16 Kilometer hinterher. Die Konkurrenz hatte längst gegessen, alle machten sich bereit für die Nachtruhe zu den vorgeschriebenen Zeiten. Alle außer Håkansson, der das Regelwerk weniger verbindlich sah. »Man muss nur schlafen, wenn man müde ist – und ich bin noch nicht müde!«, sagte er dem Reporter. Und fuhr einfach weiter.

So simpel war der Trick, mit dem Håkansson sich vorankämpfte: Er schlief einfach nicht. Oder fast nicht. Während alle anderen abends stoppten und zu reglementierten Zeiten pausierten und schliefen, ruhte sich Håkansson höchstens ein, zwei Stunden aus und sattelte dann wieder auf, um die Nacht durchzufahren.

Sein Wegbegleiter Sten Ohlsson steckte den Schlafmangel weniger gut weg. Der »Expressen« tauschte den übermüdeten Reporter durch einen frischen Kollegen aus – der allerdings nach gut 30 Kilometern aufgab, den stramm weiterradelnden Håkansson zu verfolgen. Der alte Herr erwies sich als harter Fall.

Hart wie Stahl, wenn es nach den Zuschauern ging. Ein kleines Mädchen, das den Mann mit dem Rauschebart vorbeiradeln sah, soll ihm den Namen gegeben haben, unter dem er in ganz Schweden berühmt wurde: »Stålfarfar«. Der »Stahl-Opa« muss ihr wie ein Superheld erschienen sein – denn der Name war eine Anspielung auf »Superman«, in Schweden »Stålman«. Bald säumten Zuschauer die Strecke und feuerten »Stålfarfar« an. Und die Medien interessierten sich jetzt mehr für Håkansson als für den Rest des Rennens – immer mit der Sorge, sein Körper könnte vor den Strapazen kapitulieren.

Schaukelstühle als Geschenk für den Stahl-Opa

Håkansson aber blieb munter: Mit seiner Dauerradel-Strategie hatte er sich nach knapp 500 Kilometern schon einen Vorsprung von über 30 Kilometern erstrampelt. Nach den ersten drei Renntagen – mit nur fünf Stunden Schlaf – lag er fast 200 Kilometer vor dem nächsten Fahrer. Zwischenzeitlich versuchten sogar Polizisten, Håkansson zum Pausieren zu überreden, um ihn ärztlich untersuchen zu lassen. Er lachte nur.

Das Einzige, was ihm zusetzte, waren die Abgase und der Staub von Autos voll Schaulustiger, die nah neben ihm herfuhren, um einen Blick auf den Stahl-Opa zu werfen. Per Zeitungsinterview bat er die Fahrer, Abstand zu halten.

Als Håkansson schließlich am 7. Juli 1951 um 14.15 Uhr als Erster die Ziellinie überfuhr, war die Sensation perfekt. Dass er gar kein offizieller Teilnehmer war und damit auch nicht der offizielle Sieger werden durfte, interessierte niemanden mehr: Schweden feierte ihn. Selbst König Gustav VI. Adolf gab ihm eine Audienz. Menschen aus dem ganzen Land sandten Fanpost, nur adressiert an »Stålfarfar« – so viel, dass die schwedische Post sie an die korrekte Adresse umleitete.

Manche schickten Geschenke wie Schaukelstühle oder Matratzen, auf denen er sich von seinen Strapazen ausruhen möge. Seine liebste Zuschrift, so sagte Håkansson einmal, sei aber der Brief eines Herren gewesen, der schrieb: »Ich war ein kränkelnder alter Mann, ehe Sie auftauchten. Aber durch Ihr Beispiel fühle ich mich wieder jung, gesund und glücklich.«

Håkansson wurde ein Symbol dafür, was in älteren Menschen steckt. Man schrieb Lieder über ihn und ließ ihn selbst Schallplatten aufnehmen, Bücher über sein Rennen erschienen, Prediger zitierten sein Beispiel in Andachten als Vorbild. David Schwartz, Autor des Kinderbuches »Super Grandpa«, schrieb: »Håkansson sah aus wie ein alter Mann. Aber er fühlte sich nicht alt, und er benahm sich ganz gewiss nicht alt.«

Und das sehr lange noch: 1959 machte der Mittsiebziger eine Radreise von Schweden über Jugoslawien, Griechenland, die Türkei, den Libanon und Jordanien bis nach Israel. Und wieder zurück. Über Jahrzehnte nahm er weiter an Radrennen teil, zum letzten Mal mit 85 Jahren. Gustaf Håkansson radelte noch bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1987 – mit 102 Jahren.

Na? Ist das nicht rührend!?

Hier der link zum Original- Artikel.


PS: Für mich besonders berührend und unglaublich, da kürzlich ein guter Bekannter mit nur 71 Jahren verstorben ist. Doch genau besehen, war es kein Zufall, sondern sehr wohl der Lebensstil!


 
 
 


Sie machen Dich kaputt (2)

22. Juni 2021

Auf Grund einer Nachfrage, hier ein kleiner Trick etwas mehr aus unserer Spannungs- Schieflage, in mehr Entspannung zu kommen. Er ersetzt natürlich NICHT Änderungen unserer Lebensweise!   

Unser Nervensystem unterteilt sich in einen anspannenden (sympathischen) und entspannenden (parasympathischen) Teil.

Von unseren 12 Hirnnerven zum Beispiel zählen 8 zum sympathischen und nur 4 zum parasympathischen, also entspannenden, Nervensystem.

Alle diese Nerven können auch von Muskeln stimuliert werden und beide Gruppen sollten möglichst immer in Ballance gehalten werden.

Klingt kompliziert ist aber höchst einfach, wenn bzw. indem man ‚paradiesisch‘ lebt    

Und/ oder auch mit diesem Trick:

Nicht zufällig wird die heilige Silbe OM der Hindus und Buddhisten durch 3 Vokale ‚durchgesummt‘. Die Selbstlaute A und U erreichen durch ihre Muskelspannungs- Muster und besonders durch das stimmliche Vibrieren eine Stimulation einiger parasympathischen Nerven, u.a. den Vagusnerv, einem dieser 4 parasympathischen Gehirnnerven.

Also tief durch die Nase in den Bauch einatmen und länger summend/ singend ausatmen. Das ganze wiederholend und mit möglichst langen Einatemzügen und Ausatemsummen (max. 5 Zyklen pro Minute).

Du brauchst also – na, so ein Zufall aber auch! – bloß gutgelaunt vor Dich hinsummen und schon entspanntst Du Dich und es geht’s Dir gut!     


 
 
 


Tanz- Nachtrag

10. April 2021

Von der wunderbaren SusiSu wurde ich darauf aufmerksam gemacht (danke!), dass es das kürzlich hier präsentierte Lebenslust- und Widerstandslied bereits in zahllosen Versionen, u.a. in vielen, vielen flashmob- Versionen gibt.

Ich hab’s gegoogelt. Es ist wirklich unglaublich!

Ich würd‘ mir wünschen diese widerständige Lebensfreude würde auch hier um sich greifen …

Naja, vielleicht mit diesen beiden Anregungen:

Sozusagen die Ökoversion ist hier freiluftig zu sehen 😉

Doch auch als ‚Solo- Version‘ brachte sie es schon auf ein paar tausend Klicks:

Also, lasst uns den derzeitigen Schwachsinn einfach wegtanzen im Sinne von:


 
 
 


Nur EINE Frage

21. September 2020

Tatsächlich folgen dieser aber Fragen über Fragen

Hast Du heute Deinen Tag gelebt, als wär’s Dein letzter?!
Oder warst Du angepasst, ‚brav‘, unauffällig …

Weißt Du überhaupt noch, wie lebendiges Leben sich anfühlt?
Weißt Du überhaupt noch, wie sich das Pulsen des Lebens, wie sich Liebe, Nähe, Spontanität, Ausgelassenheit… anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Unerwartetes, wie Gefährliches, wie Abenteuer sich anfühlen?
Weißt Du überhaupt noch wie Risiko sich anspürt?

Hatten (jugendliche) Risken nicht auch ihren Reiz?
War nicht das ‚Krieg ich die’/ ‚Krieg ich den‘ gerade das Lebenselexier dieser Zeiten!?

Haben wir nicht vielleicht das Prickeln gegen Sicherheit getauscht.
– Um danach an dieser Sicherheits- Langeweile zu ersticken!?

Wer von uns erwartet noch sehnsüchtigst ob der/ die Liebe sich meldet oder nicht?
Wir sitzen am anderen Ende des Glücks! Wir erwarten, dass er/ sie heimkommen und sind völlig fertig, wenn das nicht passiert!

Siehst Du den Unterschied!?
WIR bestimmen unser Glück!
WIR sind die Lenker, die auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft fokussieren.
Wir gestalten unsere Zukunft, – jetzt!
Vergangenheit ist vergangen und vorbei und sollte uns nimmer belasten.

In diesem Sinne:
paradise now (Nicht im Sinne des gleichnamigen Films!)
oder

 

 

 


Gruß vom Beckenbodenmuskel

21. Mai 2020

Wunderbar, dass es zwei Geschlechter, besser gesagt, zwei Geguter gibt

Dennoch könnte es nützlich sein, die beiden Energien einmal genauer anzusehen.
Das weiblich wählende, passive, Sich- Hingebende harmoniert ganz wunderbar mit dem aktiv bis drängenden, gestaltenden Männlichen.
– Muss auch, da sich beide nach und nach im Laufe der Evolution so herausgebildet haben.

Glaubt man Spirituellen oder Esoterikern, sind wir hier, um Erfahrungen zu machen.
Hat man genug Männliches, ausreichend Weibliches, er- und gelebt, wäre es logisch und verständlich, sich auch der anderen Seite zuzuwenden.
Das passiert heute auch tatsächlich.

Von mir aus kann jedermensch experimentieren soviel er will. Mir reicht mein Mannsein, mit dem Ausloten zwischen weichem und hartem Mann.

Warum ich diesen heutigen Text schreiben wollte:
Jetzt wird’s ein bisserl heikel, aber notwendig zum Verständnis. Ich bitte um Entschuldigung.
Doch viele werden es olfaktorisch schon einmal wahrgenommen haben, wie Alters- Inkontinenz riecht.
Es ist ok, wenn frau damit und mittels Hygieneartikeln zurechtkommt. Bloß, wenn man damit ein Problem hat, sollte klar sein, dass es zu diesem Zeitpunkt dann schon meist zu spät ist.

Oft schon hab ich hier geschrieben, dass das allgemein gilt: Für jeden Krankheitsfall ist es günstig, wenn man Lösungen und Hilfen, egal ob Diäten, Fasten, Achtsamkeiten, Körperübungen, mentale Einstellungen …, was immer, schon in ‚guten Zeiten‘ eingeübt/ erprobt hat.

So auch das Inkontinenz- Problem.
Es mag ja – ich kann und will das nicht beurteilen – ganz nett sein, sein Leben lang als Frau sich ‚bloß‘ hinzugeben, sich zu entspannen, sich gehen zu lassen.
Nur, woher sollte dann im Alter plötzlich eine ‚bärenstarke‘ (Harn-) Kontrolle kommen!?

Ich hab jahrelang meinen Vortragsgästen vermittelt, dass wir Götter sind, die alles vermögen. Dennoch musste ich irgendwann einsehen, dass nur sehr wenige auch die nötige Willens- Energie dazu aufbringen. Für das Gro gilt der natürliche Fluss des Lebens: Man tut, was einen interessiert, was im Moment spannend ist. Das ist natürlich und natürlich auch ok.

So hab ich auch, wieder und wieder die Nützlichkeit eines Trainings der Beckenboden- Muskulatur ‚gepredigt‘.
Klar ist das, auch wenn es sich leicht und unbemerkt ins Alltagsleben integrieren lässt, eine ‚fade Sache‘, die man nur zu gerne ‚vergisst‘.
Doch das Ergebnis: Siehe oben!

Was diese Übung eventuell aber reizvoller machen könnte: Mit einem starken Beckenboden- Muskel sind Orgasmen, ist das sexuelle Erleben, unvergleichlich intensiver.
Also, langer Schreibe, kurzer Sinn: So manche vorzeitige Aktivitäten ‚rechnen‘ sich ‚doppelt‘!

In diesem Sinne auch diesmal wieder:

 

 

 


Es ist sooo unglaublich …

4. März 2020

… dass das niemand merkt!
Der Unterschied ist so gravierend! Und dennoch wird primär das Schlechtere gewählt, konsumiert, gelebt.
Ich kann es mir nur damit erklären, dass

die Sinne und damit das Qualitätsbewusstsein der Menschen unmerklich schleichend schlechter werden, und/ oder

die Menschen zu selten den direkten Vergleich haben.

Denn ein direkter Vergleich macht sicher und ist eindeutig!

Geh einfach nach ein paar Stunden Büro, Innenraum, PC raus und spür die frische Luft!
Geh nach ein paar Lese-, Fernseh- oder PC- Stunden raus und guck Dir den Sternenhimmel an!
Geh nach einer mehrstündigen Sitz- Session einfach raus, spring rum, kletter auf einen Baum, fahr mit dem Rad, kugel Dich mit dem Hund in der Wiese …
Jag Deine Kinder nach einem Schultag durch die Natur, anstatt zur Hausaufgabe!
Nimm jede nur mögliche Außen- Aktivität wahr!
Koste bewusst das Wasser eines Gebirgsbaches, einer Quelle!
Oder koste Schnee oder Eiszapfen!
Schmecke bewusst Wildkräuter und Kochkost- Geschmäcker!
Spür den Unterschied zwischen Klomuschel- sitzend und frei hockend sch…!
Erhorch den Unterschied zwischen CD- oder Radio- und Live- Musik- Qualität!

Diese Liste ließe sich tatsächlich ‚endlos‘ fortführen.
Mir war nach meiner Umstellung auf rohköstliche Ernährung und das Vergleichen auch anderer Zivilisations- ‚Errungenschaften‘ mit der Natur schnell klar, dass wir praktisch alles schlechter und blöder machen als es natürlich möglich wäre.
Nur konnte ich das niemandem sagen. Denn praktisch alle sind ja förmlich Zivilisations- hypnotisiert
Deshalb musste ich mich bei meinen – Segmenten auch auf 4 beschränken, – mit denen, ‚biegt‘ man sie sich auf ’naturrichtig‘, auch schon viel zu gewinnen ist.
Doch es lohnt sich absolut, sich wirklich alles kritisch anzusehen …

 

 

 


Dora schrieb:

11. November 2019

So logisch und sympathisch vieles von dem klingt, was du hier verbreitest, lieber payoli, aber irgendwie bist du für mich dennoch ein präpotenter Pinsel. Denn wie willst Du so genau wissen, was richtig und gut für alle ist? Du bist doch auf einem Egotrip! Warum willst du da andere auch noch mit reinreißen? …

Liebe Dora!
Ich bin ein selten verwöhntes und unendlich geliebtes Einzelkind.
Ich hatte einen Vater der alles logische, handwerkliche, kreative beherrschte.
Ich habe eine Mutter, die mit allen, – die sozial und gesellschaftlich alles, konnte.

Einzig auf Grund dieser Geschenke weiß ich aus eigener Erfahrung WIE wichtig es ist, geliebt inmitten von ebenfalls Geliebten aufzuwachsen.
Oder anders gesagt: Warum sollte ich mit diesen Bedingungen nicht in mir ruhen und alles können!?
Dass ich auch noch durch meine Neugierde, durch meine Interessen, durch meine Studien, belegen kann, dass all diese Benefits für alle gelten, sind genau diese ‚Ausflüsse‘ die du und viele andere auf meinem blog genießen dürft

Klar werden viele denken: ‚Ich will aber nicht paradiesisch leben. Ich will alles und das sofort‘. Ist auch ok. Doch es lässt sich lückenlos und wissenschaftlich ‚wasserdicht‘ nachweisen, dass dafür zu bezahlen ist. Das hab nicht ich erfunden. Das sind Naturgesetz-, Wissenschafts- und Erfahrungs- Wahrheiten.

Doch jedermensch ist es unbenommen, mich für einen ‚präpotenter Pinsel‘ zu halten

Ok, ich hatte Glück! Ich bin beschenkt worden …
So manche hatten es vielleicht nicht ganz so gut. Doch das Leben, die Natur, sind großzügig. Was man bisher nicht bekam, kann man sich noch nehmen.
Sieh Dich um! Dir steht die ganze Welt, die ganze Fülle offen. Du brauchst für Dein Glück bloß noch eines:
Glaub mir, dass das Leben wunderbar ist!

Oder wie ich sonst immer sage:

 

PS: Ach ja! Ich bin natürlich nicht das Maß aller Dinge. Das war mir immer schon bewusst und deshalb suchte ich auch schon von früh an, nach Indizien und Beweisen, nach Hilfen und Naturgesetzen, die auch anderen auf diese Paradiesschiene helfen könnten.
Ich hab sie gefunden und hier auch schon oftmals kommuniziert.
Gönn Dir doch, liebe Dora, einmal einen längerstündigen Zoobesuch und beobachte die Tiere dort, vielleicht besonders die Menschenaffen. Oder geh in die Natur und sieh Dir an wie alles wächst, ‚webt‘, sich entwickelt, auch herumschwirrt, – hopst, – flirrt und flattert!
Oder sieh Dir Dokus über Primaten an! – Nur, dreh den Ton ab! Denn die Kommentare und Erklärungen sind praktisch immer unerträglich dumm und menschengedankengefärbt.
Dann wirst Du sehen, dass ich absolut kein präpotenter Pinsel‘ bin, sondern sehr gut weiß was ich tu und rede und fast ausschließlich Naturgesetze lebe. Wer das auch tun will ist herzlich eingeladen und wird sehr schnell die Vorteile und die ‚Richtigkeit‘ dessen erkennen.
Wer das aber nicht will, sollte sich auch keine Urteile über etwas erlauben, das er nicht kennt

 

 

 


Bequemlichkeit

21. Oktober 2019

Eine Zeitlang machte ich private Umfragen, was so das Schlimmste ist, was uns Menschen passieren kann oder widerfuhr. Ich hörte von Unfällen, Trennungen, frühen Toden, von Epedemien, Viren, Kriegen …
Ja, alles schlimm.
Aber vom tatsächlich Schlimmsten hörte ich nie. Ja, im Gegenteil, wenn ich es ansprach, blickten mir nur fragende, bis verwirrte und ungläubige Gesichter entgegen.

Ich versteh es gut, wenn sich Menschen nach Generationen mit schwerster Arbeit und Entbehrungen, nach Erleichterugen sehnen.
Doch genau dieser Hang zur Bequemlichkeit hat meines Erachtens praktisch alle unsere heutigen Probleme verursacht.
Wir haben es einfach übertrieben. Wir haben verlernt unsere Kreativität, die Abwechslung zu schätzen, uns zu freuen, den Körper zu spüren. Wir packen nichts mehr mit Freude an, sondern rufen einen Professionisten. Wir machen uns keine Gedanken mehr über einfache oder selbst machbare Lösungen. Wir googeln lieber.
Wir sind zu faul, um Kindern alle ihre Fragen zu beantworten und spulen stattdessen lieber den Jahr für Jahr gleichen Lehrplan ab.
Wir sprechen mit dem Partner nichtmal mehr über seine Bedürfnisse, sondern sehen lieber im Internet nach oder lesen ein Ratgeberbuch. – Wenn überhaupt!
Gedankenlos setzen wir uns ins Auto, anstatt die oft nur paar Schritte zu Fuß zu gehen.
Sogar elektrische Salz- und Pfeffermühlen verwenden wir aus dieser mittlerweile längst schon lächerlich gewordenen Bequemlichkeit heraus!
Von den vielen Herz- Kreislauf-, Übergewichts- und hunderter weiterer darauf beruhenden Erkrankungen will ich erst gar nicht reden.
Unter Sport wird Sportgucken verstanden.
Kochen nimmt uns die Lebensmittelindustrie und Gastronomie ab, usw.
Dadurch wieder wurden viele Arbeitsschritte vereinfacht, verkürzt, weggelassen, was wieder neue Probleme verursachte, sieht man sich die vielen Diabetiker Laktose- und Gluten- Unverträglichkeiten heute an.
Mit ‚echten‘ Lebensmitteln, wie Sauerteigbrot, Sauerkraut, Joghurt … gibt es diese Probleme nicht!
Ich könnte hier jetzt endlos weiterschreiben, soviele Bequemlichkeits- Unsinne gibt es, die uns allesamt schaden …
Mir ist es aber lieber, Du siehst Dir künftig jedes einzelne Stück, das Du Dir zuführst, jede einzelne Handlung die Du ausführst selber, genau nach diesem Gesichtspunkt, an. Du wirst es nicht fassen!

 

 

 


Ein Geschichtchen …

24. September 2019

Demenz ist doch in unser aller Bewusstsein, ist doch eines der am raschesten wachsenden und damit präsentesten unserer Probleme, oder?

Dennoch hörte ich kürzlich im Radio eine Geschichte, die – für mich – so unglaublich, doch zugleich auch so charakteristisch für diese heutige Gesellschaft ist, dass ich sie Euch keinesfalls vorenthalten möchte:

Einer Gehirnforscherin fiel auf, dass sie immer vergesslicher wurde. Irgendwann war ihr das so peinlich, dass sie sich einer Kollegin anvertraute: ‚Das kann es doch nicht sein, dass ich als, mit Gehirnfunktionen befasste Wissenschafterin immer vergesslicher werde‘.
Ihre Kollegin nahm das eher locker und meinte: ‚Ach, nimm Dir doch einfach mehr Auszeiten. Mach früher Schluss und radel spazieren oder nach Hause, anstatt endlos hier im Büro und Labor herumzusitzen‘.

Gesagt, gehört, getan! Und nach wenigen Wochen ging es der Wissenschafterin besser und besser und letztendlich so gut, dass sie diesen Effekt erforschen, dass sie darüber arbeiten, wollte.

Also hier schon, könnte man sich fragen, was da denn falsch läuft.
Denn sie hätte auch vor Begeisterung, über dieses so einfache wie wunderbare Besserungs- Rezept, umgehend rauszulaufen und es allen Menschen zurufen, oder vielleicht auch ein Buch mit 3 Seiten – mehr bräuchte man nicht! – schreiben, können, in dem steht: ‚Je mehr Du Dich bewegst, desto weniger verblödest Du! Je weniger Du Dich bewegst, desto dümmer wirst Du!‘.

Doch nein! Diese Wissenschafterin arbeitete fortan an der Erforschung dieses Primitiveffektes, den jedes ‚dumme‘ Tier ganz selbstverständlich intus hat und veröffentlichte Arbeit um Arbeit, worin zu lesen war um wieviel mehr das Gehirn mit Sauerstoff versorgt wird, durch Bewegung, um wieviel besser der Hippocampus durch Bewegung gefördert wird, warum dieser für unser Merksystem so wichtig ist, und, und, und …

Diese Arbeiten aber, versteht niemand, von all den Millionen von Menschen, die sie bräuchten!
Die aber, die das lesen, die das verstehen, verdünnen diese einfache Erkenntnis so weit und ergänzen sie mit sovielen einträglichen, aber im Grunde unwichtigen Nebensächlichkeiten, um weiterhin gut an diesen Patienten verdienen zu können, um weiterhin vom Leid dieser Erkrankten zu profitieren.
SO funktioniert unser System! – Um nicht zu sagen:
SO krank ist dieses, unser System!

Doch das alles kann Dir, liebeR LeserIn, völlig egal sein, solange Du das
mit all seinen natürlichen Bewegungen, lebst!

 

 

 


So werden Menschen verdummt!

26. März 2019

So werden Menschen bewusst im falschen Glauben gehalten, dass Krebs ein externer Feind ist, der ‚bekämpft‘ werden muss, nur bekämpft werden kann!
So werden den Menschen die wirklichen Krankheitsursachen verheimlicht und verschleiert.
So werden absurde Außenfeinde in die Köpfe manifestiert, die bei auch nur wenigen Informationen sich umgehend in nichts auflösen würden.
So wird im Profit- Interesse völlig unnötiges, in der freien Natur völlig unbekanntes Leid weiter und weiter prolongiert.
So werden Spenden akquiriert, um diesen Unsinn endlos weitertransportieren zu können!
Das heißt, das Geld der Menschen wird gegen sie selber und ihre Kinder verwendet!
Denn ein Herr Primar, der diesem Verein vorsteht, hat hochwahrscheinlich keinen privaten Cent für diese Irreführung gespendet.
Wes Geistes Kinder diese Leute sind, hab ich vor Jahren schon, durch die Veröffentlichung meines nahezu unglaublichen Schriftverkehrs mit diesem Verein hier abgebildet.

Mit solchen ekelhaften Bildern in den auflagenstärksten Medien soll Kohle gemacht werden! Aber nicht für Prevention, nicht für eine Aufklärungsserie, die endlich ein für allemal aufräumen würde mit diesem dummen Bekämpfen, mit dieser völlig falschen Ohnmacht gegen den Krebs.
Untertitelt ist diese Scheußlichkeit mit: ‚Ihre Spende hilft das Monster Kinderkrebs zu besiegen‘

Dabei ist Krebs unser eigenes Gewebe, unser eigener Körper, der sehr wohl weiß was er da macht. Bloß die Betroffenen wissen es noch immer nicht! – Mangels Aufklärung!
Dabei wäre es so einfach!
Sogar die ganze Welt würde geheilt, durch einige wenige Maßnahmen die auch Krebs hintanhalten würden. Der Klimawandel, der Welthunger, die Müllberge und -inseln wären kein Problem mehr.
Aber nein! Es wird in purem Profit- Interesse in dümmste Fehlinformationen investiert.
Und die Schafe rennen vor den kläffenden Schäferhunden weiter dem Krebs- Abgrund entgegen …

Und gleich wenige Seiten weiter wirbt die Krankenkasse für ‚workshops‘ für richtige Schwangeren-, Stillende- und Baby- Ernährung, die nicht viel falscher sein könnte.
Also, sogar die vorgebliche Aufklärungs- Hilfe sorgt noch immer ‚todsicher‘ dafür, die Menschen krank zu halten bzw. schlägt nur Winzschrittchen a la ‚Wasch mir den Pelz, aber mach nicht nass‘ vor.

Oder ein drittes Beispiel: In einer Zeitung einer ‚Landeskliniken- Holding‘, also nicht nur schwer medizinlastig, sondern auch noch steuerfinanziert, ist doch tatsächlich – nachdem Robert Franz endlich den eklatanten D3- Mangel der Bevölkerung ins allgemeine Bewusstsein gebracht hat und von der Ärztekammer verklagt wurde – ein Artikel, mit ‚Vitamin D, Machtvolle Vitamine‘ übertitelt. Der Inhalt liest sich wie ein eingeschwächelter Robert Franz- Vortrag.

Liebe Leute, hinter all dieser Verlogenheit steckt System! Verlasst Euch nicht auf solche Irreführer! Schaltet Euren Hausverstand ein! Geht in die Natur hinaus! Beobachtet und lernt von ihr! Sie ist so wunderbar!
Da fressen Affen süßeste Früchte ohne je Karies zu bekommen. Da bauen Ameisen Anlagen, die wir mit all unserer Technik nicht schaffen. Da naschen sich Hasen durch Wiesen um mehr power zu haben als unsere Spitzensportler. Da bewegen sich Rehe inmitten von Pollenwolken ohne auch nur einmal zu nießen.
Weit und breit ist keines dieser Wesen krank zu sehen! – Schon gar nicht so krank wie die Zivilisationskrone Mensch, der in ihrem Fortschrittsland Nr. 1, den USA, mittlerweile sogar die Lebenserwartung wieder zusammenschrumpft.

Oder, wenn Ihr der Naturbeobachtung nicht glaubt, macht das Umgekehrte! Probiert – bei harmloseren Erkrankungen und Problemen – so ein naturrichtiges, artgerechtes Leben aus! Das Internet und dieser blog ist voll mit Beispielen und Anleitungen!
Es tut gut, vereinfacht und verbilligt Dir das Leben, vitalisiert Dich und lässt Dich bald nur mehr den Kopf schütteln über die früheren Wehwechen …

Kurz gesagt: