Das ist Fortschritt?

3. September 2019

„Ein unbeschreibliches, vorher nie gekanntes Gefühl besserer Gesundheit, von mehr Lebenskraft, größerer Leistungsfähigkeit, von mehr Ausdauer und Stärke überkam mich und brachte mir viel Freude und das Glücksgefühl, am Leben zu sein. Dies betraf nicht nur den Körper, sondern es fand auch eine große Veränderung in meinen geistigen Fähigkeiten statt. Bessere Wahrnehmung, klarere Erinnerung, ich hatte mehr Mut und Hoffnung, und vor allem, ich bekam einen Einblick in das Spirituelle, das wie ein Sonnenaufgang wirkte und ein Licht auf alle höheren und geistigen Probleme warf. Alle meine Fähigkeiten waren verbessert, bei weitem besser als während meiner gesündesten und besten Jugendzeit. Körperliche Leistungsfähigkeit und Ausdauer nahmen wunderbar zu.“

Das schrieb der wunderbare Arnold Ehret bereits 1922, nachdem er zuvor jahrzehnte lang schwerst krank und von zwei dutzend (Profitmedizin-)Ärzten aufgegeben war!
Wie dieser Umschwung passierte!?
Höchst einfach!
Er stellte ‚bloß‘ seine Ernährung auf Paradieskost, oder wie er es nannte ’schleimfreie Heilkost‘, um.

Und das funktioniert bei praktisch allen Erkrankungen und ist seit hundert Jahren, wenn man die freilebenden Tiere hinzu nimmt, seit Jahrtausenden, bekannt!

Dennoch sind Ärzte- Wartezimmer und Krankenhäuser voll und die Vorstellung evolutionsrichtig/ schöpfungskonform zu leben praktisch für jedermensch völlig denkunmöglich!

Mein Lieblingssender befragte in den Ferien Menschen, wie sie idealerweise leben möchten, sich ihre Zukunft vorstellen. Sehr erfreulich, dass überwiegend idealistische und sozialverträgliche Visionen genannt wurden.
Doch auch obige Denkunmöglichkeit wurde deutlichst kommuniziert durch z.B. eine junge Frau, die hofft ‚im Alter fit zu sein und sich nicht mit Krankheiten herumschlagen zu müssen‘ und eine andere, die meinte: ‚Meinen Traum von der Zukunft stell ich mir so vor, dass Technologien entwickelt werden, die dazu beitragen, dass die Klimaerwärmung nicht weitergeht …‘.
Also vom Selber- Tun, von diesem wunderbaren, kostenlosen Geschenk, keine Rede! Es muss ‚gehofft‘ und ‚technisch‘ weitergestolpert werden!
Eigentlich unglaublich, in einer vorgeblich aufgeklärten Informationsgesellschaft und Ehrets fantastischen und bestens kommunizierten Erfolgen, schon 1922. – Oder?

 

 

 


Der süße Brei

20. August 2019

In diesem entzückenden Grimm- Märchen schenkt eine Hexe den hungernden Menschen einen Zaubertopf, der, egal wieviel man ihm entnimmt, immer voll ist mit süßem Brei.
Das Raffinierte an dieser Geschichte und für mich eine Parabel auf die Dummheit der Menschen, ist, dass damit nicht alle glücklich und satt sind, sondern um diesen Topf ein Kampf entbrennt.
So märchenhaft und doch auch realitätsnah.

Ich seh allerdings darin auch noch die ‚verkleidete‘ Freigiebigkeit der Natur.
Wir alle hätten auch so einen Zaubertopf. Die Natur!
Ich geh z.B. jeden Tag zu einer Ecke im Garten in der sich meine ‚Smoothie- Heroes‘, Brennessel, Distel und Klee, so wohlfühlen, dass ich mir oft denke: ‚War ich etwa gestern gar nicht da, ernten?‘.
Ich kann mir den Mixbecher gar nicht so vollfüllen, dass am nächsten Tag nicht wieder alles frisch und vollständig nachgewachsen wäre.

Gäbe es mehr Rohköstler oder Wildkräuter- Fans wär vielleicht um diesen Quadratmeter auch schon ein Kampf entbrannt …

 

 

 


Menschliche Leistungen (2)

19. August 2019

Wer sich von den Schockbildern in ‚Menschliche Leistungen‘ schon erholen konnte, darf hier im Teil 2 gleich weiterlesen:

Ist doch jedermensch klar, ist doch selbstverständlich: Zivilisation bedeutet Fortschritt.
Ein Fortschreiten von Bestehendem zu Besserem.
Wär doch auch blöd, wenn wir etwas verschlechtern würden!
Nein, kommt auch nicht vor. Denn wie entsteht Fortschritt?
Ausgehed von klugen Köpfen, Wissenschaftern, Grundlagenforschern, machen sich Ingenieure an die praktische Umsetzung, planen die Arbeitsschritte für nachgelagerte Mitarbeiter, die Werbe- und Vertriebs- ‚Walze‘ beginnt zu laufen und schon ist wieder etwas besser als zuvor.

Äh … [räusper, hüstel] … naja, vielleicht nicht immer …
Die gentechnisch veränderten Kühe sind von der Ästhetk her vielleicht nicht so ganz gelungen …
Doch dafür werden sie nur mehr 5 Jahre, anstatt der völlig unnötigen 25 Fresser- Jahre von naturbelassenen Rindern. Und sie brauchen für ihre hohe Milchleistung auch nicht mehr das kostenlose Gras, das zu sonst eh nix zu gebrauchen ist – … Au! Au! Nein! Niiiicht! Hilfeee!
– Haben mich doch tatsächlich diese Grassafttrinker und Rohköstler verhauen …
Naja, die wissen eben nicht wohin mit ihrer Kraft!

Also diese Kühe kriegen statt Gras Sojafutter, das bloß um die halbe Welt transportiert werden muss, von gerodeten Regenwäldern stammt und auch akzeptables Menschenfutter wäre. Doch dafür geben diese Turbokühe so richtig viel Milch. Wir haben zwar ohnehin schon einen Milchüberschuss, doch die afrikanischen Märkte wollen ja schließlich so richtig final und endgültig ruiniert werden, mit unseren Dumpingpreisen.
Klar, nur die eigene Bevölkerung durch völlig nichtartgerechte Milch und Milchprodukte krank zu machen wäre ja noch nicht Fortschrittsleistung genug. Da müssen neben den eigenen Milchbauern (600 Milchbauern- Selbstmorde allein in Frankreich) auch noch Abertausende in anderen Kontinenten arbeitslos und krank gemacht werden …

Also, herzlichen Glückwunsch, ‚Krone der Schöpfung‘!
[räusper, schluck] … äh ….
Warum bloß ist mir plötzlich so speihübel!?

PS: Wer all diese Sauereien so richtig genießen will: Der Film dazu heißt ‚DAS SYSTEM MILCH‘. Er lässt allerdings – na klar! – die Schadwirkung von Milch und Milchprodukten auf Menschen aus.
Das ‚volle‘ Programm kriegt Ihr nur bei

 

 

 


Der Gemälde- Raub

15. August 2019

Nicht zufällig sagen wir ‚Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte‘. Unser Gehirn ist einfach Jahrmillionen lang mit Bildern, nicht mit Worten, konfrontiert gewesen und hat seine Art zu speichern und zu verarbeiten an Bilder angepasst.
Worte sind evolutionshistorisch zu neue Phänomene um sie mit den ‚alten Gehirnen‘ ebenso schnell und problemlos verarbeiten zu können.

Also wozu labere ich dann hier seit Jahren so wortreich!?
Ja, das frage ich mich auch …

Liebe Leute, versucht, Euch wieder ein Paradiesbild in Euren Köpfen zu schaffen!
Ja, tut das! Eine bessere Investition in Eure Zukunft und Gesundheit gibt es nicht!
Ein Paradiesbild das wirklich gutes, naturrichtiges Essen, Bewegen, Denken umfasst, gepaart mit möglichst liebevollem Sozialverhalten.
Und das alles möglichst konkret, plastisch und lebendig.

Es muss uns klar sein, dass nur solche Bilder im Kopf unsere ganzen Leben bestimmen!
Nicht zufällig arbeiten so viele Profiteure und Manipulatoren mit ‚Bildsprache‘.
Das beginnt mit der Erziehung, wird in der Schule nochmal massiver fortgesetzt und wird von Medien und Werbung lebenslang fortgeführt.
All diese Bemühungen ergeben ein Bild in unseren Köpfen, ja sogar in unseren Körpern, das wir für so normal halten, dass wir nichteinmal merken, dass auch Alternativen dazu möglich wären.

Angeblich haben die Indios bei denen Columbus landete seine Schiffe nicht gesehen, da sie keine Schiffe kannten.
So geht es mittlerweile uns mit unseren uralten, aber perfekten Paradiesbildern. Wir sehen sie nicht mehr! Obwohl sie uns ganz wunderbar und selten erfolgreich durch die Jahrmillionen trugen.

Lebenslange, medizinlose Gesundheit ist für uns heute denkunmöglich!
Ein arbeitsfreies, zufriedenes Leben ist mittlerweile denkunmöglich!
Ein tabuloses Körperempfinden, samt freier Sexualität: denkunmöglich!
Erziehungslos frei und schulfrei sich entfaltende und dennoch lebenstüchtige Kinder: denkunmöglich!
Wortlose und dennoch empathische und umfassende Kommunikation: denkunmöglich!
Eine Küche ohne lebendigkeitszerstörende Thermikgeräte: denkunmöglich!
Ja, sogar eine bloß fleischlose Ernährung ist für das Gro der Menschen heute denkunmöglich.
Doch auch Mütter bei ihren Kindern zu Hause,
alte Mütter und Väter, Omas und Opas zu Hause,
Obst, Gemüse, Nüsse aus dem eigenen Garten oder wandernd gesammelt,
‚Nur‘ Freude an bunten Schmetterlingen, an Vogelgesang, an Ameisenstraßen, Wolkenbildern …

sind mittlerweile denkunmöglich.

Liebe Leute, befasst Euch mit Euren Kopfbildern!
Beobachtet ein paar Wochen lang jede Eurer Handlungen und überlegt Euch paradiesische Alternativen dazu. Setzt diese um! Erarbeitet Euch Euer Paradies, Eure Paradiesbilder zurück!
Im ‚Echt unglaublich! (2)‘– Beitrag seht Ihr WIE weit heutige Menschen sich schon entfernt haben von ’normalen‘ Bildern.

Die Wirtschaft, die Profiteure, die Abzocker leben davon, Euch aus dem Paradies zu reißen!
Ihr müsst stark sein, denn sie sind es auch!

Doch für Euch, für Euer Glück, für Eure Gesundheit spricht: All das wird Euch geschenkt!
Die wirklich wichtigen Dinge werden uns geschenkt!
Ihr braucht es ‚bloß‘ anzunehmen!

In diesem Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Der große Harn- Irrtum

12. August 2019

Ein Fehldenken ist kaum auszurotten: Klarer Harn ist gut bzw. Menschen die gesund leben, brauchen nichts auszuscheiden und haben somit klaren Urin.
Völliger Unsinn!
Jeder Körper scheidet aus, denn Zellen sterben permanent, Zellen scheiden aus, wir atmen, trinken, essen Schadstoffe, die ausgeschieden werden.
Unsere potentesten Filterorgane sind die Nieren.
Wir können sie uns vorstellen wie einer der bekannten Tisch- Filter: Oben Leitungswasser rein (), unten reines, gefiltertes Wasser raus () und im Filter bleibt der ‚Schmutz‘ (█).
Doch die Analogie zur Niere lautet nicht ’schmutziges‘ Blut rein, sauberer Harn raus!
Sondern arterielles Blut rein (), venöses, gefiltertes Blut raus (). Und der ‚Müll‘ (█) wird über den Urin ausgeschieden.

Deshalb ist ein einfacher Test ob die Nieren ordentlich filtern: Morgenurin in ein Glas und nach einer Stunde sollte sich ein Bodensatz gebildet haben.

Alles Klar!?

 

 

 


Wie gewonnen, so zerronnen

26. Juli 2019

Wieder einmal ein Rohkost- Beitrag.
Leider, nachdem ich erst kürzlich über den Anthony William ‚hergezogen‘ bin, wieder ein eher kritischer. Aber mir ist es sehr wichtig die Benefits von zu betonen.

Also:
Ich musste mir vor mittlerweile fast 30 Jahren ‚meinen Rohkost- Weg‘ hart selber erarbeiten. Heute gibt es zahllose Bücher, Videos, Rezepte, Lehrer dazu.
Kürzlich bekam ich ein Kongresspaket eines Rohkost- summits vorbeigebracht.
Ich horchte etwas rein und quer.
Was soll ich sagen!?
Wunderbar, wieviele Angebote es heute gibt! Wieviele junge Leute heute dieses Thema bearbeiten und von vielen Seiten beleuchten. Soetwas hätte ich mir in meinen Anfängen gewünscht!

Oder doch nicht?!
Nein, ich bin mit meinem Weg sehr zufrieden. Er ist nämlich so schön unbeschwert, leicht, logisch, einfach …, einfach paradiesisch.
Während die heutigen Protagonisten schwer Medizin- und Chemie- lastig und damit auch verunsichernd und problembeladen daherkommen. Sie verlängern sozusagen diese unseligen Zeiten, in denen der Pfarrer und der Doktor die Leute in Angst und Unsicherheit hielt, um sie gefügig zu halten.
Da wird mit kompliziertesten Fachausdrücken, Laborwerten und ‚1000 Gefahren‘ herumgeschmissen, dass man sich fragt, wieso wir ohne diese kohlemachenden Coaches die Jahrmillionen unserer Evolution überhaupt schafften

Und auch eine ziemliche Verwässerung der wirklichen, im Sinne von naturrichtigen, artgerechten Rohernährung war für mich bei diesem Kongress zu beobachten. Da tönen kerngesunde ‚Jungspunde‘ groß rum, dass eines jeden Gelüste natürlich Vorrang haben, man sich zu nichts zwingen soll, alles, auch immer wieder Kochkost, doch ok seien, dass jeder seinen Weg gehen müssen, usw.
Ja, alles vielleicht richtig, – wenn man es sich erlauben kann. Doch als Fernziel sollte immer reine Paradieskost stehen!

Das Fehlen des ‚Drumherum‘, das ich in ‚Bewegung, Mentales und Soziales‘ gefasst habe, und das genauso wichtig ist wie gute Ernährung, mag dem Thema ‚Rohkost‘ geschuldet gewesen sein.

Fazit: Sehr schön, das Engagement so vieler Junger.
Weniger schön die Verkomplizierung, Verunsicherung, Verwässerung und Abzocke.

Somit bezieht sich der obige Titel auf heute Suchende.
Eine so wunderbar einfache, jedem mögliche und selten heilsame Lebensweise wurde (wieder)gefunden und gleich wieder auf das zuvor grassierende unheilvolle Medizin- und Entmündigungs- System verschrumpft bzw. aufgeblasen.

Deshalb:

 

 

 


Der kleine Prinz

24. Juli 2019

Fast jedermensch kennt Antoine de Saint-Exupéry’s wunderbare Erzählung vom kleinen Prinzen. Viele kauen das ‚mit dem Herzen gut sehen‘ wieder und wieder ohne zu wissen, worum es dabei überhaupt geht.

Für soviele Probleme und Erkrankungen gibt es nach heutigem Verständnis keine Erklärungen.
Soviele Erkrankungen und Probleme gelten als unheilbar oder schicksalhaft.

Völlig absurd das Ganze!
Leben ist wunderbar einfach, wunderbar gerecht!

Leute!
Was heute abgeht ist eine Katastrophe!
Eine Bankrott- Erklärung gegenüber wirklichen Lebens.

Nicht nur, dass gegen alles ein Kräutl gewachsen ist. Es ist vielmehr so, dass es mit naturrichtigem Leben überhaupt keine Probleme mehr gäbe.

Beispiel Depression:
Sowie man Depressive dazu brächte, ihre Ernährung in Richtung naturnah umzustellen, wäre die Depression verschwunden. Doch man kriegt sie nicht dazu, da ja ‚alles keinen Sinn hat‘, ’sie keinen Antrieb haben‘, ‚alles so schrecklich ist‘ …
Umgekehrt gesehen: Hätten diese Menschen nie Zivilisationskost gegessen, wären sie nie depressiv geworden!
Doch Depressionen gelten als schwer bis unheilbar.

Beispiel Multiple Sklerose:
Sowie diese Menschen ihre Lebensweise umstellen würden, hätten sie ihre Schübe auch schon gestoppt. Doch sie wollen auf nichts verzichten, meinen mit ihrer Lebensweise etwas ‚Wertvolles‘ zu haben.
Umgekehrt gesehen: Würden alle naturrichtig leben, würde niemandem etwas abgehen, würde sich niemand nach dem Zivilisationsleben sehnen und wäre niemand krank.
Doch MS gilt nach wie vor als unheilbar.

Diese Aufzählung könnte ich nahezu endlos fortführen …

Doch jetzt zum kleinen Prinzen und seinem Herz- Sehen, der die Heilung für uns alle schon in diesem einen Satz gesagt hat:
Würdest Du tatsächlich mit dem Herzen ‚gut sehen‘ können, wäre es Dir nicht nur unmöglich Fleisch, Eier oder Milchprodukte zu essen, Dir würden die Tränen runterrinnen, wenn Du Menschen sähest, die das tun.
Du würdest vor Kindergärten und Schulen zu weinen beginnen, weil Du spüren würdest, was all diesen wunderbaren, unschuldigen Geschöpfen da drinnen angetan wird.
Du könntest als Herzens- SehendeR nicht mehr Lampedusa- Meldungen gelangweilt wegklicken, sondern würdest zutiefst ins Herz getroffen sein.
Du könntest nicht mehr ’normal‘ wählen gehen, um das kleinste Übel zu favorisieren, nach – künstlichen! – Sachthemen entscheiden, sondern würdest Dich fragen, wieso alle etwas ankreuzen, das gegen sie, gegen ihr Leben, gegen ihr Geburtsrecht verwendet wird, anstatt das ‚Schicksal‘ selber in die Hand zu nehmen.

Denn, sind wir doch ehrlich, wählen gehen nur die Ohnmächtigen!
MacherInnen gestalten sich ihre Leben selber, machen sich ihre Regeln und Gesetze selber!

In diesem Sinne:
Sieh mit dem Herzen gut und

Oder auch umgekehrt stimmt es:
und Du siehst (bald) mit dem Herzen gut!