Engel?

15. Dezember 2011

Bei einem Spaziergang entdeckte ich kürzlich diesen hochinteressanten Poster des wunderbaren Imkers und Lehrimkers Karl Schäffel:

Zum Bienenthema hab ich kürzlich noch zwei weitere Infos aufgeschnappt:

  • Klebt man ein eingeschaltetes Handy an die Außenseite eines Bienenstockes ist das Bienenvolk innerhalb einer Woche völlig aggressiv und verwirrt.
  • Raubt man einem Bienenvolk die Königin, geht das Leben im Stock vorerst normal weiter. In dem Moment aber in dem man die Königin tötet- egal wie weit entfernt – bricht beim Bienenvolk das Chaos aus.
  • Warum ich das gerade in der Vorweihnachtszeit erzähle?
    Vielleicht sind unsere Vorstellungen von Engeln ja bloß zu vermenschlicht! Wir können uns einen Gott ja auch nur in menschlicher Gestalt vorstellen. Vielleicht sind ja die Bienen eine Art von kleinen Engeln …
    Wenn man sich ihre Arbeitsleistung, ihre wunderbaren ‚Geschenke‘ ansieht oder bedenkt, dass praktisch alles Obst der Insektenbestäubung bedarf, dass es ohne Bienen keine Blumen, keine Früchte gäbe, könnte doch an dieser Überlegung was dran sein. Oder? 😉
    Und bedenke vielleicht auch, dass all die wunderbaren Daten und Fakten die wir von Bienen wissen, bloß darauf beruhen, dass wir sie uns schon lange nutzbar gemacht haben und deshalb gut kennen.
    Doch auch Bienen waren einmal bzw. sind teilweise noch immer ‚ganz normale‘ Insekten. Was liegt also näher, als anzunehmen, dass ähnlich wunderbare Fakten von allen Insekten, von allen Tieren und Pflanzen existieren? Bloß von denen wissen wir es noch nicht!
    Eine unbewusste aber tiefe Überzeugung in uns ließ uns immer schon diese Alltagswunder erahnen. Warum sonst hätten wir uns diese vielen Elfen, Gnome, Devas und Naturgeister ‚erdacht‘?

     


    Musen- Kuss

    7. November 2011


            Irgendwoher müssen die Inspirationen doch kommen … 😉


    „Wenn Du anfängst …

    14. Mai 2011

    … Dich für manche Dinge zu interessieren und die Zeit und die Energie frei zur Verfügung hast, ist das Interesse eigentlich ein Strom, der nicht zu bremsen ist“ sagt André Stern, der nie eine Schule besuchte und heute dennoch höchst erfolgreich im Leben steht.

    Er ist ein weiteres lebendiges Beispiel dafür, dass die Natur immer das Richtige tut, dass unsere, für so wichtig genommenen Zivilisations- Errungenschaften, wie hier die Schule, höchst entbehrlich sind.
    In seiner Freizeit lernte André Stern von sich aus Tanz, Literatur, Gitarrenbau und mehrere Sprachen. Heute lebt er als Musiker, Komponist, Journalist und erfolgreicher Autor in Paris – und ist selbst Vater eines Sohnes, der nie zur Schule gehen wird.
    Bei einer internationalen Konferenz in der Wiener Hofburg erzählte er vor Hunderten von ZuhörerInnen von seiner Kindheit ohne Schule, ohne Leistungszwang, ohne Benotung:
    „Guten Tag. Ich heiße André, ich bin ein Junge. Ich esse keine Bonbons und ich gehe nicht zur Schule.“ So lautete der Standardsatz, mit dem der kleine André Erwachsenen begegnete, die ihn auf der Straße ansprachen und wissen wollten, warum er denn an einem Vormittag nicht in der Schule sei. „Schulen zwängen Kinder in ein Korsett, das für die meisten zu eng ist und das viele krank macht“, sagt André Stern. „Kinder lernen gern – wenn man sie in Ruhe lässt“.
    „Ich hätte gar nicht zur Schule gehen können“ fügt er mit einem Zwinkern hinzu. „ Ich war viel zu beschäftigt!“
    Der kleine André lernt früh die Grundkenntnisse der Fotografie, er interessiert sich für den Bau und die Funktion von Kameras, er ist fasziniert von der Arbeit mit Metall, der Arbeit mit einem Imker an Bienenstöcken, dem Lesen geliebter Bücher und dem Schreiben, bei dem er den Stil von Marcel Proust zu kopieren versucht. Er beschäftigt sich mit Autos, Flugzeugen, Lokomotiven und entwickelt selbst gewagte Modelle und Konstruktionen. Nach einer Ausstellung über Ägypten lernt er Hieroglyphen zu entziffern. Angeregt durch eine Radiosendundgen, in der er Worte wie „Supernova, Galaxis, Spiralnebel, Lichtjahre“ hört, beschäftigt er sich intensiv mit der Astronomie.

    Der junge André geht in all diesen Jahren in keine Schule und ist doch ständig am Lernen. Sein Unterricht sieht anders aus. Fasziniert vom Klang der Gitarre, wird der junge André zum Musiker und zum kundigen Instrumentenbauer.
    „Kinder nehmen das Spiel ernst“, sagt sein Vater Arno Stern. Er selbst hat die Bedürfnisse seiner Kinder auch als Vater ernst genommen, weder Sohn André noch Tochter Delphine wurden in eine Schule geschickt. Sie wurden auch nicht zu Hause von den Eltern unterrichtet. Arno Stern und seine Frau Michelle vertrauten darauf, dass das Lernen bei Kindern auch anders geschehen kann, und zwar in großer Freiheit.
    Ein Wort ist ihnen dabei besonders wichtig, ein Schlüsselwort für alle Beziehungen: Vertrauen. – ‚Unter anderem auch in die Natur’ möchte ich hinzufügen!
    Heute lebt André Stern mit seiner Familie Tür an Tür mit seinen Eltern in einem „Großfamilienverbund“, wie er sagt, in Paris und auf dem Land.

     


    So isst die Welt

    12. April 2011

    Wer noch nicht das wunderbare Buch ‚Hungry Planet‘ von Peter Menzel und Faith D’Aluisio kennt, dem sei hier darauf Appetit gemacht.
    Die Autoren besuchten Familien auf der ganzen Welt und lichteten sie mit ihren Nahrungsmitteln für eine Woche ab.
    Ich hab das jeweilige Land samt Wert der Nahrungsmittel in den Bilderrahmen eingefügt:

     


    Also Sachen gibt’s …

    11. April 2011

    Da die Auflösung des Fotos nicht sehr berauschend ist: Da steht tatsächlich:

                                         

    Zum Gedenken
    der Millionen
    Toten, Kranken,
    Leidenden und
    übergewichtig
    Unglücklichen
    durch
    Zivilisationskost

     

    Den Lebenden
    zur Mahnung

     


    Menschen sind sooooo wunderbar!

    9. April 2011

    Ich bin immer wieder begeistert, habe es immer wieder bei Seminaren, in Arbeitsgruppen, etc. erlebt, dass kein Einzelner die Kreativität von unterschiedlichen Menschen übertreffen kann.
    Man erfährt im Zusammensein mit anderen die oft verblüffendsten Zugänge zu bestimmten Themen.
    Mein letztes Jubelerlebnis in dieser Richtung war das Preisausschreiben der rührigen Vollwertlerin Ute Wilkesmann. Sie stellte dabei die Aufgabe, mit Ihren Zutaten und Mengenangaben (2 EL Öl, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Salz, 30g Sonnenblumenkerne, 75g Möhre, 150g Blumenkohl, 100g Rotkohl, 40g Wasser, 1 EL Schnittlauch) eine rohköstliche Speise zu kreieren und das Foto davon einzusenden.
    Nun liegen 50 Fotos vor und eines ist schöner und origineller als das andere.
    Guckt mal hier!

     


    Trauuuumhaft!

    9. Februar 2011

    (Reisebericht Äthiopien)

    Heute ‘durfte’ ich erstmals alleine weggehen. Allerdings mit genauer Routen- Vorschrift, da es angeblich so abgelegene Gassen gibt, in denen Weiße, die ja von den Äthiopiern alle für Millionäre gehalten werden, überfallen werden.
    Die Hauptstraße, die ich ging war DAS Erlebnis schlechthin. Die Kinder fahren sowieso völlig auf Weiße ab, aber auch kaum ein Erwachsener schafft es nicht zu lachen oder die Augen aus dem Kopf fallen zu lassen.
    Viele sprachen mich auch an, waren sehr nett und herzlich. Dann aber wieder sieht man Dinge die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Da werfen Kinder mit Steinen nach festgebundenen Pferden, treten Passanten just for fun nach Hunden und Ziegen oder dreschen Kutschenfahrer wie verrückt auf ihre Pferdeskelette ein.
    Man trifft aber auch alte Leute die einem die Hand nehmen und an ihr Herz drücken oder Kinder die einen ganz verstohlen anstupsen oder die Hand geben wollen.
    Die ‚Money, money’- rufenden Kinder und Bettler gibt es natürlich auch.
    Aber im Großen und Ganzen komm ich aus dem Staunen nicht heraus WIE kontrolliert und konditioniert wir gegen diese noch sehr offenen und rührend kindlichen Menschen sind.
    Ich seh auch ihr häufiges ‚Haben-wollen’, ihre ‚Weißen- Preisaufschläge’ oder Klau- Versuche nicht als bös gemeint. Sie sind einfach ‚reine Kinder’ die eben haben wollen, was ein anderer vermeintlich ohnehin im Überfluss hat.
    Mir kann man auch kaum etwas klauen da ich weder mit Kamera, noch mit Handy oder sonstigem West- Kram aufgewertet bin.
    Ich muss mich nur bei meinen blog- Besuchern für die schlechte Qualität der Fotos entschuldigen; das ist eben Äthiopien- level 😉

     


    Herzens(fund)stücke …

    18. Januar 2011

    … aus meiner mailbox: