Soooo schön …

25. März 2020


 

    Erneuere uns mit einer reinen Speise,
    mit Tau, mit ungetötetem Gericht,
    mit jenem Leben, das wie Andacht leise
    und warm wie Atem aus den Feldern bricht!

    (Reiner Maria Rilke)

 

 

 


Sachen gibt’s!

9. März 2020

Wusstest Du von der Existenz von Reim- Generatoren im Internet?

Ich hab einem solchen ‚Rohkost‘ vorgeschlagen und er lieferte mir all diese sich darauf reimenden Worte:

Fleischkost Frischkost Mischkost Wunschkost Alltagskost Astronautenkost Aufbaukost Babykost Bauernkost Beikost Billigkost Biokost Diabeteskost Diätkost Durchschnittskost Einheitskost Feinkost Feuerkost Früchtekost Frühstückskost Gefrierkost Grundkost Hauskost Hausmacherkost Hausmannskost Havekost Hundevollkost Hungerkost Kantinenkost Kinderkost Kost Krankenkost Leberschonkost Naturkost Normalkost Pflanzenkost Probekost Reduktionskost Reformkost Schmalkost Schonkost Schutzkost Sonnenkost Steinzeitkost Tiefkühlkost Tierkost Trennkost Vollkost Vollwertkost Vorkost Weinkost Wertkost Wurzelkost Zukost Abdeckrost Abendpost Adelost Almost Alpendost Alpenpost Amtspost Anschlusspost Apfelmost Augentrost Ausgabenpost Ausgangspost Auslandspost Bahnpost Ballonpost Barfrost Belegost Bergmannstrost Bettrost Birnenmost Blachfrost Blütenfrost Bodenfrost Botenpost Bratrost Briefpost Bundespost Bürgerpost Chrost Dauerfrost Deutschost Dienstpost Diplomatenpost Donaupost Dost Drehrost Drost Drucksachenpost Edelrost Eilpost Eingangspost Eisemost Endost Europost Extrapost Fahrpost Familienpost Fanpost Faulenrost Februarfrost Feinfrost Feldpost Fernost Feuerrost Fieberfrost Filmpost Firmenpost Flaschenpost Florpost Flugfeldpost Flugpost Flugrost Flächenrost Frost Gartenkompost Gelbrost Geschäftspost Getreiderost Gitterrost Glasnost Gleisrost Glückspost Grillrost Göttertrost Güntergost Hammerfrost Hartfrost Hauptpost Hauspost Herbstfrost Herzenstrost Herztrost Hiobspost Holzfrost Holzkohlerost Holzrost Hotelpost Hörerpost Impost Inlandspost Jost Judenpost Kahlfrost Kaminrost Katastrophenpost Kettenrost Kinderpost Klautost Kommunalpost Kompost Konsulatspost Kontrapost Kraftpost Kriegspost Kurierpost Lagerpost Landespost Landestrost Landpost Lattenrost Liebespost Lokalpost Lost Luftfeldpost Luftpaketpost Luftpost Mariatrost Medaillenpost Medonost Militärpost Mittelost Mitternachtspost Morgenpost Most Mukoperiost Nachtflugpost Nachtfrost Nahost Neufrost Neusobrost Nordfrost Nordnordost Nordost Nordostost Oberhost Oberost Obstmost Ortspost Ost Ostnordost Ostsüdost Paketpost Periost Permafrost Personenpost Pfahlrost Pferdepost Planrost Plattenpost Plattfrost Post Priedemost Privatpost Radost Raketenpost Raufrost Rauhfrost Reichspost Rohrpost Roost Rost Röhrenrost Saugpost Schiffspost Schmelzpost Schneckenpost Schnellpost Schoost Schwarzrost Schwarzwaldpost Schwellenrost Schüttelfrost Schüttelrost Seepost Sitzrost Sobrost Sommerfrost Sonderpost Sonntagspost Spätfrost Staatspost Stadtpost Stahlrost Starost Stickstofflost Straßenpost Südost Südpost Südsüdost Süßmost Tagespost Tarifpost Taubenpost Thronpost Tjost Traubenmost Treppenrost Trost Upost Verbrennungsrost Verehrerpost Verwaltungspost Vorpost Wanderrost Weihnachtspost Weltpost Werbepost Winterfrost Wirtschaftspost Wochenpost Wolkenpost Wurmkompost Zahntrost Zeitungspost Zentralost Zubringerpost Zuschauerpost Zwergrost ausgelost behost bemoost cost eindost eingedost erbost gebost geharmlost gelost getost getrost host lost post prost

Ich hab diese wunderbaren Vorschläge in meiner ganzen poetischen Genialität einkondensiert zu einem epochalen Gedicht, das umgehend Eingang in die Weltliteratur finden wird und das ich Euch schenken möchte

    Ob Rohkost,
    Naturkost,
    Sonnen- oder Götterkost:
    Alles Herzenstrost!
    – Wie süßer Traubenmost.
    Prost!

 

 

 


Nicht nur in der Bibel …

2. März 2020

… bei Mose 1,29 steht’s geschrieben. Nein auch Pythagoras wusste schon vor ‚bloßen‘ 2600 Jahren:

    Ihr habt ja Getreide
    und Obst an den Zweigen
    und die saftigen Trauben am Weinstocke,
    habt wohlschmeckende Kräuter.
    Nicht mit Mord und blutiger Hand
    bereitet die Mahlzeiten.

 

 

 


Dieser Morgen!

10. Februar 2020

Gab es je einen Morgen wie diesen!?
Ich öffne das Fenster,
ich bin fast betäubt von dieser einströmenden Fülle!
Dieses junge Licht, diese Frische!
Diese Naturklänge- Symphonie!
Diese Perspektiven!
Mir steht die ganze Welt offen.
Ich habe alle Möglichkeiten, zu lernen, zu erleben, mich zu verschenken!
Ich kann weinen, lachen, denken, tanzen, reden, wandern, atmen, lieben, genießen, gehen, laufen, sitzen, ruhn, sehen, lauschen, spüren, essen, trinken, mich spüren, mich verbreiten, beschenken, lernen, verstehen, aufgehen, mitschwingen, müßiggehen, singen, riechen …
Ein neuer Tag, ein neues Leben!
Danke für dieses wunderbare Geschenk!

 

 

 


Ein Paradies- Gedicht

4. Februar 2020

Vier Früchte blieben uns vom Paradiese
auf unsrer langen Wüstenwanderung,
auf daß durch sie die Kraft des Ursprungs fließe
in tausendfacher Anverwandelung:

Die Liebe lädt in saftigblauer Traube;
die Hoffnung duftet warm wie goldnes Brot;
in bittersüßem Grün neigt sich der Glaube;
die Freude aber lächelt sonnenrot.
(Christina Egan)

 

 

 


Gratuliere, Deutschland!

18. November 2019

Was werden nach diesem aktuellen deutschen Zwangsimpfungs- Beschluss nach

    WIR SIND IMPFUNG

wohl die nächsten BILD- headlines sein?
Treffend wäre

    WIR SIND ENTMÜNDIGT

Oder vielleicht auch bald, uns allen voranreitend:

    WIR ALLE SIND GECHIPT

Nicht ganz unrichtig wäre auch

    WIR SIND PHARMA- GIER- OPFER

oder auch nur

    WIR SIND MEDIZIN- OPFER

Tja, da könnte man ja fast ins Dichten kommen …

    Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
    die Mediziner sperren ihre Herzen ein.
    Die Geimpften stehen wieder mal am Rand,
    lieb Vaterland!

Für die hard core- Verweigerer hätten wir hier in Österreich noch Platz
Doch das bringt vermutlich nur ein paar Jahre Aufschub dieses Wahnsinns. Denn hier liegt genausoviel im Argen, wie Du morgen hier lesen wirst können.

 

 

 


Leider …

23. September 2019

Leider, leider scheint es nicht anders zu funktionieren. Leider scheinen die Menschen erst unter Leidensdruck einsichts- und veränderungsfähig. Oft, viel zu oft musste ich diese Erfahrung machen, musste ich das beobachten.
Eine sehr lyrische Form davon entdeckte ich erst kürzlich:

Endlich bricht der heiße Tiegel

Endlich bricht der heiße Tiegel,
und der Glaub empfängt sein Siegel,
gleich dem Gold in Feu’r bewährt.
Zu des Himmels höchsten Freuden
werden nun durch tiefe Leiden
Gottes Lieblinge verklärt.

Unter Leiden prägt der Meister
in die Herzen, in die Geister,
sein allgeltend Bildnis ein.
Wie er dieses Leibes Töpfer,
will er auch des Künftgen Schöpfer
auf dem Weg der Leiden sein.

Leiden bringt empörte Glieder
endlich zum Gehorsam wieder,
macht sie Christo untertan,
dass er die gebrochnen Kräfte
zu dem Heiligungsgeschäfte
sanft und still erneuern kann.

Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.

Leiden stimmt des Herzens Saiten
für den Psalm der Ewigkeiten,
lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
wo die selgen Psalmenträger
mit dem Chor der Harfenschläger
preisend vor dem Throne stehn.

Leiden macht im Glauben gründlich,
Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
Leiden, wer ist deiner wert?
Hier heißt man dich eine Bürde;
droben bist du eine Würde,
die nicht jedem widerfährt.

Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
dringt das Herz zu Jesu Herzen
immer liebender hinan.
Und um eins nur fleht es sehnlich:
mache deinem Tod mich ähnlich,
dass ich mit dir leben kann!

Endlich mit der Seufzer Fülle
bricht der Geist durch jede Hülle
und der Vorhang reißt entzwei.
Wer ermisset dann hienieden,
welch ein Meer voll Gottesfrieden
droben ihm bereitet sei?

Jesu, lass zu jenen Höhen
heller stets hinauf uns sehen,
bis die letzte Stunde schlägt.
Da auch uns nach treuem Ringen
heim zu Dir auf lichten Schwingen
eine Schar der Engel trägt.

(Karl Friedrich Hartmann, 1743 – 1815)

               
               

 
Dabei ginge es, wie payoli- Leser wissen, und wäre es immer schon auch anders gegangen, im Sinne von