Tja, angesichts der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Situation, den gekauften Medien, den korrupten Politikern und den vielen Schlafenden, wird es wieder Zeit, das bekannteste Vermächtnis des wunderbaren evangelischen Pastors Martin Niemöller, der damit das für viele zu abstrakte ‚Währet der Anfänge‘ konkretisierte, rauszukramen. Ich verzichte darauf, es an die heutigen Zeiten anzupassen. Zu oft schon endeten derartige Bestrebungen als purer Missbrauch dieser wunderbaren Worte. Doch ich bin überzeugt, jeder wird gleich spüren, was heute zu tun ist:
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
… mitreißender nicht singen als die wunderbaren Knorkator:
Milliardäre
Ihr seid die Größten, ihr seid die Stärksten Und ihr bestimmt wohin die Reise geht Ihr macht die Regeln, ihr könnt sie brechen Keine Frage, euch gehört der Planet Doch frei und glücklich seid ihr auch nicht Da ist ein Monster, das euch gefangen hält Und es entscheidet, was ihr denkt Was ihr tut, was ihr wollt und es hört auf den Namen „Geld“ In kleinen Mengen ist es harmlos Kann für manch ein Problem auch die Lösung sein Doch zu viel auf einmal ist schlimmer, als die Pest Kommt schon, wir wollen euch befrei’n Die Welt braucht keine Milliardäre Stellt euch vor, wie schön es ohne euch wäre Empathie und Vernunft, statt Raffgier und Beschiss Frische Luft, grüne Wälder, saub’re Meere
Ihr seid klug, kreativ, denkt voraus, habt Energie Könntet so viel Bedeutendes erreichen Aber leider dreht sich alles nur um Macht und Profit Und dafür geht ihr auch mal über Leichen Ihr erpresst, korrumpiert, hintergeht, manipuliert Zettelt Kriege an und schluckt ganze Staaten Seid kontrollzwangsgesteuert und paranoid Anders ausgedrückt: Psychopathen Eure Macht ist eine Droge, sie hat euch fest im Griff Eine Waffe in den völlig falschen Händen Wir sind co-abhängig leider, doch sehen das Problem Sind bereit den Wahnsinn zu beenden Die Welt braucht keine Milliardäre Stellt euch vor, wie schön es ohne euch wäre Empathie und Vernunft, statt Raffgier und Beschiss Frische Luft, grüne Wälder, saub’re Meere Die Welt braucht keine Milliardäre Und wir schaffen das auch ohne Gewehre Nein wir töten euch nicht und wir sperr’n euch auch nicht ein Im Gegenteil: ihr werdet Millionäre
Ihr redet gern von Freiheit und alle stimmen zu Ohne Freiheit wär´ es wirklich nicht schön Doch je mehr ihr davon habt, umso weniger bleibt Für den Rest und das ist das Problem Die Welt braucht keine Milliardäre Stellt euch vor, wie schön es ohne Euch wäre Doch wir töten Euch nicht und wir sperren Euch auch nicht ein Im Gegenteil, ihr werdet Millionäre Ja, die Welt braucht keine Milliardäre Darum kommen wir euch jetzt in die Quere Und wir sagen es deutlich und wir sagen es laut Auf dass der Gedanke sich vermehre
Ich weiß nicht genau, wie der alte Herr Geheimrat dieses Gleichnis verstanden haben wollte. Doch eines ist klar: Hirn und Gefühl sind zwei solcher Seiten, die heute viel zu oft am Gedanken- und Gehirn- Übergewicht leiden.
Meditations- Geübte werden wissen, dass wir keine zwei Dinge gleichzeitig tun, nichteinmal denken können. Unser Denken ähnelt dem Leuchten mit einer Taschenlampe in einer dunkelfinsteren Rumpelkammer Wir können jeweils nur an eine Stelle leuchten. Allerdings fast beliebig schnell die Richtung des Lichtstrahls ändern.
Das heißt für unsere heutige Betrachtung, dass wir nur denken oder nur fühlen können, nur dahin oder dorthin ‚leuchten‘ können. Das bedeutet bei unserem derzeitig üblichen ‚Dauerfeuer‘ im Kopf, das Buddhisten gern mit quicklebendigem Affengetobe in einer Baumkrone vergleichen: Null Gefühle!
Nocheinmal erinnert an einen Lieblingsvergleich von mir: Die An- oder Vielzahl an Farben auf der Palette eines Malers bestimmt die Buntheit seiner Bilder.
Oder wie es der wunderbare Prof. G.C. Giacobbe darstellt: Wir sind die Zirkusdirektoren und bieten ein um so unterhaltsameres und vielfältigeres Programm, je mehr Artisten und Tiere wir unter Vertrag haben, die wir nach unserer (Publikums-)Einschätzung in die Manege rufen können.
So, wie dieser Vergleich für unsere Eigenschaften und Fähigkeiten gilt, ist es auch vorteilhaft, je nach Bedarf Hirn UND Gefühle bzw. Gedanken ODER Fühlen ‚aufrufen‘ zu können. – Das ist natürlich beim üblichen Hirndauerfeuer nicht möglich.
Deshalb: Um das Wort ‚meditieren‘ einmal zu meiden: Üben, üben, üben sich zu spüren! Das tut nicht weh und hat viel mit Chillen zu tun
Ich bin in diesen Satz völlig verliebt und halte ihn für die pure Wahrheit. – Hab, zugegebener Maßen aber Jahrzehnte gebraucht um es so sehen zu können
Dasselbe wünsch ich Euch allen. Denn es verändert das Leben ganz entscheidend zum Guten. Ganz im Sinne von
Der massivste Verhinderer des Paradieses und der stärkste Leid- Generator ist unsere Überzeugung, unser Tun wäre normal.
Dabei ist es ‚Lichtjahre‘ von einem schöpfungskonformen, naturrichtigen Leben entfernt. Diese scheinbare Normalität passiert durch unsere Sozialisierung. Sozusagen ein gesamtgesellschaftlicher Kaspar Hauser- oder Goldener Käfig- Effekt.
Hier im blog wird seit Jahren die Käfigtür geöffnet. Doch wenige wagen den Schritt ins ‚Unbekannte‘
Obwohl dieses uns scheinbar Fremde Jahrmillionen die verlässliche Heimat und Basis unser aller heutiger Leben war.
Glückliche verschwenden keine Zeit damit, anderen zu schaden. Das ist einzig das Ding der Unglücklichen, Neidischen, Frustrierten, mit einem Wort: der Ungeliebten.
Waaaas!? Perry Rhodan!? Hier auf ‚paradise your life‘!?
Ich weiß nicht mit wievielen Hollywood- Filmen wir schon manipuliert wurden. Aber kürzlich las ich, dass es bereits über 3000(!) Perry Rhodan- Romane gibt! Über 3000 richtig dicke Romane! – Über völligen Blödsinn!
Das muss man sich einmal vorstellen! Da fahren nicht nur, sondern fliegt das Gro der Menschen in den Urlaub und damit in völlig fremde Gegenden – obwohl sie nichteinmal die nächsten paar Kilometer rund um ihren Wohnort kennen! Und dann lesen sie da an fremden Stränden auch noch Romane von fernen Welten und Galaxien die es hochwahrscheinlich gar nicht gibt!
[Schnitt]
Weißt Du was das Heilsame am Meditieren ist? Oder umgekehrt gefragt: Weißt Du was uns alle so krank macht, wie wir sind?
Wir spüren uns nicht mehr! Wir sind nicht mehr bei uns!
Man sollte wissen, dass die Energie dort ist, wo unsere Aufmerksamkeit ist. Meditieren wir, sind wir uns, uns selber bewusst, ist die Energie bei uns. Fliegen unsere Gedanken im Nirgendwo herum, ist dort auch unsere Energie, und weg von uns.
Na so ein Zufall aber auch, dass all diese Hollywood- Leute und ‚erfolgreichen‘ – oder vielleicht doch nur künstlich gepushten – Autoren uns möglichst weit von uns wegführen (wollen)!
Jetzt könnte man sich fragen:
Werden uns massiv Themen und Geschichten vorgesetzt, die uns wegführen von uns oder wird uns unser Leben so sehr vermiest, dass wir uns in diese ‚fernen‘ Geschichten flüchten?
In jedem Fall: Es ist einfach absurd, aus einer so wunderbaren Welt, wie sie uns geschenkt wird, in völlig absurde, teils sogar manipulative Fantasiewelten getrieben und verführt zu werden.
Sieh Dich um! Horch in Dich! Schau und horch in die Natur!
Wir sind doch förmlich umzingelt von Wundern über Wundern! Wir brauchen keine ‚Notausgänge‘ in Fantasiewelten! Wir wurden nicht zufällig in diese Welt ‚geboren‘, oder besser gesagt, mit ihr beschenkt!
Das war kein Zufall! Die meinten es gut mit uns! Also nutzen und genießen wir dieses Geschenk doch, dankbar und ganz im Sinne von
Jetzt, in dieser wunderbaren Frühlingszeit finde ich mich häufig ‚Nein, sooo schön!‘ oder ähnliche Bewunderungen stammelnd im verwilderten Garten oder nahen Wald wieder. Doch weitaus schöner klang solche Schwärmerei vor ca. 200 Jahren, beim deutschen Schriftsteller Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, der sich als solcher ‚Novalis‘ nannte:
Es färbte sich die Wiese grün Und um die Hecken sah ich blühn, tagtäglich sah ich neue Kräuter, Mild war die Luft, der Himmel heiter. Ich wußte nicht, was mir geschah, und wie das wurde, was ich sah.
Genau das Richtige zu meinem Geburtstag und hoffentlich auch Euch zur schönen Erbaung im Sinne von
Wie sicher vielen schon bekannt, überlebte Dr. Ostbahn einen Treppensturz nach einem Flüchtlingsball im Wiener Rathaus nicht.
Ich brauche hier nicht die Leistungen und Verdienste dieses wunderbaren Musikers und Menschen aufzuzählen.
Ich wünsche ihm von ganzem Herzen ein ‚drüben Angekommen- Sein‘ und danke ihm für viele selten schöne Musikerlebnisse.
Also, ruhe in Frieden oder tob‘ Dich auch drüben weiterhin aus, lieber Willi Resetarits … Ich weiß ja noch nicht, was da drüben so alles abgeht und möglich ist
Eines, was bleibt von Dir und mir besonders wichtig ist, möcht ich hier unbedingt meinen Lesern schenken:
Die ganze Übersetzung für alle Nichtwiener:
1000 Medikamente und Spritzen haben bei mir keinen Sinn. Wenn mir etwas fehlt stoß ich mir den Rock & Roll ins Hirn. … Ich brauch keinen Doktor, ich brauch keinen Doktor, Ich brauch keinen Doktor, mir hilft nur der Rock & Roll. … Wenn es dir schlecht geht, komm in meine Ordination. Da kriagst Du Tag und Nacht die Rock & Roll-Infusion. … Du brauchst keinen Doktor, du brauchst keinen Doktor, Du brauchst keinen Doktor, dir hilft nur der Rock & Roll. … Liegst Du total auf dem Boden, brauchst Du keine Ambulanz. Gesundbeten hilft da nichts. Es hilft nur eines: … Da brauchst Du keinen Doktor, da brauchst Du keinen Doktor, Da brauchst Du keinen Doktor, da hilft nur der Rock & Roll.
So gehen wir relativ konform mit ihm. Denn ob Rock & Roll oder ist von der Genuss- und Einfachheitsseite her ziemlich ähnlich