Brauchen wir Kali?

2. April 2020

Die Hinduisten haben eine Göttin der Zerstörung, der Destruktion:

                        Kali

Brauchen wir die auch?
Oder ’schummelt‘ die sich ohnehin in unsere Leben und wir nehmen sie bloß nicht wahr?

Wie würde es aussehen, wenn unsere Entwicklung immer nur ’nach oben‘ ginge?
Alle paar Jahre eine Verdopplung von allem!
Doppelt so viele Häuser, doppelt soviele Autos, doppelt soviele Medikamente, doppelt soviele Produkte, doppelt so viele Shops, doppelt soviele Kranke, doppelt so viele …

Warum nicht doppelt soviel Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Spontanität, Natürlichkeit, Naturverbundenheit … ?
Hm?

Vielleicht muss Kali bei uns erst ‚aufräumen‘!
Vielleicht ‚brauchen‘ wir den nächsten AKW- Gau um ‚aufzuwachen‘ …
Oder die absolute Klima- Katastrophe …
Oder auch ’nur‘ den nächsten Finanz- Crash …

Was genau wollen wir!?
Haben die Menschen heute überhaupt eine Perspektive, eine Wahl!?
Oder stolpern sie bloß von Panne zu Panne?

Brauchen wir eine Kali?
Oder zerstören wir uns selbst?

Bevor Ihr, liebe Leser, völlig ins Grübeln verfallt:
Das Maximum, was wir für uns und unsere Um- und Mitwelt tun können, ist, naturrichtig, paradiesisch, glücklich und gesund zu leben.

Wenn uns daraus eine Kali oder ein Supergau der ‚Ver-rückten‘ abberuft, haben wir dennoch das Maximale für uns und die Welt getan.
Das immer wieder gehörte Argument ‚Und wenn Dich ein Auto überfährt, wozu war dann Dein Gesundleben?‘ ist lächerlich. Denn wir leben nicht UM etwas zu erreichen, sondern WEIL es so geil ist

In diesem Sinne:

 

 

 


1. April

1. April 2020

Heuer, ein sendationeller 1. April!
Wir haben es nicht mit einem Scherz zu tun, sondern mit zahllosen:

Das Corona- Virus ist gefährlich
Unsere Regierung handelt kompetent
Wir haben eine Pandemie
Das Finanzsystem bricht nicht zusammen
Die Wirtschaft floriert
Alles ist gut
Viren sind gefährlich
Menschen werden völlig ‚unschuldig befallen‘
Das Virus ist zu ‚bekämpfen‘
Ausgangssperre wirkt
Menschen werden nicht entmündigt
Mundschutzmasken wirken
Impfungen nützen
Medikamente wirken
Medien berichten objektiv
Pharmas und Ärzte arbeiten selbstlos
die Lebensmittelindustrie produziert Gesundes
der Gesundheitsminister ist kompetent
die Regierung arbeitet für die Bevölkerung
Handy- Strahlung ist unbedenklich
Glyphosat ist unbedenklich
NPK- Dünger ist unproblematisch
e-Mobilität hat Zukunft

Wirklich zum Ablachen lustig heuer!

 

 

 


Lebensschule

31. März 2020

Ich bin zwar schon einige Zeit im ‚Unruhestand‘, hab mir mittlerweile große Teile meines Weltrettungsdranges abgeschminkt, lebe damit wunderbar, bin aber dennoch oft fassungslos bis verzweifelt, wie sich vorgeblich mündige Menschen an der Nase rumführen lassen oder frage mich auch, was mit der nächsten Generation passieren soll oder wird.
Die Menschen sind schlicht und einfach der unverfrorenen Schlitzohrigkeit der Profiteure nicht gewachsen bzw. ihr schutzlos ausgeliefert!
Das müsste nicht so sein!
Denn die wichtigen, ja sogar die genialen Dinge sind immer einfach!
Doch gerade dieses Einfache, dieses ‚Hausverstandige‘ wird uns in den Schulen systematisch ausgetrieben.

Zum Beispiel sähe mein Verständnis von eigenverantwortlichen selbstbewussten Menschen, jetzt in dieser unsäglichen Corona- Zeit, so aus, dass die Menschen einen ‚groben Überblick‘ über Krankheitserreger, Immunsysteme und Demokratieverständnis hätten und damit jeder zu seinem und anderer Wohl frei entscheiden könnte, anstatt von ein paar Clowns totalentmündigt zu werden, wegen einer nicht existierenden Gefahr, einer einfach nur herbeigeredeten ‚Pandemie‘.

Wär’s nicht nett, wenn es so eine Art ‚Lebensschule‘ gäbe? Zusätzlich zum derzeitigen Schulangebot und parallel zu den vielen, meist teuren Seminarangeboten.
Das könnten online- Kurse, könnten Austausch- und Weitergabe- Stammtische, könnten gespielte Szenen, Diskussionen, könnten regelmäßige Veranstaltungen, … könnten was auch immer, sein.

Ich stell mir vor, dabei
a) schonungslos die Realität abzubilden, im Sinne von kritischem Hinsehen, ganzheitlichem Denken und logischem Abwägen,
b) paradiesische Hausverstands- Alternativen zu präsentieren und
c) Praxis- tools für ‚echten‘ Erfolg, im Sinne von Lebensglück und Gemeinwohl zu vermitteln.
d) Die jeweilige Wahlfreiheit haben natürlich immer und einzig die Teilnehmer

Ich reiß mich nicht wirklich um viel Arbeit

Sollten sich aber einige Ähnlich- Interessierte zusammenfinden, würd mich das auch freuen. Denn was getan werden muss …
In diesem Sinne, nicht nur für uns, sondern auch für die nächste Generation:

 

 

 


Das BENENNEN

27. März 2020

Ein blödes Wort, zugegeben. Doch es beschreibt einen ganz unglaublichen Effekt.
Ich hab ihn kürzlich schon im Zusammenhang mit dem Corona- Virus kurz beschrieben.
Doch dieses Benennen ist weitaus ‚mächtiger‘, um nicht zu sagen, unheilvoller.

Wir alle sind göttliche Wesen und Götter pflegen in der Harmonie, in der Ein- und Einsheit zu leben.
Als Menschen wählten wir aber diesen Planeten, dieses Leben und diese unsere DUALITÄT, um damit Erfahrungen zu machen.
Mit der Dualität verließen wir natürlich jegliche Harmonie. Nichts mehr war, wie es war, sondern war zu groß, zu klein, zu schön, zu hässlich, zu schmal, zu breit ….

Diese Dualität erweiterten wir in unserer förmlichen Sucht nach noch mehr Erleben … zum BENENNEN.

Was meine ich damit?
Stell Dir eine große Menge von Menschen vor; unterschiedlichste Menschen. So unterschiedlich sie sind, so bereichern sie sich auch gegenseitig.
In Summe ‚funktioniert‘ diese Gesellschaft einfach, aufgrund der Vielfältigkeit, sogar perfekt.

Nun braucht man sich bloß eine Gruppe rauszupicken. Vielleicht ist diese Gruppe ja auch gar nicht anders. Doch es reicht, sie anders zu BENENNEN!
Zum Beispiel ‚Juden‘!

Oder Viren! Es gibt – ich denke – unzählige Arten von Viren.
Immer!
Und überall!
Wer ihnen nicht gewachsen ist, zu schwach ist, wird an ihnen erkranken, vielleicht sogar sterben.
– Es gibt auch das Bild, das Viren uns sogar helfen, abzutransportieren, was weg gehört ….

Oder – unschuldige – Tiere!
‚Nutz’tiere!
Kaum erkranken sie an einer Krankheit die die Menschen BENANNT haben, müssen sie ‚gekeult‘ werden!

Oder eben diese ‚Nutz’tiere!
Der Mensch durch seine BENENNUNG entscheidet ob eines dieser Wesen Haus- oder ‚Nutz’tier ist!
Stell Dir diesen Wahnsinn vor!
Du bist eines von Abermillionen von Tieren, lebst wunderbar Deinen Schöpfungsplan. Und plötzlich kommt ein Mensch, erklärt Dich zu einem Nutztier, sperrt Dich in einen Stall indem Du, frei- und reinlichkeitsliebendes Wesen, versauen musst und ermordet Dich letztendlich im besten Vertrauen auf die Richtigkeit seines Tuns. Schließlich warst Du ja ein ‚Nutz’tier!

Oder in den Schulen! Es gibt doch absolut niemanden, dessen Fähigkeiten NICHT nützlich sein könnten zu irgendeinem Zeitpunkt!
Und dennoch, werden Kinder in unseren Schulen ‚zur Sau‘ gemacht, weil sie in genau diesem Moment, genau diese Aufgabe nicht können!

Tja, was soll ich sagen?
Wir unterdrücken, indem wir benennen, unterscheiden, beurteilen.
Genau das wollen wir hier erleben!

Aber ganz ehrlich:
Sagt, liebe Leute, reichts Euch nicht schön langsam?
Wieviele Kriege, Morde, Streitereien braucht Ihr noch, um zu sehen, dass das nichts außer Leid verursacht!?

Darüber, liebe Erd- Studenten, denkt einmal nach und dann:

 

 

 


Soooo schön …

25. März 2020


 

    Erneuere uns mit einer reinen Speise,
    mit Tau, mit ungetötetem Gericht,
    mit jenem Leben, das wie Andacht leise
    und warm wie Atem aus den Feldern bricht!

    (Reiner Maria Rilke)

 

 

 


Gott …, äh Coronavirus sei Dank!

13. März 2020

‚Sauberere Luft in China durch das Coronavirus‘ vermeldet das Internet.
Durch Rückgang des Verkehrs reduzierte sich die Luftverschmutzung deutlich.

Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus zeigen erfreuliche Nebeneffekte:
Satelliten der NASA sowie der ESA haben einen signifikanten Rückgang von Stickstoffoxid in den betroffenen Regionen Chinas festgestellt. Diese Schlussfolgerung ist aus den Satellitenbildern der Raumfahrtbehörden zu ziehen, die Anfang Januar 2020 noch hohen Stickstoffoxid-Ausstoß zeigen, im Februar bereits einen deutlich geringeren.

Laut NASA- Wissenschaftlerin Fei Liu ist ein solcher signifikanter Rückgang einzigartig und während ihrer aktiven Zeit noch niemals aufgetreten.
Ein vergleichsweise leichter Rückgang ist beispielsweise 2008 während der Wirtschaftskrise oder während der Olympiade 2008 aufgetreten.
Der NO2 Rückgang wurde zuerst über Wuhan festgestellt, jener Region, die als erste Infektionen mit dem Erreger gemeldet hat und kurz darauf weitreichend unter Quarantäne gestellt wurde. Das bedeutet – der Verkehr in und aus der Stadt war nicht mehr möglich, auch Fabriken und Unternehmen wurden geschlossen.

Alle Welt fragt sich: wie schützt man die Menschen vor dem Coronavirus? Dabei schützt sich die Welt mit dem Coronavirus vor den Menschen    
Du siehst, egal ob wir paradiesischer werden oder ob die ‚Unparadiesischen‘ weggefegt werden .. Egal!
Die Erde, die Natur, wird überleben.
Die Frage ist bloß, mit oder ohne uns!    
In diesem Sinne:

 

 

 


Augen zu für Rohköstler

12. März 2020

Heute habe ich ein Rezept mit nur 3 Zutaten, von denen 2 absolute no go’s für Rohköstler sind. Dennoch stell ich es gerne einmal vor.
Es geht um Oxymel.

Das ist eine Mischung aus Essig und Honig, die sich schon in Arzneibüchern der Renaissance findet.
Der Name leitet sich von ‚Oxy‘ für Säure/ sauer und ‚Mel‘ für Honig ab. Im Deutschen auch unter ‚Sauerhonig‘ bekannt.

Essig ist bei Rohköstlern nicht gern gesehen, da er nicht wirklich natürlich und häufig pasteurisiert ist. Man merkt es daran, dass er meist umgehend ausgeschwitzt wird. Für das ‚kleinere Übel‘ halte ich selbstgemachten Apfelessig.
Honig ist nicht vegan, da er den Bienen geklaut wird, zu zuckerlastig ist und während seines Herstellungsprozesses meistens erhitzt wurde.

Doch Oxymel ist
pur und löffelweise ein beliebtes Stärkungs- und Heilmittel in der Volksheilkunde,
mit Wasser verdünnt ein erfrischendes Getränk,
zur Mazeration von Kräutern, Blüten, Früchten, Wurzeln oder Gewürzen bestens geeignet und auch
als Küchenwürze recht interessant.

Als Basisrezept werden
3 Teile Honig und
1 Teil Essig
vermischt.

Lässt man im Oxymel Kräuter, Blüten, Früchte, Wurzeln oder Gewürze ziehen ist zu beachten, dass wegen Schimmelgefahr nichts über den Oxymelspiegel ragen darf und alle Luftbläschen herausgerührt sein müssen. Danach lässt man den Ansatz 3 bis 4 Wochen warm stehen, seiht ab und lagert es für maximal 1 Jahr kühl und dunkel.

Ich denk mir, zum Experimentieren ist dieses Rezept, trotz aller Bedenken, sehr interessant und in geringen Dosen ja auch nicht ’sooo giftig‘

Wohl bekomms!