Nicht schimpfen!

25. Oktober 2018

Ich versuche jetzt etwas zu verdeutlichen, das ich selber erst kürzlich gelernt habe.
Sicher gibt es einige, vielleicht sogar viele, für die dieses Phänomen ohnehin sonnenklar ist.
Vielleicht also, bloß für meine Verdeutlichung, hier nocheinmal zusammengefasst.

Dieses Phänomen betrifft Kinder, Tiere und Menschen anderer Kulturen und Bildungsschichten.
Ein Taferlklassler z.B. kann nie und nimmer ermessen um wieviel die Lehrerin mehr weiß als er. Umgekehrt ist es sehr einfach den Wissenstand des Kindes einzuschätzen.
Wir können nie wissen, was wir alles nicht wissen!
Man kann noch so ein weitherziger Gutmensch sein und alle Fremdkulturellen willkommen heißen wollen. Es lässt sich nicht ermessen was alles sich diese Menschen nicht vorstellen können, wieviel für uns schon unbewusst und selbständig und selbstverständlich abläuft.
Deshalb passiert es immer wieder dass wir fassungslos vor Taten oder Unwissen stehen oder gar darüber schimpfen.
Doch – und das gaaaanz dick ins Stammbuch aller Eltern geschrieben! – dieses Schimpfen nützt nichts!
Das Kind kann es nicht wissen, verstehen, ermessen was wir wollen, was ’sich gehört‘ sonst hätte es es getan.
Ein sehr absurdes, aber vielleicht gerade deshalb verdeutlichendes Beispiel: Ich ging in einem, bei Hundebesitzern sehr beliebten, Wiener Wald spazieren. Plötzlich höre ich eine laute Stimme: ‚Du sollst xy! Wie oft muss ich Dir noch sagen, dass ich nicht will, dass Du xy machst. Wo kommen wir denn hin, wenn das alle machten!? Also unterlass das gefälligst!‘.
Um die Ecke bog ein laufender Mann mit seinem Hund!
Diese beiden kreuzten die nächste Stunde noch einige Male meinen Weg und immer dieselben Ansprachen!

Ebenso hat es einfach keinen Sinn einem Vorschulkind zu sagen ‚Lern ordentlich, sonst kannst Du nie auf eine Universität gehen‘ oder eben eingewanderten AfrikanerInnern aus native tribes: ‚Wenn Du die Sprache nicht lernst wirst Du nie Autofahren dürfen‘. – Man braucht doch bloß etwas am Lenkrad zu drehen, aber nicht zu sprechen!

Lernen kann immer nur ein Winzschrittchen nach dem nächsten sein!
AUSGENOMMEN der jeweilige Mensch hat bereits eine gewisse Bewusstheit erreicht. Dann kann er seinen bisherigen Weg extrapolieren, kann sich ein Mehr und das Wie dazu vorstellen und es auch wollen.
Doch bis dahin ist es die Herausforderung der Wissenden und Könnenden sich entsprechend kleine und interessante Schrittchen und Aufgaben auszudenken.
Z.B. würde ohne all diese Appetizer a la ‚Na, freust Du Dich schon auf die Schule?‘ und ‚Gehst Du schon in die Schule?‘ kein Kind zur Schule gehen, oder sogar gerne! Wozu denn auch!? Spielen ist doch wunderschön.

Tja, so einfach, so banal! Aber dennoch so wichtig, wenn ich mir die vielen Mütter und Hundehalter anhorch die mit ihrer unangepassten Sprache ihre Mitwesen zutexten. Oder sich von Menschen fremder Kulturen zu schnell zuviel erwarten. Das kann sein, muss aber nicht!
Jede Seite ist bei diesem Thema ähnlich stark gefordert.
Ich z.B. hatte als high tech- Entwickler viele Jahre lang Job- rotations- Lehrlinge bei mir und war oft fassungslos, was man alles nicht wissen kann, durfte durch sie aber lernen, wieder einfach zu denken.

Jede Kultur, jede Disziplin ist voller Selbstverständlichkeiten, oft auch Unverständlich- und Unsinnigkeiten, die uns nicht bewusst, aber eventuell zu erkennen oder sogar zu hinterfragen, sind.
Das wollte ich einmal gesagt haben!

 

 

 


Anastasia-Realität

22. Oktober 2018

Russland zeigt vor wie mit ca. 35 Mio ‚Hinterhofbetrieben‘, Datschas genannt, fast 80% des Gemüses und fast 90% allen Obstes produziert werden können.
– Und das völlig nachhaltig und ganz, entgegen der westlichen, von der US- amerikanisch beeinflussten, Presse getrommelten Notwendigkeit industrialisierter Landwirtschaft, Agrochemie und Gentechnik!
Dieses System wird nicht nur vom Bestseller- Autor Wladimir Megre in seinen absolut empfehlenswerten Anastasia- Büchern zusammenfantasiert, sondern wird im ‚bösen Putin- Osten‘ gesetzlich durch das Recht auf 1- 3 kostenlose Hektar pro Familie ermöglicht.
– Während im ach so ‚freien‘ Westen sich jedes junge Paar schon für die üblich läppischen 300 qm für den Hausbau auf Jahre verschulden muss.
Dass dann auch noch Obst und Gemüse, das nur in Supermärkten gekauft werden kann, so bedenklich Gift- belastet ist, dass sich dessen Produzenten davor schützen müssen, ist mittlerweile allgemein akzeptierter, aber deshalb nicht weniger skandalöser Fakt.

In diesem Sinne: Es gibt paradiesische Alternativen! Nimm sie Dir =

 

 

 


Lebensenergie

18. Oktober 2018

Sieh Dich einmal um!
Im Cafehaus: Die Gäste lesen, sprechen, telefonieren, starren Löcher in die Luft, schauen ernst, sind relativ unbewegt.
Beim Anstellen vor der Supermarktkasse: Kein Wort, außer vielleicht Handy- Telefonieren, ernst, unbewegt.
Oder in den Firmen: Meist sehr förmlicher Umgang miteinander, nur die nötigsten Bewegungen, ernsthaft.

Klingt das nach Spaß und Lebensenergie, nach Lebensfreude?
Was wir tagtäglich allerorten sehen, leben und für normal halten ist nichts anderes als doppelter Lebensenergie- Mangel!

Das glaubst Du nicht?
Dann sieh Dir einen jungen Hund an. Oder ein Kleinkind. Oder, um es etwas abstrakter zu machen, die Sonne. Sie strahlt rund um die Uhr mit allem was sie hat. Sie strahlt auf alle, auf ‚Böse, wie ‚Gute‘. Sie sendet allen immer Ihr Bestes!

Na? Wär das keine Option auch für uns? Hm?
Stell Dir eine Welt vor, in der sich jedermensch über sein Leben, über jedes Mitwesen so freuen würde wie ein junger Hund.

Sieh Dir dieses Wunder ‚Leben‘ bloß einmal an! Aus einer Zelle enstanden! Als ‚Sieger‘ eines Spermiums von 500 Millionen! Sich vollkommen selbständig gebildet! Und, und, und …
Oder unsere Mitwesen! Jedes für sich ein Wunder, Unikat und unvorstellbar höchstkomplexes Wesen, das etwas epochales Entdecken oder uns einmal das Leben retten könnte. In das wir uns verlieben könnten. Oder das uns auch ’nur‘ einmal überrascht!
Ist das etwa kein Grund dieses Leben tagtäglich zu feiern!?
Wär‘ eine Welt, in der in der U- Bahn gesungen, umarmt, gelacht würde nicht schöner?
Würden wir uns nicht wohler fühlen überall herzlich willkommen geheißen zu werden?

Ja, ich weiß. Das klingt strange! Aber nur, weil wir so tief in diese unpersönliche Unbewegtheit und Zurückhaltung reinsozialisiert wurden.
Aber rein objektiv betrachtet täte uns eine herzlichere, liebvollere Welt zweifellos besser.

Dass es aber ist, wie es ist, was ich oben ‚doppelten Lebensenergie- Mangel‘ nannte, hat 2 Gründe:
zuwenig Lebensenergie
zuviele falsche gesellschaftliche Konventionen, Regeln und Unterdrückungen.

Den ersten Punkt kannst Du sofort nachprüfen und Dich in ein naturrichtiges Leben stürzen. Du wirst erleben um wieviel mehr Energie Du damit hast.
Doch dann stehst Du an!
Wohin mit dieser Lebendigkeit in dieser statischen Gesellschaft!?
Alle Regeln zielen auf Ruhigstellung und Beherrschtheit ab.
Ich will nicht sagen, dass Kontrolle und Beherrschtheit generell schlecht sind. Doch ein objektiver Kassasturz zeigt, dass wir zur Zeit eindeutig zuviel davon haben
Was aber niemanden stört, da die Menschen für ein natürlich lebendiges Leben mittlerweile ohnehin zu wenig Energie hätten.
Doch sieh Dir an wie tief uns strahlende Stars, charismatische Menschen, starke Persönlichkeiten berühren!
Und das könnte jedermensch!

Zum ‚auf der Zunge zergehen lassen‘: Beides wurde uns/ würde uns geschenkt! Sowohl enorme Energie aus allem wie es kostenlos (für uns) wächst. Als auch die Frei- und Unbekümmertheit.
Was macht die Krone der Schöpfung!?
Beides mit sehr viel Aufwand zerstören!
Das Essen zerkochen, -braten, -backen, -homogenisieren, -mischen, – würzen und wie diese ‚Kultur’techniken alle heißen.
Und die Unbeschwertheit und Freiheit wird den Kindern jahrelang und ebenfalls mühevollst ausgetrieben.

Mit naturrichtigem Lebensstil hat mensch zumindest die Möglichkeit seine Lebendigkeit auszuleben. Wie sehr man damit gegen Regeln verstoßen, strahlen oder sich befremdlichen Blicken preisgeben will, ist jedermenschs eigene Entscheidung.
Schneid‘ Dir einen Irokesen, schmink Dir eine schwarze Träne, geh nur mehr im Kaftan, begrüße jeden mit ‚kaladahat mein GeliebteR‘, übe das Namaste, segne jedeN, klemm Dir eine grüne Schaumstoffkugel auf die Nase oder sei auch ‚ganz nornal‘ aber herzlich.
Tu was immer Dir entspricht!
Damit wirst Du sehen wie schwierig ‚mein‘ ‚Ihr alle seid Götter, die alles vermögen‘ ist, wie es in der Bibel steht.

Stell Dir, als ersten Schritt, vielleicht nur verschiedene Situationen mit unterschiedlichen Lebendigkeits- Stadien vor… von den gängigen Erstarrtheiten, über ‚erscheinende‘ Präsenzen, ausholenderen Gesten, forcierten Körperkontakten, Verrücktheiten bis zu exibistischer Quirlig- und Herzlichkeit.
Ich hab einmal eine Frau erlebt, die als ‚gefürchtete Küsserin und Umarmerin‘ galt. Aber jede Gesellschaft war nach ihrem ‚Durchgang‘ besser drauf als zuvor …
Und nichts anderes sollte zählen, denke ich.
Oder beobachte auch nur einen Tag lang aus dieser neuen Perspektive unser Gesellschaftsleben. Du wirst sehen, diese Erstarrtheit ist oft richtig absurd und zum Lachen.

 
PS: Ebenso wie ich es hier schon einmal für das Begriffs- Paar ‚Sensibilisierung durch paradiesische Ernährung und Weiterbildung der Herzensqualitäten‘, beschrieben habe, ist auch ein Gleichklang zwischen mehr Lebensenergie und derem täglichen Ausleben wichtig, da jede Aktivierung einer Seite die andere fördert.

 

 

 


Schon vor …

11. Oktober 2018

… mehr als 2000 Jahren wusste der römische Philosoph Seneca:

Was klagen wir über die Natur?
Sie hat sich gütig erwiesen: das Leben ist lang, wenn man es recht zu brauchen weiß.
Aber den einen hält unersättliche Habsucht in ihren Banden gefangen,
den anderen eine mühevolle Geschäftigkeit, die an nutzlose Aufgaben verschwendet wird;
der eine geht ganz in den Freuden des Bacchus auf,
der andere dämmert in trägem Stumpfsinn dahin;
den einen plagt der Ehrgeiz, der immer von dem Urteil anderer abhängt,
den anderen treibt der gewinnsuchende, rastlose Handelsgeist durch alle Länder, durch alle Meere;
manche hält der Kriegsdienst in seinem Bann; sie denken an nichts anderes, als wie sie anderen Gefahren bereiten oder ihnen selbst drohende Gefahren abwehren können;
manche läßt der undankbare Herrendienst sich in freiwilliger Knechtschaft aufreiben;
viele kommen nicht los von dem Glücke anderer oder von der Klage über ihre eigene Lage;
die meisten jagt mangels jeden festen Zieles ihre unstäte, schwankende, auch sich selbst mißfällige Leichtfertigkeit zu immer neuen Entwürfen.
Manche wollen von einer sicher gerichteten Lebensbahn überhaupt nichts wissen, sondern lassen sich vom Schicksal in einem Zustand der Schwäche und Schlaffheit überraschen, so daß ich nicht zweifle an der Wahrheit des Wortes jenes erhabenen Dichters, das wie ein Orakelspruch klingt:

«Ein kleiner Teil des Lebens nur,
ist wahres Leben;
der ganze übrige Teil ist nicht Leben,
ist bloße Zeit.«

In der heutigen Zeit sind leider noch so einige sinnlose Lebenszeitfresser dazugekommen. Aber die kennen meine Leser ja schon zu Genüge …

 

 

 


Kontinuität

8. Oktober 2018

Ich hab einen Begriff für Dich der tatsächlich ‚umwälzend‘ ist.
Nur EIN Begriff der die Welt – im positiven Sinn – auf den Kopf stellen könnte, der all unsere derzeitigen Probleme hinwegfegen könnte.
Oder umgekehrt gesagt: Es ist primär EIN Begriff, EIN Prinzip, das uns in all unsere Probleme gestürzt hat!

Ich fühle mich absolut nicht als Verschwörungstheoretiker – Allein das Wort ist ja schon Unsinn! Aber nun einmal gebräuchlich – sehe aber glasklar, dass mit genau diesem Begriff die große Kohle gemacht wird.

Was ich meine, ist

‚Kontinuität‘

Wir könnten es auch ‚Generationen- Kontinuität‘ nennen …
Ich meine damit das Bewusstsein, dass vor uns, nach uns und neben uns Wesen sind, die ebenfalls gut leben wollen.

Sieht man sich als das letzte Glied einer langen, langen Entwicklungsgeschichte, als letzte Ausformung einer schier endlosen Ahnenkette, in der alle gesund – zumindest fortpflanzungsgesund – waren, belohnt einen das mit einer wunderbaren Sicherheit und Zuversicht.
Sieht man sich als Ausgangspunkt einer kontinuierlich in die Zukunft weiterlaufenden Ahnenkette, wird man durch ein wunderbares Selbstbewusstsein, Verantwortungsgefühl und daraus resultierenden Gesundheit belohnt.
Sieht man sich inmitten einer immerwährend fortwirkenden Entwicklung, wird man mit einem wunderbaren All- Einheits- und Zugehörigeitsgefühl belohnt.
Alle die sich in solch einer Generationenketten- Kontinuität sehen, werden darin auch all die Kreuz- und Querverbindungen mit anderen Generationenketten erkennen und sich mit einer wunderbaren Eingebundenheit beschenkt fühlen.
Alle die diese Generationen- Kontinuität leben, werden vermutlich auch ihre Lebens- und damit eine soziale Kontinuität leben und mit wunderbarer Wertschätzung für ihre Verlässlichkeit belohnt werden.

Beobachtet man wie sukzessive erst Sippen-, dann Familien-, jetzt Paar-, neben Dorf-, Kollegen- und noch viele anderen Sozial- Gefügen zerstört werden, fällt es schwer, NICHT an gezielte Aktionen zu denken. Die besten, letzten und dramatischsten Beispiele sind die Emanzipation und die Singles. Mit keiner anderen Bevölkerungsschicht werden bessere Geschäfte gemacht als mit den Singles!

Also versuche vielleicht, immer ‚das Ganze‘, Dich wohlig eingebunden, zu sehen!

PS: Im Artikel ‚ICH‘ hab ich schon einmal beschrieben wie dumm, zerstörend und einzigartig unser Ich- Bewusstsein ist, das wir heute, anstatt eines Kontinuitäts-, Gemeinschafts- Bewusstseins, praktisch durchgängig leben.

 

 

 


Das nächste Winz- Schulreförmchen

5. Oktober 2018

Ein Großteil des letzten ebenso läppischen Schulreförmchens wurde wieder rückgängig gemacht!
Na, eine wirklich tolle Kreativleistung!

Stell Dir vor, alle Preise wären nicht in Euro sondern in Lebenserwarung angeschrieben! Also in der Anzahl von Minuten, Stunden, Tagen oder Wochen, die durch den Konsum der Produkte verloren gehen. Sowohl durch Verkürzung der Konsumenten- Lebenszeit, als auch all der Arbeitenden, die ihre Lebenszeit zur Herstellung dieses Produkts verschwenden.
DAS hätte Aussagekraft!
DAS würde etwas bewegen!

Doch das will ja niemand!
Nichteinmal die vielen Vorschläge, die tatsächlichen Kosten eines Produktes, samt Nebenkosten, mit auszupreisen war durchsetzbar. All die gutgemeinten Futuros, Clean Euros, Fairos, und wie diese Alternativwährungen alle hießen, sind so schnell wieder verschwunden wie sie aufgetaucht sind.

Und warum?
Weil die Welt voller ‚Pflichtschüler‘, voller Verbildeter ist, die nur rechnen, Zahlen vergleichen und eintippen, etc., aber nicht mehr natürlich denken, können.
Weil alle in den Pflichtschulen 9 Jahre lang verpflichtende Mathematikstunden abzusitzen haben, doch nicht eine Stunde für ein gesundes Leben, für hohe Lebenserwartung, für ökologisches und faires Verhalten!

SO ETWAS wäre mal eine wirkliche Schulreform!
Die Kinder mit den essenziellen Faktoren eines glücklichen Lebens vertraut zu machen.
Doch nein, wir schaffen Benotung ab, führen Benotung ein, schaffen Benotung ab, führen Benotung ein …

Und das betreiben Menschen die WIR wählen und dafür bezahlen!
Wir brauchen uns wirklich nicht über einen Herrn Trump erheben. Es würde reichen endlich einmal wirkliche ‚Köpfe‘ in die Regierung zu bringen …

 

 

 


Was freut alle Menschen?

4. Oktober 2018

Womit fühlt sich jedermensch wohl?
Wenn sie bei anderen ‚gut ankommen‘, ‚geschätzt werden‘ und ‚etwas wert sind‘.

Und was davon bekommen sie in der heutigen Gesellschaft/ Arbeitswelt?
Genau nichts davon!

Menschen ersehnen sich und brauchen Sicherheit und Harmonie.
Und kriegen sie das in der heutigen Gesellschaft/ Arbeitswelt?

Nein!
Nichts mehr ist sicher und der Konkurenzdruck kaum noch erträglich! Alles muss immer schneller, besser, billiger werden. Alle müssen noch atraktiver und tüchtiger werden. Selbst Kinder schon, werden in diesen Wahnsinn eingespannt!

Anstatt uns im viertteichsten Land der Welt(!) zurückzulehnen und dankbar und glücklich zu sein, tritt jeder jeden noch heftiger in den A….
Alles wollen wir sofort, billigst und fehlerlos. PartnerInnen und Kinder müssen perfekt sein. Immer muss Neues her!
Wir laufen und wissen nicht mehr warum!
Was in ‚alten‘ Ehen oder gar in Primatensippen Zufriedenheit, Audgeglichenheit und Harmonie war, ist heute Singels- Stress, mit ständigem Bemühen und dennoch Abgelehnt- Werden, pur.
Was früher ‚gute Hoffnung‘ war ist heute eine Kette von stressenden und angstmachenden Schwangerschafts- Untersuchungen.
Kinder die früher bedingungslos geliebt wurden haben heute mehr Herausforderungen zu erfüllen als sie schaffen.
Was früher einfach gutes Essen war muss heute von der Qualität und Gesundheit ständig getoppt werden.
Was früher ein gelernter Beruf war, ist heite ‚das Letzte‘!
Was früher – oft sogar Generationen- lange – vertraute Häuser und Einrichtungen waren, wird heute in wenigen Jahrestakten durch immer neues Billig- Gerümpel getauscht.
Was früher das Lieblingshemd, oft sogar schon x- fach liebevoll geflickt war ist heute ständiges Neukaufen und Altkleider- Container- Füllen.

Bitte diese Aufzählung nicht mit ‚Früher war alles besser‘- Gejammere zu verwechseln! Auch früher wurden viele Fehler gemacht.
Doch wir sind mittlerweile weiter, wissen mehr und sollten bewusster auf unsere wirklichen, d.h. Ur- Bedürfnisse achten.