Die Großhirn- Welt

3. August 2017

Seinem Großhirn zu vertrauen, ist nicht sehr klug. Der Australische Hirnforscher Allan Snyder, hält das Bewusstsein im Großen und Ganzen lediglich für einen PR-Gag des Gehirns – damit wir glauben, wir hätten auch noch was zu sagen.

Der Physiologe Benjamin Libet wies schon in den 1980er- Jahren experimentell nach, dass unsere vermeintlich freien Entscheidungen im Gehirn bereits getroffen sind bevor wir sie zu treffen glauben.

98% aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Nach der Schule sind es nur noch 2%.

Kinder lernen gehen, bewegen, verstehen, sprechen …, praktisch alles Lebensnotwendige schul- und problemlos. In den Schulen jedoch gibt es immer wieder Durchfaller und Gescheiterte.

… Diese Großhirn- Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Und wie sieht unsere Welt aus!?
Es ist durch und durch eine Großhirn- Welt!
– Mit daraus resultierenden Kriegen, Hungertoten, Finanzkrisen, Arbeitsleben, Konsumterror, Krankheiten, Gescheiterten, Umweltproblemen, Gesetzen, Gefängnissen, Morden …
– Die es bei ‚kleinhirnigen‘ Tieren nicht gibt!

Frag Dich vielleicht öfter, ob wir das wirklich so wollen!

 

 

 


540 PS

21. Juli 2017
Drama in NÖ
Mit 540- PS- Sportwagen Mopedlenkerin (17) getötet

Zum Todesgeschoss ist im niederösterreichischen Bezirk Amstetten ein 540- PS- Sportwagen geworden. Am Steuer des Luxusboliden saß ein 21- Jähriger, der trotz nasser Fahrbahn offenbar voll aufs Gaspedal drückte. Der Unternehmersohn, der den Boliden von seinem Vater geschenkt bekommen hatte, geriet mit dem Wagen ins Schleudern …

540 PS!
In Worten: f ü n f h u n d e r t v i e r z i g Pferdestärken!
Ein 21jähriger!
Der könnte nichtmal EIN Pferd, mit EINER Pferdestärke halten!
Ich hab mal versucht diesen PS- Wahnsinn für einen blog- Beitrag mittels Pferdegespann darzustellen (siehe Wahnsinn Auto). Gerade einmal 24 Pferde brachte ich auf einem ‚Cinemascope‘- Foto unter bevor der dahintergespannte Wagen im Hintergrund zu verschwinden drohte.

540 PS!
Bitte, wer lernt in der Fahrschule mit 540 PS umzugehen!? – Niemand!

Bitte was hat ein 21jähriger(!) mit 540 Pferden(!) zu tun!?
Bitte welcher Vater schenkt seinem Sohn ein Gespann mit 540 Pferden!?
Und wie konnte ein derartig verwirrter Mann zu einem erfolgreichen ‚Unternehmer‘ werden!?

Bitte, wie ver-rückt muss diese Gesellschaft noch werden um aufzuwachen!?

– Und parallel zu diesem Wahnsinn leben abertausende Wesen in völligem Einklng mit der Natur. Es fehlt ihnen an nichts. Sie schaden niemandem. Sie sind lebenslang glücklich, gesund und zufrieden.

Wer bitte von diesen Marionettenspielern da oben hat diese Ver-rückten auf diesen schönen Planeten geholt!?
Welche Firmen sind das, die derartig sinnlose, aber leidverursachende Straßenverkehrs- Waffen herstellen?
Wer sind die Politiker, die Firmen derartigen Wahnsinn herstellen und in Verkehr bringen lassen?
Wer sind die Menschen die in solchen Firmen mitarbeiten um derartig ver-rückte Geräte in Umlauf zu bringen?
Wer bitte sind diese kranken Menschen die solche Autos und Fahrer auch noch bewundern!?
Wer bitte hat denn überhaupt noch den Hauch eines Schimmers was wirkliches Glück, echte Zufriedenheit bedeutet!?

Leute, werdet wach!
Stellt Euch doch mal nachts raus und guckt Euch den Sternenhimmel an!
Geht tagsüber in den Wald, auf eine Wiese und guckt Euch all die Käferchen, Schmetterlinge, Blüten, Gräser und Kräuter an!
Seht Euch Eure Freundin, Euren Freund an! Spührt seine Wärme, seht in seine Augen, spührt seine Haut, nehmt seinen/ ihren Duft wahr!

Wer bitte, der seine 5 Sinne gebraucht und ‚beisammen hat‘ braucht 540 PS!?
Niemand braucht derartig kranke Menschen, die auf soetwas abfahren!
Zieht sie aus dem Verkehr!
Mit Liebe, mit einem Kuss … mit was immer.
Diese Menschen sind arm, vernachlässigt, ungeliebt, krank!

Ein in sich ruhender Mensch braucht weder ein Auto, geschweige denn 540 PS!

 
PS: Doch selbst die Medien spielen da mit. Im ganzen Internet ist kein Foto zu finden, dass die Dramatik dieses Ereignisses, dieses Unfalls, in all seiner Dramatik darstellen würde. Ausschließlich ‚harmlose‘ Polizeifotos von ‚Kleinigkeiten‘ …

 

 

 


Was macht die Pubertät mit uns?

20. Juli 2017

Von Bruno Bettelheim dem bekannten Kinderpsychologen habe ich gelernt, dass es die Pubertätsprobleme Jugendlicher

a) nur in ‚westlichen‘ Gesellschaften gibt und
b) sie als letzte Chance zu sehen sind, die Jugendliche ihren Eltern noch geben, ihnen doch noch ihre bisher vermisste Liebe zu zeigen.
So weit, so gut belegt, so gut verständlich. Besonders für mich, der sich sehr intensiv mit der Jungen- Betreuung im Tierreich befasst hat, das sich generell liebevoller zeigt.

Als Gesundheitstrainer, aber auch als Privatmensch fielen mir immer wieder Menschen auf, die sich im förmlichen Suhlen in ihren Krankheitsgeschichten gefielen. Wehe, wenn man solchen Leidenden eine Lösung vorschlägt! NEIIIIIIN! Das haben sie aaaalles schon probiert. Ihr Fall ist ja mit keinem anderen zu vergleichen! Sie sind ja etwas gaaaanz besonderes! 😉
Doch auch das ‚Auffüllen‘ ihrer Liebesdefizite habe ich zwar nur in wenigen Fällen, aber doch durch förmliche Mitgefühls-, Bedauerungs- und Verständnis- Überschüttungen versucht. – Keine Chance!

Was also läge näher diese Bettelheim’sche Pubertäts- Erklärung auf den Großteil dieser Gesellschaft umzulegen?
Auch Jugendliche reizen diese geforderten Liebesbeweise oft bis zur Unerträglichkeit aus. Viele Eltern wissen: Man kann ihnen einfach nicht genügen. Sie ziehen die Schraube immer weiter an, wollen und brauchen immer mehr …

Leute, ich bin mir sicher: Wir (fast) alle pubertieren im Sinne von Liebe suchen, die uns vorenthalten wurde, ein Leben lang.
Beobachte die Menschen, wie sie Komplimente fischen, Bestätigungen suchen, Recht bekommen wollen, Anerkennung heischen, bedankt werden wollen … Alle ‚Karrieren‘, Wohlverhalten, aber auch ‚Auftritte‘, ‚Rollen‘ … All das sind nichts anderes als das Suchen nach Liebe!
Doch das ist auch nicht weiter erstaunlich. Denn es gab – siehe oben die Vergleiche mit der Tierwelt – nie lieblosere Gesellschaften als unsere heutige.
All unser Wiederholen und Hinweisen auf die angeblich so brutale Natur und die schrecklichen Verhältnisse in Steinzeit, Mittelalter, u.Ä. sind nichts als Unwahrheiten und Bemäntelungen unserer heutigen Herzlosigkeit.

 

 

 


Rettung in der Religion

18. Mai 2017

religionEs gibt ein hochinteressantes Phänomen bei uns Menschen, das nicht durch Logik, eventuell aber mit unserer Evolutionsgeschichte erklärbar ist: Wir glauben eher, wie die Werbung es sich auch zunutze macht, dem oftmals Wiederholten, als dem rational Richtigen.
Nun weiß man aber auch, dass viele bekannte Naturwissenschafter sich am Ende ihrer Arbeit oder ihres Lebens, in letzter Hoffnung, doch noch eine Erklärung dieses Wunders Natur oder Lebens zu finden, den Religionen zuwandten.
Und hier wird es absolut absurd. Klügste Köpfe, die oft nie zuvor Erdachtes oder Entdeckes fanden, suchen die letztendliche Erklärung in Disziplinen, an denen überhaupt nichts stimmt oder je bewiesen wurde!
Aber, und hier schließt sich der Kreis zum Eingangssatz, die Religionen sind einfach überaus fleißige Wiederholer ihrer Geschichtchen und Konstrukte.

Warum ich davon hier schreibe?
Du kannst Dir dieses Phänomen zunutze machen! Einerseits kommst Du damit langfristig und sicher dorthin, wo Du hinwillst. Andererseits kannst Du Dich wappnen gegen Wiederholungen von Dingen die Du nicht in Deinem Leben willst.
Für’s Paradies muss man sozusagen etwas mehr tun, als bloß Medien zu konsumieren und ‚Alltags- Gespräche‘ zu führen. Diese verzurren uns massiv in dieser Gesellschaft, was auch ok ist, – wenn wir das wollen!
Doch viele, die hier mitlesen, wollen mehr! Mehr Paradies! 🙂

 

 

 


Augenblicke

3. April 2017

Schon im Beitrag ‚Mach’s besser!‘ berichtete ich von den 5 Punkten, die viele Sterbende äußern und die Krankenschwester Bronnie Ware beobachtete.
Hier die etwas literarischere Version des Argentinische Schriftstellers Jorge Luis Borges der kurz nach diesen Zeilen verstarb:

borges„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich im nächsten Leben versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen, ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen, ich würde nicht so gesund leben, ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken; vergiss nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.“

 
PS: Das ’nicht so gesund leben‘ stammt noch aus alten, vorrohköstlichen ‚gesund = Verzicht‘- Zeiten    😉

 

 

 


Fragen über Fragen …

6. März 2017

Wer weiß nicht, dass aus Kürbiskernen, keine Apfelbäume wachsenfragezeichen

Wer weiß nicht, dass alles Gesäte sprießen und sich entwickeln und sich ausbreiten wirdfragezeichen

Jedes Kind weiß, dass aufgehen und wachsen und größer werden wird, was gesät wurde.

Warum glaubt dann niemand, dass kleine Unfreundlichkeiten schon, kleine Ablehnungen, Zurückweisungen, etc. nicht auch groß werdenfragezeichen

Wieso säen die Menschen Früchte, die sie nie ernten, erleben möchten!fragezeichen

Kann auch nur irgendjemand glauben, dass Kriege, Morde und andere Bestialitäten, oder auch nur schmerzliche Unfreundlichkeiten, sich aus reiner Liebe entwickelt haben!fragezeichen

pfeildown pfeildown pfeildown pfeildown pfeildown pfeildown pfeildown

Wisse: Du säst sekündlich!
Frag Dich öfter: WAS!

 

 

 


Großfamilie

5. Januar 2017

Vielen Mitlesern wird das payoli- Prinzip schon klar sein:

Wir brauchen für unser Glück und unsere Gesundheit keine Wissenschafter, Fachleute, Produkte, etc. Es reicht völlig, so zu leben wie wir es Jahrmillionen lang getan haben. Denn dafür ist unser Körper ausgelegt und sobald wir ihm diese seine Bedingungen geben, beginnt er mit seiner unendlichen Weisheit effektivst mit der Reparatur/ Wiederherstellung.

primatengruppeNeben Ernährung, Bewegung und Frischluft in freier Natur und naturrichtigem Denken ist auch das richtige soziale Umfeld enorm wichtig für uns.
Wir sind als Sozialwesen für ein Leben in vertrauten Großgruppen ausgelegt.

Von unerwarteter Seite hörte ich kürzlich dafür ein Plädoyer.
Die wunderbare Schauspielerin Maria Happel wurde von

Günter Kaindlstorfer gefragt: In Ihren Memoiren schreiben Sie: ‚An meine Kindheit denke ich mit der größten Zärtlichkeit. Ich erfuhr in meiner Familie viel Liebe‘.
Wie hat sich diese Liebe ausgedrückt?

Maria Happel: Es war einfach so, dass es in dieser Großfamilie immer jemanden gab, zu dem man hingehen konnte. Man war einfach unglaublich eingebettet. Es war ein Nest und es war auch ein sehr warmes Nest. Ich habe das alles in einer unglaublichen Harmonie in Erinnerung. Ich fühlte mich behütet und beschützt und nie irgendwie gedrängt. Ich hatte eine große Freiheit und es war immer jemand da, ob das die Großeltern waren, Eltern oder Geschwister. Ich bin eine große Verfechterin der Großfamilie, wie die auch immer heutzutage aussieht. Denn innerhalb einer Großfamilie kann einfach viel mehr Liebe abgegeben werden. Wo sie herkommt ist ja egal, Hauptsache das Kind bekommt sie.

DAS wär doch ein netter Stammbuch- Spruch, der es wert wäre ins allgemeine Gedankengut aufgenommen zu werden. Oder?