Genau EIN Leben …

16. Oktober 2017

 

 

 

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Täglich Neues erleben!

7. September 2017

Ist Dir eigentlich klar wie sehr wir uns selber begrenzen und vereinförmigen, indem wir auf bereits gemachte Erfahrungen zurückgreifen?
In die immer selbe Firma fahren,
um immer dieselbe Zeit aufstehen,
das immer gleiche frühstücken …!?

Wir könnten auch täglich neue Wege einschlagen!
Uns tagtäglich, ja sekündlich überraschen lassen! …

Viele Tiere leben so!
– Und wiederholen nur einzelne bewährte ‚werkzeugliche‘ Abläufe.
Wir leben fast nur Wiederholungen bzw. nennen unsere Wiederholungen ‚Leben‘ und ‚lebendig‘.

Was ist es, was uns so fixiert am Bekannten kleben lässt?
Ich sag es Dir:

Angst!

 

 

 


2 Antworten

6. September 2017

Danke für die vielen mails zum gestrigen Beitrag!
Hier meine zwei ‚Generalantworten‘:

1) Ich wähle politisch nicht mehr. Erwarte mir auch nichts ‚von oben‘, sondern lenke lieber selber. Unsere tagtäglichen Entscheidungen und ‚Wahlen‘ sind m.E. die wirklichen Wahlen.

2) Ich habe, weder für diese, noch irgendeine politische Wahl, ein ‚Rezept‘. Ich glaube auch nicht, dass es für eine Wählerherde, in der sich kaum jemand noch an die unfassbaren Desaster der letzten schwarz- blauen Regierung, die wir heute noch abbezahlen, erinnert und die sich nun anschickt dieselben Parteien, die auch die letzten Jahre versagten, als wär nichts passiert, wieder wählen werden, gar kein Rezept geben kann.
Außer: – nicht lachen! – naturrichtige Ernährung.
Damit stellt sich nicht nur ein breitbandigeres, im Sinne von sinnlicheres Weltbild ein, sondern es entwickelt sich auch das Antoine de Saint-Exupéry’sche ‚Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar‘, das sehr lebenshilfreich sein kann.
Ist aber, wie wir alle wissen, ein Minderheitenprogramm und kein Generalrezept.

 

 

 


Die Großhirn- Welt

3. August 2017

Seinem Großhirn zu vertrauen, ist nicht sehr klug. Der Australische Hirnforscher Allan Snyder, hält das Bewusstsein im Großen und Ganzen lediglich für einen PR-Gag des Gehirns – damit wir glauben, wir hätten auch noch was zu sagen.

Der Physiologe Benjamin Libet wies schon in den 1980er- Jahren experimentell nach, dass unsere vermeintlich freien Entscheidungen im Gehirn bereits getroffen sind bevor wir sie zu treffen glauben.

98% aller Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Nach der Schule sind es nur noch 2%.

Kinder lernen gehen, bewegen, verstehen, sprechen …, praktisch alles Lebensnotwendige schul- und problemlos. In den Schulen jedoch gibt es immer wieder Durchfaller und Gescheiterte.

… Diese Großhirn- Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Und wie sieht unsere Welt aus!?
Es ist durch und durch eine Großhirn- Welt!
– Mit daraus resultierenden Kriegen, Hungertoten, Finanzkrisen, Arbeitsleben, Konsumterror, Krankheiten, Gescheiterten, Umweltproblemen, Gesetzen, Gefängnissen, Morden …
– Die es bei ‚kleinhirnigen‘ Tieren nicht gibt!

Frag Dich vielleicht öfter, ob wir das wirklich so wollen!

 

 

 


540 PS

21. Juli 2017
Drama in NÖ
Mit 540- PS- Sportwagen Mopedlenkerin (17) getötet

Zum Todesgeschoss ist im niederösterreichischen Bezirk Amstetten ein 540- PS- Sportwagen geworden. Am Steuer des Luxusboliden saß ein 21- Jähriger, der trotz nasser Fahrbahn offenbar voll aufs Gaspedal drückte. Der Unternehmersohn, der den Boliden von seinem Vater geschenkt bekommen hatte, geriet mit dem Wagen ins Schleudern …

540 PS!
In Worten: f ü n f h u n d e r t v i e r z i g Pferdestärken!
Ein 21jähriger!
Der könnte nichtmal EIN Pferd, mit EINER Pferdestärke halten!
Ich hab mal versucht diesen PS- Wahnsinn für einen blog- Beitrag mittels Pferdegespann darzustellen (siehe Wahnsinn Auto). Gerade einmal 24 Pferde brachte ich auf einem ‚Cinemascope‘- Foto unter bevor der dahintergespannte Wagen im Hintergrund zu verschwinden drohte.

540 PS!
Bitte, wer lernt in der Fahrschule mit 540 PS umzugehen!? – Niemand!

Bitte was hat ein 21jähriger(!) mit 540 Pferden(!) zu tun!?
Bitte welcher Vater schenkt seinem Sohn ein Gespann mit 540 Pferden!?
Und wie konnte ein derartig verwirrter Mann zu einem erfolgreichen ‚Unternehmer‘ werden!?

Bitte, wie ver-rückt muss diese Gesellschaft noch werden um aufzuwachen!?

– Und parallel zu diesem Wahnsinn leben abertausende Wesen in völligem Einklng mit der Natur. Es fehlt ihnen an nichts. Sie schaden niemandem. Sie sind lebenslang glücklich, gesund und zufrieden.

Wer bitte von diesen Marionettenspielern da oben hat diese Ver-rückten auf diesen schönen Planeten geholt!?
Welche Firmen sind das, die derartig sinnlose, aber leidverursachende Straßenverkehrs- Waffen herstellen?
Wer sind die Politiker, die Firmen derartigen Wahnsinn herstellen und in Verkehr bringen lassen?
Wer sind die Menschen die in solchen Firmen mitarbeiten um derartig ver-rückte Geräte in Umlauf zu bringen?
Wer bitte sind diese kranken Menschen die solche Autos und Fahrer auch noch bewundern!?
Wer bitte hat denn überhaupt noch den Hauch eines Schimmers was wirkliches Glück, echte Zufriedenheit bedeutet!?

Leute, werdet wach!
Stellt Euch doch mal nachts raus und guckt Euch den Sternenhimmel an!
Geht tagsüber in den Wald, auf eine Wiese und guckt Euch all die Käferchen, Schmetterlinge, Blüten, Gräser und Kräuter an!
Seht Euch Eure Freundin, Euren Freund an! Spührt seine Wärme, seht in seine Augen, spührt seine Haut, nehmt seinen/ ihren Duft wahr!

Wer bitte, der seine 5 Sinne gebraucht und ‚beisammen hat‘ braucht 540 PS!?
Niemand braucht derartig kranke Menschen, die auf soetwas abfahren!
Zieht sie aus dem Verkehr!
Mit Liebe, mit einem Kuss … mit was immer.
Diese Menschen sind arm, vernachlässigt, ungeliebt, krank!

Ein in sich ruhender Mensch braucht weder ein Auto, geschweige denn 540 PS!

 
PS: Doch selbst die Medien spielen da mit. Im ganzen Internet ist kein Foto zu finden, dass die Dramatik dieses Ereignisses, dieses Unfalls, in all seiner Dramatik darstellen würde. Ausschließlich ‚harmlose‘ Polizeifotos von ‚Kleinigkeiten‘ …

 

 

 


Was macht die Pubertät mit uns?

20. Juli 2017

Von Bruno Bettelheim dem bekannten Kinderpsychologen habe ich gelernt, dass es die Pubertätsprobleme Jugendlicher

a) nur in ‚westlichen‘ Gesellschaften gibt und
b) sie als letzte Chance zu sehen sind, die Jugendliche ihren Eltern noch geben, ihnen doch noch ihre bisher vermisste Liebe zu zeigen.
So weit, so gut belegt, so gut verständlich. Besonders für mich, der sich sehr intensiv mit der Jungen- Betreuung im Tierreich befasst hat, das sich generell liebevoller zeigt.

Als Gesundheitstrainer, aber auch als Privatmensch fielen mir immer wieder Menschen auf, die sich im förmlichen Suhlen in ihren Krankheitsgeschichten gefielen. Wehe, wenn man solchen Leidenden eine Lösung vorschlägt! NEIIIIIIN! Das haben sie aaaalles schon probiert. Ihr Fall ist ja mit keinem anderen zu vergleichen! Sie sind ja etwas gaaaanz besonderes! 😉
Doch auch das ‚Auffüllen‘ ihrer Liebesdefizite habe ich zwar nur in wenigen Fällen, aber doch durch förmliche Mitgefühls-, Bedauerungs- und Verständnis- Überschüttungen versucht. – Keine Chance!

Was also läge näher diese Bettelheim’sche Pubertäts- Erklärung auf den Großteil dieser Gesellschaft umzulegen?
Auch Jugendliche reizen diese geforderten Liebesbeweise oft bis zur Unerträglichkeit aus. Viele Eltern wissen: Man kann ihnen einfach nicht genügen. Sie ziehen die Schraube immer weiter an, wollen und brauchen immer mehr …

Leute, ich bin mir sicher: Wir (fast) alle pubertieren im Sinne von Liebe suchen, die uns vorenthalten wurde, ein Leben lang.
Beobachte die Menschen, wie sie Komplimente fischen, Bestätigungen suchen, Recht bekommen wollen, Anerkennung heischen, bedankt werden wollen … Alle ‚Karrieren‘, Wohlverhalten, aber auch ‚Auftritte‘, ‚Rollen‘ … All das sind nichts anderes als das Suchen nach Liebe!
Doch das ist auch nicht weiter erstaunlich. Denn es gab – siehe oben die Vergleiche mit der Tierwelt – nie lieblosere Gesellschaften als unsere heutige.
All unser Wiederholen und Hinweisen auf die angeblich so brutale Natur und die schrecklichen Verhältnisse in Steinzeit, Mittelalter, u.Ä. sind nichts als Unwahrheiten und Bemäntelungen unserer heutigen Herzlosigkeit.

 

 

 


Rettung in der Religion

18. Mai 2017

religionEs gibt ein hochinteressantes Phänomen bei uns Menschen, das nicht durch Logik, eventuell aber mit unserer Evolutionsgeschichte erklärbar ist: Wir glauben eher, wie die Werbung es sich auch zunutze macht, dem oftmals Wiederholten, als dem rational Richtigen.
Nun weiß man aber auch, dass viele bekannte Naturwissenschafter sich am Ende ihrer Arbeit oder ihres Lebens, in letzter Hoffnung, doch noch eine Erklärung dieses Wunders Natur oder Lebens zu finden, den Religionen zuwandten.
Und hier wird es absolut absurd. Klügste Köpfe, die oft nie zuvor Erdachtes oder Entdeckes fanden, suchen die letztendliche Erklärung in Disziplinen, an denen überhaupt nichts stimmt oder je bewiesen wurde!
Aber, und hier schließt sich der Kreis zum Eingangssatz, die Religionen sind einfach überaus fleißige Wiederholer ihrer Geschichtchen und Konstrukte.

Warum ich davon hier schreibe?
Du kannst Dir dieses Phänomen zunutze machen! Einerseits kommst Du damit langfristig und sicher dorthin, wo Du hinwillst. Andererseits kannst Du Dich wappnen gegen Wiederholungen von Dingen die Du nicht in Deinem Leben willst.
Für’s Paradies muss man sozusagen etwas mehr tun, als bloß Medien zu konsumieren und ‚Alltags- Gespräche‘ zu führen. Diese verzurren uns massiv in dieser Gesellschaft, was auch ok ist, – wenn wir das wollen!
Doch viele, die hier mitlesen, wollen mehr! Mehr Paradies! 🙂