„Das ist ungerecht!“ …

30. Juli 2019

… erregte sich eine Erstklässlerin über die Tatsache, dass Kinder schon fallweise krank zur Welt kommen.

„Nein, gar nichts ist ungerecht“, versuchte Opa ihr Weltbild etwas zurechtzurücken.
„Alles ist gerecht. Alles hat einen Grund.
Wenn ein Kind schon krank zur Welt kommt, haben seine Eltern Fehler gemacht.“

„Aber, da kann doch das Kind nichts dafür!“

„Tja, so ist es aber. Kinder bekommen von den Eltern das Leben geschenkt, und auch viel Gutes, aber auch weniger Gutes. Sie kriegen die schöne Nase der Mama oft genauso mit, wie Papas abstehende Ohren, Mamas aufbrausende Art oder Papas Gutmütigkeit. Und so bekommen sie auch die Fehler mit, die die Eltern gemacht haben.“

„Fehler? Welche Fehler?“

„Lebensführungsfehler!“

„???“

„Weißt‘ der liebe Gott ist urklug. Der hat alles so gerecht und auch so einfach gemacht … Das ist ganz wunderbar!
So braucht bloß jedes Wesen nur immer das Beste für sich zu tun, dann macht es auch das Beste für alle anderen und auch das Beste für seine Kinder.“

„Jaaaa! Eis- Essen!“, sprang die Kleine begeistert auf.

„Ja, aber nur sehr selten, wenn es ein gekauftes, und kein Eis vom Opa, ist. Denn das Beste ist für uns Menschen leider nicht immer das Beste. Nur für die Tiere im Wald und auf der Wiese ist das Beste, auch wirklich das Beste.“

„Das ist aber ungerecht!“, meinte die Kleine.

„Nein, es gibt nichts Ungerechtes“, wiederholte der Alte geduldig.
„Das haben bloß wir Menschen so ungerecht gemacht.
Wir haben viele Dinge gemacht, die so aussehen, sich so anspüren, die so schmecken, als wären sie gut für uns, schaden uns aber. – Wenn auch oft erst nach Jahren.“

„Jaaaahhh …, wie weiß ich dann, was gut für mich ist?“

„Gaaaanz einfach! Guck Dir alles an, ob es von Gott, von der Natur, gemacht ist oder von Menschen!
Bei den naturgemachten Dingen gibt’s wenige gefährliche, vor denen Dich aber ohnehin Dein Gefühl schützt. Oder würdest Du von einem hohen Berg oder Baum einfach runterspringen oder etwas essen, das schlecht schmeckt?“

„Nein!“

„Eben!
Aber bei den menschengemachten Dingen gibt’s leider überwiegend gefährliche. Das muss man sich jeweils sehr genau ansehen.“

„Aaaah, das sieht man!“

„Leider nicht. Man muss dazu sehr viel wissen. Man muss sich gut informieren. Das kann ziemlich kompliziert werden …“

„Haben’s Hasen da einfacher?“

„Ja, freilebende Tiere und Menschen die paradiesisch leben, haben es bedeutend einfacher und schöner.“

„Echt? Schöner auch?“

„Natürlich! Oder meinst Du im Krankenhaus liegen, Pillen nehmen müssen und krank zu sein oder gar kranke Kinder zu bekommen, wäre schön?“

[gemeinsames Grinsen]

 

 

 


Ist Dir klar, wirklich klar …

8. Juli 2019

… dass wir überaus soziale Wesen sind!?
Dass wir nicht lernen müssen liebevoll, rücksichtsvoll zu sein!?
Dass wir von Anbeginn an liebevoll sind!
Du musst keinem kleinen Kind, dem Du ein Kücken in die Hände gibst sagen, dass es sorgsam damit umgehen soll …
Ja, vielleicht wiedererlernen, dass wir das müssen! Denn vielen von uns wurde es früh schon ‚ausgetrieben‘.

Dieses unser soziales Erbe, das wir uns Jahrmillionen- lang in Gemeinschaften angewöhnten, bewirkt, dass wir mit allen Menschen um uns, interagieren. Dass sie uns formen, wir sie mitformen.
Ja! Auch Du wirst noch immer tagtäglich geformt, von Deinem Umfeld!
Also wähl Deine Freunde und Partner gut und bedacht aus. Allein mit dieser Auswahl kannst Du schon die Richtung, in die Du gehen wirst, bestimmen.
Nur heute müssen wir diesen Personenkreis erweitern. Heute gibt es auch Medien, Filme, Romane, Werbung, und, und, und.
All das ist heute Deine Gruppe die Dich formt. Also wähle auch sie mit bedacht. – Um nicht zu sagen meide das Meiste davon

 

 

 


Wirkliches Lernen

1. Juli 2019

Ich weiß nicht, ob Ihr das auch kennt. Man meint oft etwas zu wissen oder zu kennen und – Peng! – plötzlich ist alles anders.

Ich bin, als Ex- Techniker, ein sehr kognitiver, logischer Mensch und bin all meinen Lehrern sehr dankbar, für das, was sie mir weitergeben haben, was sie in mir angestoßen haben.

Doch dann las ich in einem Interview mit der wunderbaren Susanne Wenger den Satz ‚Die kleinere Wand bestand fast nur aus einem schmalen Fenster und davor standen drei große Fichten, die, wie ich behaupte, meine einzigen Lehrer waren – zumindest die einzigen, denen ich geglaubt habe.‘
Und plötzlich, genau dieses ‚Peng‘!
Mir war plötzlich sonnenklar, dass alles, was je wichtig war für mich, ich nicht von Professoren, nicht aus Büchern, sondern von Ameisen, von Wolkenbildern, aus Naturerfahrungen, von Menschenkörpern, von Gerüchen und Geräuschen gelernt hatte.

Es bedarf einiger ‚Übung‘, das zu erkennen.
Denn, ist man gewohnt, seine Sprache zu sprechen, alles auf und aus dieseR zu beziehen, entgehen einem sowohl Baby- Weinen, Schmerzensschreie, Blättergerausche, als auch Tiergewimmer, obwohl diese weitaus mehr aussagen.
So ist es auch mit unseren Lehrern!
Sieh mal genau hin!
Vielleicht kannst auch Du erkennen, was wirklich unser Herz berührt, uns wirklich b i l d – e t .

Ein Bild, ein Wort, ein Gefühl, das die Tränen fließen lässt, das uns herzlich lachen lässt … DAS sind die wirklichen Lehrmeister des Lebens!
In diesem Sinn:
paradise your emotional life!

Hier ein paar Impressionen einer von der Natur lernenden Frau, der wunderbaren Susanne Wenger:







Oder hier

 

 

 


Umfrage

19. Juni 2019

Eine Umfrage hatten wir schon lange nicht!
Und noch dazu eine überaus interessante, heute!

Liebe Leute, so harmlos die Frage daherkommt, ist sie bei weitem nicht, wie Ihr demnächst sehen werdet!
Heute ist Eure Einschätzung gefragt. Was meint Ihr?:

Demnächst die richtige Antwort plus genauerer Erläuterung.
Bis dahin:
paradise your life!

 

 

 


Das heurige Mai’sche Schlechtwetter …

15. Mai 2019



 

 
… hat einen Namen: ‚Yukon‘. – Und sieht so schön aus, dass ich das zusätzliche t-shirt gern in Kauf nehme

 

 

 

 

 


Sommerzeit- Umstellung

31. März 2019

Vielleicht die letzte!
Davor haben wir aber jahrelang die Für und Wider’s diskutiert.
Aber nur die Argumente für EINE ganze Stunde vor oder zurück!

Damit wird uns bloß Sand in die Augen gestreut! Damit werden die Leute beschäftigt, am Laufen gehalten und von wirklich lebenswichtigen Themen abgehalten.
Wieso brauchen wir überhaupt noch synchronisierte Arbeitszeiten!?
Wir haben allein in der letzten Generation für drei weitere Generationen rationalisiert und könnten uns, wäre das dadurch Gewonnene auf alle aufgeteilt worden, längst alle entspannt zurücklehnen!
Diese Sommerzeit- Diskussion ist eines vieler Themen- Bröserl, das uns hingeworfen wird, um von wirklichen Lebensthemen abzulenken. Wieso bitte, können bzw. müssen, obwohl sie es nie und nimmer ausgeben können, zwei Dutzend Superreiche arbeitslos mehr als die Hälfte des Geldes aller Arbeitenden haben?

Oder befass Dich einmal mit naturrichtigem Schlaf!
Oder noch besser, noch unglaublicher: Erlebe ihn einmal, gönn ihn Dir einmal!
Doch soetwas ist absolut kein Thema. Vermutlich hast Du noch nichteinmal von dieser Möglichkeit, geschweige denn von diesem himmelhohen Unterschied gehört.

Er würde auch nicht zu dem, von uns erwarteten Funktionieren passen. Wir alle sollen nämlich nicht glücklich und zufrieden, sondern, in anderer Interesse, gleichgeschaltete Arbeitsameisen und Pflichterfüller, sein.
Doch sieh Dir die Menschen an, wie verschieden sie sind! Und für sie alle soll dieselbe Uhrzeit passen, können unbeschadet tagtäglich mittels Wecker aus dem eigenen Schlafrhythmus gerissen werden? Täglich aufspringen, Partner und Kinder, die vielleicht auch noch gerne schlafen würden, aus ihren, auch, eigenen Schlafrhythmen reißen!? Keinen Abend nach dem eigenen Bedürfnis, sondern nach getaner Arbeit oder nach Ende der TV- Sendung einschlafen!?

‚Dank‘ solch künstlich lancierter Diskussionen über die Sommerzeit kommt uns nichtmal mehr in den Sinn, dass wir uns auch nochmal umdrehen könnten im wohligen Bettchen, uns zum Partner kuscheln könnten, verschlafen in uns reingrinsen könnten, wenn ein Kind unter die Decke geschlüpft kommt, die Katze uns anstupst …
Normal wäre, vom ersten Sonnenstrahl wachgekitzelt oder vom Vogelgezwitscher aus den Träumen gelockt zu werden. Oder einfach restlos ausgeschlafen und erquickt von alleine zu erwachen.
Nein! ‚Rrrring, rrring!‘ oder ‚Tu di la di!‘ vom Wecker oder Handy! – Egal in welchem Traum- oder Tiefschlaf- Zustand wir uns befinden, egal welches Bedürfnis wir oder eines der Familienmitglieder noch hätte. Auf, auf, auf! Schule, Firma, Kindergarten oder auch nur die vorprogrammierte Kaffeemaschine, warten!

Und wir trampeln damit nicht nur auf den eigenen Bedürfnissen herum. Nein, die Verkäuferin hat uns den Coffee to go schon entgegenzustrecken, wenn wir kommen. Obwohl sie vielleicht noch gern mit den Kindern geknuddelt hätte. Der Tankwart, der Portier, und die Sekrätärin haben bereit zu sein für uns! Egal, was deren Bedürfnisse wären! Strom, Gas, Radio, TV haben ohnehin rund um die Uhr für uns da zu sein.
Warum sollten wir all das NICHT verlangen, alle anderen NICHT in den A… treten!? Wir selber werden doch auch getreten … DAS ist heute vermeintliche Normalität!

Getreten von der allgemeinen gesellschaftlichen Gleichschaltung, aber auch getreten von der unerbittlichen Konstanz der Uhren.
Natur ist nicht konstant! Die Jahreszeiten, das Wetter machen alles wunderschön abwechslungsreich, weich, flexibel, immer wieder anders …
Das Ticken und Vorrücken der Uhren dagegen, hat etwas von einem, alles übertrampelnden Stechschritt!

Für alle, die da noch immer gedankenlos oder vielleicht auch zerknirscht mitspielen, hab ich etwas sensationell Süßes. Das solltest Du Dir laaangsam, gaaanz langsam und genüsslich auf der Zunge zergehen lassen:

p a r a d i s e  Y O U R   l i f e !          

 

 

 


Alter? Keine Frage!

14. Februar 2019

Der älteste Mensch, Häuptling White Wolf brachte es auf 137 Jahre:


‚Etwas‘ netter sieht die 80jährige Rohköstlerin Mimi Kirk aus:


Aber auch Bewegung und Geisteskraft schaffen 94jährige wie die Tänzerin und Yoga- Lehrerin Phyllis Sues: