Sagte doch glatt …

7. August 2021

… bereits 1994 David Rockefeller vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen:

„Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung.

Alles was wir brauchen, ist die richtige allumfassende Krise und

die Nationen werden in die neue Weltordnung einwilligen.“

Eigentlich unglaublich, so eine Drohung/ Erpressung so unverhohlen öffentlich auszusprechen.

Noch unglaublicher, dass solche Unverfrorenheiten nicht einen Mediensturm auslösten.

Und als natürliche und traurige Folge davon: Dass niemand dagegen aufstand, auf die Straße ging.

Und? Reicht Euch diese angekündigte, jetzige, gut erfundene Corona- Krise schon, um ‚reif‘ zu sein, für die Totalüberwachung und -kontrolle? – Ich vermute, wenn ich mir all diese kritiklos Mitmachenden ansehe: Ja!

Oder braucht Ihr noch den Cyber- Zusammenbruch, der kürzlich vom Weltwirtschaftsform genauso durchsimuliert wurde, wie vor der Corona- Pandemie dieses Event 201, das alle heutigen Einschränkungen damals schon vorwegnahm und plante?

Ich fürchte fast, dass ’normale‘ Menschen keine Vorstellung davonhaben, WIE internetverflochten bereits alles ist:

es würde keine Supermarktkasse mehr funktionieren

sämtliche Nachbestellungen verunmöglicht sein,

kein Handy mehr funktionieren,

kein Cent mehr von Banken behebbar sein

kein Liter Benzin mehr zu bekommen

keine Apotheke, kein Krankenhaus mehr ‚funktionieren‘

Und das alles ist umgehend möglich auf ‚Anweisung‘ Weniger an Wenige!!!

Dabei: Es ist ja völlig verrückt!

Ich, als alter Kracher, erinnere mich noch sehr gut an das Leben von ‚damals‘:

Ein Verdiener konnte locker eine ganze Familie ‚erhalten‘

und bekam sein Geld bar ausgezahlt

die Menschen waren weitaus zufriedener/ glücklicher als heute

alle am Land waren unabhängige Selbstversorger

praktisch jeder wusste, wie man überlebt,

sogar wie man gut lebt (heute sind Omas Spezialitäten – teure – Restaurant- Renner!)

wie man Kinder erfolgreich heranwachsen lässt (bitte, die heutigen (Krankheits-)Geschichten die ich über Kinder höre … Unfassbar! Eine von der Medizin völlig unter den Teppich gekehrte, katastrophale, tickende Zeitbombe!)

Jeder Ort, mit allen Arten von Gewerben, erhielt sich selbst, zirkulierte das Geld im Dorf, während es heute praktisch komplett ins Ausland fließt!

Und dieser fast paradiesische Zustand, wäre, würde er heute wieder eintreten, als Katastrophe empfunden. Bzw. die Menschen würden es kaum schaffen, so schnell wieder all diese alten Fähigkeiten zu erlernen.

Auch all dieses Geplappere über den Klimawandel ist für Menschen wie mich nur mehr zum Lachen! Meine Oma, nutzte vom Apfel die Schale als Tee für den Winter, die Kerne als ‚powerfood‘ und machte überschüssige Äpfel als Mus, Kompott oder der Opa, als Most haltbar; die frischen wurden sowieso ‚pur‘ gegessen, wenn ihre Zeit war.

So wurde alles verwertet und verursachte keinerlei Schäden! Ganz im Gegenteil! Kirschkernsäcke waren eine alltägliche ‚Zu-Bett-Gehens-Freude‘, Kirschenstängel ein herrlicher Tee, das Kirschenkompott im Winter selten lecker.

Aufgehängte Kräuterbüschel durchdufteten völlig kostenlos jeden Raum und Kleiderkasten … Während heute das alles mit viel Zeit, Energie und Geld weggemäht und entsorgt wird und die ‚Düfte‘ teuer eingekauft werden!

Diese wunderbaren Geschenke der Natur, dass alles sich von selbst vermehrt und reichlich fruchtet, wurden nicht nur genutzt, sondern dankbar angenommen. Alle Abfälle wurden zu Kompost und damit zu neuer Fruchbarkeit. – Und ersparte teure Müll- Abholungen und Verwertungen!

Brennholz wuchs und wuchs und wuchs … Wie bei mir heute noch im Garten!     

Aber Zivilisation beliebt lieber ausgebeutete Arbeiter der Erdölgesellschaften in deren Dreck zu zwingen, um sich das Holzschneiden und -hacken zu ersparen, dafür aber im fitness- center sinnloseste Übungen zu machen. – Gegen Cash natürlich!

Liebe Leute!

Zum x-ten, x-ten Mal: Bitte schaltet Eure Hirne ein! Bitte versucht einer naturnahen Lebensweise zumindest in Spuren näherzukommen. – Es wird Euer Schaden nicht sein!
Ganz im Gegenteil! Ihr werdet Euch erstaunt umblicken, wo dieses nervige Hamsterrad bleibt …

Egal, wo man beginnt.

Mit einem (selbstgebauten) Kachelofen,

wildwachsendes Holz zu verheizen.

Sich von selbstgezogenem Gemüse und

Wildkräutern zu ernähren.

Auf Pendler- Jobs zu verzichten.

Kinder selber zu unterrichten. – Wobei … Kinder lernen, so wie ihre Sprache auch, ganz von alleine von ihren Vorbildern. – Aber vielleicht sind ja gerade diese heutigen (Nicht-)Vorbilder das Problem

(Von anderen) Weggeworfenes nutzen/ reparieren

Sich wieder im Ort, in der Nachbarschaft, (geldlos) auszutauschen

sich an Kleinem zu erfreuen, anstatt sich über misslungene ‚Großangebote‘ zu ärgern

sich in Partnerschaften um sich bemühen, anstatt beim kleinsten ‚Nicht- Hollywood‘ zum (teuren) Scheidungsrichter zu laufen

Wiederaktivierung lehrreicher, beglückender Mehrgenerationen- Gemeinschaften

Fahrgemeinschaften, Fahrzeug- Nutzungsgemeinschaften

Tauschen, verschenken von Büchern, CDs, Schallplatten, Werkzeug, Rezepten, Stoffresten, Kleidung (Kleidertauschpartys), Schulbüchern, Spielzeug, Kinderkleidung, Obst- Gemüse- Überschüssen …

Liebe Leute, es liegt an uns, an Euch!

Warten wir, bis uns diese Milliardärs- Clique, die unsere Medien und Regierungen lenkt, uns neue Verordungen aufzwingt (great reset), bis sie uns einen Cyber- oder Finanz- Crash bescheren oder beginnen wir jetzt schon mit ‚Volldampf‘ die Sackgasse, die die letzten 2 Generationen blindlings reingelaufen sind, wieder zurück zu gehen?

Wobei diese Art von ‚Rückschritten‘ tatsächlich ‚Fort’schritte wären! ‚Fort‘ von diesem unsäglichen, größenwahnsinnigen Irrtum, dem wir alle aufgesessen sind!

Hörte ich doch kürzlich einen Moderator sagen: ‚Ich muss Sie das jetzt fragen, da es die häufigste an uns herangetragene Frage ist: Warum sollen wir kleines Land uns wegen des Klimawandels einschränken, wenn das weltweit doch gar nicht ins Gewicht fällt?‘. Das muss man sich vorstellen! Praktisch JEDER hat ein Auto von 50- 150 Pferden (PS) angetrieben und will sich nicht ‚einschränken‘!

Aber Ihr wisst es eh! Immer auf der sicheren Seite, immer in Richtung Natur und


 
 
 


Sprich DU

4. August 2021

Ja! Sprich in wichtigen Momenten nicht deutsch, nicht englisch, nicht türkisch, was immer …
Sprich Deine Sprache! Deine ureigendste ‚Ursprache‘!
Sprich DU!

Wir müssen wissen, dass all unsere Sprachen von unseren Vorfahren entwickelt und übernommen wurden.
Es ist natürlich ganz wunderbar, dass wir dieses Erbe nutzen dürfen und die Vorteile davon, uns konkreter und präziser ausdrücken zu können, als mit einfacher, lautmalerischer, gestischer ‚Affensprache‘, schätzen dürfen.
Dennoch kommen aus uns selber oft tiefere Gefühle, Wahrheiten und Intuitionen, die sich mit Worten nicht ausdrücken lassen.

Wenn Du magst, versuch es einmal ganz für Dich allein. Denke an eine sehr gefühlvolle Situation und stell Dir vor, Du würdest sie nicht mit Worten sondern mit und in Deiner ‚Fantasiesprache‘ ausdrücken.
Das können Fantasielaute, Gesten, Blicke, Berührungen, Schreie, Gesumme,, Geächze, Gestöhne, Singen, Brummen, Wortaneinanderreihungen, Silben, Gerappe, Gehauche … sein.

Ja! Genier Dich nicht! Probier es!
Hauptsache ist, dass Du Dich dabei völlig ehrlich und unverstellt direkt ausdrückst.

Worte sind bereits sehr ‚kompliziert‘ und ‚weit vom Stamm‘ des ‚Kommunikationsbaumes‘ entfernt; sozusagen die feinen Ästchen, die nie ausdrücken können, was der Stamm meint …
Spür selber nach oder probier es für Dich aus, wie Du Dich am besten völlig ehrlich und ‚unzivilisiert‘ ausdrücken kannst.

Es ist auch eine wunderbare Partnerschafts- Übung sich eine Zeitlang nur gestisch/ animalisch/ körpersprachlich zu verständigen.
Ja! Es klingt unglaublich, doch jedes Stückchen weg von der Dualität, die nun einmal wortgebunden ist, ist eine Wohltat, ein Segen. Wir brauchen dazu bloß unsere alten Muster, Gewohnheiten und Hemmungen abzulegen.

Es ist zum Beispiel im ganzen Tierreich völlig normal und war es auch Jahrmillionen lang für unsere Vorfahren, Zuneigung und Nähe durch Ablecken und/ oder Streicheln auszudrücken.

Bedenke: All die Tiere weltweit sprechen keine Sprache in unserem Sinne und finden dennoch die richtigen Partner, leben erfolgreich ihre Leben, ‚erziehen‘ ihre Jungen zu lebenstüchtigen Wesen und haben keinerlei Probleme mit Drogen, Konflikten, Trennungen, Nöten …

Oder Kräuter und Bäume! Sie haben keinerlei Sprache in unserem Sinne und leben, vermehren und kommunizieren dennoch bestens und helfen vielen anderen Wesen. Einschließlich uns Menschen. – Sofern wir ihre Hilfe annehmen …


In diesem Sinne:


 
 
 


66-Jähriger stieg auf sein Rostrad und gewann

29. Juli 2021

Diese absolut zauberhafte Geschichte aus dem Spiegel kann ich Euch unmöglich vorenthalten:

Pole Position trotz Plattfuß: Gustaf Håkansson wurde 1951 nicht zum 1000-Meilen-Radrennen durch Schweden zugelassen. Mit einer List nahm der 66-Jährige trotzdem teil – und ließ der Konkurrenz keine Chance.

Wer hier anno 1951 gewinnen wollte, musste aus Stahl sein. Denn dieses Rennen war hart.

Die Piste: 1761 Kilometer, vom nordschwedischen Haparanda an der Grenze zu Finnland entlang der Küsten des Bottnischen Meerbusens und der Ostsee, über Straßen und Schlammwege, durch Wälder und Wiesen bis nach Ystad an der Südspitze des Landes. Und das nicht auf modernen Rennrädern mit federleichtem Karbonrahmen und 2×12 Gängen, sondern auf schweren Stahlrädern mit 2-Gang-Schaltung – oder ganz ohne.

Das jährliche »Sverigeloppet« (deutsch: »Schwedenrennen«) war ein unerbittliches Tausend-Meilen-Rennen, das nur der härteste schwedische Radler gewinnen konnte. Entsprechend fassungslos müssen Tausende Zuschauer gewesen sein, die sich am 7. Juli 1951 zum Zieleinlauf am Vergnügungspark von Ystad eingefunden hatten: Als Erster auf die Zielgerade bog kein Hochleistungsathlet – es war der Fahrer mit der seltsamen Startnummer null: ein faltiger Greis mit wallender Mähne, so schneeweiß wie sein Weihnachtsmannbart. Ein Redakteur des »Expressen« beschrieb den Anblick so:

»Es war, als hätte sich die Bibel geöffnet und
einer der Propheten hätte sich auf das Rad geworfen und
sei aus dem Alten Testament herausgeradelt.«

Der Fahrer wie auch sein rostiges Rad hatten sicher schon bessere Tage gesehen. Tatsächlich blieb es nur rund 700 Meter vor der Ziellinie liegen – mit einem Plattfuß. Doch der Senior stieg unbeirrt ab und schob das lädierte Vehikel weiter, um erst kurz vor der Ziellinie wieder aufzusatteln und seelenruhig durchs Ziel zu rollen. Eile war nicht nötig: Gustaf Håkansson hatte einen kompletten Tag Vorsprung vor seinem nächsten Verfolger.

Sein Sieg machte Håkansson in Schweden zum Volkshelden. Bis heute kennt man ihn dort als »Stålfarfar«, den »Stahl-Opa«. Obwohl er am Rennen eigentlich gar nicht hätte teilnehmen dürfen. Dennoch fand der Radler mit dem Rauschebart seinen Weg auf die Rennpiste und sogar an die Spitze des Feldes – mit einer ziemlich unkonventionellen Methode.

Man kann kaum sagen, dass Gustaf Håkansson zum Leistungssportler geboren wurde. 1885 kam er als Sohn eines Müllers zur Welt und wohnte im beschaulichen Dörfchen Gantofta nahe Helsingborg. Er lebte sein Leben, fuhr Bus, verliebte sich, heiratete und bekam einen Sohn, Karl Johan, der 1941 als Teenager starb.

Doch auch nach dieser Tragödie gab Håkansson sich nicht auf: Er lebte gesund, verzichtete auf das Rauchen – und radelte viel. Jahre später sollte er einem Reporter des »Expressen« erklären, so bleibe er gesund: »Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf.« Dadurch sei er auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch so fit.

Auf die alten Tage plötzlich Radsport-Star

Stolze 66 Jahre alt war Håkansson, als er beschloss, am Traditionsrennen »Sverigeloppet« teilzunehmen. Allein die Anreise hätte die meisten Altersgenossen abgeschreckt: Der Zielort Ystad lag nur rund 100 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernt – aber der Start war in Haparanda, am anderen Landesende. Das war fast so weit wie die ganze Rennstrecke, und ein Zugticket hatte er nicht. Also tat Håkansson, was er am besten konnte: radeln. Er brach fast einen Monat vor Rennstart auf, am 3. Juni 1951.

Bei seiner Ankunft lief es nicht wie erhofft: Um noch greisenhafter zu wirken, hatte Håkansson sich vor dem Rennen die weiße Mähne und den 30-Zentimeter-Rauschebart wachsen lassen. Die Wettkampfleitung aber lehnte seine Teilnahme kopfschüttelnd ab – ethisch sei das nicht vertretbar. Offenbar fürchteten sie um die Gesundheit des alten Herren.

Håkansson allerdings dachte gar nicht daran, sich abwimmeln zu lassen: Kurzerhand nähte er sich selbst eine Startnummer – die Null. Und als am 1. Juli 1951 die 50 anderen Fahrer, Jahrzehnte jünger als er, am Start in Haparanda erschienen, reihte er sich mit seinem Rostrad ein. Sein Doping beschränkte sich auf etwas Zuckerwasser und ein paar schwedische Makronentörtchen.

Für Sten Ohlsson, Reporter der Zeitung »Expressen«, war der Greis mit den Törtchen der Lichtblick einer sonst öden Veranstaltung. Ohlsson hielt das Rennen für einen PR-Stunt, um Touristen anzulocken – doch dieser alte Schwede faszinierte ihn. Die Redaktion gab ihr Okay: Er sollte Håkansson exklusiv beim Rennen begleiten. Der »Expressen« startete mit einem großen Foto des sonderbaren Radlers und einem Bericht über seinen Rennausschluss.

Unverhofft fand sich Håkansson im Rampenlicht – und machte zunächst keine besonders gute Figur: Als er über die Startlinie rollte, lag er bereits rund eine Minute hinter dem Großteil des Feldes, und dieser Rückstand wuchs stetig. Zunächst.

Als Håkansson am Abend des ersten Tages nach rund 400 Kilometern mit seinem Exklusivreporter das Etappenziel Umeå erreichte, hing er 16 Kilometer hinterher. Die Konkurrenz hatte längst gegessen, alle machten sich bereit für die Nachtruhe zu den vorgeschriebenen Zeiten. Alle außer Håkansson, der das Regelwerk weniger verbindlich sah. »Man muss nur schlafen, wenn man müde ist – und ich bin noch nicht müde!«, sagte er dem Reporter. Und fuhr einfach weiter.

So simpel war der Trick, mit dem Håkansson sich vorankämpfte: Er schlief einfach nicht. Oder fast nicht. Während alle anderen abends stoppten und zu reglementierten Zeiten pausierten und schliefen, ruhte sich Håkansson höchstens ein, zwei Stunden aus und sattelte dann wieder auf, um die Nacht durchzufahren.

Sein Wegbegleiter Sten Ohlsson steckte den Schlafmangel weniger gut weg. Der »Expressen« tauschte den übermüdeten Reporter durch einen frischen Kollegen aus – der allerdings nach gut 30 Kilometern aufgab, den stramm weiterradelnden Håkansson zu verfolgen. Der alte Herr erwies sich als harter Fall.

Hart wie Stahl, wenn es nach den Zuschauern ging. Ein kleines Mädchen, das den Mann mit dem Rauschebart vorbeiradeln sah, soll ihm den Namen gegeben haben, unter dem er in ganz Schweden berühmt wurde: »Stålfarfar«. Der »Stahl-Opa« muss ihr wie ein Superheld erschienen sein – denn der Name war eine Anspielung auf »Superman«, in Schweden »Stålman«. Bald säumten Zuschauer die Strecke und feuerten »Stålfarfar« an. Und die Medien interessierten sich jetzt mehr für Håkansson als für den Rest des Rennens – immer mit der Sorge, sein Körper könnte vor den Strapazen kapitulieren.

Schaukelstühle als Geschenk für den Stahl-Opa

Håkansson aber blieb munter: Mit seiner Dauerradel-Strategie hatte er sich nach knapp 500 Kilometern schon einen Vorsprung von über 30 Kilometern erstrampelt. Nach den ersten drei Renntagen – mit nur fünf Stunden Schlaf – lag er fast 200 Kilometer vor dem nächsten Fahrer. Zwischenzeitlich versuchten sogar Polizisten, Håkansson zum Pausieren zu überreden, um ihn ärztlich untersuchen zu lassen. Er lachte nur.

Das Einzige, was ihm zusetzte, waren die Abgase und der Staub von Autos voll Schaulustiger, die nah neben ihm herfuhren, um einen Blick auf den Stahl-Opa zu werfen. Per Zeitungsinterview bat er die Fahrer, Abstand zu halten.

Als Håkansson schließlich am 7. Juli 1951 um 14.15 Uhr als Erster die Ziellinie überfuhr, war die Sensation perfekt. Dass er gar kein offizieller Teilnehmer war und damit auch nicht der offizielle Sieger werden durfte, interessierte niemanden mehr: Schweden feierte ihn. Selbst König Gustav VI. Adolf gab ihm eine Audienz. Menschen aus dem ganzen Land sandten Fanpost, nur adressiert an »Stålfarfar« – so viel, dass die schwedische Post sie an die korrekte Adresse umleitete.

Manche schickten Geschenke wie Schaukelstühle oder Matratzen, auf denen er sich von seinen Strapazen ausruhen möge. Seine liebste Zuschrift, so sagte Håkansson einmal, sei aber der Brief eines Herren gewesen, der schrieb: »Ich war ein kränkelnder alter Mann, ehe Sie auftauchten. Aber durch Ihr Beispiel fühle ich mich wieder jung, gesund und glücklich.«

Håkansson wurde ein Symbol dafür, was in älteren Menschen steckt. Man schrieb Lieder über ihn und ließ ihn selbst Schallplatten aufnehmen, Bücher über sein Rennen erschienen, Prediger zitierten sein Beispiel in Andachten als Vorbild. David Schwartz, Autor des Kinderbuches »Super Grandpa«, schrieb: »Håkansson sah aus wie ein alter Mann. Aber er fühlte sich nicht alt, und er benahm sich ganz gewiss nicht alt.«

Und das sehr lange noch: 1959 machte der Mittsiebziger eine Radreise von Schweden über Jugoslawien, Griechenland, die Türkei, den Libanon und Jordanien bis nach Israel. Und wieder zurück. Über Jahrzehnte nahm er weiter an Radrennen teil, zum letzten Mal mit 85 Jahren. Gustaf Håkansson radelte noch bis kurz vor seinem Tod im Jahr 1987 – mit 102 Jahren.

Na? Ist das nicht rührend!?

Hier der link zum Original- Artikel.


PS: Für mich besonders berührend und unglaublich, da kürzlich ein guter Bekannter mit nur 71 Jahren verstorben ist. Doch genau besehen, war es kein Zufall, sondern sehr wohl der Lebensstil!


 
 
 


Das Geheimnis der Shaolin- Mönche

19. Juli 2021

Auch Du hast doch sicher schon von den Shaolin- Mönchen gehört.
Was macht sie weltweit so bewundert? Woher haben sie ihre Fähigkeiten, von denen viele sogar glauben, dass es sich nur um Zauberei handeln könne? Was macht sie zu so unbezwingbaren Kampfkünstlern, dass bereits 10jährige Shaolins 5 erwachsene Angreifer locker in die Flucht schlagen können?

Sie überlegen sich nicht, wie sie ihre Gegner schwächen oder bekämpfen könnten!
Sie sind und bleiben ‚bei sich‘ und damit stärken sie SICH SELBER!


Ja, sie tun genau das, das uns in dieser Pandemiezeit gezielt ausgetrieben werden sollte. Ich hab es hier schon oftmals geschrieben: Der Aufwand für Änderungen im Außen ist ein enormer. – Und dabei kaum wirksam. Wenn man bedenkt, all dieses Maskengetrage! Maske auf, Maske ab! Masken überprüfen! Masken herstellen, verteilen …
Oder die Impfungen! Dieser Forschungs-, Herstellungs-, Vertriebs- und PR- Aufwand!

Und die INNERE Lösung?
Höchst einfach und effizient!
Einfach herrlich naturrichtig und paradieseisch leben und lebenslang so dauergesund sein, wie wir es Jahrmillionen – ganz ohne Masken, Impfungen und Hysterie – waren.

Eben wie die höchst erfolgreichen Shaolin- Mönche, die auch niemandem etwas vorschreiben, nichts von anderen wollen oder brauchen, sondern einfach bei sich sind, sich selbst vervollkommnen.

Jedermensch hat die Wahl zwischen innerer und äußerer Lösung, zwischen Winner oder Loser, zwischen gesund oder krank, zwischen 120 gesunden Lebensjahren oder Frühtod mit 70, 80 vielleicht 90 …


 
 
 


Gott kann nicht aus seiner Haut

15. Juli 2021

Ich kann es nicht oft genug wiederholen:

Wir sind Götter!
Wir sind – laut Bibel – nach Gottes Ebenbild geschaffen!
Wir sind Evolutions- bewiesen Macher die alles vermögen!

Und warum dann diese Sprüche:

Ich kann nicht aus meiner Haut
Ich bin einfach so.
Da kann man gar nix machen
Da muss man durch
und, und, und

Oder auch in Partnerschaften! ‚Mit dem kann ich einfach nicht‘.
Ja hallo! Was soll das für ein Gott/ eine Göttin sein, der/die nicht anders kann, dem/der nichts besseres einfällt als das Handtuch zu werfen!?

Wieso gibt es Verkäufer, die an und mit einem Produkt scheitern und sich dann rechtfertigen, dass dieses Produkt, nicht ausgereift ist, einfach nicht ankommt, der Zeit voraus ist, nicht den Marktgeschmack trifft …
Und dann wird ein anderer mit demselben ‚Mist‘ zum Millionär.
Woran liegt das!?

Am Produkt oder an der Kompetez des Verkäufers?      


 
 
 


Einbildung ist auch eine Bildung

5. Juli 2021

Jeder sich selbst oder andere Beobachtende, jeder, der auch nur wenig in die Psychoanalyse reingeschnuppert hat, weiß, wie ‚bummvoll‘ wir alle mit sinnlosseten Unsinnssprüchen, grottenfalschen ‚Weisheiten‘ und falschen Glaubenssätzen sind. Zudem kursiert auch noch eine Unmenge an völlig destruktiven und falschen Sprüchen, die nicht nur unsere Uralt- Programmierungen festigen, sondern durch deren gedankenloses Weitergeplappere immer weitere Kreise in ihren Negativstrudel ziehen.

Wir bilden uns z.B. ein, dass

wir essen müssen, um Kraft zu haben.
Bloß seltsam, dass uns nach eben diesem Essen eher nach einem Schläfchen, als nach ‚Bäume- Ausreißen‘ zumute ist und dass
Löwen z.B. nur hungrig, nie mit vollem Bauch jagen und erfolgreich sind
der – vom Müsli her bekannte – Bircher-Benner ein ganzes Buch zusammenstellen konnte, in dem Belege zu finden sind, WIEVIEL Energie gerade Nichtessende/ Fastende aufbringen oder
Galina Schatalova mit Krebskranken, mit nur wenigen Händen voll Nahrung, Wüsten durchquerte, danach alle gesund waren, die mitgegangenen Top- Sportler mit ihren Riesenrucksäcken voller ‚Supernahrung‘ aber abbrechen mussten.


wir meinen, ein gewisses Recht darauf haben, uns über ärgerliche Situationen zu ärgern.
Dabei ist es genau umgekehrt! Solche Situationen entstehen nur, weil wir unsere Göttlichkeit, unseren freien Willen NICHT wahrnehmen, der Mitwelt unsere (ansteckend) gute Laune/ unser Wissen vorenthalten!


wir schicksalsbedingt erkranken und Hilfe von außen brauchen.
Dabei schwächt Hilfe und
haben wir selber uns unsere Probleme – unbewusst natürlich – geschaffen.


wir im Mangel leben.
Obwohl nichts mehr Fülle haben könnte als diese Erde und
diese vielen, vielen Mitwesen.


wir bzw. unsere Kinder noch soviel zu lernen und leisten hätten.
Dabei haben wir alle, alles für ein erfolgreiches Leben bereits in uns.
Die etwaigen Einwände können sich nur auf Zivilisationsleben beziehen. Dazu der nächste Punkt:


wir nichts sind, nichts können und alles erst mühsam lernen müssten.
Dabei waren und sind WIR es, die sinnlose Bedingungen und Hürden schaffen, die es uns erst schwer machen. So wie viele Kindheitsregeln und -ängste längst für uns heute nicht mehr gelten und entrümpelt gehören, schlagen wir uns auch immer noch mit Regeln herum, die vor Urzeiten vielleicht Sinn hatten, meistens aber bloß von Herrschenden und Religionen für unsere Unterdrückung und leichtere Lenkbarkeit geschaffen wurden.


wir gut damit fahren, alles penibelst zu planen.
Dabei sind absolut ALLE diese genialen Naturmechanismen und Weltwunder völlig ohne jede Planung, ohne jedes Wollen, Planen und ‚Um-zu- Tun‘ entstanden!

Diese Reihe würde sich schier endlos fortsetzen lassen.
Jetzt einmal ‚angefüttert‘ fallen Dir sicher auch jede Menge unserer Unsinne ein und auf. Diese gilt es schleunigst loszuwerden für ein entspannt glückliches


 
 
 


So kann man’s auch sehen …

24. Juni 2021

… wir dürfen den technologischen Fortschritt niemals als monströses Naturereignis ansehen, dem wir machtlos ausgeliefert sind! Wir müssen verstehen wollen, was unser Menschsein und unseren Zusammenhalt gefährdet. Unsere in Teilen selbstverschuldete digitale Naivität muss Aufklärung und Mündigkeit weichen. Die digitale Welt ist bislang in erster Linie um uns herum und ohne unser Zutun gestaltet worden. Die digitale Welt von heute dient jetzt noch den Interessen derer, die unsere Geräte voreinstellen, unsere Anwendungen programmieren, unser Verhalten lenken wollen.
Deshalb brauchen wir den Mut, das Spiel zu unterbrechen und die Spielregeln zu überprüfen. Was einmal gestaltet worden ist, kann auch neu gestaltet werden! Was programmiert wurde, kann neu programmiert werden! Also: Trauen wir uns, und ändern wir das Programm! …

(Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier)


 
 
 


Langzeit- Vergesslichkeiten

10. Juni 2021

Je mehr Zeit zwischen einer Verursachung und der Auswirkung vergeht, desto schwieriger ist es einen Zusammenhang herzustellen.

Bis das Einatmen von Asbest- Teilchen zu Krebs führt vergehen ca. 40 Jahre.
Raucher haben häufig 20, scheinbar gesunde, Jahre bevor es sie erwischt.
Handystrahlung scheint diesbezüglich ‚effizienter‘ zu sein. Wie das Beispiel dieser britischen Sport- BHs mit eingenähter Handytasche zeigte, brauchte es nur 6 Jahre bis junge Frauen, in deren Alter Brustkrebs zuvor völlig unbekannt war, genau daran erkrankten.

ABER

Nur Laien erscheint es so schwierig über lange Zeiträume hinweg Zusammenhänge wahrzunehmen.
Die Wissenschaft ‚rafft‘ diese Zeit sehr wohl und konnte immer schon relativ früh die herandräuenden Gefahren erkennen.

WENN

Ja, wenn nicht immer die industriellen Hersteller der diversen Schadstoffe das verhindern würden!
Die jahrzehntelangen Verschleppungen der US- Prozesse durch und gegen die Tabakindustrie sind bekannt.

Doch es ist egal ob Glyphosat, fast food, Pestizide, Asbest, Amalgam, Elektrosmog, Dioxin, DDT, Quecksilber in Impfungen, PVC, Mikroplastik, Nanoteilchen, Cadmium, Schwermetalle, div. Lösungsmittel, Elektrosmog, und, und, und …

Profit macht skrupellos!

Für die Schädlichkeit all diesen Zeugs gibt es ausreichend Untersuchungen. Doch sie werden einfach – durch bezahlte Medien – verschwiegen oder sogar durch gekaufte und eifrigst publizierte Gegen- Gutachten ‚überstimmt‘.

vergessJa, es ist in dieser ‚freien Marktwirtschaft‘ sogar so, dass selbst damit höchst einträgliche Geschäfte gemacht werden, gezielt die öffentliche Meinung zu ‚drehen‘, zu manipulieren. Dazu gibt es völlig legal Firmen, Konzerne und sogenannte wargaming- Protokolle mit denen die Menschenschädiger ihren Dreck nicht nur verkaufen, sondern sogar den Menschen so schmackhaft machen, dass die sich um möglichst schädliches Zeugs reißen!

Doch alles hat zwei Seiten!
Diesen ‚Bösen‘ müssen natürlich schon Menschen gegenüberstehen, die das alles mit sich machen lassen!      

Und das ist der Fall!
Das war die letzten Jahrzehnte im Übermaß der Fall!

Wir alle haben uns durch Konsum- goodies völlig einlullen lassen …
Das global- finale Ende dieses Wahnsinns ist nun hoffentlich endlich mit diesem Corona- Beschiss erreicht.

Leute, WIR haben es in der Hand!
WIR haben alle Macht! – Wenn wir sie uns nehmen!
Egal ob mit Hausverstand oder indem WIR die Wissenschaft und Politik ‚bezahlen’/ wählen.
Wer diese vermutlich allerletzte Chance nun wieder ungenutzt verstreichen lässt/ verschläft oder meint das ‚alte Leben‘ könnte wieder zurückkommen, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Unser aller Zukunft wird absolut gerecht und streng demokratisch (nicht im politischen Sinne, sondern durch ‚Abstimmen‘ an den diversen Kassen und im Verhalten) entschieden werden.
In diesem Sinne


 
 
 


WHO verschläft weitere Pandemien

5. Juni 2021

Immer mehr Menschen fragen sich, was mit dieser Weltgesundheitsorganisation los ist. Seit sie im Zuge dieser COVID 19- Pandemie so erfolgreich den Menschen die Eigenverantwortung abnahm und vertrauensvoll in die Hände der Pharma- Konzerne legte, erwartet sich die Welt weitere, ähnlich effiziente Maßnahmen, um Gefahren von uns allen abzuwenden.

Diese Erde ist voller gefährlicher Gewässer in denen jährlich Abertausende ertrinken, noch mehr Tote fordert weltweit der Straßenverkehr. Auch Abgründe, egal ob an Klippen, auf Bergen oder vor Hochhäusern gehören entschärft, die Annäherung an sie beschränkt und unter Strafe gestellt!

Das alles passiert weltweit! Also handelt es sich um Pandemien!
Und die WHO reagiert nicht!
Wo bleiben die von Regierungen in Auftrag gegebenen Strategiepapiere, die Todesängste vor Gewässern hervorrufen? Wo, die Schulen, die Kindern das elterliche Einlassen von Badewannen als potenziellen Mord erklären? Wo bleiben die Weisungen an die Medien, Leichenberge vor Hochhäusern und unter jagdlichen Hochständen zu publizieren? Was sind das für Ärzte, die nicht vehement Impfungen gegen Tempoüberschreitungen fordern? Die Impfkonzerne haben doch gezeigt, dass sie wahre Wunder innerhalb kürzester Zeit vollbringen können.
Wo bleiben die Kanzler und Präsidenten, die orakeln, dass bald jeder einen Ertrunkenen, Überfahrenen oder Abgestürzten kennen wird, wenn nicht umgehend Maßnahmen in Form von Mask…, pardon, von Auffangnetzen, Zwangs- Schwimmflügeln und Motordrosselungen, gegen diese neuen Pandemien ergriffen werden?
Oder die wirklich ’schweren Gewichte‘ in puncto vorzeitiger Tode: Krebs, Herz-Kreislauf- Erkranungen, Diabetes, Asthma …
Wieso müssen diese Betroffenen noch eigenverantwortlich zum Arzt gehen? Auch diese Fälle gibt es fast weltweit und gehören in Regierungs- und Pharma- Hände!

Auch der Grüne Pass muss umgehend erweitert werden! Wie komme ich dazu mit Zucker- oder gar Krebskranken Tisch an Tisch oder gar Schulter an Schulter zu sitzen!? Es muss vor jedem Friseur-, Masseur-, Restaurant-, etc. Besuch eine volle Durchuntersuchung beim Arzt erfolgen, die allerdings nicht älter als 48 Stunden sein darf!

Ja! Das brauchen wir!
Leute steht auf! Geht auf die Straßen!
Wir brauchen mehr Entmündig…, ups, mehr Hilfe von Staat und Pharmazie.
Es geht um uns, um unsere Kinder und unsere Zukunft.

Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein war gestern!

Dieses fast eklig primitive Selberwursteln, wie die schmutzigen Tiere es tun, ist ja fast schon peinlich! Jedenfalls aber maga-out! Die paar Millionen Jahre, die wir damit schafften sind genug! 
Seit Orwell’s ‚1984‘ und Huxley’s ‚Schöne neuer Welt‘ ist zentrale Lenkung und Kontrolle angesagt. – Noch dazu wo uns durch die Fortschritte der Technik, heute alle Umsetzungsmittel dafür zur Verfügung stehen.
Datenschützer und vorgestrig…, äh, paradiesische Eigenbrötler, die meinen, ihre Partner und Kinder noch selber lieben zu müssen oder gar noch aus der Natur essen, sollen sich doch nicht ins Hemd machen. Das alles schaffen Künstliche Intelligenzen doch weitaus effizienter!
Also auf in die verstrahlte Daten- und Pharma- Zukunft!

NS: Wer sich freut, mich übergeschnappt zu erleben: Sorry, es sollte eine Satire sein     


 
 
 


Bei sich sein in der Wiese

23. Mai 2021

Endlich konnte ich wieder einmal in Ruhe in meinem Garten sitzen. Obwohl ich ein zum Fressen interessantes Buch mit dabei hatte, brauchte ich für eine Seite, eine gefühlte Stunde.
Zu magisch und anziehend ist dieses Wiegen und Wogen der unterschiedlich hohen Gräser und Pflanzen, diese wundersam filigranen Strukturen im Sonnen- Gegenlicht.
Ganze Fantasy- Landschaften – und Städte mit ihren Hochgrasbüschel- Hochhäusern, ihren niedrig verkrochenen Hexenhäuschen und vielerlei, an Jahrmarkt- Attraktionen erinnernde Fantasiegebilde dazwischen.
Oft wogt das Ganze wie nach der Hand eines unsichtbaren Dirigenten. Dann wieder spielen und tanzen Einzelne ihre Solis. Immer wieder bücken und krümmen sich alle tief hinunter zu den Crescendi des Windes.
Immer wieder bekrabbelt ein seltsames Wesen eine der Bauten, fliegt von ihm ab oder landet. Kämpft gegen das Geschaukel des Windes oder betrapselt interessiert die Niederungen.
Ich konnte Euch diese ganze Herrlichkeit leider nicht fotografisch einfangen

wiesenstadt

Dazu solltet Ihr Euch lieber selber einmal in solch ein 3D- Gebilde setzen und Eure Alltagsgedanken forttragen lassen …

Und ich möchte in diesem Zusammenhang gerne an ein bewussteres Mähen erinnern. Mir erklärte einst ein Bio- Bauer beim gemeinsamen Durchstreifen einer seiner Wiesen haarklein, wieviel er von seinen Vorfahren allein zum richtigen Mähen gelernt hatte.
Die Verarmung unserer Wiesen, Gärten und Raine ist kein Zufall! Nicht nur treiben unsere Pestizide die Blüten- und Sortenarmut voran. Es wird auch völlig gedankenlos nach Zufall, Freizeitlücken und ökofernen Arbeitsplänen gemäht.
Das Handeln der Menschen früherer Generationen war eine Mischung aus dem Wissen um Nutzen oder Schaden einzelner Pflanzen, alten Bauernregeln, tiefster, treffendster Intuition und einem gewissen Schöpfungsvertrauen. Dementsprechend erfolgte sehr bewusst die zeitlich passende, fördernde oder dezimierende oder teilweise sogar selektive Mahd. Dahin sollten wir, der Vielfalt der Insekten und unserem Schönheitsbedürfnis zuliebe, auch wieder zurückkommen.
– Das Fortpflanzungsgeschehen mit den Blumen und den Bienen brauch ich Euch ja hoffentlich nicht im Detail zu erklären     
Also selbst beim Mähen und Gartengenießen gilt: