Arme Hungrige

15. Juli 2019

Der US- amerikanische Kulturphilosoph, Charles Eisenstein, fasst wunderschön unser aller Dilemma, gegen das auch ich hier und in meinem Leben anliebe, zusammen.
Wir werden unglücklich und dumm gehalten, um uns nicht als Konsumenten zu verlieren, erhalten aber immer nur erbärmliche Ersatzbefriedigungen, um nur ja hungrig zu bleiben:

Menschen konsumieren, weil sie hungrig sind. Aber das, wonach sie hungern, ist nicht das, was sie konsumieren!

Ich denke, wir hungern nach unseren verlorenen Beziehungen, unserer verlorenen Welt der Intimität, den Gefühlen im Universum zu Hause zu sein, dem Gefühl dazu zu gehören.
Auf jede Pflanze, auf jedes Tier zu schauen, auf jede Landschaft und jeden Fluß, auf alles, was uns umgibt, und zu wissen, dass diese intime Wegbegleiter sind.

(Charles Eisenstein, Kulturphilosoph)

 

 

 


Bist Du krank oder unglücklich?

10. Juli 2019

Dann:

Herzlichen Glückwunsch!

Ja!
Ganz, ganz herzlichen Glückwunsch

zu einer neuen Chance,
zu einem neuen Lebensabschnitt,
zu einer lohnenden Lebensaufgabe,
zu diesem Wink Deines Körpers.

Denn:

Schicksal war gestern!
‚Schicksal‘ ist eine fatale Fehlprogrammierung, der wir viel zu lange schon aufgesessen sind.
Der Glaube ans Schicksal macht uns zu passiven Windfahnen, macht uns zu Opfern.
Ein ‚Schicksalsschlag‘ ist kein Grund in der Vergangenheit stecken zu bleiben.

Doch:

WIR sind die Gestalter unserer Leben!
WIR haben es in der Hand, gesund oder krank zu sein, glücklich oder unglücklich zu sein!
Wir müssen uns von anderen Meinungen weder bremsen noch stoppen lassen.
Wir können uns selbst über unsere Fehler auch freuen; haben wir dadurch doch hinzugelernt

Wer das nicht sehen oder glauben kann, bleibt Opfer des Schicksals …
– Was natürlich auch eine Form von Leben und Lernen sein kann.

In diesem Sinne:

 

 

 


Jetzt

4. Juli 2019

Weißt Du was das Geilste, das Allergeilste, das wirklich, wirklich Allergeilste ist?
Ja klar, so ein neuer Jaguar oder BMW, eines der Lagerfeld- Fähnchen oder Prada- Schuhe …
Nein, das meine ich nicht!
Das Allerbeste ist das LEBEN!

Doch noch sind wir nicht am Punkt.
Ja klar, erst dieses Leben macht uns ja all das Erleben möglich.
– Ohne Leben … … Nichts!
Doch IM Leben gibts eine weitere Steigerung!
Das JETZT!

Ganze Bibliotheken sind schon geschrieben worden über das ‚Hier und Jetzt‘.
Und dennoch ist es ganz einfach. Jedes ‚dumme‘ Tier lebt im Jetzt!
Und in diesem Jetzt – jetzt halt Dich fest! – GIBT ES KEINE PROBLEME!
Buddha, hat es gesagt, Tolle hat es gesagt, Walsch’s Gott hat es gesagt, 1000e Gurus haben es gesagt …
Worauf bitte wartest Du?
Verstehst Du diesen Wahnsinn?!
Auf der einen Seite: Die Klügsten der Klugen, die Erleuchtetsten, wissen und sagen es.
Auf der anderen Seite: Die von uns für ‚dumm‘ gehaltenen, wissen und tun es.
– Einfach im Jetzt zu leben!
Und wir dazwischen sind ständig mit Vergangenem oder Zukünftigem beschäftigt und total überzeugt davon, dass Probleme zum Leben gehören!
Das ist doch zum Kringeln, oder?

Beobachte Dich einmal! Ausschließlich das Davor und das Danach machen uns unsere Sorgen und Probleme.
Ich will diesen Bibliotheken nicht noch eine Seite hinzufügen. Das ist einfach zu blöd. Durch’s Lesen kommst Du nicht ins Jetzt. Im Gegenteil! Es hält Dich weitere Minuten davon ab, es zu erleben.

Tu es einfach!
Alle Erfinder, Komponisten, Maler sagen es! Nur im Null- Moment hast Du Zugriff auf Geniales, kommen die Ideen, die Erkenntnisse zu Dir.
Oder all diese Nahtoderfahrungen! Alles bloß Jetzt- Erlebnisse, die nur kamen, weil die Menschen endlich losließen!
Doch diese wunderbare, unendliche Weite und Intensität, dieses Gefühl der Klarheit, des Angenommen- und Angekommen- Seins kannst Du jederzeit haben!
Oder Sex! Warum ist Sex, warum ist ein Orgasmus so schön? – Weil dabei die Zeit stillsteht, wir kurzzeitig im Jetzt sind!

Und das Umgekehrte: Wenn Dein Sex nicht gut ist, wenn Du keine Ideen hast, wenn Dich Ängste und Sorgen plagen, ist das das sicherste Zeichen dafür, dass Du etwas falsch machst. Dass Du nicht liebst, nicht im Jetzt bist, nicht in Dir bist!

In diesem Sinne:
paradise your life!

 

 

 


Wir NichtjuristInnen unter uns

28. Juni 2019

Allen, besonders aber den Leicht- und Gutgläubigen, die meinen ‚Die da oben werden schon …‘ und ‚Unsere Rechte sind doch festgeschrieben‘, möchte ich die Lektüre unseres Verfassungsgesetzes empfehlen.
Ich bin Lichtjahre von juristischem Denken entfernt. Dennoch habe auch ich gedacht, da wären Bürgerrechte festgeschrieben …
Denkste! Läppische Fahnenfarben- Definitionen, Beamtenbesoldungen, Nationalratsbildung …
Na, lies selber!

Das Bisschen, wo ‚ich mich‘ wiederfand ist der Art. 7 B-VG (1):

Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich.
Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen.
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten.

Aber hallo! Fällt Dir auch etwas auf?
Wieso steht da nichts von meinen Rechten?

Wie gesagt, ich bin absolut kein Jurist. Aber gerade deswegen müsste doch für einfache Menschen wie ich irgendwo formuliert und festgeschrieben sein:

JedeR kann tun und lassen was er/ sie will, solange sie/ er nicht andere einschränkt.
Ich würde sagen, das sollte gleich einmal der § der §en sein. §1a sozusagen.
Und danach, müsste doch augenblicklich und auf den Fuß folgen:

Wir alle haben ein Geburtsrecht auf ein artgerechtes Leben.

Oder etwa nicht!?
Sogar bei Tieren ist die artgerechte Haltung festgeschrieben und ein Fixum.
Aber warum bitte, dürfen meine Kinder nicht auf die Straße laufen?
– Weil andere es eilig haben!?
Wieso können wir nirgends mehr reine Luft atmen?
– Weil Fabriken Profit machen ‚müssen‘, weil Autofreaks per Spaß um die Blöcke fahren ‚müssen‘?
Na hallo!?

Doch langem Geblogges kurzes Ergebnis: Da ich, wie gesagt, ein völliges juristisches Nackerpatzl bin, fragte ich einfach den kompetenten Verfassungsjuristen Prof. Ewald Wiederin:

Lieber Herr Professor!
… Als Gesundheitstrainer weiß ich wie wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden eine ‚artgerechte‘ Lebensweise ist, die aber leider immer stärker beschränkt und verunmöglicht wird.
Deshalb meine Frage: Ist das Recht auf naturbelassenen Lebensraum irgendwo und ev. wie sichergestellt?
Danke!

Und der Herr Professor antwortete umgehend:

… ein solches Recht gibt es in der Bayerischen Verfassung, bei uns in Österreich gibt es das nicht.
Freundliche Grüße …

Na, da legst Dich nieder, bin ich versucht zu sagen.
Da arbeiten Generationen von, von uns bezahlten, Beamten Menschen-. und Verfassungsrechte aus, die doch unsere Rechte sicherstellen sollten, – oder!?
Und dann steht in diesen unzähligen Seiten nichteinmal das … ich weiß jetzt gar nicht wie man das ausdrücken sollte, so klar ist das doch, – oder?
Also, da ist in all diesem Jus- Wust nicht einmal der Natur- § Nr. 1, unser Urururur…- Recht auf artgerechtes, gesundes, naturrichtiges, evolutions- und schöpfungskonformes Leben festgeschrieben!!!

DAS bedenk, wenn Du demnächst wieder einmal wählen gehst oder Deine Steuerabzüge siehst!
– Damit werden Juristen bezahlt, die Dir Dein Ur- Recht verweigern, aber Flaggenfarben und anderen Schwachsinn definieren!

Und meine Freunde, die Bayern gefragt: Eure Wiesen neben den Autobahnen bleiben doch auch nicht ungenutzt, die Felder nicht weniger Pestizid- besprüht, Euer Luftraum nicht weniger kerosinbelastet …
– Warum, wenn Ihr doch eh Rechte gegen all den Scheiß hättet!?

 

 

 


Das Muss

27. Juni 2019

Wir alle haben es.
Uns allen wurde es eingepflanzt!
Das MUSS !

‚Jetzt muss ich noch schnell …‘
‚Oooch, einkaufen muss ich ja auch noch‘
‚Ich muss nur noch …‘

Ja wir alle müssen ständig! – Glauben zu müssen!
Doch die gute Nachricht:

Gar nix müssen wir!

Gönn Dir als ersten Schritt, zu beobachten, was Du alles glaubst zu müssen!
Als zweiten Schritt sieh Dir diese Entdeckungen genau und kritisch an!

Einen Teil des entdeckten ‚Müssens, darfst Du weitermachen.
Den anderen Teil, darfst Du, zugunsten von mehr Lebensqualität, bleiben lassen

Aber! Bitte nicht (nur) auf Kosten Anderer reduzieren!

 

 

 


Der Teufel steckt im Stress

25. Juni 2019

Kürzlich hatte ich zu einer Umfrage über Stress als Erkrankungsursache gebeten.
Ich hatte angeboten:
Stress ist in 37% aller Erkrankungsfälle die Ursache,
in 58% oder in
95%, der Fälle.

Liebe Leute, es ist sogar noch ’schlimmer‘! Die, vom wunderbaren Bruce Lipton schon 1998 an der Stanford Universität durchgeführte Untersuchung spricht von ‚mindestens‘ 95%!
Und selbst die eher konservative US- amerikanische CDC bringt 90% aller Erkranungen mit Stress in Verbindung.

Wenn Du das nicht glauben kannst, dass praktisch alle Erkrankungen nur eine Ursache haben, obwohl die Medizin zigtausende unterschiedliche Diagnosen kennt, kann ich Dich gut verstehen. ‚Das System‘ versteht es blendend, uns Sand in die Augen zu streuen. Denn the show – in diesem Fall eher das business – must go on …

Und zum Zweiten ist dieses Ergebnis, diese Aussage deshalb so unglaublich, weil Du unter Stress sicher etwas völlig anderes verstehst, als hier gemeint ist.
Das ist nämlich noch obendrein das superperfide an dem Ganzen!
Wir haben praktisch Dauerstress und merken es nicht, da wir

in diese Wahnsinns- Gesellschaft reingeboren und -sozialisiert wurden und ja
alle so leben. Und mittlerweile
zu wenig sensibel, zu abgestumpft, sind um diesen permaneten Stress zu bemerken.

Die Erklärung lautet – wie schon oft hier beschrieben, doch immer noch goldrichtig:
Wir stecken immer noch zu 98.6% in einem Primatenkörper!
Und jetzt sieh Dir einmal an, was so ein Menschenaffe den ganzen Tag tut!
– Und was wir tun! Bzw. was mit uns getan wird!
Wir lügen bzw. kontrollieren uns ununterbrochen und halten das für normal bzw. merken es gar nicht. Dabei kostet das enorm viel Kraft, ständig gegen die ersten und Ur- Impulse zu leben, diese zu unterdrücken. Nicht zufällig verbraucht unser Gehirn bis zu einem Drittel unserer Gesamtenergie. Aber nicht für großartige Lösungen, sondern für genau diese tagtägliche, ja sekündliche Unterdrückungsarbeit!

Genau all dieses, für den ‚alten‘ Körper ’neue Unbekannte‘ macht uns unseren Dauerstress.
Einige Beispiele:

unsere Art zu essen
unsere Bewegungsarmut
Sitzen!
unsere zahllosen Gesellschafts- Regeln
unsere Auffassung von Zeit
unsere hohen Geschwindigkeiten,
unnatürlichen Tagesabläufe
die Umweltbelastungen
usw. usf.

‚Und warum macht dieser Stress krank? Stress ist doch natürlich!‘, könntest Du entgegnen.
Ja, ‚gesunder‘ Stress ist wunderbar, sogar überlebenswichtig! Das ist richtig. Denn Stress ist dazu da uns aus Gefahrensituationen zu retten.
In Stresssituationen werden alle anderen Körperaktivitäten augenblicklich abgeschalten, um alle Energie in Flucht oder Kampf zu investieren.
Und genau diese Fluchten und Kämpfe fehlen uns heute und belassen uns im Stress- Modus!
‚Und? Schlecht? Ist doch nett daueraufmerksam, dauerbereit und daueraktiv zu sein.‘, könntest Du vermuten.
Ja, Doch uns fehlt dadurch die Energie für die, wie oben benannten, ‚alle anderen Körperaktivitäten‘, zu denen das Immunsystem genauso gehört, wie all die Korrektur- und Reparatur- Mechanismen.

Man könnte also stark verkürzt sagen: Wir haben Werkzeuge alle unsere Probleme zu lösen. Doch unsere Lebensstile halten uns den Werkzeugkasten zu.

Lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Sieh Dir das jetzt einmal wirklich genau an!
Denn es ist – besonders in dieser angeblich so gebildeten Informationsgesellschaft – praktisch unglaublich!

Wir haben die Jahrmillionen unserer Evolution nur deshalb bestens überlebt

da wir uns an alle Bedrohungen perfekt anpassten,
perfekte Gegenstrategien entwickelten und
nun ein, allem gewachsenes Immunsystem besitzen

ABER, wir haben uns Regeln und Umstände geschaffen, die genau dieses wunderbare Immunsystem völlig blockieren!

Das ist einer der Gründe, warum ich relativ schnell vom Rohköstler zum ‚Paradiesling‘ wurde.
Klar die Ernährung ist ein relativ ‚großer Brocken‘ in unseren Leben. Doch all diese oben beschriebenen ‚Kleinigkeiten‘ wiegen diesen Hauptteil bei weitem auf.

Deshalb: Sieh genau hin! Beobachte Dich und Deinen Alltag ganz genau und vergleiche immer wieder mit Primatenleben!
Dann schmeiß all diesen Zeitdruck-, Konsum- und Konventions- Krempel über Bord und
paradise your life!

 
PS: Wer es gern wissenschaftlich hat: Mit Hilfe der HRV (heart rate variability), zu deutsch ‚Herzfrequenzvariabilität‘ ist dieser angesprochene Stress problemlos und eindeutig nachweisbar.
Im Prinzip handelt es sich dabei um ein EKG. Nur liegt dabei der Fokus auf der Herz- Frequenz bzw. deren Variabilität, die ein Sympathikus- Parasympatikus- Aktivitätsverhältnis, und dieses wiederum ein Stress- Maß, abbildet.

 

 

 


Just A Closer Walk With Thee

20. Juni 2019

I am weak but you are strong
Jesus keep me from all wrong
I’ll be satisfied as long
As I walk, let me walk close to thee

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee
Let it be, dear lord, let it be

When my feeble life is o’er
Time for me shall be no more
Guide me gently, safely o’er
To thy kingdom’s shore, to thy shore
When life’s sun sinks in the west
Lord, may I have done my best
May I find sweet peace and rest
In that happy home of the blessed

Just a closer walk with thee
Grant it, jesus, is my plea
Daily walking close to thee

Ich bin schwach, aber du bist stark
Jesus hält mich von allem Unrecht fern
Ich werde so lange zufrieden sein
Lass mich beim Gehen in der Nähe von dir gehen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe
Lass es sein, lieber Herr, lass es sein

Wenn mein schwaches Leben vorüber ist
Zeit für mich soll nicht mehr sein
Führen Sie mich sanft und sicher über
Zum Ufer deines Königreichs, zu deinem Ufer
Wenn die Lebenssonne im Westen untergeht
Herr, darf ich mein Bestes geben?
Darf ich süßen Frieden und Ruhe finden?
In diesem glücklichen Zuhause der Seligen

Nur einen näheren Spaziergang mit dir
Gewähre es, Jesus, ist meine Bitte
Tägliches Gehen in Ihrer Nähe

Schön! Einfach nur schön! Oder?
Vor allem mit der Musik!

Guck! – Bzw. horch!
Diese wunderbare Mahalia und dieser einmaliger Louis …
Tanzt dazu auch so schön spastisch und tränennass, wie ich das immer wieder kann …

 
PS: Falls Ihr nicht das Glück habt, dass Euch youtube danach den wunderwunderschönen Ray Charles vorschlägt, hier der link zum Weiterschwelgen: