Leise rieselt die Liebe

17. Januar 2019

Angelehnt an das ‚Leise rieselt der Schnee‘- Liedchen, sehe ich uns oft in einem ‚Liebes- Gestöber‘.
Bloß, keiner merkt es!
Alle hasten und wusseln, sind gestresst, müssen tun, raffen … leben in ihrem Mangeldenken, in dem alles erworben und zusammengehamstert werden muss, nichts geschenkt wird. Und wenn vielleicht doch einmal, dann muss doch sogleich nach noch Besserem gesucht werden!

So selten, wie Menschen sich mit der Lupe oder dem Mikroskop diese wunderbaren Schneekristalle ansehen, so selten richten sie auch den Blick auf andere Wunder und Geschenke des Lebens.
Dabei gäbe es analog zu den Schneeflocken in unseren Haaren, auf unseren Schultern, auf unserer Nase, in der Luft , am Boden …, mindestens soviele nette Wesen, Lächeln, Kinderlachen, Lieder, schöne Naturbilder, Stimmungen, schöne Gesichter, anmutige Bewegungen, drollige Tierchen, charmante Menschen, Freundlichkeiten, Höflichkeiten, Aufmerksamkeiten … rund um uns.
Wir bräuchten all diese Fülle an Geschenken bloß erkennen bzw. anzunehmen.

In diesem Sinne
durch eine bloße Neuausrichtung Deiner Sinne.

 

 

 


Vorschlag für Heiratswillige

7. Januar 2019

 

Mit Dir, Du herrliche Göttin,
könnte ich den Raum der Liebe,
für Jahrhunderte schaffen.


Mein Gott, ich möchte Dir zur Seite stehen,
bei Deiner großen Schöpfung.


(aus Wladimir Megre’s Band 6- ‚Anastasia‘)

 

 

 


Ich fürchte mich …

31. Dezember 2018

    Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus.
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist der Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um

(Rainer Maria Rilke)

Dieses kleine Rilke- Präsent leg ich Euch an die Schwelle zu einem neuen, noch paradiesischerem Jahr.

 

 

 


Bestellungen beim Universum …

27. Dezember 2018

… sind spätestens seit Bärbel Mohr praktisch jedermensch ein Begriff.
Auch die selbsterfüllenden Prophezeiungen (self-fulfilling prophecies) kennen schon viele.
Aus der Medizin kennt man den Placebo-, aber auch den Nocebo- Effekt …

Warum dann, musste die Frau Mohr als junge Mutter, die sicher ihre Kinder gerne groß werden gesehen hätte, so früh an Krebs sterben?
Warum dann, funzt diese so einfache Idee der selbsterfüllenden Prophezeihungen nur so selten?
Warum dann, sind nicht alle Erkrankungen mittels Placebos heilbar?

Ich denke:
Wir machen neben dem Denken immer noch viel zu viel anderes falsch
Jeder Handwerker weiß, wie lange man Fertigkeiten üben muss. Warum bloß, glauben wir mit völlig verschwommenen Vorstellungen konkrete Realitäten erschaffen zu können!?
Wenn es schon diese Schöpferkraft geben sollte, so bedarf sie sicher seeeehr konkreter Vorstellungen

Genau in diesem Sinne verstehe ich und wünsche ich Euch auch mein übliches

 

 

 


Kennst Du diese Geschichte?

20. Dezember 2018

Ein Mann ist unendlich unglücklich mit seiner Frau.
Doch er ist gläubig.
Also betet er inbrünstig zu Gott, seine Frau doch zu einer liebenswürdigen Person zu ändern.
Überraschend gibt Gott ihm die Antwort, er würde alles zu seinem Besten ändern. Nur solle er sich selber auch bemühen um seine Frau und vor allem die Fortschritte, die sie macht, genau zu beobachten.

Genau das tut der Mann.
Und er sieht auch tatsächlich, erst nette Kleinigkeiten, bald teils unglaubliche Fortschritte.
Seine Frau erscheint ihm liebenswürdiger und liebenswürdiger.
Seine Frau wiederum wundert sich über seine plötzlich fürsorgliche Art.
Ihr Verhältnis wird besser und besser …

Noch scheint die milde Herbstsonne auf sie alle …
Wer mit wem den Winterschlaf verbringt, wird sich noch weisen …

 

 

 


Ein Buch- Geschenk

13. Dezember 2018

Wieder einmal ist mir ein ganz wunderbares Buch- Geschenk aus einem öffentlichen Bücherregal passiert:
Anita Moorjani’s „Heilung im Licht – Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte“

Ein Zitat daraus möchte ich Euch gerne weiterschenken:

„Während meiner Nahtoderfahrung hatte ich das Empfinden,
dass alles Verurteilen, aller Hass und aller Neid,
alle Eifersucht und Angst daher kommen,
dass die Menschen nicht ihre wahre Größe erkennen.“

 

 

 


Jede Stufe schneidet mit!

3. Dezember 2018

Einst waren wir Handwerker, Händler, Manager, Erzieher, Altenbetreuer, Kräuterkundige, Köche, Bauern, Gärtner, Transpoteure, und, und, und …
Heute sitzen wir in Büros und Fabrikshallen um das Geld dafür zu erarbeiten, die Kinder- und Altenbetreunung, die Bauern, Händler, Köche, Handwerker, etc. bezahlen zu können.

Obwohl das bereits eine enorme Spezialisierung, auch Vielfalts- Verarmung genannt, bedeutet, kommt auch noch dazu, dass jeder dieser Berufe davon leben möchte, also seinen Lebensanteil den erbrachten Leistungen aufschlägt und damit das Inflationsrad weiter und weiter treibt.

Wir haben sozusagen für unsere Ressourcen zuviele Nuckler an unseren Zitzen hängen. Und wundern uns, dass trotz endlosem Hamsterradgelaufe keinerlei Lebensqualität übrigbleibt …

Zu dieser heutigen Ver-rücktheit sagen wir outgeburnt oder zumindest gestresst: That’s life!

Doch es geht auch anders. Selber Kunst machen, Brot backen, Gemüse ziehen, mit Kindern spielen, gemeinsam musizieren, Holz hacken, Fermentieren, Stricken, Tischlern, Putzen, Radeln … macht absolut Spaß und hält uns fit, vielfältig und breitbandig.
Diese vielfältige Alternative heißt