Echt unglaublich! (2)

15. Juni 2018

Stammlesern dieses blogs ist vermutlich klar, wie weit sich Zivilisationsmenschen bereits von einem Affen- oder schöner gesagt Paradiesleben, das lebenslange Gesundheit und Zufriedenheit ermöglicht, entfernt haben. Wir machen heute so ziemlich alles falsch, im Sinne von ‚gegen unsere Natur‘. Da sich aber die Zeiger nicht ganz so einfach so radikal zurückdrehen lassen fokussieren wir auf 4 elementare Lebensbereiche und versuchen diese einer ‚alten Naturrichtigkeit‘ anzunähern:

Die Ernährung, Bewegung, das Mentale und Soziale.

Anhand eines dramatischen Beispieles der letzten Zeit, sehen wir uns an, für wie normal wir unsere heutigen Tiefen bereits halten.
Ein 19-jähriger immitierte seine Columbine High School- Vorbilder und schoß in langem schwarzen Mantel in seiner ehemaligen Schule wahllos um sich.
Wie fast schon der traurige Klasssiker ‚Er war immer so nett und freundlich. Niemand hätte ihm soetwas zugetraut‘ sagte laut Presse auch die Mutter dieses Jugendlichen: ‚Ich habe davon nie etwas gespürt. Mario ging es daheim immer gut. Er spielte oft allein in seinem Zimmer ‚World of Warcraft‘.‘

Nun sehen wir uns diesen Fall nach obigen 4 Punkten an.

Ernährung: Ich weiß nicht wie sich dieser Bursche ernährte. Doch bei der heute üblichen Kebab- und Burger- Normalität, glaube ich nicht an einen veganen Rohköstler.
Wer sich auch nur wenige Wochen naturrichtig ernährt hat, weiß wie hell und klar plötzlich die Gedanken und Träume, wie scharf die Sinne, werden.
Es gibt zahlreiche Arbeiten, die das erhöhte Aggressionspotential von Fleischessern, die Depressions- und Bipolar- Gefährdung durch ‚Normalkost‘ zeigen.

Bewegung: Den ganzen Tag in einem Zimmer vor einem Computer sitzen zeugt nicht eben von viel gesunden, und auch wieder Sinnes- aufhellenden, Frischluft- oder gar Spaß- Bewegungen.

Mentales: Man braucht nur einen Blick auf diese Art von Spielen tun, um zu wissen, dass hier Werte wie Sensibilität, Empathie und Herzensbildung massivst mit Füßen getreten werden und natürlich das Weltbild der Spieler völlig irreal verzerren.
Obiger Jugendlicher schrieb sicher nicht zufällig in sein Tagebuch: ‚Ich hasse jeden, der diese Welt bevölkert. Alle sollen sterben. Ich kann es kaum erwarten ihnen allen die Schädel wegzublasen.‘.

Soziales: Allein im Zimmer ist nicht wirklich das Sozialgefüge mit viel Harmonie und Körperkontakt, das wir als biologische Primaten bräuchten.

Und, das Dramatische: Der Mutter fällt nichts auf, hält das alles für normal!
Wir fast alle halten all dieses autistische smartphon- Gewische, Ohren- verstöpselte Weggetretensein, all die Hamburger- und Schnitzelbuden, all diese Kinder- und Seniorenabschiebungen, all das rücksichtslose Autofahrer- und Konsumverhalten, … für normal.
Kaum jemand hat noch ein Bild von einem wirklich paradiesischen Leben. Kaum jemand kann sich noch eine Welt ohne Krankheiten, Ärzte, Medikamente, Krankenhäuser vorstellen. Alle halten Arbeit, ‚Herausforderungen‘, Stress und ‚Erfolg durch Leistung‘ für normal.

[seufz] Leute, Leute …
Dabei gibt es soviele Wesen die es uns vorleben würden …
Nur 0,01% aller Wesen weltweit – nämlich wir – glauben raffen, kochen, hasten, arbeiten, konsumieren zu müssen.

In diesem Sinne:

 

 

 

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Echt unglaublich!

14. Juni 2018


Angeblich lehnen laut einer Wirtschaftszeitung 90% der Deutschen ihren Job und 60% ihren Partner ab!
Und nur 7% mögen ihren Körper! Das heißt 93% mögen ihn nicht.

Echt unglaublich!
Findest Du nicht auch?
Bei so vielen schönen Geschenken, die uns dieser Planet, die vielen Mitwesen und unser Körper tagtäglich machen!

Und keineR denkt vermutlich dran, was solche Dauer- Negativ- Gedanken und Gefühle mit ihm machen …

 

 

 


Solang du nach dem Glücke jagst …

17. Mai 2018

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse)

 

 

 


Na, ist das schön!?

14. Mai 2018

Zusammen ganz und ganz zusammen

Lasst uns mal Dopamin vergeuden
die Liebe leben, Freude, Glück
lasst uns berührt sein und berühren
uns zeigen, offen und mutig

lasst uns an uns selber glauben
werden wer wir wirklich sind
Fehler machen, daraus lernen
die Welt betrachten wie ein Kind

lasst uns freuen, feiern, lachen
und auch weinen, schluchzen, schreien
und heftig auseinandersetzen
in Hoch und Tief Begleiter sein
auf Augenhöhe uns begegnen
respektvoll gegenüberstehen
das gilt nicht nur für große Menschen
auch für die Kinder, die mit uns gehen

lasst uns Kultur zusammen schaffen
was immer das auch heißen mag
denn jeder von uns ist ein Künstler
schon heute und an jedem Tag

lasst uns gemeinsam Töne machen
damit mein ich auch Musik
lasst alle unsere Farben leuchten
Das Leben leben im Augenblick

im denken, zweifeln, sagen, tun
im still sein, träumen, im ausruhen
den Leib, die Seele achtsam pflegen
im essen, trinken und im Sein
denn alles was von außen kommt
macht Resonanz, dringt in uns ein

lasst uns in engen Kontakt gehen
mit der Natur, mit unseren Tieren,
auch andere Menschen zu uns holen
und teilen, das was wir hier spüren
lasst uns gemeinsam Arbeit tun
mit Händen Körper und Gehirn
mit Einsatz von Verstand und Wissen
und all dem Rest hinter der Stirn
und niemals Herz und Bauch vergessen
denn nur die Kombi drückt uns aus
zusammen ganz und ganz zusammen
so, und jetzt will ich Applaus!

             (Brigitte Schedler)

 

 

 


Warmherzigkeit

12. März 2018

Kürzlich fragte ich, was wir dringendst bräuchten.
Also, was ist der schlimmste Mangel dieser Gesellschaft?

Warmherzigkeit
        Liebe
Herzensbildung

Es nützt nichts, wenn KindergartenpädagogInnen und PädagogInnen akademisch ausgebildet werden. Hirn und Intellekt gibts ohnehin schon genug! Kinder brauchen Liebe und liebevolle Vorbilder!
Es nützt nichts, wenn Pflegeberufe akademisch ausgebildet werden. Kranke und Hilfebedürftige brauchen nicht Intellekt sondern Herzlichkeit, Empathie und Zuwendung!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Techniker ausbilden. Unsere Welt, Mistkübel und Schrotthalden sind schon mehr als voll mit diesem Krempel, der alle in Hamsterräder nötigt, aber nicht glücklich macht!
Es nützt nichts, wenn wir weiterhin Wissenschafter ausbilden, denen dann dennoch ‚Pannen‘ wie die Elektroschocks, Medikamentennebenwirkungen, Atombomben, Glyphosat, AKWs, Nano- und Gentechnologie, und, und, und ‚passieren‘.
Es nützt nichts wenn wir weiterhin Ärzte ausbilden, wenn schon die vorhandenen nicht die Eier haben den Menschen zu sagen wie sie zu leben hätten um lebenslang und medizinlos dauergesund zu sein.
Ich könnte diese Reihe beliebig fortsetzen …

Doch schau Dich selber um!
Haben wir zuwenig Häuser, zuwenig Hochhäuser?
Zuwenig Straßen?
Zuwenig Gesetze?
Zuwenig Waffen?

Nein!
Wir brauchen wieder den liebevollen Blick auf alle Mitwesen!
Wir brauchen wieder die automatischen Hilfsimpulse wenn wir Ungerechtigkeiten oder Hilfebedürftige sehen!
Wir brauchen wieder den Körperkontakt, den uns prüde Pfaffen wurzeltief austrieben!
Wir brauchen wieder Empathie, Warmherzigkeit, Herzensbildung, liebevolles Denken und Fühlen.

Sei Du jemand mit einem Riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen-

 

 

 

 

 

 


Aufarbeiten, Aufarbeiten, Aufarbeiten

28. Februar 2018

Aufarbeitungen historischer Fehlverhalten allerorten!
Alles bestens, müsste man meinen.
Mitnichten!
Was heute unter ‚Aufarbeitung‘ läuft ist ein erbärmliches Winzstückchen des ganzen Notwendigen und ein Winzwinzstückchen einer möglichen allumfassenden Harmonie und Liebe, nach der aber, wir alle uns sehnen.

Was tun wir beim Aufarbeiten?
Meist bloß mehr oder weniger objektiv darstellen was war.
Als Sahnehäubchen wird fallweise dann noch entschuldigt! Das ist aber auch schon das Maximum des Denkbaren!

Und was tut ‚Entschuldigen‘?
Es ent-schuld-igt ganz buchhalterisch, stellt also bloß den Zuvor- Zustand wieder her. Doch auch dieser hing ja schon schief! Denn wie sonst hätte es zu den Differenzen, zum ‚letzten Unrecht‘ kommen können!?

Das heißt, all unser Aufarbeiten, Entschuldigen, ja sogar alle Schadenersätze stellen bloß ein altes Unrecht wieder her!

Von dort aber müssen wir weg, müssen noch weiter zurück gehen in dieser schier endlosen Unrechts- und Unbewusstheitskette.
Wir müssen weiter, und weiter, viiiel weiter zurück! Zu immer kleineren Unrechten, immer kleineren Verletzungen. Wir müssen sensibler und sensibler werden …
Wir dürfen uns nicht zufriedengeben mit einer ‚kleinen‘ (Scheinbar-)Lösung!
Wir müssen groß denken, großzügig denken, größer als wir es uns noch vorstellen können!
Wir müssen paradiesisch, wir müssen in unvorstellbaren Liebes- Dimmensionen denken!
Erst dann, erst dort, an diesem noch virtuellen Harmonie- Ort, werden wir diese winzig kleinen Verletzungs- und Unrechts- Viren wahrnehmen und vermeiden können, aus denen immer größere Unrechte, immer schrecklichere Rachen entstanden und aus denen der heutige Riesenberg an Vergeltungen, Verletzungen, Kämpfen, Unrechtsschmerzen, und, und, und angehäuft wurde.

Also auch beim Thema Aufarbeitung gilt:
paradise your life!

Natürlich wird es auf diesem ‚Weg zurück‘ immer wieder Situationen geben, in denen man meint: ‚Es reicht!’/ ‚Irgendwann muss doch Schluss sein!‘.
Ja, das sind ganz einfach die uralten Erinnerungen und Sehnsüchte nach den alten Paradieszeiten, in denen alles in Harmonie war.
Trotz dieses Gefühls ist das Stoppen auf dem Weg keine Lösung …

 

 

 


175 Jahre Haft!

30. Januar 2018

Mein Nachbar hat einen kleinen Hund, der meint, alles Bewegliche in seiner Größe bespringen zu müssen. Die Katzen lassen es sich gefallen bis es ihnen reicht. Dann bekommt er eine Ohrfeige und hält sich etwas zurück.
Seit Jahren beobachte ich mit Interesse wie junge Katzen auf ihn reagieren. Sie haben einen Mordsspass mit ihm. Doch auch sie laufen weg oder springen irgendwo rauf, wenn es ihnen zuviel wird. – Bis sie gelernt haben wehrhafter zu sein.

Jetzt frag ich mich ernsthaft, worin genau die Vorteile unseres Fortschritts, unserer Zivilisation, unserer Kultur bestehen wenn junge Menschen- Weibchen im nordamerikanischen AbsU(SA)rdistan aus derselben Situation lebenslange Traumen davontragen und die männlichen Bespringer 175 Jahre (!) Haft bekommen, wie die Medien kürzlich über den Fall des US- Sportarztes Larry Nassar berichteten.
Wo bitte ist das eine ‚Krönung der Schöpfung‘, wenn durch Sex- Anbahnung Weibchen zerstört und Leben weitergebende Männchen weggesperrt werden?
Wer ist da besser dran, die ‚dummen‘ Tiere oder die gebildeten Menschen?

Damit trete ich absolut nicht für Vergewaltiger und Missbraucher ein! In keinster Weise!
Doch für eine wirkliche Emanzipation und für die Hinterfragung unserer Kultur!
Männern die Uni- Plätze, die sie aufgebaut haben, wegzunehmen ist keine Emanzipation. Alle Zivilisations- Annehmlichkeiten, die allesamt Männer erfunden, entwickelt und gebaut haben, zu genießen, ist auch noch keine Emanzipation. Sich die beruflichen Rosinen rauszupicken und die Männer in den Künetten und Kalalisationen zu lassen ist auch nicht wirklich emanzipiert.
Doch wie wär’s, erstmal das ‚kleine‘ Emanzipations- 1×1 des Selbstbewusstseins zu lernen? Anstatt von Männern völlig absurde – es geht hier hier um einen der beiden wichtigsten Urtriebe! – unaufgeforderte Selbstbeschränkungen zu fordern?

Ich habs hier schon einmal geschrieben, dass auch an mir als Kind und Jugendlichem einige solcher Versuche gestartet wurden. Mit einer, auch nur einigermaßen intakten Erziehung weiß kind jedoch genau was es will und was nicht und kann das kommunizieren.
Eine Gesellschaft, die es sich so einfach macht, einem Einzelnen alle Schuld aufzuhalsen und derartig erbärmliche 175 Jahre- Urteile zu befürworten, kann ich leider nicht ernst nehmen

Man muss sich das ja einmal vorstellen! Weltweit bewunderte Frauen, die sich, ob ihrer körperlichen und mentalen Fitness auf Weltmeister- und Olympia- Niveau bewegten können sich nicht gegen Übergriffe eines Mannes wehren!? Bringen kein ‚Nein!‘ heraus? Schaffen es nicht, dem eine Ohrfeige zu verpassen? Schaffen es nicht zum Trainer, Vater, Nachbarn zu rennen? Schaffen es nicht eine Anzeige zu erstatten? – Und sind Weltbeste!?
Na hallo! Könnte es nicht sein, dass da vielleicht auch die Gesellschaft ein dlitzedleines Problem hat?

Und all die Trainer, Eltern, Kolleginnen dieser Mädchen?
Alle taubblind? KeineR etwas bemerkt?
Nicht eineR davon soweit vertraut mit ihnen, dass sie sich hätten anvertrauen können?
DAS soll eine intakte Gesellschaft sein!?

Und dieser Arzt. Wenn der schon so krank ist seine Vertrauensposition derartig auszunutzen, woher hatte er diesen ‚Dachschaden‘? Täter schreien doch nicht bei der Charakterverteilung ‚Ich, ich, ich will ein Perverser werden‘!
Heute weiß man doch bestens Bescheid, dass Täter praktisch immer ehemalige Opfer oder ‚zumindest‘ Kinder aus ‚desolaten‘ Verhältnissen sind.
Was bitte ist denn das für eine ’normale‘ Gesellschaft, in der soetwas immer noch möglich ist?

Und nicht zuletzt: Was ist das für eine prüde verlogene Gesellschaft, in der um diese paar Zentimeter zwischen den Großen Zehen so ein Theater gemacht wird? All unsere sexuellen Probleme, von denen es doch wahrlich nicht eben wenige gibt, sind doch ‚hausgemacht‘, sind die schrecklichen Nachwehen dieses verlogenen Pfaffen- Gewäschs, dieser Erfindung der Sünde!
Fiele mir nach 40 Jahren ein, dass ich traumatisiert bin, weil mir einmal eine Lehrerin in die Haare griff, wäre das eine Lachnummer. Derselbe Griff zwischen die Beine und sie ginge in den Knast.
Also echt! Gehts noch absurder? Warum nehmen wir diesen lebensvergiftenden Unsinn alle so unkritisch hin?

Um den Bogen zum Anfang dieses Beitrags zu schlagen: Kommen nun alle Hunde die sich in unserer Gegenwart ungeniert ihreN … lecken in die Hölle? Haben sie schlaflose Nächte vor schlechtem Gewissen? Sind sie des Teufels? … Ach, Fragen über Fragen …    

 

 
PS: Auf Verdacht fragte ich einst meinen Psychologie- Professor ob er wisse wo Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie wären, wenn es keine Religionen gäbe. ‚Nicht da!‘ antwortete er lakonisch und goldrichtig